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Bild: Collage/Logo

Stockholmer ErmittlungsPfusch

Fremde gehören nicht in den Whatsapp-Chat der Polizei – Ermittlungsdetails auch nicht

Stockholmer Ermittler haben Einsatzdetails unverschlüsselt über das unsichere US-Chatprogramm Whatsapp ausgetauscht. Die Schlamperei flog auf, als ein Polizist aus Versehen einen Wildfremden zum Mitlesen einlud.

18.02.14, 12:02 20.02.14, 06:48

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Ermittler aus Stockholm haben versehentlich einen schwedischen E-Learning-Experten ihrer Chatgruppe beim US-Dienst Whatsapp hinzugefügt.

Der IT-Experte Jan Svärdhagen konnte auf einmal Details über Verdächtige mitlesen und sah Fotos und Auszüge aus Polizeiakten, die die Ermittler untereinander austauschten. Svärdhagen protestierte bei der Polizei in Stockholm und informierte das IT-Fachmagazin «Computer Sweden» über den Vorfall. 

Laut «Computer Sweden» haben mindestens sechs Beamte Informationen über den unsicheren US-Chatdienst ausgetauscht. Jan Svärdhagen sei in der Gruppe gelandet, weil sich einer der Beamten bei der Eingabe einer Mobilnummer zwecks Einladung zum Chat vertippte. 

Der Beamte räumte den Fehler gegenüber «Computer Sweden» ein. Er entschuldigte sich für den Fehler, rechtfertigte den Einsatz des für Sicherheitslücken berüchtigten Whatsapp so: Er brauche ein Medium zum schnellen Austausch mit Kollegen, die zugelassenen Blackberry-Smartphones seien zu teuer. Die Polizei hätte ihnen entsprechende Hilfsmittel zur Verfügung stellen sollen. 

lis



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