Digital

«Amfetamin» und andere psychoaktive Substanzen wurden beschlagnahmt. bild: generalstaatsanwaltschaft koblenz

Deutsche Ermittler schnappen Darknet-Drogenhändler, die mit Express-Service warben

Bei der Fahndung nach Drogenhändlern im Darknet sind vier Verdächtige festgenommen worden. Sie sollen einen Drogenumschlagplatz betrieben haben. Die sichergestellten Substanzen sollen einen Marktwert von ca. 130'000 Euro haben.

15.08.16, 14:14 15.08.16, 14:55

Ein Artikel von

Deutschen Ermittlern von Staatsanwaltschaft, Polizei und Zoll ist es gelungen, vier mutmassliche Darknet-Drogenhändler zu fassen.

Die Deutschen im Alter von 25 bis 54 Jahren sollen über ein Forum in versteckten Bereichen des Internets unter anderem Cannabis, Amphetamine, Ecstasy und Kokain vertrieben haben. Das teilten die Generalstaatsanwaltschaft in Koblenz, das Hauptzollamt in Frankfurt am Main sowie das rheinland-pfälzische Landeskriminalamt in Mainz am Montag mit. Die vier Verdächtigen sässen nun in Untersuchungshaft.

Bereits am vergangenen Donnerstag seien bei einer Durchsuchung in Bayern in insgesamt sechs Räumlichkeiten der Beschuldigten Drogen im Wert von 130'000 Euro beschlagnahmt worden. Darunter elf Kilogramm Amphetamine, 1425 Ecstasy-Pillen, 645 Gramm Marihuana, 150 Gramm Kokain und eine Indoor-Plantage mit 72 Cannabis-Pflanzen.

Drogen und Bitcoins beschlagnahmt

Bei einem der Beschuldigten fanden die Ermittler ausserdem Bitcoins im Wert von 340'000 Euro. Die Gruppe warb in ihrem Darknet-Forum damit, Drogen innerhalb eines Tages liefern zu können. Die Bezahlung erfolgte über Bitcoins.

Die digitale Währung ermöglicht Geldtransaktionen zwischen dezentralen Rechnern ohne zentrale Abwicklungsstelle, wobei die Beteiligten weitgehend anonym bleiben. Das macht Bitcoins für Kriminelle interessant.

(tsi/AFP)

Spannende Hintergrund-Storys zum Darknet

«Lucky» hat es erwischt: Ein Nachruf auf das beste deutschsprachige Darknet-Forum ✟

Ermittlern glückt Schlag gegen Darknet-Handelsplattformen

Der Drogenhandel im Darknet wächst und wächst – und das ist gut so

Deutsche Ermittler schnappen Darknet-Drogenhändler, die mit Express-Service warben

Besuch im Darknet – unser Redaktor unter Pädophilen, Killern, Waffen- und Drogendealern

Der «Islamische Staat» wirbt im Darknet – zu Besuch bei der Terror-Propaganda-Abteilung

Die frechsten Drogenhändler der Schweiz verkaufen nicht nur im Darknet, sondern völlig offen im Web 

Operation Onymous hatte Auswirkungen bis in die Schweiz: So verliefen die Einsätze in Zürich und Waadt

Ecstasy, Spanner-Mütze und zollfreie Zigis: Der «Darknet Shopper» im Einsatz

Alle Artikel anzeigen

Roboter kauft Ecstasy im Darknet

Hol dir die App!

Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • fischbrot 16.08.2016 06:50
    Highlight Amfetamin 😂
    5 0 Melden
    • Normi 18.08.2016 16:08
      Highlight Bargeld muss schon angeschrieben sein ;-)
      1 0 Melden

Dieser Weihnachtswerbespot aus dem Jahr 2117 ist nur schwer zu toppen

Die deutsche Supermarkt-Kette «Edeka» produziert regelmässig Werbespots, die lustig, kontrovers und interessant sind. In bester Erinnerung bleibt der Edeka-Werbespot «Heimkommen», der 2015 bei YouTube Klickrekorde gebrochen hat.

Nun hat der Lebensmittelhändler sein diesjähriges Weihnachtsvideo online gestellt. Im Spot erleben die Zuschauer «Weihnachten 2117» in einer Zeit, in der die künstliche Intelligenz längst die Herrschaft auf der Erde übernommen hat. 

Im Jahr 2117 werden die Menschen …

Artikel lesen