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epa04343199 (FILE) A file picture dated 13 October 2008 shows the Stephansdom (St. Stephen's Cathedral) in Vienna in Vienna, Austria. According to media reports on 06 August 2015, the 60th annual Eurovision Song Contest will be held at the 'Wiener Stadthalle' in Vienna in May 2015.  EPA/GEORG HOCHMUTH

Stephansdom in Wien: Hier sollten Bankomat-Nutzer abgezockt werden. Bild: EPA/APA FILE

IT-Experte will am Bankomaten Geld abheben und entdeckt diesen fiesen Skimming-Angriff

In Wien stellt sich ein Tourist auf einem öffentlichen Platz an den Geldautomaten. Dann entdeckt er einen verdächtigen weissen Strich ...

27.06.16, 10:44 28.06.16, 11:49


Benjamin Tedesco weilte mit seiner Familie in den Ferien und wollte nahe dem Stephansdom, einem berühmten Wiener Wahrzeichen, Geld abheben. Am Bankomaten machte der IT-Sicherheitsexperte eine überraschende Entdeckung.

«Es zahlt sich aus, paranoid zu sein», fasst er sein Erlebnis in einem bei LinkedIn veröffentlichten Beitrag zusammen. Als er seine Bankkarte ins Lesegerät schieben wollte, habe er an der Umrandung eine dünne weisse Linie gesehen. Eine Leimspur. 

Als er daran rüttelte, löste sich das Kunststoffteil und er hielt plötzlich einen so genannten «ATM Skimmer» in der Hand. Das ist ein von Kriminellen eingesetzter Scanner, mit dem sich die Magnetstreifen von Kreditkarten auslesen lassen.

Hier das Video:

Benjamin schreibt, er habe später die Polizei verständigt. 

Und was lernen wir daraus?

Anmerkung: Benjamins Story hat im Internet ziemliche Wellen ausgelöst. Ein YouTube-User hat sogar ein Parodie-Video gedreht, in dem er sich über den Vorfall amüsiert.

In einem weiteren LinkedIn-Post schreibt Benjamin, dass man dank des Parodie-Videos auch wisse, wo beim Bankomaten die Mini-Kamera für das Ausspionieren des PIN-Codes versteckt war. Demnach war sie in einer grauen Plastikrille direkt über einem Aufkleber, oberhalb der Tastatur, verborgen.

Die Wiener Polizei hat den Vorfall in einer aktuellen Medienmitteilung bestätigt und rät Bankomat-Benutzern:

«Werden Nachbauten bzw. Aufsätze auf einem Bankomat entdeckt, muss unverzüglich die Polizei, am besten über den Notruf, verständigt werden. Darüber hinaus ist es wichtig, nichts mehr am Bankomat zu berühren – dies gilt vor allem für die manipulierten Teile. Ausserdem sollte man andere Personen dazu anhalten, bis zum Eintreffen der Beamten vom Benützen des Automaten Abstand zu nehmen.»

quelle: polizei.gv.at

via Tech Crunch

Das musst du über Skimming wissen:

«Wie gefährlich sind die neuen Skimming-Angriffe auf Schweizer Bankomat-Nutzer, Herr Wild?»

Neue Gefahr für Bank- und Kreditkarten-Nutzer: Das musst du über Deep Insert Skimming wissen

Zürich: So sollen Bancomaten-Sprenger ausgetrickst werden

Versuche nicht, einen Geldautomaten auszurauben, denn Gott straft sofort – zumindest diesen talentfreien Typen

Wenn der Bancomat den Gauner mit heissem Schaum in die Flucht schlägt

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Brikne, 20.7.2017
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21
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21Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Charlie Brown 27.06.2016 11:43
    Highlight Auf die Gefahr hin, dass ich mich bei allen Cineasten unbeliebt mache...

    Mobile Traffic ist inzwischen höher als Desktoptraffic (auf den wichtigsten Seiten in diesem Internetz-Ding). http://marketingland.com/mobile-top-sites-165725

    Mobile Screens werden in der Regel im Hochformat gehalten. Es ist also nicht (mehr) so unsinnig, hochformatig zu filmen.
    16 66 Melden
    • Legendary Dave 27.06.2016 13:49
      Highlight Handys kann man einfach kippen. Punkt. Diskussion vorbei.
      38 7 Melden
    • Laggi 27.06.2016 14:05
      Highlight Im Gegensatz zum Hochformat ist das Breitformat sehr ähnlich zu unserem natürlichen Blickfeld. (Man siehst ja mit den Augen mehr horizontal als vertikal.)
      Das ist für mich der Hauptgrund, welcher für Breitbild spricht.
      33 1 Melden
    • Charlie Brown 27.06.2016 14:24
      Highlight @Legendary Dave: Kann man. Muss man aber nicht zwingend. Und bei Fotos überlegt man sich ja auch, was der Bildausschnitt ist und wählt anhand dessen das Format.

      @Laggi: Mit diesem Argument dürfte kein Plakat, kein Gemälde, keine Beschilderung, kein Zeitungsinserat, einfach nix hochformatig sein. Es ist alles eine Frage der Gewöhnung.

      @all: Wartet mal noch ein paar Jahre und ihr werdet euch vielleicht selbst fragen, wie ihr im schönen 2016 nur so eine rückständige Meinung zum Thema haben konntet. Vielleicht auch nicht. Die Zeit wird es weisen.
      7 28 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Kaspar Floigen 27.06.2016 10:56
    Highlight Auch wenn die Gefahr von Skimming absolut real ist, und das Szenario sehr realistisch ist, halte ich das Video für einen «Marketing Stun»t. Zu perfekt ist die Situation, mit gleich noch einer weiteren englischsprachigen Touristin, sodass er auch noch nebenbei den Namen seiner Security-Firma nennen kann. Wie gesagt: die Gefahr ist trotzdem real.
    42 4 Melden
    • @schurt3r 27.06.2016 11:04
      Highlight Das kann man tatsächlich nicht ganz ausschliessen.
      Gegen einen Marketing Stunt spricht, dass die Wiener Polizei in der aktuellen Medienmitteilung von mehreren «neuen Fällen» schreibt.
      44 1 Melden
    • Kaspar Floigen 27.06.2016 11:13
      Highlight Ich kritisiere auch nicht, dass es eine News dazu gibt. Ganz im Gegenteil, es ist oft erschreckend, wie naiv viele mit Ihrem Geld umgehen. Erst recht jetzt in der Übergangsphase zum digitalen Bezahlen, ist es notwendig, die Vorgehen von Kriminellen zu kennen.
      12 1 Melden
    • humpfli 27.06.2016 11:22
      Highlight Mag sein, aber dass eine englischssprachige Touristin nebenan war kann durchaus Zufall sein. Touristen gibt es sicherlich genügende, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Tourist neben dir Geld abhebt, gross ist. Und, dass jemand Englisch spricht ist jetzt wirklich kein Wunder...
      25 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen

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