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Google Chairman Eric Schmidt speaks at a Motorola phone launch event in New York, in this file photo taken September 5, 2012.  European regulators are preparing what could be a stern challenge to Google Inc's mobile software business in the coming months after a nearly four-year investigation into the company's Web search practices left rivals and European politicians dissatisfied.  REUTERS/Brendan McDermid/Files (UNITED STATES - Tags: BUSINESS TELECOMS SCIENCE TECHNOLOGY)

Google-CEO Eric Schmidt. Bild: BRENDAN MCDERMID/REUTERS

verschlüsselte Verbindungen

Google belohnt https-Webseiten mit besseren Suchresultaten

Betreiber von Webseiten, die eine verschlüsselte Verbindung anbieten, bekommen eine Belohnung von Google: Der Konzern hat angekündigt, «https» beim Ranking von Suchergebnissen zu berücksichtigen.

07.08.14, 09:19

Ein Artikel von

Google hat angekündigt, künftig bei der Bewertung von Suchergebnissen Verschlüsselung als einen Faktor zu berücksichtigen. Damit sollen Webmaster belohnt werden, die ihren Nutzern eine sichere Verbindung anbieten – zu erkennen an dem «https» oben in der Adresszeile des Browsers.

Noch betreffe das weniger als ein Prozent der globalen Suchanfragen, heisst es in dem Blogpost. Andere Faktoren wie die Qualität der Seiteninhalte würden ausserdem höher bewertet als eine angebotene Verschlüsselung. Künftig könne man die sicheren Verbindungen aber stärker gewichten, kündigt Google an.

Eine verschlüsselte Verbindung bedeutet, dass Daten unterwegs nicht mitgelesen werden können, etwa von neugierigen Hackern, Kriminellen oder Geheimdiensten. Zum Beispiel Banken und E-Maildienste nutzen schon länger besonders gesicherte Verbindungen. Anonym bewegen sich Nutzer deswegen aber nicht im Netz – und auch die verschlüsselten Verbindungen erlauben Rückschlüsse auf Privates.

Überall dort, wo man wichtige Daten im Netz speichert, sollte man «https»-Verbindungen nutzen. Auch Facebook nutzt die Technik, um seine Nutzer besser vor Angriffen zu schützen. Die Electronic Frontier Foundation stellt ein Plug-in für Browser bereit, das immer wenn möglich verschlüsselte Verbindungen nutzt.

Die Technik hinter «https» heisst Transport Layer Security (TLS). Dabei weist sich der Server gegenüber dem Browser des Nutzers mit einem Zertifikat aus. Dann einigen sich die beiden automatisch auf einen gemeinsamen Schlüssel, mit dem die laufende Verbindung abgesichert wird.

Derart verschlüsselte Verbindungen sind offenbar auch für Geheimdienste ein Problem, die dann nicht mehr so einfach Daten mitlesen können. Vergangenes Jahr wurde öffentlich, dass Behörden in den USA Unternehmen zur Übergabe von Verschlüsselungscodes gedrängt hatten. (ore)



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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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    Alle Leser-Kommentare
  • kEINKOmmEnTAR 07.08.2014 09:40
    Highlight Das ganze ist zwar ganz toll, hat aber einen kleinen Nachteil:
    Die SSL-Zertifikate kosten alle zwischen 100 und 1000 Franken pro Jahr! Selbstsignierte und andere kostenlose Zertifikate hingegen werden nicht annerkannt und daher auch nicht von Google berückstichtigt.


    Das bedeutet:
    Wer Geld hat kann sich einen bessere Platz erkaufen, normale Blogger hingegen werden weiter im Ranking fallen.
    1 0 Melden
    • lukass 08.08.2014 09:20
      Highlight Das stimmt so nicht.
      Bei www.startssl.com kann man ein gratis SSL-Zertifikat erstellen welches von allen Browser anerkannt werden.
      0 0 Melden
    • kEINKOmmEnTAR 08.08.2014 10:06
      Highlight Hab ich inzwischen auch genommen, aber grundsätzlich sind SSL Zertifikate kostenintensiv.
      0 0 Melden

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