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Beispiel für Fake News im Netz: USA Daily News 24. Beide Nachrichten sind gefälscht. Bild: Raphael Satter/AP/KEYSTONE

Fake News ade? Deutsches Recherchebüro soll Facebook säubern

Facebook steht in der Kritik wegen Falschmeldungen, die sich auf dem Portal rasant verbreiten. Jetzt hat der US-Konzern das stiftungsfinanzierte Recherchebüro Correctiv ausgewählt, für ihn Lügengeschichten zu kennzeichnen.

15.01.17, 14:13 15.01.17, 20:29

Fabian Reinbold

Ein Artikel von

Facebook schickt in Deutschland das Recherchebüro Correctiv in den Kampf gegen sogenannte Fake News. Die Redaktion soll Falschmeldungen und Lügenschichten richtigstellen, die sich auf dem Portal verbreiten.

Die Zusammenarbeit des grössten sozialen Netzwerks der Welt mit dem kleinen Recherchebüro aus Essen und Berlin soll in den kommenden Wochen beginnen. Und der Konzern will weitere deutsche Medien für die Korrektur von Falschmeldungen gewinnen.

Facebook steht in der Kritik, weil sich auf der Plattform wiederholt offensichtliche Lügenschichten und Diffamierungen verbreiten. So war etwa die Endphase des US-Wahlkampfs geprägt durch solche Fake News, die sich mehrheitlich gegen die spätere Wahlverliererin Hillary Clinton richteten und erst durch Facebook Verbreitung erfuhren. (Hier lesen Sie, was Fake News sind - und was nicht.)

In Deutschland hat die Bundesregierung Facebook mit Bussgeldern gedroht, wenn die Firma nicht entschieden gegen Verleumdungen und andere strafbare Inhalte auf der Plattform vorgeht. Und so wird die Bundesrepublik jetzt nach ersten Kooperationen in den USA beim Fact Checking das zweite Land, in dem eine Partnerschaft gegen Fake News ins Leben gerufen wird.

Warnhinweis, Gegendarstellung, die Reichweite senken

Der hiesige Partner Correctiv ist ein gemeinnütziges Recherchebüro, das 2014 gegründet wurde und sich vor allem aus Stiftungsgeldern finanziert. Aus den Reihen des Teams von gut einem Dutzend Redakteuren kamen etwa Untersuchungen zum Abschuss des Flugs MH 17 und zum Gesundheitswesen. Mehrfach hat Correctiv mit anderen Medien zusammengearbeitet, darunter auch «Spiegel» und Spiegel Online.

Mit aktueller Berichterstattung, wie sie im Umgang mit sich viral verbreitenden Fake News wohl nötig ist, ist das Portal bislang nicht aufgefallen.

Die Kooperation mit Facebook soll so funktionieren: Bestimmte Beiträge, die von Nutzern als Falschmeldung gemeldet werden und sich stark verbreiten, werden vom Correctiv-Team überprüft. Gelangen die Factchecker zu dem Schluss, dass eine Fake News vorliegt, wird diese zwar nicht gelöscht, aber mit zwei Warnhinweisen versehen: dass die Geschichte von unabhängiger Seite angezweifelt werde und mit einem Link auf einen Text, der dem verfälschenden Beitrag die Fakten gegenüberstellen solle. «Das Posting an sich verschwindet nicht auf der Plattform, wir verstecken es nicht, Leute können es weiterhin teilen», sagt der zuständige Facebook-Manager Guido Bülow.

Der Warnhinweis bleibe aber bei der weiteren Verbreitung angeheftet. «Es kann auch sein, dass wir bei unglaubwürdigen Artikeln die Sichtbarkeit reduzieren.»

Laut Facebook fliesst für die Kooperation kein Geld an Correctiv. Die Zusammenarbeit könnte dem kleinen Portal aber helfen, seine Bekanntheit zu steigern. Weitere Medien-Partnerschaften sollen in den kommenden Wochen folgen. Zuletzt suchten Facebook-Vertreter das Gespräch mit zahlreichen deutschen Verlagen.

Correctiv selber schreibt auf Facebook, dass es sich um eine Art Betatest handle:

«Wir sind davon überzeugt, dass dieser Ansatz alleine nicht ausreicht, FakeNews nachhaltig zu bekämpfen. Es müssen viele verschiedene Ansätze gefunden werden. Aber wir sind froh, dass dieser Ansatz von Facebook zumindest beschritten wird. Und wir freuen uns, dabei zu sein.»

Facebook spürt den Druck

Das Vorhaben verdeutlicht zwei Entwicklungen, die sich in der Debatte um den richtigen Umgang mit Desinformation und Lügenschichten abzeichnen.

Diese Bilder haben uns 2016 schockiert und verblüfft – und alle waren sie gefälscht

Erstens setzt Facebook weiter darauf, die Bewertung umstrittener Inhalte auf seiner Plattform auszulagern. Im Zuge der Fake-News-Debatte gibt es Forderungen, dass Facebook selbst eine Redaktion brauche, um festzulegen, welche der Inhalte wirklich Verleumdungen, Hassrede oder andere illegale Kommentare darstellen. Der Konzern will aber weiterhin tunlichst vermeiden, als Medienunternehmen aufzutreten – dann müsste es Kontrolle durch die Politik fürchten. Es inszeniert sich weiter als möglichst neutrale Plattform.

Zweitens lässt die frühzeitige Ausdehnung der Fact-Checking-Partnerschaft auf Deutschland erahnen, dass Facebook den Druck spürt, der hierzulande ausgeübt wird. Union und SPD hatten Facebook zuletzt mit Bussgeldern gedroht und ein Gesetz angekündigt, das den amerikanischen Konzern zwingen soll, rasch gegen strafbare Inhalte vorzugehen.

Auch wenn bei diesen Plänen vieles unklar ist – in der deutschen Politik hat sich die Auffassung durchgesetzt, dass Facebook bei der Verbreitung von Falschinformationen eine zentrale Rolle spielt und dass dieses Phänomen den kommenden Bundestagswahlkampf prägen könnte. Das Portal «BuzzFeed» veröffentlichte etwa am Wochenende eine Recherche, laut der viele der auf Facebook am meisten wahrgenommenen Geschichten über Bundeskanzlerin Angela Merkel einen verfälschenden oder verschwörungstheoretischen Charakter haben. Zuletzt gingen auch mehrere deutsche Polizeibehördenaktiv gegen Falschmeldungen vor.

Auch deshalb gibt der Konzern die Partnerschaft mit Correctiv wohl schon jetzt bekannt, während die Suche nach weiteren Partnern noch läuft. Seht her, wir tun doch was – das soll die Botschaft an jene sein, die nach neuen Regeln für Facebook verlangen.

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Brikne, 20.7.2017
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66
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66Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • SkyBound 16.01.2017 07:07
    Highlight Wer bestimmt was Fake News sind?
    Grenzt für mich an Zensur
    13 10 Melden
    • Energize 16.01.2017 07:38
      Highlight Nein - wenn die verbreiteten News von den tatsächlichen Fakten stark abweichen, dann hast du Fake News. Beispiel: Obama ist kein Amerikaner. Ist Fake News, weil seine Geburtsurkunde was anderes sagt.

      12 7 Melden
  • dmark 15.01.2017 20:37
    Highlight Dann werden wohl zukünftig in D auch Berichte, wie der zu Fr. Steinbach ausgeblendet weil sie Fr. Merkel heftig kritisierte?
    "Fake-News" ist eine Umschreibung für Zensur.
    22 12 Melden
    • Energize 16.01.2017 07:40
      Highlight Nein du vermischt hier zwei Dinge - faktenbasierte Kritik darf niemals augeblended werden, denn dann hast du Zensur. Von den Fakten abweichende Kritik ist aber Fake News und diese soll eingegrenzt werden.
      5 8 Melden
    • Datsyuk * 16.01.2017 09:23
      Highlight Und wer bestimmt, was die Fakten sind?
      9 2 Melden
    • The Destiny 16.01.2017 20:46
      Highlight @Datsyuk, Fakten sind ja jetzt Gefühle und damit Individuell bestimmbar lol
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 15.01.2017 18:39
    Highlight Ich bin gespannt wie der nächste Wahlkampf aussehen wird.

    Wahlversprechen abgeben und danach nicht einhalten, ist dann ja verboten. Weil die Wähler getäuscht werden.

    21 3 Melden
    • R&B 16.01.2017 08:59
      Highlight @Ben88: Sie machen ja das Selbe jeweils hier.
      2 5 Melden
  • wasylon 15.01.2017 17:54
    Highlight Und hier wirklich alles, was Sie jetzt über Fake-News wissen müssen.
    http://www.der-postillon.com/2016/12/ratgeber-fake-news.html
    17 0 Melden
  • wasylon 15.01.2017 17:52
    Highlight Juhu endlich werden "falsche Meinungen" herausgefiltert. Danke Michael Grosse-Brömer (CDU) dass sie so ehrlich sind.
    16 3 Melden
  • poesie_vivante 15.01.2017 17:16
    Highlight Wisnewski hat es auf den Punkt gebracht:
    17 1 Melden
  • Hussain Bolt 15.01.2017 16:15
    Highlight Das "Wahrheitsministerium" von George Orwell kommt bald. Zensur wird mit dem Begriff Fake News eingeführt weil die Regierungen die die MSM kontrollieren so langsam ihre Deutungshoheit verlieren.
    44 18 Melden
  • Wilhelm Dingo 15.01.2017 16:10
    Highlight Früher finanzierte der Zeitungsabonnent unabhängigen Journalismus heute finanziert ein Konzern unabhängigen Journalismus. Ob das gut geht?
    37 4 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 15.01.2017 17:16
      Highlight Früher sprach man von U- und E-Musik (E war Musik und U fürs Pöbel), und das gab ein Durcheinander. Die Zeitungen finanzierten sich durch Abos und durch Werbung. Auch das geriet durcheinander. Tageschau wurde zu 10vor10, Nachrichten zu Infotainment. Wieder ein Durcheinander.

      Mit dem Internet ist alles verwischt. Alles nur noch Infotainment-Fun. Kürzlich erläuterte mir ein Jugendlicher die Entstehung und Entwicklung des Osmanischen Reichs anhand eines Ritter-Games, welches er mit Kollegen auf seinem Tablet spielt.

      Nicht Konzerne sondern Werbetreibende finanziert heute die Geschichtenerzähler.
      3 11 Melden
  • Wilhelm Dingo 15.01.2017 16:08
    Highlight Das konzernfinanzierte Wahrheitsministerium wird real.
    33 12 Melden
  • atomschlaf 15.01.2017 15:35
    Highlight Jede Wette, dass dies nur der Anfang ist. Zuerst gibt's Warnhinweise (was ich noch sinnvoll fände), aber es wird nicht lange dauern, bis es zu Löschungen und Sperrungen kommt.

    Jede Wette, dass nicht bloss tatsächliche Fake News betroffen sein werden, sondern auch Kritik an der Regierungspolitik oder an CDUSPDFDPGrünLinks.

    Tragisch, wie Deutschland schon wieder in vollem Galopp Richtung Totalitarismus reitet!
    36 15 Melden
    • Wilhelm Dingo 15.01.2017 17:08
      Highlight Es ist nicht nur Deutschland...leider.
      18 4 Melden
    • Aged 15.01.2017 18:06
      Highlight Abschnitt 2: falsch, weil die Mengenverhältnisse anders sind. Zudem ist FB nicht der einzige News-Spender. Niemand in meiner Umgebung nutzt FB, weil eben die dortige Info unnütz ist.

      Abschnitt3: das hat mit Totalitarismus nichts zu tun. Irgendwehr muss doch filtern. Falls du eine praktikable Lösung hast, nicht zurückhalten, das Problem kommt auf alle zu.
      7 13 Melden
    • R&B 16.01.2017 09:02
      Highlight @atomschlaf: Abschnitt 3 ist eine unreflektierte tendenziöse Aussage....
      1 3 Melden
  • Lowend 15.01.2017 15:28
    Highlight Schön, wie die Russenfreunde hier gleich mit dem Denunzieren beginnen.

    Es scheint, dass sich da einige, die vermutlich im Auftrag eines fremden Geheimdienstes schreiben, extrem darüber aufregen, wenn es eine Instanz gibt, die ihre Lügen aufdeckt, sie einordnet und in's rechte Licht rückt.

    Wünsche Correctiv, die bisher gute Arbeit leisteten, viel Erfolg im Kampf gegen die russischen Lügenbrigaden.
    21 37 Melden
    • amazonas queen 15.01.2017 17:03
      Highlight Es ist wirklich traurig. Sobald irgendwo ein Buzzword wie "MH17" steht, geht der Unsinn los. Auf 20min ist es noch schlimmer.
      15 2 Melden
    • Wilhelm Dingo 15.01.2017 17:10
      Highlight Die eine Brigade gegen die andere Brigade, was auf der Strecke bleibt ist der echte Diskurs.
      11 4 Melden
    • Ollowain 15.01.2017 17:11
      Highlight Schön wie sich Lowend, wie jedes mal, völlig lächerlich macht mit seinem Anprangern und seinen Verschwörungstheorien. Alle Kritiker sind also Russenfreunde? Correctiv ist also dafür verantwortlich Propagandakampf gegen Russland zu machen? Verstehst du eigentlich was du schreibst?
      15 6 Melden
    • smoking gun 15.01.2017 17:18
      Highlight @Lowend: Also für "russische Lügenbrigaden" sind grundsätzlich die Justiz oder Geheimdienste zuständig. Eine Brigade von Putin-Trollen fluten das Newsportal watson. Etwa so stellst du dir das vor?

      So weit ich informiert bin, gibt es in der Schweiz Agenturen, die solchen Service anbieten. Ist aber schweineteuer ... Und dann noch die anderen Länder. Denk nur mal an Deutschland, dort braucht es ja eine ganze Armee von Putin-Trollen.

      10 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 15.01.2017 18:51
      Highlight Die Geschichte mit den bezahlten Internettrollen die für Putin Kommentar schreiben find ich immer wieder drollig.

      Ich weiss nicht, ob es dies wirklich irgendwo gibt. Vieleicht gibts das. Die letzte grosse Meldung über Schreiberlinge aus (ich glaube St. Petersburg) vor etwa 1 einem Jahr hat sich dann als Fake-News herausgestellt.

      Ich frage mich einfach wiesoll Putin Kommentarschreiber anstellen soll, wenn es dazu Software gibt, die das 100'000 mal schneller kann.
      9 4 Melden
    • R&B 16.01.2017 09:06
      Highlight @Lowend: habe ich mir auch gedacht. Die üblichen Verdächtigen sind schon wieder fleissig am "Zensur", "Orwell" und pöse Parteien in D am schreien.
      2 5 Melden
  • Informant 15.01.2017 15:09
    Highlight Ausgerechnet Correctiv soll "uns" vor Fake-News schützen? Da bleibt einem echt die Spucke weg.

    45 17 Melden
    • atomschlaf 15.01.2017 15:25
      Highlight Was ist das Problem mit Correctiv?
      Hast Du ein paar zusätzliche Informationen oder Links?
      21 4 Melden
    • amazonas queen 15.01.2017 17:04
      Highlight Ein Gewinner des Grimme online Awards kann per se nichts taugen. Vermutlich wusste "Informant" das schon.
      5 6 Melden
    • Ollowain 15.01.2017 17:06
      Highlight Zur Aufklärung für die, welche noch nichts über Correctiv wissen:
      13 3 Melden
  • Ville_16 15.01.2017 15:06
    Highlight Hahaha dann können Spiegel und Co. ihre Accounts gleich löschen.
    43 15 Melden
  • Ollowain 15.01.2017 14:57
    Highlight Genau, lassen wir uns doch im Internet durch US finanzierte "Recherche-Büros" sagen was stimmt und was nicht. Meine Güte, sonst gehts noch? Ich weiss ja jetz dank Billy Six was Correctiv unter Recherche versteht...
    42 11 Melden
  • Radiochopf 15.01.2017 14:45
    Highlight Eine Fake News Firma kontrolliert Fake News... klar freut das den Spiegel, sonst müssten sie Journalisten wie Sydow entlassen... ich bleibe dabei, der Begriff Fake News wurde erschaffen um die am Leben zu erhalten, dir selber Fake News schreiben.... wer weiss heute noch was wahr ist oder Lüge?! Sind die Weisshelme nun wirklich die letzten Helden laut Sydow oder ehemalige ISIS und Propaganda NGO laut Eva Bartlett und anderen? Soll das Correctiv entscheiden, die gute Beziehungen zum Spiegel haben? mit Fakenews wird Zensur eingeführt, so einfach ist das...
    43 13 Melden
    • Ollowain 15.01.2017 16:52
      Highlight Genau, sogenannte Fake-News gibts schon seit es Menschen gibt, und es wird sie auch immer geben. Neu ist, dass man mithilfe dieses Begriffs die Medienoligarchie noch mehr kontrollieren kann.
      13 6 Melden
    • R&B 16.01.2017 09:09
      Highlight RadioMoskau spricht von FakeNews bei anderen und nimmt es selber nicht genau mit der Wahrheit
      2 6 Melden
  • wiisi 15.01.2017 14:40
    Highlight ich finde es ausreichend dass dieses thema in den medien war in letzter zeit. die menschen lernen und sind vorsichtiger geworden in ihrer wahrnehmung.
    ok vielleicht wird es jetzt auch besser und die idee ist auch gut. ich hoffe bloss, dass damit nicht stimmen aus der minderheit weggewischt werden.
    12 5 Melden
    • R&B 16.01.2017 09:09
      Highlight @wiisi: so schnell lernt die Masse nicht
      1 1 Melden
  • smoking gun 15.01.2017 14:37
    Highlight Ausgerechnet das Recherchebüro Correctiv? Ich enthalte mich einer Meinung - die haben ja immerhin den Grimme-Preis bekommen, die müssen demzufolge ja seriös arbeiten. Der Recherche-Journalist Billy Six hingegen hat mit Correctiv keine guten Erfahrungen gemacht. Soll sich jeder seine eigene Meinung bilden:


    37 8 Melden
    • Rendel 15.01.2017 16:01
      Highlight Billy Six schreibt für die Junge Freiheit. Alles klar!
      10 11 Melden
    • Domino 15.01.2017 16:01
      Highlight Danke für den Link. Wirklich zu empfehlen. Ich kannte Billy Six von anderen Videos.
      14 6 Melden
    • smoking gun 15.01.2017 17:02
      Highlight @Rendel: Wie bereits gesagt, alle sollen sich eine eigene Meinung bilden. Was ist deine Meinung zum Recherchebüro Correctiv?
      8 3 Melden
    • Rendel 15.01.2017 17:05
      Highlight Das Video ist nur zu empfehlen, wenn man weiss, dass Billy Six für ein Wochenmagazin schreibt, das die Junge Rechte vertritt.
      4 10 Melden
    • Ollowain 15.01.2017 17:15
      Highlight @Rendel: anstatt Billy Six zu diskreditieren, könntest du dich ja durchaus mal auf den Inhalt dieser Doku beziehen? Was sagst du dazu, was Correctiv gemacht hat? Findest du diese schlechte Recherche von Correctiv okay?
      10 3 Melden
    • Domino 15.01.2017 17:22
      Highlight @ Rendel
      Ist es wichtig für wen er schreibt? Es ist wichtig was er schreibt, welche Quellen er hat etc.
      Nach diesem entlarvenden Bericht wird er wohl nie für den Spiegel schreiben...
      8 3 Melden
    • smoking gun 15.01.2017 18:02
      Highlight @Rendel: Von mir aus kann Billy Six auch für die Weltwoche oder für die Woz schreiben. So lange er professionell recherchiert und - wie in diesem Fall betreffend correctiv - Lügen aufdeckt, macht er seinen Job gut.
      14 3 Melden
    • Aged 15.01.2017 19:22
      Highlight Ich habe mit solchen Videos / Recherchen immer Mühe (es gibt ja unterdessen zig Hunderte über irgend Themen). Das Rezept ist meist dasselbe: man hat ein primäres Ziel vom Ergebnis
      man mischt Fakten mit Theorien
      man stellt Fakten in Frage (ohne Beweise) und mauert so an der Theorie
      Umfasst die Zieltheorie zb 50 Punkte, geht man auf 4-5 ein und bearbeitet diese solange, bis der Eindruck entsteht, könnte(!) sein. Der Rest ist dann egal.

      Immer interessant zu lesen, aber wie FB, mit Vorsicht zu geniessen.
      7 3 Melden
    • R&B 16.01.2017 09:12
      Highlight smoking gun, Domino und und Ollowain wollen uns die "Wahrheit" vermitteln 😂😂😂
      2 6 Melden
    • Ollowain 16.01.2017 12:18
      Highlight R&B auch du könntest dich an einer Diskussion über den Inhalt beteiligen anstatt zu diskreditieren? Oder kannst du das etwa nicht? ;)
      4 1 Melden
    • R&B 16.01.2017 13:13
      Highlight @Ollowain: Hat mein Kommentar denn nicht klar gezeigt, was meine Meinung zum Artikelinhalt ist?
      2 6 Melden
    • Ollowain 16.01.2017 15:05
      Highlight @R&B Eh, nein? Überhaupt nicht? Kein einziges Argument, kein Inhalt, kein Aspekt, keine Hypothese, nichts. Nur diskreditiert hast du. Das kannst du sehr gut. Aber kannst du auch zum Inhalt argumentieren? Oder geht es für dich etwa gar nicht um eine Diskussion? ;)
      4 2 Melden
    • Domino 16.01.2017 17:09
      Highlight @ R&B
      Man muss sich immer hinterfragen wem so eine staatliche Zensur nützt und das sind oft eben die die an der Macht sind. Und die Wahlen 2017 verschärfen das Ganze. Kritikpunkte an Merkel und ihrer Regierung ist ja nicht nur ihre Flüchtlingspolitik wo sie gegen deutsches Recht verstossen hat, sondern auch der EURO-Rettungsschirm, Kredite an Griechenland und der sehr teure Atomausstieg.
      Wem schadet es: der Oppisition und Leuten die nicht die gleiche Meinung haben.
      3 2 Melden
    • Ollowain 17.01.2017 11:17
      Highlight @Rendel und R&B: also doch nur zum pöbeln hier? Hab ich mir gedacht... ;)
      2 1 Melden
    • R&B 17.01.2017 12:33
      Highlight @Ollowain: Quatsch und das wissen Sie ganz genau. Ich finde die Massnahme, die im Artikel beschrieben wird, sehr gut und nötig. Sie sind dagegen, weil dann genau Sie und Ihre Schreiber-Kollegen davon betroffen sind.
      1 3 Melden
    • Ollowain 17.01.2017 13:43
      Highlight @R&B schon wieder gepöbelt ohne auf den Dok-Film einzugehen, welcher zeigt, wie schlecht Correctiv "recherchiert" und politisiert? Sehr schade. Aber eigentlich diskreditieren Sie sich ja selber damit, dass sie nicht aufs Thema eingehen können/wollen, merci. :)
      Ich soll also "Schreiber-Kollegen haben? Also sind Sie ein Verschwörungstheoretiker?
      3 1 Melden
    • Domino 17.01.2017 15:31
      Highlight Wir können gerne Kollegen sein 😉
      1 1 Melden
  • Domino 15.01.2017 14:37
    Highlight Bekommt Merkel angst vor der Wahl wegen ihren diversen Rechtsbrüchen? Warum darf Merkel lügen und das Volk, was eigentlich über ihr steht, nicht? Entsteht in Deutschland eine weitere Diktatur? Eigentlich sollte man aus der Geschichte gelernt haben und Volksabstimmungen durchführen, so dass Politiker gar nie so viel Macht bekommen.


    37 27 Melden
    • Aged 15.01.2017 19:32
      Highlight Domino, du postet in der Schweiz! In Deutschland gibts haufenweise Blogs, Kommentatoren, Zeitungen, Zeitschriften die mit prallen Kassen und professionell sich der Merkel-Hasserei hingeben.
      So richtige echte, plausible Argumente habe ich bislang keine gesehen. Drohungen, Verdrehungen, Behauptungen, Schlagworte, ... zu Hauf, wenn dir das passt saug dort an.
      3 9 Melden
    • Domino 15.01.2017 23:30
      Highlight Und da ich in der Schweiz sein soll, soll es mir also egal sein was im Nachbarland abgeht? Und was, wenn ich mich gar nicht in der Schweiz befinde? Darf ich dann nicht auf Watson schreiben? Oder nur was dir passt?
      6 2 Melden
    • Aged 16.01.2017 10:23
      Highlight Das Thema war eigentlich "Fake News auf Facebook". Vielleicht wären Posts, wie man das verhindern könnte, eher beim Thema. Klar, du darfs schreiben, auch wenn es mir nicht passt. Kein Problem. Ob es auch umgekehrt gilt, ist deine Sache.
      1 2 Melden
  • http://bit.ly/2mQDTjX 15.01.2017 14:24
    Highlight "In Deutschland hat die Bundesregierung Facebook mit Bussgeldern gedroht, wenn die Firma nicht entschieden gegen Verleumdungen und andere strafbare Inhalte auf der Plattform vorgeht."

    Das "entschiedene Vorgehen" gegen strafbares Verhalten wäre grundsätztlich dem Staat vorbehalten. Privat- und Selbstjustiz wäre in einem gesunden Staat verpönt.

    Wenn aber der Staat nun Teile seiner Strafjustiz an Facebook auslagert, dokumentiert er dadurch nur sein eigenes Unvermögen und sein Versagen.

    Solche Staatswesen sollten sich dann nicht wundern, wenn sie nach und nach ihre Glaubwürdigkeit verlieren.
    27 22 Melden
    • allesklar 15.01.2017 14:30
      Highlight leicht am thema vorbei dein beitrag. es geht nicht darum dass der staat seine "strafjustiz" auslagert, sondern darum, dass ein unternehmen die gesetze einhält und auch dafür verantwortlich, was auf ihrer "unternehmenswebsite" sozusagen veröffentlicht wird. diese blöde schwarzmalerei wie "ein staat schafft sich selbst ab" ist völlig an den haaren herbei gezogen.
      25 16 Melden
    • Fabio74 15.01.2017 14:34
      Highlight Falsch: Der Staat weist Facebook drauf hin dass die Gesetze auch für FB gelten.
      22 11 Melden
    • Aged 15.01.2017 14:34
      Highlight Es wird nicht die Strafjustiz ausgelagert, sondern das Festellen und Korrigieren von Falschmeldungen. Es wäre doch unmöglich, bei jedem Fake eine Strafuntersuchung zu starten.
      17 9 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 15.01.2017 14:49
      Highlight Wenn ich Nebelspalter lese, dann erwarte ich keine Wahrhaftigkeit sondern vielmeher Unterhaltung.

      Bei Facebook steht "facebook" drauf! Warum sollte man also noch zusätzliche Kennzeichen einführen? Facebook=Fakenews=Unterhaltung.

      Zu beurteilen, ob etwas strafbar ist oder nicht, obliegt im Rechtsstaat ausschliesslich der Justiz. Nur die Justiz wäre zu Ermittlungen befähigt und für Strafmassnahmen legitimiert.

      Hier verlangt aber der Staat, dass Facebook diese hoheitlichen Funktionen (Ermitteln und sanktionieren von Straftaten) übernimmt. Daduch wird die Strafjustiz teilprivatisiert.
      19 9 Melden
    • allesklar 15.01.2017 18:15
      Highlight stimmt so immer noch nicht, auch wenn es schön formuliert ist. fb ist für den inhalt den es verbreitet, auch wenn es seine mitglieder und nicht fb selbst verbreiten, verantwortlich. damit ist es auch nachvollziehbar, dass fb dazu verpflichtet ist, den content welcher über eben fb verbreitet wird, zu kontrollieren und gegebenfalls zu sperren. man darf nicht von sich selbst ausgehen und damit rechnen, dass auch andere personen den nebelspalter als das wahnehmen was er in unserem kulturkreis ist: nämlich satire.
      3 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 15.01.2017 18:41
      Highlight allesklar: Mit deiner Argumentation müsste man auch die Mohammed-Karikaturen verbieten, weil die offensichtlich in anderen Kulturkreisen nicht als das wahrgenommen werden, was sie sind, nämlich Satire.

      Ich stimme grundsätzlich zu, dass Facebook als Betreiber verpflichtet wäre, Inhalte zu kontrollieren und strafbares Verhalten zu verhindern.

      Wenn jemand Mohammed-Karikaturen veröffentlich und viele andere dann melden, das sei strafbare Volksverhetzung - was dann? Wer ist für Sanktionen zuständig? Facebook oder die Justiz?

      Muss also Facebook alles zensurieren, sobald nur ein User dies meldet?
      3 2 Melden

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Kerem Schamberger ist äusserst aktiv auf Facebook. Jeden Tag schreibt er über politische Vorgänge in der Türkei, über kurdische Aktivisten, die verhaftet worden sind, über verschwundene Journalisten, über Anti-Erdogan Demonstrationen. Er übersetzt türkische Zeitungsartikel ins Deutsche und stöbert Nachrichten über Rojava auf, ein de facto autonomes Gebiet in Syrien, in dem die Kurden einen freiheitlichen Staat errichten wollen.

Schamberger ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für …

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