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epa05210941 The surveillance balloon 'SKY'm which is equipped with cameras is displayed at the exhibition booth of Switzerland and the comapny ISPIN AG at the CeBIT international computer expo in Hanover, Germany, 14 March 2016. This year's CeBIT, one of the world's leading computer and technology expositions, opens its gates for the public from from 14 to 18 March 2016.  EPA/PETER STEFFEN

Erstmals ist die Schweiz der offizielle Länder-Partner der CeBit.
Bild: EPA/DPA

Auweia! Heute hält Johann Schneider-Ammann die Eröffnungsrede zur weltgrössten Computermesse ...

Und am Dienstag geht's auf den CeBit-Rundgang mit «Mutti».



Die Computermesse CeBIT in Hannover hat am Montag ihre Tore geöffnet. An der weltgrössten Messe für die digitale Wirtschaft präsentieren sich bis Freitag 3300 Unternehmen aus etwa 70 Ländern. Die Schweiz ist zum ersten Mal Partnerland.

Die Messe wird am Abend vom Schweizer Bundespräsidenten Johann Schneider-Ammann und dem Deutschen Vizekanzler Sigmar Gabriel offiziell eröffnet. Auch Swatch-Chef Nick Hayek wird erwartet.

Mit Spannung erwartet wird aber vor allem die Ansprache von Schneider-Ammann. Laut Programm stellt er von 19.17 bis 19.30 Uhr seine rhetorischen Fähigkeiten unter Beweis. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: Ob er bei seinem neuen Auftritt auf die medialen Turbulenzen der vergangenen Tage eingehen wird?

Der freisinnige Politiker und Unternehmer war mit einem TV-Auftritt am Tag der Kranken international in die Schlagzeilen geraten. Seine auf Französisch gehaltene Rede wurde zur viralen Lachnummer.

Die «Welcome Night» der Computermesse wird ab 18.30 Uhr als Live-Stream auf der CeBit-Website übertragen.

Rundgang mit «Mutti»

Im Fokus der CeBIT steht die Digitalisierung der Wirtschaft. Zu den Schwerpunkten in diesem Jahr gehören neue IT-Anwendungen für Unternehmen, Cloud-Dienste, Smartphone-Apps und Sicherheitssoftware. Aber auch die Drohnentechnik, der 3D-Druck und das maschinelle Lernen gehören zu den Themen.

Am Dienstag begibt sich Johann Schneider-Ammann zusammen mit der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel – Spitzname «Mutti» – auf den traditionellen Messerundgang, wie das Eidgenössische Departement für Wirtschaft, Bildung und Forschung am Donnerstag mitteilte.

Die Schweiz werde im Rahmen der CeBit als «eines der innovativsten Länder der Welt» gewürdigt und als «international anerkannte Drehscheibe für Forschung und Entwicklung», heisst es in der Mitteilung aus Bern.

epa05209455 Aurora Chiquot (R), communications manager for Aldebaran SoftBank Group, hugs the company's humanoid robot 'Pepper' at the Aldebaran stand at the CeBIT computer and technology fair in Hanover, Germany, 13 March 2016. The CeBIT 2016 will run from 14 to 18 March 2016.  EPA/OLE SPATA

Auch an der CeBit anzutreffen: der humanoide Roboter «Pepper».
Bild: EPA/DPA

Bereits heute, am ersten Messetag, findet der «CeBit Switzerland Summit» zum Thema «digitale Transformation» statt. Dabei nehmen Regierungsvertreter aus Deutschland und der Schweiz sowie Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Verbänden teil. Schneider-Ammann eröffnet den Anlass am Montagnachmittag mit der deutschen Bildungsministerin Wanka.

«Die Schweiz ist ein dynamischer Knotenpunkt für Forschung, Entwicklung und Innovation.»

Ständerat Ruedi Noser

Kurzlehre in 5 Minuten

Herzstück des Schweizer Auftritts an der diesjährigen CeBit ist die «Swiss Pavilion Arena». Hier präsentieren 50 Aussteller auf rund 1500 Quadratmetern Fläche ihre neusten Erfindungen. Die ETH Zürich etwa stellt ein Fluggerät vor, das einen heliumgefüllten Zeppelin mit einer Drohne kombiniert. An einem anderen Stand können sich die Besucher über das duale Bildungssystem in der Schweiz informieren: Wer will, kann eine fünf Minuten dauernde Kurzlehre machen.

Für Ständerat Ruedi Noser, zugleich Präsident der Branchenorganisation ICTswitzerland, kann sich die Schweizer Wirtschaft der Informations- und Kommunikationstechnik (ICT) auf dem internationalen Parkett problemlos behaupten: «Die Schweiz ist ein dynamischer Knotenpunkt für Forschung, Entwicklung und Innovation. Gleichzeitig steht sie für Qualität und Zuverlässigkeit. Sie verfügt über eine florierende Start-up- und Spin-off-Szene, international etablierte ICT-Unternehmen und hochkarätige Hochschulen», wird Noser in einer Mitteilung zitiert.

In der Schweiz arbeiten rund 200'000 Menschen in der digitalen Wirtschaft und erzielen dabei einen Anteil von 4,4 Prozent am Bruttoinlandsprodukt.

(dsc/sda)

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