Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Kanton Bern

200'000 Daten durch Gemeinden widerrechtlich erfasst

16.04.14, 15:45 16.04.14, 16:19

Im Kanton Bern haben die Gemeinden in Sachen Religionszugehörigkeit ihrer Einwohner 200'000 Daten widerrechtlich erfasst. Das sagt der Datenschutzbeauftragte des Kantons Markus Siegenthaler. Er führt den Fehler auf die zunehmende Vernetzung von Gross-Datenbanken zurück.

Konkret erfassten die bernischen Gemeinden laut Siegenthaler in der Datenbank GERES nicht nur die Mitglieder von staatlich anerkannten Religionsgemeinschaften, sondern auch von Personen ohne Religion oder Mitglieder anderer Kirchen. Das ist ihm zufolge nicht zulässig.

Es könne sein, dass Leute Nachteile hätten in Kauf nehmen müssen, ohne sich dessen bewusst zu sein. Dies etwa, wenn sich jemand auf einem Amt bewerbe und die Behörde im Computer sehe, dass diese Person dieser oder jener Religion angehöre. (pru/sda)



Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Neue Malware-Attacke erreicht die Schweiz – so wollen dich die Hacker übers Ohr hauen

Der Bund warnt erneut: Kriminelle versenden aktuell gefälschte E-Mails im Namen von Krankenkassen, die Computer-Nutzer mit dem E-Banking-Trojaner Retefe infizieren.

Der Bund warnt Schweizer Computer-Nutzer vor gefälschten E-Mails, die im Namen der Krankenkasse Helsana verschickt werden. Das so genannte Computer Emergency Response Team des Bundes schreibt auf Twitter:

Retefe ist ein bekannter Trojaner, der von Kriminellen seit Jahren gegen Windows-Nutzer eingesetzt wird. Seit 2017 wird Retefe auch gezielt gegen Mac-Nutzer eingesetzt. Die Schadsoftware kann auch Android-Smartphones befallen. Zu den Hauptzielen des Trojaners zählen E-Banking-Nutzer in der …

Artikel lesen