Digital

7-Jährige bewirbt sich bei Google – und erhält diese Antwort

16.02.17, 07:42 16.02.17, 08:13

Ganz schön clever, was ein siebenjähriges Mädchen dem «Google-Boss» in einem Brief schreibt

bild: business insider

Chloe Bridgewater, 7, aus Grossbritannien, möchte später mal einen Job bei Google und in einer Schokoladenfabrik arbeiten, sowie als Schwimmerin an den Olympischen Spielen teilnehmen.

Ihre Eltern haben sie offenbar ermutigt, im zarten Alter die ersten Bewerbungsschreiben zu verfassen. Die Antwort des Google-Chefs persönlich hat der stolze Vater bei LinkedIn veröffentlicht. Der Beitrag (nur mit Anmeldung einsehbar) ging viral.

Der von Sundar Pichai unterzeichnete Brief

bild: linkedin

«Ich freue mich auf deine Bewerbung, wenn du mit der Schule fertig bist! :) »

Sundar Pichai, Google-CEO

Chloe habe sich sehr über die Antwort gefreut, berichtet «Business Insider». Dem Mädchen habe die Aufmunterung gut getan, es sei vor ein paar Jahren von einem Auto angefahren worden, erzählte der Vater.

Und wie kommt ein kleines Mädchen auf die Idee, Google einen Brief zu schreiben? Sie habe ihn gefragt, wo er am liebsten arbeiten würde. Nicht zu vergessen die attraktiv gestalteten Büros mit Rutschbahn zwischen den Stockwerken, Go-Kart-Bahn und anderes Spielzeug für kleine und grössere Kinder ... 😉

Damit zu einem ganz anderen Thema ...

Der unerbittliche Kampf um Aufmerksamkeit bei Facebook

Der Socialmediawatchblog weist in seinem Newsletter auf eine spannende Infografik zum Facebook-Algorithmus hin: Eine Auswertung von 25 Millionen User-Postings zeige, in was für einem permanenten Kampf um Aufmerksamkeit sich auch Facebook trotz Rekord-Einnahmen befinde. Fazit: Das «Engagement» – sprich Likes, Kommentare, Teilen – ging 2016 deutlich zurück, weil immer wieder am News Feed «geschraubt» wurde.

grafik: mavrck

Zum Jahresende habe der Social-Media-Konzern «dann ein Stück weit die Wende hinbekommen, vor allem weil sie Clickbait den Kampf angesagt hatten und den Postings von Freunden und Familie wieder mehr Gewicht einräumten».

(dsc)

Apple, Google und Facebook bauen monumentale Hauptquartiere

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
15
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
15Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mia_san_mia 16.02.2017 12:20
    Highlight Ich verstehe nicht, warum ihr so etwas überhaupt bringt... Es ist doch zu 100% klar, das die Eltern das ganze organisiert haben um in die Medien zu kommen. Und dank Medien wie Euch werden solche Leute, die ihre ahnungslosen Kinder für ein bisschen Publicity missbrauchen, sogar unterstützt. Bravo, super gemacht 👍
    18 13 Melden
    • @schurt3r 17.02.2017 16:52
      Highlight Gern geschehen!
      1 1 Melden
  • teha drey 16.02.2017 11:23
    Highlight Ich bin seit 1994 Geschäftsführer (nicht gerade Google-sized). Aber solche Briefe bekommt man so alle zwei Jahre. Oder Briefe von behinderten Kids, die sich die Freiheit nehmen, von einem normalen Job zu träumen. Dass man da eine schöne, ermutigende Antwort drauf schreibt, ist doch selbstverständlich. Ich war mir nicht bewusst, dass das eine Meldung wert ist...
    37 9 Melden
    • @schurt3r 16.02.2017 11:42
      Highlight Gut so! Und nur her damit, solche Geschichten greifen wir immer wieder gerne auf ;-)
      15 11 Melden
  • Micha Moser 16.02.2017 10:44
    Highlight Chloe hat sich sehr über die Antwort gefreut! Weil sie vor einigen Jahren angefahren wurde wtf? Das hat ja mal 0 zusammenhang.
    49 3 Melden
    • @schurt3r 16.02.2017 10:46
      Highlight Danke fürs, äh, Feedback.
      Werds gleich weiterleiten 🤦‍♂️
      20 5 Melden
    • Micha Moser 16.02.2017 12:56
      Highlight War nicht böse gemeint! :D Fands nur speziell
      6 0 Melden
  • Toerpe Zwerg 16.02.2017 10:04
    Highlight Fake.

    Handschrift & Rechtschreibung.
    30 6 Melden
  • Gelöschter Benutzer 16.02.2017 10:01
    Highlight Das war wohl eher die Idee der Eltern..... Hauptsache 5 Minuten Ruhm...
    34 5 Melden
  • Braun Pascal 16.02.2017 09:47
    Highlight Fast die gleiche Geschichte, kam bei einem Ingenieur von LEGO vor. Er schrieb ebenfalls mit 12 Jahren einen Brief an die Firma, um fest zustellen welche Ausbildung man braucht um neue LEGO-Sets zu kreieren.
    9 1 Melden
  • Dan Rifter 16.02.2017 09:35
    Highlight Hat sie ganz alleine geschrieben.. bestimmt.
    27 2 Melden
  • The oder ich 16.02.2017 09:32
    Highlight Liebe Redaktion, bei britischen Adressen müsst Ihr die Postleitzahl unbedingt mitabdecken, da diese strassengenau ist und somit der Empfänger identifizierbar wird
    22 6 Melden
  • Matrixx 16.02.2017 09:13
    Highlight Tolle Sache. Mit 7 schon zu wlssen, was man will. Ich hoffe nur, sie weiss es wirklich, und es ist nicht einer dieser "Wunschjobs", die jedes Kind hat aber fast keines erreicht (Feuerwehr, Polizei, Lokführer, Astronaut...).
    Ich hoffe, sie erinnert sich daran und gestaltet ihre Ausbildung danach. Das verdiene Respekt. Viel Glück, Chloe!
    17 11 Melden
    • R&B 16.02.2017 12:04
      Highlight Ich wollte mit 7 Jahren Müllmann werden 😂😂😂
      17 0 Melden
    • Mia_san_mia 16.02.2017 12:21
      Highlight Gar nichts toll, ist leider nir ein Fake...
      7 2 Melden

Warum einer Aargauerin die IV-Rente halbiert wird, nachdem sie zu viel getwittert hat

Brigitte Obrist ist aktiv auf Twitter und Facebook. Zu aktiv, finden einige und fragen sich, wie eine IV-Bezügerin den ganzen Tag vor dem PC sitzen kann. Sie beschweren sich bei den Behörden – mit fatalen Konsequenzen für Obrist.

In ihrem Wohnkanton, dem Aargau, ist Brigitte Obrist bekannt als eine Frau, die kein Blatt vor den Mund nimmt. Vor zwei Jahren hat sie gegen ein Muslim-Inserat von der SVP Strafanzeige eingereicht. Über die Kantonsgrenze hinaus kennt man Obrist als ehemalige Bordellbetreiberin, AIDS-Hilfe-Projektleiterin und heutige Kämpferin für die Rechte von Sexarbeiterinnen. 

Mit fast allem in ihrem Leben geht Obrist offen um. Mit ihrer Vergangenheit als Prostituierte, mit ihrer Krankheit, den …

Artikel lesen