Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Nordkorea «kopiert» Apple ++ British Airways nimmt zu IT-Crash Stellung

01.06.17, 07:07 01.06.17, 08:55


Die News im Überblick:

Japan entwickelt eigenes GPS-System

Japan baut ein eigenes hochpräzises Ortungssystem für Autofahrer, Smartphones, Drohnen und andere Nutzer auf. Zu diesem Zweck schickte die drittgrösste Volkswirtschaft der Welt am Donnerstag einen zweiten Satelliten ins All.

Dieser ist der Teil einer verfeinerten Form des satellitengestützten GPS-Standards japanischer Bauart. Bisher hängt Japan von einem amerikanischen GPS-Netzwerk ab.

Japan’s rocket H-IIA 34 lifts off from Tanegashima Space Center in southern Japan Thursday morning, June 1, 2017.  The rocket is carrying a satellite named “Michibiki,” or

Der Raketenstart am 1. Juni, mit an Bord der zweite Michibiki-Satellit. Bild: AP/Kyodo News

Durch den Aufbau eines eigenen Systems hofft Japan, die Fehlerspanne bei der Ortung im eigenen Land auf wenige Zentimeter zu reduzieren. Damit erhalten Nutzer von Smartphones noch genauere Informationen bei der Suche nach Standorten mit Karten-Apps. Solche Daten können zudem für Navigationsgeräte in Autos, für den Betrieb von Drohnen oder auch von unbemannten Traktoren in der Landwirtschaft verwendet werden.

Japan hatte den ersten Michibiki genannten Satelliten 2010 ins All gebracht. Am Donnerstag schickten Japans Weltraumbehörde und der Konzern Mitsubishi Heavy Industries mit einer H-2A-Rakete den zweiten Michibiki hinterher.

Im späteren Jahresverlauf sollen zwei weitere Satelliten folgen, um das «japanische GPS» zu vervollständigen.

(sda)

Nordkorea lanciert «iPad»

Nordkoreas Diktator Kim Jong-un liebt Apple-Produkte und wurde auch schon vor einem iMac sitzend fotografiert. Die heimische Computer-Industrie ist offensichtlich davon beeinflusst worden und hat nun ein eigenes iPad entwickelt. Ob man da von einer schamlosen Kopie sprechen darf, sei dahingestellt.

Das «Ryonghung IPad». bild: nknews.org

Das «Ryonghung IPad» wird von einem Quadcore-Prozessor (1.2-Gigahertz) angetrieben, hat 1 Gigabyte (GB) RAM, 8 GB Speicher, einen HDMI-Anschluss und eine Tastatur.

Fraglich ist, ob Apple seine Anwälte losschickt, um den markenrechtlich geschützten Begriff «iPad» zu verteidigen ...

(dsc, via Mashable)

British Airways nimmt zu IT-Crash Stellung

Der IT-Crash der Fluggesellschaft British Airways (BA) sei durch ein massives Problem bei der Stromzufuhr verursacht worden, und habe nichts mit der Auslagerung von IT-Arbeitsplätzen (Outsourcing) nach Indien zu tun. Dies geht aus Medienberichten hervor. inside-it.ch zitiert aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters: «Es gab erst einen totalen Stromunterbruch im Rechenzentrum. Der Strom kehrte dann unkontrolliert zurück und verursachte physische Schäden an den IT-Servern.»

Die für die britische Fluggesellschaft zuständige Gewerkschaft hatte nach dem weltweiten Ausfall der Computer-Systeme kritisiert, dass in Grossbritannien IT-Jobs abgebaut, respektive ins günstigere Ausland verlagert worden seien.

Der CEO der BA-Mutter IAG, Willie Walsh, verwehrte sich laut Medienberichten auch gegen die Vorwürfe, die IT der Fluglinie sei zu alt. «Wir investieren Milliarden in neue IT. Wenn Investitionen nötig sind, dann tätigen wir sie auch.»

(dsc, via inside-it.ch)

Abonniere unseren Daily Newsletter

2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Blitzmagnet 01.06.2017 13:04
    Highlight SRSLY? Hochredundante Rechenzentren (nicht nur eins) mit brauchbarer USV-Anlage?
    0 0 Melden
  • meine senf 01.06.2017 12:32
    Highlight GPS, Galileo, Glonass, jetzt noch ein japanisches System. Kein Wunder, gibt es viel Weltraumschrott.

    Dass nicht die ganze Welt vom US-Militär abhängig sein will, ist ja sehr verständlich. Aber ob es gleich vier Systeme braucht?
    2 1 Melden

Wie eine kleine Schweizer Firma den Smartphone-Markt revolutioniert (und du profitierst)

Revendo verkauft gebrauchte Apple-Produkte und Android-Smartphones und tut damit der Umwelt etwas Gutes. Der Firmengründer erklärt, was dahinter steckt.

Noch gibts bei Revendo kein iPhone XS. Wie wärs mit dem Vorjahresmodell, das Apple aus dem Angebot genommen hat? Im Online-Store der Schweizer Firma kostet es 999 Franken. «Fabrikneu», in der Originalverpackung.

Auch das 2015 lancierte iPhone 6S Plus führt Apple nicht mehr im Sortiment. Der Neupreis betrug 1000 Franken. Bei Revendo ist es für 435 Franken zu haben. Einziger Makel: Kratzer auf der Rückseite. Dank iOS 12 läuft es besser denn je ...

Gegründet wurde Revendo vor fünf Jahren von …

Artikel lesen