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Facebook soll sich massiv ändern – Zuckerberg setzt auf deine Freunde und Familie



Weitere Digital-News im Überblick:

Facebook soll sich massiv ändern

Facebook hat in der Nacht auf Freitag eine grundlegende Änderung bei seinem News-Feed angekündigt: Den Usern soll mehr von Freunden und Familie angezeigt werden und weniger kommerzielle und geschäftliche Inhalte.

Facebook-Nutzer werden also vermehrt private Beiträge zu sehen bekommen statt solche von Unternehmen, Medien und politischen Gruppen. Chef Mark Zuckerberg will damit die Bedeutung von Facebook als soziales Netzwerk stärken.

Kürzlich erhielten wir von unserer Community Rückmeldungen, dass öffentliche Inhalte – Beiträge von Unternehmen, Marken und Medien – die persönlichen Momente verdrängen, die uns dazu bringen, uns mehr miteinander zu verbinden.

Mark Zuckerberg quelle: facebook

epa05051170 Handout image released by Facebook 'Courtesy of Mark Zuckerberg' showing Zuckerberg and his wife Priscilla with their daughter Max in an image Zuckerberg posted on his Facebook page announcing the birth of their daughter in Menlo Park, California, USA, 01 December 2015.  They announced in the letter their intention and plans to donate 99 percent of their Facebook shares, currently valued at 45 billion USD (42.5 billion euro), during their lifetime.  EPA/COURTESY OF MARK ZUCKERBERG / HANDOUT EDITORIAL USE ONLY, NO SALES

Familiy first: Mark Zuckerberg, Frau Priscilla und Tochter Max. Bild: EPA/FACEBOOK

Recode fasst die absehbaren Folgen zusammen:

Facebook kann auch gefährlich sein:

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Video: srf

Image

Zuckerberg kündigt die einschneidende Änderung mit einem längeren Beitrag über sein öffentliches Facebook-Profil an.

Die beste Reaktion kommt von Spiegel Online. Da schreibt ein Journalist im Morgen-Ticker sarkastisch: 

«Ich würde Ihnen ja auch den ganzen Post zeigen, aber der ist ziemlich lang. Und da Mark Zuckerberg vermutlich nicht zu Ihren persönlichen Freunden oder Ihrer Familie gehört, sondern Werbung für sein Unternehmen machen will, wäre das genau das Gegenteil von dem, was der Facebook-Gründer will. Oder habe ich da irgendwas falsch verstanden?»

Facebook fühle eine Verantwortung dafür, dass Dienste des Netzwerks gut für das Wohlbefinden seien, schreibt Zuckerberg. Ein Grund für die Änderungen sei, dass «das passive Lesen von Beiträgen oder das Anschauen von Videos» – selbst wenn sie unterhaltsam oder informativ sind – nicht so gut sei.

Er rechne damit, dass mit den Änderungen Menschen weniger Zeit bei Facebook verbringen würden. «Aber ich erwarte auch, dass die bei Facebook verbrachte Zeit wertvoller sein wird.» Damit werde die Entscheidung auf lange Sicht auch für das Geschäft gut sein, hofft der Facebook-Chef.

(dsc/sda, via Recode)

Mit der Änderung reagiert Zuckerberg auf diesen Kommentar 😉

Snapchat verkackt App-Update

Snapchats grosses Redesign stösst auf wenig Gegenliebe: Die neue App werde von über 80 Prozent der User mit nur einem oder zwei Sterne bewertet, berichtet Tech Crunch. Den Ärger auslösen sollen Werbe-Einblendungen.

Bei Twitter hagelt es Kritik. Und: Wer die neue App-Version installiert hat, könne nicht zu einer älteren zurückkehren.

Hierzulande ist die neue App noch nicht verfügbar, sondern vorerst nur in Nordamerika, Australien und Grossbritannien.

(dsc, via Tech Crunch)

Snapchat vs. Facebook

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Video: watson

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    Alle Leser-Kommentare
  • äti 12.01.2018 12:43
    Highlight Highlight #No-Facebook
  • Adumdum 12.01.2018 10:49
    Highlight Highlight Irgendwie kann Facebook wohl gar nix richtig machen - zumindest für alle fleissigen kommentiere hier.

    Böse, böse, böses Facebook! Was sind dagegen schon Banken die Milliardenweise Schwarzgeld horten und fleissig dran verdienen, Rüstungsunternehmen, Zigarettenkonzerne, alle möglichen Unternehmen die zu unmenschlichen Bedingungen in Entwicklungsländern produzieren lassen (Apple mal nicht so sehr, aber natürlich auch böse böse böse).

    Ich versteh‘s nicht.

    • Flötist 12.01.2018 12:17
      Highlight Highlight Was du nicht verstehst ist, dass hier kein einziger (ausser du) Banken und Rüstungsunternehmen etc. mit Facebook verglichen hat. Wenn du den Kriminellsten Kriminellen auf der Welt nimmst und ihn mit allen anderen vergleichst, sehen diese auch relativ unproblematischer aus. Aber so kann man kein vernünftiges Gespräch führen.
  • #tschanforpresident 12.01.2018 09:37
    Highlight Highlight Tönt ziemlich heuchlerisch. Ich denke dafür gibt es vor allem einen Grund: dass die Firmen ihre Posts noch "sponsern" müssen als bisher, weil sie sonst niemand mehr sieht. Cleverer Schachzug.
  • azoui 12.01.2018 08:44
    Highlight Highlight Zu was das Gebaren von Facebook, Google, Amazon, etc führt, zeigt M.U. Kling in seinem Buch "Qualityland", oder noch extremer, Dave Eggers "Der Circle".
  • iseewhatyoudidthere 12.01.2018 08:28
    Highlight Highlight Ich arbeite täglich mit facebook habe aber keinen privaten Account. Sagt wohl alles.
  • ClownNr 12.01.2018 07:59
    Highlight Highlight Hab meinen Account diese Woche gelöscht... (also oberflächlich, die Daten sind sicher noch irgendwo vorhanden...)
    • Flötist 12.01.2018 08:07
      Highlight Highlight Dein Konto wurde nicht gelöscht, du kannst dich jederzeit wieder einloggen. Versuchs mal... und staune. Es ist nicht möglich das Konto zu löschen.
    • unverbesserlich 12.01.2018 09:28
      Highlight Highlight Neee nach zwei wochen geht das nicht mehr @flötist
    • hendrick 12.01.2018 09:34
      Highlight Highlight @Flötist: habe es letztens auch gemacht, zunächst falsch, dann so richtig wie es halt geht. fb unterscheidet zwischen "deaktivieren" und "löschen", wobei die option "löschen" einer tatsächlichen löschung der daten ähnlich scheint. während 2 wochen tun sie nix, geben dir die chance zurückzukehren, danach werden die daten allmählich gelöscht.
      beim deaktivieren tut sich meiens erachtens nichts, ausser dass du dich halt nicht mehr einloggst.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Flötist 12.01.2018 07:27
    Highlight Highlight Ich habe mittlerweile von mehreren Software Entwicklern gehört, die Facebook verlassen haben, weil sie künstliche Intelligenz nicht für "positive" Sachen einsetzen, sondern hauptsächlich für den Zweck, um Menschen emotional so fest wie möglich an Facebook zu binden. Es gibt zig Algorithmen, die versuchen dir bei JEDEM Besuch mindestens 2-3 Beiträge anzuzeigen, wo du reagieren wirst. Und es gibt diverse Mechanismen, dich zurückzuholen, wenn du mal ein paar Tage nicht drauf warst (Facebook beginnt ab ein paar Tagen dir Mails zu schicken, probiers aus!).
    • Rumpelpilzchen 12.01.2018 09:07
      Highlight Highlight Wenn du es ernst meinst, soltest du vor dem "Löschen" die E-Mail-Adresse anpassen, am besten auf eine die du nicht mehr nutzt.
    • Adumdum 12.01.2018 10:51
      Highlight Highlight Cool, du hast Ex-Facebook Entwickler in deinem Bekanntenkreis? Wo arbeiten die dann jetzt?
    • Flötist 12.01.2018 12:23
      Highlight Highlight @Adumdum Einer arbeitet nun bei Microsoft.
  • Teiwaz 12.01.2018 07:20
    Highlight Highlight Nutze Facebook zwar nicht, finde die Änderungen (mit Vorbehalt, weil einer solchen Firma generell nicht getraut werden sollte) richtig. Auch vom wirtschaftlichen Aspekt sollte das aufgehen; weniger Abspringer = aktive Nutzer von = Werbung lohnt sich = Geld für Facebook. Frei nach Milchbuch.
  • RAZZORBACK 12.01.2018 07:18
    Highlight Highlight Facebook? Was ist das?
  • Flötist 12.01.2018 07:16
    Highlight Highlight "Kürzlich erhielten wir [...] Rückmeldungen, dass öffentliche Inhalte – Beiträge von Unternehmen, [...] die persönlichen Momente verdrängen [..]"

    Das heisst, Zuckerberg kann die Leute auch direkt anlügen. Dies wurde bewusst so aufgebaut, wie es heute ist, um Geld zu maximieren und Leute abhängig zu machen. Da muss er uns nichts vormachen.


  • Miikee 12.01.2018 07:00
    Highlight Highlight Eigentlich will er mit der Änderung, dass die Leute wieder mehr Zeit auf FB verbringen.

    Kenne kaum noch jemand, der FB viel nutzt. Der Newsfeed ist heute unbenutzbar, da schau ich lieber eine Stunde Teleshopping. Der Gemüseraffler ist um einiges spannender.

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