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Obamas geniale Antwort auf Rassisten schlägt alle Twitter-Rekorde

16.08.17, 07:08 17.08.17, 04:06

Manchmal genügen 140 Zeichen und ein Bild: Das demonstriert dieser Tage der ehemalige US-Präsident. Via Twitter liess Barack Obama das Internet wissen, was er von den rassistischen Kundgebungen und der Gewalt in Charlottesville hält. Es ist mittlerweile der Tweet mit den meisten «Gefällt mir»-Reaktionen.

Obama zitierte Nelson Mandela und ruft in insgesamt drei Tweets dazu auf, Rassisten Liebe entgegenzubringen. «Menschen müssen lernen zu hassen, und wenn sie das Hassen lernen können, dann können sie auch lernen zu lieben.» Denn die Liebe spreche das Herz viel natürlicher an als ihr Gegenteil.

«No one is born hating another person because of the color of his skin or his background or his religion ... People must learn to hate, and if they can learn to hate, they can be taught to love ... For love comes more naturally to the human heart than its opposite.»

Der Twitter-Rekord dürfte einen anderen prominenten User ziemlich neidisch machen. Der amtierende US-Präsident verhielt sich ausgerechnet nach Charlottesville auffallend ruhig. Was wiederum von anderen bekannten Persönlichkeiten wie der Harry-Potter-Autorin JK Rowling kritisiert wurde.

Und dann passierten Trump zwei Retweet-«Missgeschicke», wie aufmerksame Beobachter laut US-Medienberichten bemerkten: Erst verbreitete er einen Tweet, in dem er als Faschist bezeichnet wird. Dann retweetete er ein Bild, das einen mit «Trump Train» beschrifteten Zug zeigt, der einen CNN-Reporter überfährt. Beide Retweets löschte er rasch wieder, doch es war zu spät.

Fürs Protokoll: Den zweitpopulärsten Tweet der Internet-Geschichte hat Popstar Ariana Grande verschickt: als Reaktion auf den islamistischen Terroranschlag von Manchester im Mai dieses Jahres.

(dsc/sda)

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78Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • rodolofo 17.08.2017 09:17
    Highlight Das ist sehr lieb gemeint von Barak Obama, tönt mir dann aber doch etwas zu schwulstig-christlich.
    Wenn jemand mit vutverzerrtem, rot angelaufenen Gesicht auf mich zugerannt kommt und er noch dazu einen Baseball-Schläger schwingt, dann werde ich dieses nahende Monster kaum mit offenen Armen freudig dastehend empfangen!
    Entweder werde ich die Flucht ergreifen, oder meine Karate-Kenntnisse jetzt anwenden, wo sie dringend gebraucht werden.
    Das nenne ich "Situationsgerecht reagieren".
    Das Andere nenne ich "eine Sonntagspredigt aus sicherer Distanz heraus halten, oder realitätsfern theoretisieren".
    5 11 Melden
  • Gummibär 17.08.2017 07:24
    Highlight Erstaunlich und etwas enttäuschend, dass die Verlierer der letzten Wahlen, die Demokraten nicht im Stande sind, schon jetzt einen glaubwürdigen Kandidaten aufzubauen, der alle diese trumpschen Entgleisungen ausnützt.
    8 3 Melden
  • olmabrotwurschtmitbürli 16.08.2017 21:44
    Highlight Die Lektüre der Kommentare der Trumpapologeten zu dem Thema "Charlottesville" sind recht spannend: Wenn ein rechtsradikaler Amokfahrer eine junge Frau tötet: Auch Linksextreme sind schlimm! Wenn Trump sich von Rechtsextremen nicht distanzieren will: Meinungsfreiheit (auch mithilfe Baseballschläger offenbar)! Wenn Obama sich gegen Rassismus äussert: Er hat Kriege geführt!

    Ich habe den Eindruck diese Leute wollen sich auf gar keine Diskussion einlassen, die ihr krudes Weltbild in Frage stellt...

    9 9 Melden
  • Mélisande 16.08.2017 13:39
    Highlight Barack and Michele, I miss you 😥💕
    89 36 Melden
    • Makatitom 16.08.2017 16:26
      Highlight We, the whole World, miss you.
      26 24 Melden
    • hoi123 16.08.2017 23:48
      Highlight No we don't.
      11 17 Melden
    • naherrawan 17.08.2017 02:23
      Highlight Ausser die Länder, die unter deren Amtszeit von US-Drohnen bombardiert wurden... seht der Wahrheit doch endlich ins Gesicht.
      11 14 Melden
    • rodolofo 17.08.2017 09:19
      Highlight Aber wurden mit diesen Drohnen nicht bärtige Islamisten ausgeschaltet?
      Ihr seid doch so sehr gegen Islamisten, oder etwa nicht?!
      Aus Euch Rechtsnationalen soll mal wer schlau werden...
      10 4 Melden
    • Makatitom 17.08.2017 09:55
      Highlight OK, Correction: We, the whole intelligent world, miss you
      8 8 Melden
    • naherrawan 17.08.2017 10:45
      Highlight @rodolofo 1. Ich bin weder links, noch rechts, stattdessen gehe ich den geraden Weg.

      2. Bist du so naiv und denkst, dass die USA gezielt Isamisten bombardieren? Allein schon in Pakistan mussten über 5000 Zivilisten ihr Leben hergeben auf die Kosten der Sicherheit der Menschen im Westen!! Beschäftigen Sie sich zuerst mal bitte mit der Materie, dann können Sie von mir aus andere Leute als dumm bezeichnen.
      7 1 Melden
    • rodolofo 17.08.2017 11:32
      Highlight @ naherrawan:
      Je nach Bedarf wird Obama als "zu weich und nachgiebig", oder als "Mörder" bezeichnet.
      So oder so konnte er es den Republikanischen Nörgelern nie recht machen, denn er war ein Kommunist, ein heimlicher Islamist, ein Ausländer und, zusammengefasst: der leibhaftig gewordene Satan.
      Und dann wählten diese aufrechten Patrioten, die immer den "Durchblick des Praktikers" bewahren, diese unterbelichtete Leuchte Trump zum Präsidenten der USA, als wäre er eine Lichtgestalt...
      U-S-A! U-S-A! U-S-A! Use mit de USA!
      5 2 Melden
  • ThomasHiller 16.08.2017 12:27
    Highlight Deutschland hat im Zweiten Weltkrieg ganz Europa und fast die gesamte Welt mit Krieg & Hass überzogen.
    Kann mir jemand erklären, was Menschen in anderen Ländern ausser Deutschland (und vielleicht Österreich) trotz allem dazu treibt, mit Hakenkreuzflagge rumzulaufen?
    Ich versteh's nicht.
    123 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 13:43
      Highlight Viele Nazis wurden in die USA geholt. Andere flüchteten nach Südamerika.
      43 8 Melden
    • Domsh 16.08.2017 13:45
      Highlight Es ist ein Symbol für Ausländer-raus und Schuld-sind-immer-die-Ausländer.
      Kommt nun noch mangelnde Bildung/Geschichtskenntnis dazu -> voila
      85 11 Melden
    • banda69 16.08.2017 17:53
      Highlight Die Saat der rechtspopulistischen Parteien/Meinungsmacher (SVP, Trump, AfD, usw.) und der sie unterstützenden Medien geht auf.
      27 9 Melden
  • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 11:27
    Highlight In seiner PK im Trump-Tower sagte Donald J. Twitler, dass es unter den "friedlichen" Demonstranten die am Freitagabend mit Fackel, Nazi-Flaggen + mit Hitler-Gruss durch C'Ville liefen auch “very fine People" gegeben habe.
    Ehrlich, wer glaubt denn das?
    Leute, die in einer Demo mitlaufen, in der "Blood+Soil", "Jews will not Replace us", "Hail Trump" + andere Neonazi-Parolen skandiert werden, kann man mit Bestimmtheit nicht als "Very fine People" bezeichnen!
    Wenn ein Präsident solche Leute als "Very fine People" bezeichnet, sollte jeder wissen, welches Geistes Kinde der US-Präsident ist!
    131 20 Melden
    • banda69 16.08.2017 17:57
      Highlight SVP-Übervater Blocher nannte die Teilnehmer am Nazi-Gross-Konzert (6000 Teilnehmer) in der Schweiz auch anständige Kerle. Schliesslich hätten sie nach dem Konzert fein säuberlich aufgeräumt.

      Ob Trump oder die SVP. Das ist Hans was Heiri.
      49 7 Melden
    • rodolofo 17.08.2017 09:23
      Highlight "Alternative Fakten", als dringend benötigter Ersatz für die "mainstream-Lügenpresse", wie gehabt.
      Und dann besudeln sie damit gleichzeitig noch unseren guten Ruf als "Alternative"...
      WIR sind hier immer noch die Alternativen!
      Wir Kommunen-Hippies und Wollpullover-Heilandsandalen-Körnlipicker!
      Verstanden?!
      5 0 Melden
  • Spötter 16.08.2017 11:05
    Highlight Wir Weisse waren sowieso mal "farbig", bevor wir aus der "Schnagischtellig" in der Savanne hockend, nach Norden zogen. Tschüss Blitze :-)
    67 18 Melden
    • @schurt3r 16.08.2017 11:20
      Highlight « Schnagischtellig»?
      52 9 Melden
    • Makatitom 16.08.2017 16:49
      Highlight Schnagge oder schnogge, berndeutsch für sich auf allen Vieren fortbewegen. Babies schnaggen.
      10 2 Melden
  • o.o 16.08.2017 09:49
    18 75 Melden
    • Randy Orton 16.08.2017 10:05
      Highlight Entweder bist du des Englischen nicht mächtig oder kannst kein Deutsch. Wo genau wird in deinem Artikel etwas von hass gesagt?
      63 5 Melden
    • Tommy Holiday 16.08.2017 10:19
      Highlight i call bullshit
      50 6 Melden
    • DäPublizischt 16.08.2017 10:45
      Highlight Wer lesen kann ist klar im Vorteil. Es steht, dass Babies dann Personen ihrer eigenen Rasse bevorzugen, wenn sie hauptsächlich oder ausschliesslich mit solchen zu tun haben.
      Es ist biologisch nichts als logisch, dass Lebewesen aus Eigenschutz das Bekannte und Vertraute präferieren. Eine Erklärung für Rassismus oder Fremdenhass ist dies jedoch keineswegs.
      105 4 Melden
    • Waldorf 16.08.2017 10:45
      Highlight "But the researchers say their findings show that babies may develop racial biases not because of negative experiences, but rather because of a lack of experience with people of other races."

      Nicht so ein bitzeli das Gegenteil von dem was du hier implizierst? Berichte bis zum Schluss lesen hilft.
      65 4 Melden
    • Samiklaus 16.08.2017 11:38
      Highlight We are all born ignorant, but one must work hard to remain stupid, das hat Benjamin Franklin gesagt.
      55 4 Melden
  • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 08:54
    Highlight Obama (und Vernunft) 1 - Dummheit (Trump und Anhänger) 0.
    153 23 Melden
    • m. benedetti 16.08.2017 12:30
      Highlight Obama ist der einzige amerikanische Präsident, der während seiner ganzen Amtszeit Krieg geführt hat. Das ist ein Fakt für den er auch noch den Friedensnobelpreis entgegennahm. Den Typen gegen Trump warmzuspülen ist absurd.
      30 102 Melden
    • Chili5000 16.08.2017 15:12
      Highlight Hast du schon mal weiter gedacht als bis zur Haustüre? Dir ist schon klar, dass Obama den Scherbenhaufen von George W. übernehmen musste? Dir sollte dann auch klar sein, dass zu jenem Zeitpunkt ein Rückzug der Truppen aus dem Nahen Osten absolut desaströs gewesen wäre. Er hätte natürlich alles besser machen können, aber wenn man bedenkt, dass das Repräsentantenhaus republikanisch dominiert war, ist es ein Wunder, dass er überhaupt etwas erreicht hat.
      67 16 Melden
    • Domsh 16.08.2017 22:34
      Highlight Danke Chili. Anscheinend ist das mit dem Denken und der Haustüre bei manchen Leuten so eine Sache.
      Das Schlimme ist dann auch, dass die ganzen Obama-Mötzler, nicht einmal wissen weshalb er den Nobelpreis gewann, Hauptsache mötzeln.
      5 4 Melden
    • ujay 17.08.2017 07:09
      Highlight @m.benedetti. Die Kriege hat er quasi von Georg W. geerbt. Geschichte ist nicht jedermanns Sache.
      4 5 Melden
  • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 16.08.2017 08:34
    Highlight Wenn es so einfach wäre. Aber hassen ist nunmal einfacher als lieben. Die Ursprünge liegen in unserer Natur. Der Mensch fürchtet das Fremde, da er es nicht versteht und es die Macht besitzt, ihn und seine Umwelt zu verändern. Positiv oder Negativ.
    Bis spät in unsere Geschichte hinein hatte der Mensch ja auch Grund dazu.
    Liebe aber gegenüber dem Fremden aufzubringen ist weitaus schwerer. Es bedeutet, sich bewusst gegen die Natur des Menschen zu stemmen. Einigen fällt das vielleicht einfacher. Wer aber in der Lage ist, das Fremde zu lieben, willkommen zu heissen, wird Veränderung erfahren.
    65 22 Melden
    • Darkglow 16.08.2017 10:11
      Highlight Was ist so Fremd an einem anderen Menschen um ihn ohne ihn zu kennen zu hassen? Bzw. Was ist so fremd an einer Gruppierung von Menschen um diese zu hassen?
      38 6 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 16.08.2017 11:17
      Highlight @Darkglow
      Ne logische Frage auf eine, heute irrationale Betrachtung.

      Man muss sich mit der Geschichte der Menschen auseinandersetzen. So sieht man, dass Menschen immer das Fremde fürchteten. Nicht zwingend grundlos. Die Ägypter wurden regelmäßig an ihren Grenzen bedroht.
      Die Stämme in Europa überfielen regelmässig ihre Nachbarn.

      Die Angst vor dem Fremden ist mehr instinktiv. Menschen fürchten, dass das Fremde eindringt und den Status Quo verändert. Den Status Quo will der Mensch aber beibehalten, da es den Menschen nach der Sicherheit des Bekannten verlangt.
      27 5 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 16.08.2017 11:35
      Highlight Jedoch ist das ein Kampf gegen Windmühlen. Veränderung ist der Lauf der Dinge. Ein Status Quo existiert nicht. Er ist in dem Moment vorüber, wo man versucht, ihn zu fassen.

      Anstatt das Fremde zu hassen, sollte man es akzeptieren und zulassen. Denn darin besteht die Möglichkeit für eine Kultur zu wachsen, sich zu entwickeln.

      Die Xenophobie, aus der der Hass schlussendlich entspringt, verzögert diesen Prozess nur und führt nur zu unnötigen Konflikten.
      21 4 Melden
    • Mahagoni 16.08.2017 23:51
      Highlight Dass die menschen leichter hassen als lieben, ist mir zu sehr generalisiert und ich vermute in dieser aussage steckt mehr von dir selber als dir selber bewusst ist.

      Ein kind liebt seine eltern bedingungslos. Erst wenn es schmerzen durch die eltern erfährt, kann die liebe in wut oder gar hass umschwenken. Ich denke, dass meint obama wenn er sagt, lieben ist natürlicher als hassen.

      Das was du ansprichst sind eigenschaften, die der mensch im verlauf seines erwachsenwerdens ausbildet und diesen eigenschaften geht in erster linie die erziehung und die gesammelten erfahrungen voraus.
      2 0 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 17.08.2017 06:39
      Highlight @Mahagoni
      klar ist es generalisiert und mir ist bewusst, dass das nicht auf alle anzuwenden ist. Auf die menschliche Psyche und Urängste gibt es kaum allgemeine Regeln.

      Was ich schrieb, ist ein Versuch der Erklärung der Xenophobie. Und dieser beruht genau auf dem selben Fundament wie dein Beispiel. Nur wird die Furcht von Generation zu Generation übertragen. Dass es Ausnahmen gibt, ist nicht von der Hand zu weisen und möchte ich nicht absprechen. Im Gegenteil. Es unterstützt wiederum die Aussage des stetigen Wandels.
      0 0 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 17.08.2017 07:11
      Highlight Wenn man ganz Rational sein möchte sind Liebe und Hass chemische Reaktionen auf äussere Reize. Somit entsteht Liebe wiederum schneller gegenüber dem Bekannten.
      Ich möchte auch weniger von Hass sprechen, sondern von Furcht. Denn Furcht ist der Nährboden für Hass. Wie gesagt, was der Mensch nicht versteht, fürchtet er instinktiv. Aber dank unseree Entwicklung in den letzten Jahrtausenden, dank dem Wissen das wir Angehäuft haben, lässt sich diese Furcht überwinden, da wir in der Lage sind uns besser mit dem Fremden auseinander zu setzen. Die Bildung ist hier ein Hauptinstrument.
      1 0 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 17.08.2017 07:24
      0 0 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 17.08.2017 07:27
      Highlight Ps. Ich möchte damit keinesfalls eine Entschuldigung für Rechte und ihre Taten liefern. Ich würde es auch bevorzugen, in einer Welt zu leben, wo alle in Frieden miteinander und nicht isoliert leben können. Ich möchte nur einen möglichen Grund für die Xenophobie aufzeigen.

      Denn am Ende haben die Faschos nur Angst.
      1 0 Melden
    • rodolofo 17.08.2017 09:36
      Highlight @Confused Dingo
      Was Du sagst, tönt tatsächlich etwas "confused".
      Das stimmt nur zum Teil, ist also eine bornierte "Halbwahrheit".
      Das "Fremde" und "Exotische" hat zu allen Zeiten die Menschen immer auch fasziniert und angezogen!
      Die Möglichkeit, andere Welten und Kulturen zu entdecken und kennenlernen, eröffnet einen ungeheuren Reichtum an Erlebnissen und an kreativen Herausforderungen!
      In diesem Prozess merke ich erst, DASS ich eine kulturell geprägte Persönlichkeit habe.
      Ich lerne in der Auseinandersetzung mit dem Fremden also nicht nur die weite Welt, sondern auch mich selber besser kennen.
      1 1 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 17.08.2017 10:06
      Highlight @rodolofo
      Natürlich gibt auch welche die sich davon Angezogen fühlen. Ich gehöre auch dazu. Wäre das nicht der Fall, hätten wir nicht den heutigen Entwicklungsstand.

      Es ist aber schlichtweg nicht von der Hand zu weisen, dass viele Menschen sich vor den Fremden fürchten. Man muss sich nur die Geschichte und die Tierwelt anschauen.

      Kein wildes Tier, würde sich einfach so einer fremden Gruppe anschliessen.
      Die Angst vor dem Fremden, hat dem Menschen anfänglich das Überleben ermöglicht, ansonsten wäre mit uns etwa das selbe wie mit dem Dodo passiert.
      0 1 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 17.08.2017 10:17
      Highlight ich sehe Xenophobie als teil der Evolutionsbiologie, die das Überleben erst ermöglichte (siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Fremdenfeindlichkeit ; Erklärungsmodell)

      Heute aber, mit dem verfügbaren Wissen, kann gegen Xenophobie angegangen werden. Es existieren nicht umsonst Zusammenhänge zwischen mangelnder Bildung und Ausländerhass (http://www.focus.de/wissen/videos/urangst-vor-dem-unbekannten-studien-zeigen-diesen-zusammenhang-gibt-es-wirklich-zwischen-bildung-und-auslaenderhass_id_5001156.html)
      Schlussendlich sind wir alle Kinder unserer Umwelt und die kann mit Bildung beeinflusst werden
      0 0 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 17.08.2017 10:21
      Highlight anstelle mich als borniert zu bezeichnen, sollte man vielleicht erkennen, dass andere Menschen nicht den selben Wissensstand besitzen, und versuchen deren und deren ihrer Kinder zu fördern, dass sie diese evolutionäre Altlast abwerfen können.

      Nicht alle haben eine kulturell geprägte Persönlichkeit, weil sie halt in einem Umfeld aufgewachsen sind, wo eine weitreichende Bildung nicht möglich war, es vielleicht nicht möglich war, andere Kulturen kennen zu lernen, weil die Eltern weder das Geld noch Interesse hatten zu reisen.
      0 1 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 17.08.2017 10:41
      Highlight auch noch ein interessanter Artikel zu dem Thema:
      https://www.profil.at/wissenschaft/angstbeisser-evolutionsbiologen-angst-fremden-5939162
      0 0 Melden
    • rodolofo 17.08.2017 11:40
      Highlight @ Confused Dingo
      Auch Deine Beobachtungen aus dem Tierreich gehören ins Reich der Märchen und Halbwahrheiten.
      Jungtiere werden oft aus der Herde, in der sie aufgewachsen sind, verstossen.
      Sie bilden dann Horden von Jugendlichen und versuchen sich in andere Herden zu integrieren.
      Hengste beispielsweise fordern einen alten Hengst heraus, mit dem Ziel, an die Stuten heran zu kommen. Einmal im Stuten-Harem etabliert, schlagen sie alle Junghengste in die Flucht, sobald diese geschlechtsreif werden.
      Das alles hat ganz praktische Gründe:
      Auf diese "harte Tour" kann die Inzucht vermieden werden!
      ...
      1 1 Melden
    • rodolofo 17.08.2017 11:46
      Highlight ...
      Ich habe einmal einen rührenden Tierfilm gesehen.
      In diesem Film ging es um einen Wolf aus den Slowenischen Alpen, der eine lange, beschwerliche und äusserst riskante Reise unternahm, über die eisigen und schneebedeckten, hohen Berge der Alpen bis hinunter in die Ebenen von Polen und dem Baltikum.
      Dort traf er die Wölfen seiner Träume!
      Die beiden bildeten mit ihrem Nachwuchs ein neues Rudel.
      Die forschenden Wolfologen kamen aus ihrem ungläubigen Staunen kaum mehr heraus!
      Und dann könnte ich anfangen, von den Weltreisen der Zugvögel zu erzählen...
      Aber fürs Erste genügen diese Andeutungen.
      1 1 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 17.08.2017 13:41
      Highlight @rodolfo
      Du scheinst meinen Standpunkt schlichtweg nicht zu verstehen. Gerade Pferde sind Fluchttiere. Wittern sie etwas, was ihnen Fremd ist, werden sie nervös.
      Ich verneine nicht, dass sie gegenüber anderen Artgenossen aufgeschlossener sind, ein alter Hengst, wird kaum frohlocken und den Nebenbuhler willkommen heissen.

      zum Wolf: der Einsame Wolf ist eine Märchen-Figur. Wölfe sind Rudeltiere, verstossene Tiere werden immer versuchen ein neues Rudel oder einen Gefährten zu finden.
      Ich wage aber auch bei den Wölfen zu zweifeln, dass ein Fremder Wolf ohne Komplikationen akzeptiert wird.
      1 0 Melden
    • Confused Dingo #teamhansi (an intolerant asshole) 17.08.2017 15:03
      Highlight Zusätzlich nochmals ein interessanter Artikel, der auf der ersten Seite sogar die Pferde als Beispiel aufführt:
      http://www.zeit.de/2016/37/fremdenfeindlichkeit-tiere-zoologie-xenophobie

      zum Schluss:
      Der Mensch wird nicht durch eine einzelne Eigenschaft geprägt. Auch behaupte ich nicht, dass eine z.B. evolutionsbedingte Angst untrennbar mit der Persönlichkeit des Menschen verbunden ist. Im Gegenteil. Gerade die Evolution beweist, ja dass der Mensch Wandel fähig ist. Wir können durch Erziehung, Bildung und Aufklärung dem entgegenwirken.
      0 0 Melden
    • rodolofo 17.08.2017 17:42
      Highlight Du reitest zu sehr auf Deiner postulierten Ablehnung des Fremden herum.
      Als Landarbeiter habe ich mit Pferden zu tun.
      Da kam also ein neues Minipferd, eine Kreuzung aus einem Pony und einem Araber zu einem Paar, bestehend aus einer Haflinger-Stute und einem Fuchs-Galopper-Walach.
      Die drei verstanden sich vom ersten Tag an bestens!
      Aber ich habe auch schon erlebt, dass in einem Laufstall ein neues Pferd monatelang nicht akzeptiert und geplagt wurde.
      Bei Pferden scheinen also die Charaktere der beteiligten Tiere ebenfalls eine sehr grosse Rolle spielen, wie gut die "Integration" klappt.
      1 0 Melden
  • Triumvir 16.08.2017 08:23
    Highlight Wenn die Amis schlau wären, dann scheuchen sie Trump aus dem Amt und machen Michelle zur künftigen Präsidentin...
    107 48 Melden
    • pamayer 16.08.2017 08:36
      Highlight omg
      das schafft nicht mal die so liberale schweiz, eine dunkelhäutige frau in das amt der bundespräsidentin zu hieven. wie soll america das schaffen.


      und ja: es wäre wunderschön. nicht mehr und nicht weniger. unsere welt hätte das verdient.
      79 32 Melden
    • Triumvir 16.08.2017 09:06
      Highlight @pamayer: Obama ist also deiner Ansicht nach "nicht dunkelhäutig". Was bitte schön soll die Hautfarbe für eine Rolle spielen!?
      11 38 Melden
    • Radiochopf 16.08.2017 10:02
      Highlight @Triumvir Erklär mir mal bitte was Michelle den für Qualitäten hat die sie als US-Präsidenten qualizifieren würden? Guten tanzen, singen, im Garten aktiv sein, gerne mit Kinder spielen, ein paar schöne Sprüch raushauen.. reicht das schon um Präsidentin der USA zu werden? natürlich reicht es, wenn's ein Trump schafft, schafft es jeder.. trotzdem, wenn man eine qualitative Steigerung der amerikanischen Politik haben will, dann braucht es auch qualifizierte Leute, die es nicht durch Vitamin B oder Geld an die Spitze schaffen, sondern durch Leistung!
      29 45 Melden
    • Darkglow 16.08.2017 10:11
      Highlight Warten wir 2020 ab
      18 4 Melden
    • Madmessie 16.08.2017 10:33
      Highlight Keine schlaue Idee. Warum wurde Trump gewählt? Weil die Leute genug haben von Dynastien und der Elite. Ganz und gar keine schlauen Idee. Würde alles nur verschlimmern.
      15 40 Melden
    • Domsh 16.08.2017 12:49
      Highlight Trump wurde auch gewählt, weil sich viele rechte US-Amerikaner mit einem schwarzen Präsidenten gedemütigt fühlten.
      So traurig das ist, solche Leute hätten wir auch in der CH.
      27 10 Melden
    • Hackphresse 16.08.2017 15:03
      Highlight @Radiochopf
      Sämtliche Figuren aus den Simpsons wären eine qualitative Steigerung für die US-Politik. Selbst Ralph.

      Und Michelle hat mehr als genug Qualitäten zur Präsidentin.

      @Madmessie
      Momol jetzt ohne Dynastien ist alles viel viel besser. Offen mit Atomwaffen drohen... hast recht. Das ist viel besser als der alte Filz, der wenigstens mehr gemacht hat als nur auf den unternehmenseigenen Golfplätzen zu chillen und seiner Internetsucht zu frönen, während man das Selbstwertgefühl auf Retweets und Jubelrufen aufbaut, während man versucht, die Scheisse, die man gebaut hat, zu vertuschen.
      20 6 Melden
    • SemperFi 16.08.2017 19:09
      Highlight @Radiochopf: Ziemlich sexistisch Ihr Kommentar zu Michelle Obama. Und wenn Sie sich auch nur 60" mit ihrem Lebenslauf auseinandergesetzt hätten, hätte sich Ihre Frage erübrigt. Mit ihren intellektuellen, sozialen und emotionalen Fähigkeiten und acht Jahren Erfahrungen aus erster Hand wäre M. Obama sicher eine valable Kandidatin.
      12 1 Melden
  • Chrigi-B 16.08.2017 07:57
    Highlight Obama der grosse Friedensbringer? Oder ääähm 72 Bomben pro Tag🤔
    73 197 Melden
    • Menel 16.08.2017 08:48
      Highlight Und Trump wirft mit Moabs 🙈
      80 32 Melden
    • Pius C. Bünzli 16.08.2017 09:38
      Highlight Es ist auf jeden Fall besser mit Tweets um sich zu werfen als mit Bomben.
      29 78 Melden
    • Firefly 16.08.2017 09:47
      Highlight Die Welt ist wie sie ist, Obama versucht zu verienen und zu versöhnen, Trump versucht zu trennen und unfrieden zu schüren.
      78 24 Melden
    • Asmodeus 16.08.2017 10:13
      Highlight @chrigi-b
      Und wieviel waren es bei Bush?
      Und wieviel werden es bei Trump?
      50 14 Melden
    • Menel 16.08.2017 11:21
      Highlight Trump wirft mit Moabs und nicht nur mit Tweets. Eine Bombe, von der sogar Bush die Finger gelassen hat.

      https://www.jungewelt.de/m/artikel/314606.bomben-auf-zivilisten.html
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    • Firefly 16.08.2017 11:49
      Highlight "Es ist auf jeden Fall besser mit Tweets um sich zu werfen als mit Bomben. "

      Das ist kein exklusiv oder, die Bomben fliegen auch unter Trump!
      Um dies zu ändern müsste das amerikanische Volk (The People) ein Machtwort sprechen, vereint und zusammen, wie damals die Hippies mit Viet Nam. Aber dieses ergeht sich lieber in internen Querelen um Mauern, Ausländer und schottet sich ab. Und Trump spaltet das Volk anstatt zu versuchen es zu einen.
      42 8 Melden
    • Domsh 16.08.2017 12:52
      Highlight Obama versuche Kriege einzudämmen. Klar konnte er nicht alle Konflikte der Welt lösen.
      Trump und seine Weltanschauung verursachen Kriege.
      Ausserdem MOAB in Afganistan, CruisE Missile auf Syrien, Nordkorea-Drohung, Venezuela-Drohung. Der Trump ist der grössere Kriegsherr als Obama und Clinton zusammen.
      29 14 Melden
    • Hackphresse 16.08.2017 15:04
      Highlight Trump droht mit Atomwaffen... ist das besser? 😐
      15 8 Melden
    • Chrigi-B 16.08.2017 15:44
      Highlight Obamas Top Leistung?

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Arabischer_Fr%C3%BChling

      Noch Fragen? Der grösste Warlord der jemals im WH sass.
      7 20 Melden
    • Asmodeus 16.08.2017 16:21
      Highlight Schon mal was vom Irakkrieg gehört?
      7 2 Melden
    • Domsh 16.08.2017 16:45
      Highlight Völliger Schwachsinn.
      Was hat der Arabische Frühling mit der Person von Obama zu tun, hätte es unter Trump keinen Arabischen Frühling gegeben? Demnach ist auch Obama Schuld, dass Argentinien gegen Deutschland den WM-Final verloren hat?
      Ausserdem, wieviele Kriege mit amerikanischer Beteiligung folgten aus dem arabischen Frühling? In Tunesien, Ägypten etwa?
      Ich empfehle dir, dem von dir geposteten Link zu folgen um Lektüre zu betreiben.
      11 4 Melden
    • Teslanaut 16.08.2017 17:04
      Highlight Was hat Obama konkret mit dem arabischen Frühling zu tun? Aber bitte keine Verschwörungstheorien von Ganser und sonstigen Möchtegern-Historikern ....
      11 4 Melden
    • SemperFi 16.08.2017 19:10
      Highlight @Bünzli: Sie unterschätzen die Macht des Wortes.
      3 2 Melden
  • N. Y. P. 16.08.2017 07:36
    Highlight Schönes Bild. Frieden strahlt es aus. Mit drei Tweets wischt Obama die Hasstweets von Trump allesamt vom Tisch.
    168 22 Melden
    • Gelöschter Benutzer 16.08.2017 08:51
      Highlight Die Message der Bilder entsteht vor allem durch die Medien.
      Viel Frieden hat Obama in seinen 8 Jahren nicht ausgestrahlt.
      44 116 Melden
    • Domsh 16.08.2017 12:56
      Highlight Dann hast du definitiv die Reaktionen von Obama nach solchen Eregnissen in den letzten 8 Jahren nicht verfolgt.
      Sonst könnte selbst der eingeschossenste Kritiker einen erheblichen Unterschied zu Trump erkennen.
      Obama hat sehr sehr viel Friede, Versöhnung und Hoffnung ausgestrahlt. Im Gegensatz zur aktuellen Figur des Hasses und Rassismus.
      34 8 Melden
    • Asmodeus 16.08.2017 14:48
      Highlight @Bity
      Obama hat stark dazu beigetragen dass die Situationen mit Nordkorea und dem Iran nicht unnötig eskaliert sind.

      Ebenfalls war er vermutlich stark daran beteiligt, dass es in den letzten Jahren nicht zu extremen Rassenunruhen in den USA gekommen ist.

      Man stelle sich vor Donald Trump wäre Präsident gewesen als die Geschichte mit Trayvon Martin geschah.

      "The guy who shot him is a nice guy. One of the nicest guys the world has ever seen. And that black kid should have just listened."
      19 6 Melden

Trump kippt Einfuhr-Verbot für Grosswildjäger – (Und ja, auf dem Foto sind seine Söhne)

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