Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Google hilft den USA beim Drohnen-Krieg



Google hilft den USA im Kampf gegen die Terroristen des genannten «Islamischen Staates» (IS): Wobei es nun mit der Geheimhaltung rund um «Project Maven» vorbei ist. Der US-Techblog hat die fragwürdige technologische Kooperation, die Google-intern sehr umstritten sein soll, publik gemacht.

Wie The Intercept erfahren haben will, geht es darum, Bombenangriffe gegen den IS noch gezielter auszuführen. Mithilfe Künstlicher Intelligenz (KI) soll die automatische Auswertung von Satellitenaufnahmen genauere Erkenntnisse bringen.

Ein Google-Sprecher verteidigte die Kooperation mit dem Argument, es gehe nicht (direkt) um die Tötung von Menschen. «Die Technologie kennzeichnet Bilder für die menschliche Überprüfung und ist nur für nicht-offensive Zwecke bestimmt.»

Der Darstellung von Gizmodo zufolge sei Googles Hilfestellung möglicherweise begrenzt, fasst Spiegel Online zusammen. Dies weil der Internet-Konzern – anders als etwa Microsoft oder Amazon – keine speziell abgesicherte Cloud-Computing-Umgebung für US-Regierungseinrichtungen unterhalte.

Ganz geheuer schien dem US-Unternehmen die Kooperation mit dem Militär nicht zu sein: Der Papierkrieg wurde nicht von Verantwortlichen des Alphabet-Konzerns, respektive von Google abgewickelt, sondern über eine Drittfirma.

Die ausführliche Meldung bei Spiegel Online.

(dsc)

Das könnte dich auch interessieren:

Kurzfilm warnt vor kleinen Killer-Drohnen

Play Icon

Video: Angelina Graf

Abonniere unseren Newsletter

1
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen

«Wer Antworten von Menschen statt bezahlte Google-Links will, ist bei uns goldrichtig»

Ask Mask ist eine Frage-und-Antwort-App, von der du vermutlich noch nie etwas gehört hast. Die Schweizer App-Entwickler glauben, dass Menschen bessere Antworten liefern als die Algorithmen von Google, Facebook und Co. Das funktioniert aber nur, wenn der Schwarm an Usern genug gross ist.

Das Prinzip ist simpel: User stellen anonym beliebige Fragen, andere Nutzer können sie ebenfalls anonym beantworten. Der App-Name spielt darauf an, dass bei Ask Mask alles in einem privaten Eina-zu-eins-Chat abläuft. Die Identität der User ist quasi durch eine digitale Maske geschützt. Das heisst, der Dialog aus der Frage und den Antworten ist nur für die direkt Beteiligten sichtbar.

Natürlich könnte man auch googeln oder in einer Facebook-Gruppe um Rat fragen. Die App-Entwickler glauben …

Artikel lesen
Link zum Artikel