Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und die Werbung von watson und Werbepartnern zu personalisieren. Weitere Infos: Datenschutzerklärung.

Irland will Apple-Milliarden einsammeln ++ Werbe-Verbot auf Android-Sperrbildschirm

04.12.17, 09:09 04.12.17, 17:13

Die Digital-News im Überblick:

Irland will Apple-Milliarden einsammeln

Im Streit um Steuervorteile für multinationale Konzerne will Irland nach langem Zögern ausstehende Steuermilliarden des iPhone-Herstellers Apple einfordern.

Das Land wolle seinen Verpflichtungen beim Einsammeln der Gelder nachkommen, sagte Finanzminister Paschal Donohoe am Montag in Brüssel.

Die EU-Kommission hatte in der Sache zuletzt juristische Schritte gegen Irland vor dem Europäischen Gerichtshof eingeleitet. Grund war die seit mehr als einem Jahr andauernde Weigerung des Landes, von dem US-Technologiekonzern bis zu 13 Milliarden Euro plus Zinsen zurückzufordern.

«Apple, bezahle deine Steuern»: In einem Apple Store in Paris protestierten am Samstag Mitglieder einer globalisierungskritischen NGO. Bild: AP

Einer Entscheidung der EU-Wettbewerbshüter vom vergangenen Jahr zufolge profitierte Apple in Irland jahrelang von unzulässigen Steuervergünstigungen. Nach den EU-Beihilfevorschriften sind gezielte Steuervorteile für einzelne Unternehmen aber unzulässig. Irland und Apple bestreiten die Vorwürfe und wehren sich gegen die Entscheidung.

(sda/dpa)

Was das neuste iPhone-Update bringt

Am Wochenende hat Apple ein grösseres Software-Update fürs iPhone und andere iOS-Geräte veröffentlicht. iOS 11.2 behebt laut Ankündigung mehrere Fehler und soll auch Apple Cash bringen.

Allerdings steht die neue Funktion, Geld per Nachrichten-App zu überweisen, vorläufig nur für User in den USA zur Verfügung und wird eigentlich erst in dieser Woche aktiviert. Dies zeige, dass Apple die Software-Aktualisierung wegen der Dringlichkeit früher als geplant veröffentlicht habe, schreibt macwelt.de.

Für alle iOS-User wichtig:

Immer noch ziemlich verwirrend sind die über das Kontrollzentrum zu aktivierenden Verbindungen WLAN und Bluetooth. Neu erscheint beim Deaktivieren ein Pop-up-Fenster, um darauf hinzuweisen, dass gewisse Verbindungen weiterbestehen ...

Beim WLAN wird zwar die Verbindung zum aktuellen Router gekappt, doch AirDrop und der Hotspot laufen weiter.

Bei Bluetooth geht es unter anderem um die drahtlose Verbindung zur Apple Watch und den persönlichen Hotspot, die auch nach dem Deaktivieren eingeschaltet bleiben.

screenshots: watson

Neu werden die Logos der aktiven Verbindungen zwecks besserer Sichtbarkeit blau (statt weiss) angezeigt.

Weitere Features, die iOS 11.2 bringt:

Das Update kann seit Samstag, 2. Dezember, als kostenloser Download (420 Megabyte) bezogen werden.

(dsc, via iphonehacks.com)

Google verbietet Werbung auf dem Android-Sperrbildschirm

Die im November erfolgte Aktualisierung der Verträge für Apps im Play Store verbiete eine nervige Werbeform, berichtet heise.de. Das vom weit verbreiteten Dateimanager ES File «populär gemachte» Ersetzen des Sperrbildschirms von Android-Smartphones sei ab sofort untersagt.

Dank der obligatorischen 30-tägigen Frist hätten Entwickler bis Ende Jahr Zeit, ihre Apps an die neuen Regeln anzupassen.

(dsc)

Venezuela soll Bitcoin-Alternative «Petro» als Währung erhalten

Im Kampf gegen die Inflation und eine drohende Staatspleite will Venezuelas Staatschef Nicolás Maduro mit einer neuen Digitalwährung für Entlastung sorgen. In seiner TV-Sendung «Domingos con Maduro» kündigte er am Sonntag die Einführung einer Kryptowährung «Petro».

«Petro» das ist eine Kurzform für das Wort «Erdöl» – passend für das Land mit den grössten Ölreserven der Welt. Die virtuelle Währung solle abgesichert werden mit den Ölreserven, Mineral- und Diamantvorkommen.

Hungernde Menschen

Er wolle mit der virtuellen Währung «den Finanzkrieg» bekämpfen, den die USA und ihre Alliierten gegen die Sozialisten angezettelt hätten. Gegen hohe Regierungsvertreter, darunter auch Maduro, waren Finanzsanktionen verhängt worden, nachdem das von der Opposition dominierte Parlament entmachtet worden war.

Mehrere Ratingagenturen sehen bereits eine Teil-Pleite in Venezuela. Als Gründe gelten Misswirtschaft der sozialistischen Regierung und auch der seit Jahren relativ niedrige Ölpreis. Wegen der rasanten Inflation steigt die Zahl der hungernden Menschen, zudem fehlen Devisen, um genug Lebensmittel und Medikamente einzuführen.

Mit dem «Petro» soll offensichtlich versucht werden, dieses Problem zu mindern. Zudem könnten über diesen Weg entsprechende Geschäfte mit dem Ausland bezahlt werden – denn die Landeswährung Bolivar weist in diesem Jahr eine Inflation von über 1000 Prozent auf, der monatliche Mindestlohn ist dadurch auf ein paar Franken geschrumpft.

Es gibt bereits hunderte Digitalwährungen, die bekannteste ist der Bitcoin. Diese Währungen werden nicht als Scheine gedruckt beziehungsweise von Zentralbanken erzeugt, sondern mit Computern errechnet. Das virtuelle Geld soll einen Zahlungsverkehr ermöglichen, der unabhängig von Regierungen und Banken funktioniert.

(sda/dpa)

Das könnte dich auch interessieren:

SO würde es aussehen, wenn wir am Telefon ehrlich wären

Video: watson/Knackeboul, Lya Saxer

Akku-Tipps: So hält dein iPhone mit iOS 11 länger durch

Überraschendes Update für iOS 11 ++ Das weiss Tinder über dich 😱

iOS-Kontrollzentrum lässt WLAN und Bluetooth aktiv, selbst wenn es der Nutzer deaktiviert

13 nützliche Tipps zu iOS 11, die du als Apple-User nicht verpassen solltest

Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
7
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Posersalami 04.12.2017 17:37
    Highlight Ist die Podcast App endlich repariert? Man kann seit 11 keine neuen mehr hinzufügen 😕
    1 0 Melden
  • John J. Collenberg 04.12.2017 13:29
    Highlight Der Text zu Petro ist ja beinahe aufs Wort identisch mit dem Artikel der NZZ zu dem Thema. Das hat sicher viel Arbeit benötigt...
    1 11 Melden
    • @schurt3r 04.12.2017 14:02
      Highlight Nö, das ging fix!

      Es handelt sich um die Meldung einer Nachrichtenagentur, wie du anhand des Kürzels am Ende (sda/dpa) erkennen kannst ;-)
      19 1 Melden
  • Midnight 04.12.2017 10:26
    Highlight Wow, Google, das wurde aber langsam Zeit! Merci vielmal fürs verbannen von Werbung auf dem Sperrbildschirm. Jetzt das gleiche bitte noch für Notifications!
    14 0 Melden
  • Muellsi 04.12.2017 10:04
    Highlight AirPlay 2 kommt erst später mit dem HomePod zusammen!
    1 1 Melden
  • sleepalot 04.12.2017 09:37
    Highlight Mein iPhone 6 schaltet sich seit dem Update nicht mehr aus! :-)

    Vorher, trotz vollem Akku, schaltete sich das iPhone alle 20-30 Sekunden aus... Bildschirm schwarz, drehender Kreis, dann Pin Screen. Jetzt läufts wieder :-)
    10 3 Melden
    • bebby 04.12.2017 11:24
      Highlight Für Apple Watch Besitzer funktioniert jetzt auch der Sync mit der Wetterapp auf dem iphone wieder, d.h. die Städte lassen sich wieder ändern.
      3 1 Melden

Paukenschlag von Nintendo: «Mario Kart» kommt für Smartphones

Nintendos neue Konsole Switch bricht Verkaufsrekerode, der Online-Dienst der Switch startet im September, Mario kommt als Animationsfilm ins Kino und ach ja, Nintendo bringt endlich «Mario Kart» auf Smartphones.

Es sind News, die wohl jeden Nintendo-Fan begeistern dürften: Der japanische Spielegigant hat soeben verkündet, dass man die seit über 25 Jahren populäre Spieleserie «Mario Kart» zum ersten Mal auf Smartphones bringen wird.

Auf Twitter schreibt Nintendo, dass «Mario Kart Tour» für Smartphones in Entwicklung sei und das Spiel bis spätestens März 2019 erscheinen wird.

Nintendo entwickelt seine Spiele seit 2015 auch für Smartphones. Der grösste Mobile-Hit der Japaner war bislang «Super Mario …

Artikel lesen