Digital

Apple ärgert Trump ++ Sexismus kostet 20 Uber-Mitarbeiter den Job

07.06.17, 07:35 07.06.17, 13:00

Die Meldungen im Überblick:

Apple ärgert Trump

Die ehemalige First Lady mit dem Apple-Chef an der Entwicklerkonferenz WWDC in San Jose: Tim Cooks iPhone-Selfie ist natürlich unbezahlbare Werbung. Und es ist ein ziemlich grosses «Fuck You» an die Adresse Donald Trumps.

Michelle Obama sprach beim «Fireside Talk» über ihre Zeit im Weissen Haus, ihren Mann («es geht ihm gut») und über ernsthafte Themen, wie die Gleichberechtigung und den Kampf gegen Rassismus. An die Adresse des aktuellen US-Präsidenten gerichtet, sagte die 53-Jährige, das Land brauche «Problemlöser», die an die Schaffenskraft der Immigranten glaubten und davon überzeugt seien, dass die globale Erwärmung real sei.

«We are at a time in this country where we need problem solvers out there ... who believe in the power of immigrants, believe that global warming is real. (...) We need people out there who are operating with a level of empathy.»

Michelle Obama

Michelle Obamas WWDC-Auftritt

Video: YouTube/AppleInsider

Der Apple-Chef hat gerade einen zünftigen Lauf. Die Keynote zur #WWDC17 am Montag war eine beeindruckende Produkte-Show. Tim Cook nutzte das Millionenpublikum, um den Auftritt der populären Ex-Präsidentengattin anzukünden.

(dsc, via Mashable)

Sexismus-Ermittlungen: Uber entlässt 20 Mitarbeiter

Der Fahrdienst-Vermittler Uber hat nach Ermittlungen zu Vorwürfen von Sexismus und systematischer Diskriminierung 20 Mitarbeiter entlassen. Weitere sieben Angestellte hätten eine «letzte Warnung erhalten» und 31 seien in Schulungen geschickt worden, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Es bestätigte damit entsprechende Berichte in US-Medien. In 57 Fällen seien die Untersuchungen noch nicht abgeschlossen worden, hiess es weiter.

Insgesamt werden von Uber im Rahmen der von der Wirtschaftskanzlei Perkins Coie durchgeführten Ermittlungen 215 Beschwerden geprüft. In 47 Fällen geht es um sexuelle Belästigung, in 54 um Diskriminierung. Zudem lagen 45 Anschuldigungen wegen unprofessionellen Verhaltens und 33 wegen Mobbings vor.

Der Rest verteilt sich auf andere Fälle von Belästigung und sonstiges Fehlverhalten. Bei 100 geprüften Beschwerden hielt Uber keine Konsequenzen für nötig.

Vorgesetzte reagierten nicht

Die Ermittlungen waren eingeleitet worden, nachdem eine ehemalige Programmiererin des Fahrdienst-Vermittlers in einem Blogeintrag von einer Unternehmenskultur voller Diskriminierung und Missmanagement berichtet hatte. Hinweise an Vorgesetzte seien folgenlos geblieben.

Zuletzt geriet Uber immer stärker in die Kritik. Das wegen seiner aggressiven Firmenkultur und Wachstumsstrategie ohnehin umstrittene Unternehmen steht auch wegen rechtlicher Konflikte unter Druck.

(dsc/sda)

Kaspersky reicht bei EU Kartellbeschwerde gegen Microsoft ein

Die russische Sicherheitssoftware-Firma Kaspersky Lab hat bei der EU-Kommission und den deutschen Kartellwächtern Beschwerde gegen den US-Rivalen Microsoft eingelegt.

Kaspersky wirft Microsoft nach Angaben vom Dienstag vor, seine Marktdominanz auszunutzen, um unabhängige Anbieter von Antivirus-Software aus dem Markt zu drängen.

So würden die Nutzer des Betriebssystems Windows 10 dazu angehalten, die Software Windows Defender zu verwenden. Die EU-Kommission bestätigte den Eingang der Beschwerde. Microsoft war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

(sda/reu)

Hol dir die App!

Yanik Freudiger, 23.2.2017
Die App ist vom Auftreten und vom Inhalt her die innovativste auf dem Markt. Sehr erfrischend und absolut top.
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
12
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
12Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • grumpy_af 07.06.2017 10:40
    Highlight Was für ein Troll🤣... Bin ich jetzt Trump-Troller, wenn ich mit Mexikanern spreche? Bitte, es wird lächerlich...
    8 4 Melden
    • @schurt3r 07.06.2017 13:00
      Highlight Also gut.
      Habs geändert 😒
      3 0 Melden
    • grumpy_af 07.06.2017 16:36
      Highlight Haha, schon gut. Auf mich müsst ihr keine Rücksicht nehmen. Aber schön zu sehen, dass watson eines der Portale ist, welches mit seinen Lesern arbeitet.
      6 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.06.2017 08:36
    Highlight Den Windows Defender gibt's schon länger. Warum kommt also die Beschwerde von Kaspersky erst jetzt? Vielleicht, weil Kaspersky immer öfter Probleme auslöst, die man mit dem Defender nicht hat?
    14 0 Melden
    • Informant 07.06.2017 09:50
      Highlight Es geht nicht darum, dass Windows eine Antivirus-Software anbietet, sondern um die Methoden, wie externen Anbietern Steine in den Weg gelegt werden, um der eigenen Software einen Vorteil zu verschaffen.
      Das war auch schon beim Internet Explorer so und hat zu einer saftigen Strafe geführt.
      2 1 Melden
    • α Virginis 07.06.2017 11:41
      Highlight Seit mehr als 30 Jahren in der Informatik war für mich Kapersky nie die erste Wahl bei Virenschutzprogrammen. Seit je her machte es immer wieder Probleme mit anderen Applikationen, welche auch bei nach Anpassung im Antivirus-Programm nicht zu beheben waren. Da kann man getrost auch "Norton Security" verwenden, meiner Meinung nach eines der schlechtesten Schutzprogramme... Empfehlungen spreche ich hier bewusst nicht aus, da sollte sich ein jeder selbst informieren.
      1 1 Melden
    • WatsonLeser 07.06.2017 12:38
      Highlight @ a Virginis: Wow, vielen Dank. Deine jahrelange Erfahrung bringt jetzt hier genau nichts wenn du nur Virenprogramme schlecht machst aber für keines ne Empfehlung abgibst! Das ist einfach
      4 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.06.2017 13:11
      Highlight Und nach meinen 27 Jahren online kann ich sagen, dass die Qualität der diversen Firewalls immer wieder gewechselt hat. Mal war diese die beste, dann eine andere, etc.

      Von daher find ich es eigentlich ganz gut, wenn Windows das Zeug vielleicht jetzt so im Griff hat, dass man keine extra Programme mehr installieren muss.

      Firewalls gibt es - soviel ich weiss - noch keine 30 Jahre :-)
      1 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.06.2017 13:12
      Highlight @Informant
      Hast du noch ein Beispiel für die von dir genannten Steine? Nur die Aufforderung von Microsoft, man solle den Defender verwenden, kann's ja nicht sein.
      0 0 Melden
    • α Virginis 07.06.2017 13:26
      Highlight @WatsonLeser: Da im Verlauf der Zeit die Qualität der Lösungen stark schwanken kann, muss man sich halt selbst informieren, was zur Zeit so das empfehlenswerteste ist. Aber es gibt Anbieter, wie Kapersky oder Norton, die haben schon immer wenig getaugt, auch wenn sie von vielen ihrer Vertragspartner empfohlen wurden.
      0 1 Melden
    • Informant 07.06.2017 14:07
      Highlight Im Heise Artikel hat es etwas detailliertere Informationen an was sich Kaspersky stört:

      https://www.heise.de/newsticker/meldung/Kaspersky-beschwert-sich-ueber-Windows-Defender-bei-EU-Kartellwaechtern-3735921.html

      0 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 07.06.2017 15:06
      Highlight Danke Informant. Was hast du selbst für Sicherheitsprogramme auf deinen Systemen laufen? Würde mich noch interessieren :-)
      0 0 Melden

Peinlicher Design-Fail: Apples 109-Franken-Hülle für das iPhone X verdeckt das Mikrofon

109 Franken kostet die offizielle Hülle «Leder Folio» für das iPhone X. Ein stolzer Preis. Leider können die Nutzer mit der Lederhülle nicht mehr richtig telefonieren.

Apples iPhone X ist nicht nur das teuerste, sondern auch das zerbrechlichste aller bisherigen Apple-Handys. Entsprechend empfiehlt es sich, eine Schutzhülle zu kaufen. Wenn man mit dem iPhone X allerdings auch telefonieren möchte, ist Apples über 100 Franken teure Lederhülle Folio keine besonders gute Wahl.

Das Problem ist nämlich folgendes: Beim Telefonieren muss der Lederdeckel nach hinten geklappt werden. Dabei verdeckt die Hülle das Mikrofon auf der Rückseite so ungünstig, dass …

Artikel lesen