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Nixie, Kameradrohne, Drohne

Die Drohne ist noch weit von der Marktreife entfernt, aber eine spannende Idee. Bild: nixie

Nixie: Quadcopter am Handgelenk

Vergessen Sie die Smartwatch – Die Nixie-Kameradrohne ist Armband und Foto-Gadget zugleich

Eine Kameradrohne, die man wie ein Armband am Handgelenk trägt? Die sich ablöst, davonschwirrt und ein Foto von einem macht? Ein deutscher Physiker ist gerade dabei, ein futuristisches Spielzeug zu entwickeln.

29.09.14, 15:00 30.09.14, 11:13

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Dieses Armband kann fliegen – und auch noch Fotos machen: Zwar ist Nixie, die faltbare Kameradrohne, derzeit nur ein Prototyp. Aber das Gadget zeigt, welches Potenzial kleidungsähnliche, tragbare Computer haben, sobald man sie von der Leine lässt. Über eine Million Klicks hat ein Werbevideo des Fluggeräts in den vergangenen Tagen gesammelt.

Nixie ist eine Kameradrohne – ein Fluggerät, das sich im Ruhezustand um das Handgelenk schlingt. Auf Zuruf aber schwirrt es davon, um ein Bild seines Besitzers oder seiner Besitzerin zu schiessen. Danach findet das Gadget, so stellen es sich zumindest die Entwickler vor, seinen Weg zurück und kann wieder seinen Platz am Handgelenk des Besitzer einnehmen.

Noch ist nicht klar, wie die Drohne final funktionieren könnte, etwa, ob sie per Handy-App ferngesteuert wird (wie im Video angedeutet) oder ob sie tatsächlich selbsttätig fliegt (wie es auf der Website geschrieben ist). Ebenfalls offen ist, ob sie sich beim Schütteln des Handgelenks automatisch ablöst oder ob sie manuell entfaltet werden muss.

Die Idee kam Christoph Kohstall, einem deutschen Physiker an der amerikanischen Stanford University. Zusammen mit Jelena Jovanoic fasste er den Plan für «ein fliegendes Armband, das Luftaufnahmen von einem macht». Das Prinzip ist einfach: Nixie ist eine konventionelle Flugdrohne mit vier Rotoren, die über Streben mit der zentralen Struktur aus Rechnereinheit, Batterie und Sensorik verbunden sind. Diese Streben sind in konventionellen Drohnen steif – bei Nixie aber sind sie biegsam, eine Folie. Nach einer einfachen Geste mit dem Handgelenk, so die Erfinder, löst sich Nixie ab, schaltet die Rotoren an und braust davon.

So gut die Idee klingt, das Projekt ist noch weit von der Marktreife entfernt. Vielleicht ändert sich das aber bald: Projekt Nixie ist Finalist eines hochdotierten Wettbewerbs – Anfang November wird bekannt werden, ob es die 500'000 Dollar Preisgeld verdient hat und damit die bedrohnte Zukunft ein wenig näher rückt. (fko)



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    Alle Leser-Kommentare
  • ⚡ ⚡ ⚡☢❗andre ☢ ⚡⚡ 29.09.2014 18:19
    Highlight Das wird nichts. So gern ich es auch hätte. Das Promovideo ist klar mit einer professionellen Drobe aufgenommen, man sieht den Prototyp abheben, aber ohne steife Arme ist er eh unkontrollierbar.
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