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This picture taken with a fisheye lens shows a man walks past a big logo created from pictures of Facebook users worldwide in the company's Data Center, its first outside the US on November 7, 2013 in Luleaa, Swedish Lapland. The company began construction on the facility in October 2011 and went live on June 12, 2013 and are 100% run on hydro power. AFP PHOTO/JONATHAN NACKSTRAND        (Photo credit should read JONATHAN NACKSTRAND/AFP/Getty Images)

Bild: AFP

Zehn Jahre Facebook

Facebooks Siegeszug war der Anfang vom Ende der Schweizer Party-Plattformen

Vor zehn Jahren boomten Online-Portale wie Usgang.ch, Tilllate oder Lautundspitz. Kurz darauf eroberte Facebook die Schweiz und sog die User wie ein Staubsauger an.

03.02.14, 14:37 04.02.14, 16:21
Philipp Rüegg
Philipp Rüegg

Redaktor

Mit dem Aufstieg von Mark Zuckerbergs sozialem Netzwerk begann der schleichende Abstieg der Schweizer Ausgangsportale. Tummelten sich vor knapp zehn Jahren noch hunderttausende junger Leute auf den Partyplattformen Tilllate, Usgang.ch oder Lautundspitz, sollte der Erfolg nur von kurzer Dauer sein. Rund vier Jahre nach dem offiziellen Start verfielen immer mehr Schweizer der Anziehung von Facebook.

Von 2004 bis 2007 konnten die Schweizer Partyportale ihre Nutzerzahlen steigern. Dann folgte der Einbruch. Tilllate konnte die Nutzerzahlen ab 2010 mit der Hilfe von «20 Minuten» wieder steigern.

Hinweis: Für Facebook stehen vor 2008 keine Schweizer Zahlen zur Verfügung. Facebook rechnet mit Usern, die mindestens einmal im Monat aktiv sind. Die Schweizer Portale weisen nicht monatliche Nutzer, sondern Unique Clients pro Monat aus. Zur Verdeutlichung: Der Zugriff per Handy auf die App/Webseite zählt als ein Unique Client. Der Zugriff über den PC als zweiter Unique Client. Aufgrund der unterschiedlichen Messweise sind die Kurven nicht direkt miteinander vergleichbar. Sie zeigen aber die Tendenz an, ob die Nutzerzahlen steigen oder sinken. Grafik: watson

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