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Aquila, a drone with a 130-ft (40-m) wingspan built by social media company Facebook, is shown in this publicity photo released to Reuters on July 30, 2015. Facebook has completed building the drone to deliver Internet to remote parts of the world, and it is now ready for testing.  REUTERS/Facebook/Handout via ReutersATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. NO SALES. NO ARCHIVES. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS.      TPX IMAGES OF THE DAY

Die Drohne «Aquila»: Internet aus der Luft. Bild: HANDOUT/REUTERS

Mit dieser riesigen Drohne will Facebook die «restlichen» zwei Drittel der Welt mit Internet versorgen

Facebooks neustes Projekt hat die Flügelspanne einer Boeing 737, wiegt weniger als ein Auto und kann drei Monate in der Luft bleiben: Die Drohne «Aquila» soll einmal zehn Prozent der Menschheit Zugang zum Internet verschaffen.

31.07.15, 12:22


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Facebook hat eine erste solarbetriebene Drohne fertiggestellt, die zukünftig Menschen in abgelegenen Regionen Zugang zum Internet verschaffen soll. Das unbemannte Flugzeug hat eine Flügelspanne von 42 Metern, und ist damit genau so gross wie eine Boeing 737, wiegt dabei aber nur gut 400 Kilogramm – weniger als ein Kleinwagen.

Yael Maguire, Chefentwickler des Facebook Connectivity Lab, hat den Prototypen in Kalifornien vorgestellt. Sein Team hat die Drohne in den vergangenen 14 Monaten gebaut, noch in diesem Jahr sollen in den USA erste Testflüge starten.

Heliumballons sollen das Fluggerät in die Höhe ziehen. Anschliessend kann die Drohne nach Angaben von Maguire 90 Tage am Stück in der Luft bleiben. Das Flugzeug soll dabei permanent in einem drei Kilometer grossen Radius kreisen. Am Tag steigt die Drohne auf 30 Kilometer Höhe, nachts sinkt sie auf 20 Kilometer, um Energie zu sparen.

Das Facebook Connectivity Lab arbeitet derzeit noch an einem Lasersystem, das die Internetsignale Richtung den Boden sendet. Ziel sei es, einen Laser zu entwickeln, der so genau ist, dass er aus etwa 18 Kilometern Entfernung eine Münze trifft. «Es gibt viele bewegliche Teile, die synchron arbeiten müssen», sagte Maguire. Zehn Gigabit pro Sekunde will Facebook per Laser übertragen.

Facebooks Ziel ist es, mit dem «Aquila»-Programm den zehn Prozent der Menschheit Zugang zum Internet zu ermöglichen, die in Gegenden leben, in denen es zu teuer ist, die herkömmliche Infrastruktur aufzubauen.

Facebook-Chef Mark Zuckerberg sagte, langfristig werde das Unternehmen davon profitieren, wenn mehr Menschen Internetzugang bekämen. Trotzdem sei das Programm nicht profitorientiert.

Google arbeitet an einem ähnlichen Projekt, bei dem Hightech-Ballons in grosser Höhe fliegen und die Welt mit Internet versorgen sollen. (syd/dpa)

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • scriptCH 04.08.2015 18:09
    Highlight lieber überall auf der ganzen welt internet als dauberes wasser... oder sehe ich das falsch?
    0 0 Melden
  • Ton 31.07.2015 23:05
    Highlight Wäre das auch das Ende von Internetzensur?
    0 0 Melden
  • Grego 31.07.2015 12:39
    Highlight Grossartiges Projekt. Egal welche Absichten Facebook hat, dieses Projekt zeigt einmal mehr auf, dass die Privatwirtschaft zu viel mehr im Stande ist als alle Politiker auf dieser Welt. Hätte die Politik zum selben Politik das gleiche Projekt gestartet wäre dieses bestimmt noch immer reine Theorie und keinen Schritt weiter.
    10 2 Melden
    • goalfisch 31.07.2015 23:13
      Highlight es ist definitiv nicht egal, welche absichten damit verfolgt werden. mir wärs ziemlich lieb, wenns auch in zukunft gegenden gibt, die nicht kommerzialisiert werden.
      0 0 Melden

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