Digital

WhatsApp-Gründer crashte Zuckerbergs Valentins-Date, um den Deal abzuschliessen

20.02.14, 03:15 20.02.14, 08:39
epa04089916 (FILE) A file picture dated 20 January 2014 shows Jan Koum, founder of messaging service WhatsApp, speaking during the Digital Life Design conference in Munich, Germany, 20 January 2014.  Facebook announced on 19 February 2014 that it will buy messaging service WhatsApp for 19 billion dollars.  EPA/MARC MUELLER *** Local Caption *** 51187083

WhatsApp-Mitgründer Jan Koum. Bild: EPA/DPA FILES

16 Milliarden Dollar für einen Messaging-Dienst – so etwas hat es noch nie gegeben. Auch die Art, wie der Handel zustande gekommen ist, ist nicht ganz gewöhnlich. Wie Facebook-Chef Mark Zuckerberg der «New York Times» erzählte, sei der Deal am Valentinstag besiegelt worden.

Der WhatsApp-Mitgründer Jan Koum sei am Valentinstag an Zuckerbergs Türe gestanden, just als dieser ein romantisches Dinner mit seiner Frau hatte. Damit nicht genug: Während sie verhandelten, assen die beiden Männer einen Teller mit Schokolade überzogener Erdbeeren, die eigentlich für Zuckerbergs Frau Priscilla Chan bestimmt gewesen waren.

EMBARGOED UNTIL 12:01 AM, WEDNESDAY, JAN. 1, 2014 FILE - In this Thursday, March 20, 2013 file photo, Facebook CEO Mark Zuckerberg speaks at Facebook headquarters in Menlo Park, Calif. Zuckerberg gave $992.2 million to the Silicon Valley Community Foundation in 2013. Philanthropy in 2013 made a comeback in large donations with the nation’s wealthiest donors giving more than $3.4 billion to charity, according to a new tally of the top 10 gifts of 2013 by the Chronicle of Philanthropy. (AP Photo/Jeff Chiu, File)

Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. Bild: AP

Die milliardenschwere Übernahme soll Zuckerberg in nicht einmal elf Tagen eingefädelt haben. Allerdings soll er seit zwei Jahren unverbindlich mit dem befreundeten Koum gesprochen haben. «Ich kenne Jan schon eine ganze Weile.»

Bei Spaziergängen in den Hügeln des Silicon Valley und gemeinsamen Abendessen hätten sie über den Kommunikationsdienst gesprochen. Vor etwa zwei Wochen habe Zuckerberg dann ein konkretes Angebot unterbreitet, am Ende des vergangenen Wochenendes war der Deal besiegelt. (rey/sda)

Hol dir die App!

Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
Abonniere unseren NewsletterNewsletter-Abo
1
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
1Kommentar anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • amore 20.02.2014 11:57
    Highlight Was heisst das nun für uns Nutzer?
    0 0 Melden

Was stimmt nicht bei diesem Emoji?

Google wird von einem kulinarisch-designerischen Skandal durchgeschüttelt. Jetzt hat sich der oberste Boss des Problem-Emojis angenommen.

Wie sieht ein Cheeseburger aus?

Man nehme zwei Brötchen, ein Hackfleisch-Patty, Käse, eine Tomatenscheibe und ein Salatblatt.

Und jetzt sieh dir mal das Cheeseburger-Emoji an, das Google mit Android auf Millionen Smartphones serviert:

Okeeee! 🤔

Und jetzt das Emoji des grossen Konkurrenten: Et voilà, Cheeseburger à la Apple. Serviert auf dem iPhone und Mac.

Das Internet hat bereits reagiert ...

Google-Boss Sundar Pichai erklärt die Käse-drunter-oder-drüber-Frage zur Chefsache.

PS: Klassisch …

Artikel lesen