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So viele Schweizer nutzen Facebook, YouTube und Co. wirklich. Twitter schlägt Instagram. Und Google+ ist scheintot



Rund 78 Prozent der Schweizer Bevölkerung soll soziale Netzwerke nutzen. Der Grossteil davon tummelt sich auf Facebook und YouTube, die beide je rund 3,5 Millionen aktive Nutzer pro Monat verzeichnen. Abgeschlagen folgen Twitter (700'000 Nutzer), Instagram (500'000) und Pinterest mit rund 250'000 aktiven Nutzern.

Das soziale Netzwerk Google+ taucht in der Statistik etwas irreführend mit 1,25 Millionen monatlichen Schweizer Nutzern auf. Effektiv hat Google+ weit weniger Nutzer. Google zählt zum Beispiel YouTube-Kommentare, die mit einem Google+-Konto verfasst werden, grosszügig als Google+-Nutzung. 

Googles gescheiterter Facebook-Killer dämmert seit Jahren als Untoter der Social-Media-Szene vor sich hin. Google selbst spricht von 343 Millionen aktiven Nutzern weltweit. Eine unabhängige Analyse von Anfang 2015 zeigte jedoch, dass von den weltweit 2,2 Milliarden Menschen, die ein Google+-Konto besitzen (viele Gmail- und Android-Nutzer), nur gerade vier bis sechs Millionen aktiv Beiträge veröffentlichen. Zum Vergleich: Facebook zählt täglich 936 Millionen aktive Nutzer – pro Monat sind es 1,42 Milliarden.

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Nutzungszahlen der wichtigsten sozialen Netzwerke. bild: goldbach via twitter/@revogt

Weltweit schaut sich rund eine Milliarde Menschen mindesten ein YouTube-Video pro Monat an, was als aktive Nutzer ausgewiesen wird. 347 Millionen Menschen pflegen auf LinkedIn ihre geschäftlichen Beziehungen, beim Konkurrenten Xing sind es 15 Millionen.

Ein Kopf-an-Kopf-Rennen liefern sich Instagram (gehört zu Facebook) und Twitter. Beide werden auf Monatsbasis von rund 300 Millionen Menschen besucht, wobei die Instagram-Community aktiver ist. 

Facebook ist nicht out

Die Zahl der Schweizer Facebook-Nutzer bleibt auf hohem Niveau stabil. Ende Juni waren in der Schweiz 3,47 Millionen Nutzer monatlich aktiv. Das sind unwesentliche 0,1 Prozent weniger als im Vorquartal. Zu beachten gilt: Die Nutzungszahlen werden von den Schweizer Marketingfirmen Bernet und Serranetga erhoben und sind keine offiziellen Zahlen von Facebook.

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Facebook-Nutzung in der Schweiz von Ende 2008 bis Mitte 2015. bild: bernetblog/serranetga

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bild: bernetblog/serranetga

Zwei Entwicklungen sind deutlich: Die Anzahl der Teenies wird von Quartal zu Quartal kleiner, jene der über 50-Jährigen laufend grösser. Am populärsten ist und bleibt Facebook bei den 20- bis 29-Jährigen. Insgesamt ist die Hälfte der Facebook-Nutzer zwischen 20 und 39 Jahre alt.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Zeit_Genosse 02.07.2015 23:38
    Highlight Highlight Ich wünschte mir ein stärkeres G+. Es ist für Firmen wertvoll, während FB den Privatbereich (übermässig) abdeckt. Mit Google Adwords kann man ziemlich gutes Digitalmarketing darauf aufbauen.
  • Edprob1 02.07.2015 20:12
    Highlight Highlight Was ist denn das wieder für ein reisserischer Artikel vom 20Minblick Googel+ Scheintod.? Die Zahlen sprechen eine andere Sprache.
    • Ton 03.07.2015 04:04
      Highlight Highlight Jaing, du nutzt eben Google+ nicht ;)
  • Ton 02.07.2015 19:29
    Highlight Highlight Ich bin ein grosser Fan von Google+, das Netzwerk basiert auf Interessen und das macht es für mich um ein Vielfaches spannender als Facebook. Letzteres verliert für mich mehr und mehr an Bedeutung, ich behalte es aber, da ich im Ausland lebe und es doch noch Vorteile hat beim Freunde kontaktieren... Aber Google+ scheintot? Nur weil es keine Trolle hat im Gegendatz zu FB? ;-)
  • Miikee 02.07.2015 19:11
    Highlight Highlight Google+ und Scheintod? Wohl eher nicht. Google+ hat nur einen anderen Zweck als Facebook und das begreift einfach niemand von den Medienleuten. Man kann nicht G+ und FB vergleichen. Nutze beide.. FB für Freunde und "Privates" und G+ für meine Interessen es hat dort viele coole Personen, Seiten und natürlich sehr aktive Communities.
  • elivi 02.07.2015 18:58
    Highlight Highlight Google+ hat eigentlich bessere funktionen als facebook, ich benutzte vor allem den photodienst und lade nur noch das nötigste auf facebook. Am häufigsten nutze ich jedoch aktive keins von beiden.
  • Matthias Studer 02.07.2015 18:14
    Highlight Highlight Ich nutze G+ und Twitter. Bin happy damit, vermisse keine FB und genieße die Themen die ich mir eingekreist habe. Kein Dauerspam... Hach ist das Leben schön.
  • Andres Mitavic 02.07.2015 18:00
    Highlight Highlight Ich versuche neben facebook immer etwas neues zu nutzen. So finde ich momentan http://www.tsu.co/ResMita und http://www.bitlanders.com/register?c=gr234234__411068__0__0 spanned da diese einen teil der Einnahen an den Benutzer abgeben. Zudem feue ich mich immer wieder wenn ich ein paar Schulkollegen auf xing und linkedin treffe. Instagram und Pinterest müssen meiner Meinung nach wieder ein bisschen innovativer (da nur als app gut zu gebrauchen) werden für eine langfristige Zukunft.
  • virtale 02.07.2015 17:16
    Highlight Highlight Schade, ich finde G+ um Längen besser als FB. Von Scheintot würde ich aber nicht direkt sprechen. Viele meiner Kollegen haben mittlerweilen ebenfalls gewechselt, die denken aber halt auch ähnlich wie ich.
  • PV3L0 02.07.2015 17:15
    Highlight Highlight kann es kaum glauben das twitter in der schweiz beliebter ist. kenne kaum jemanden der aktiv twitter nutzt, wobei fast jeder in meinem alter (15-25) instagram benutzt.. hmmm
    • Chaose 03.07.2015 11:25
      Highlight Highlight Twitter ist in den Schweizer Medien extrem übervertreten, gemessen an der Userzahl.

Wie Facebook den Grossen half – und die Kleinen hängen liess

Mark Zuckerberg kommt nicht zur Ruhe. Nun veröffentlichte E-Mails und andere vertrauliche Geschäftsunterlagen zeigen, wie der Social-Media-Koloss unliebsame Konkurrenten bekämpfte und auf seine User pfiff.

Hier gibt's das 250-Seiten-PDF. Es enthält Screenshots des beschlagnahmten Materials, das von der Firma Six4Three stammt (siehe unten: Woher stammen die Dokumente).

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Der Ausschuss hatte Mark Zuckerberg im Zuge des Datenskandals um Cambridge Analytica im März 2018 aufgefordert, persönlich zu erscheinen. Doch dieser weigerte sich.

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