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FILE - In this Aug. 17, 2012 file photo, a Facebook worker waits for friends to arrive outside of Facebook headquarters in Menlo Park, Calif. Facebook and Apple, long known for cushy perks such as free meals, laundry service and massages, are among some of Silicon Valley's biggest companies now eyeing reproductive expenses as the next batch of benefits to offer to their employees. (AP Photo/Paul Sakuma, File)

Facebook: Frage nach Verantwortung der Eltern. Bild: KEYSTONE

Prozess in den USA

Eltern sollen für Facebook-Aktivitäten ihrer Kinder haften

Eine Schülerin soll mit einem gefälschten Facebook-Profil eine Mitschülerin lächerlich gemacht haben. Vor Gericht stehen nun die Eltern.

Ein Artikel von

Spiegel Online

Ein Ehepaar im US-Bundesstaat Georgia muss womöglich für die Facebook-Aktivitäten ihrer Tochter geradestehen. Es geht um ein gefälschtes Facebook-Profil, mit dem die Tochter eine Mitschülerin vor drei Jahren gemobbt haben soll. Ein Berufungsgericht hat am Dienstag eine Klage wegen Verleumdung für zulässig erklärt.

Die Eltern könnten nun zur Verantwortung gezogen werden, weil das Facebook-Profil fast ein Jahr lang online war. Das gemobbte Mädchen hatte bereits 2011 durch ihre Eltern Klage eingereicht. Neben der Tochter soll ein weiterer Schüler an dem Mobbing beteiligt gewesen sein.

Auf dem Facebook-Profil waren verfälschte Fotos erschienen. In Beiträgen wurde der Anschein erweckt, das Mädchen sei rassistisch, befinde sich in psychologischer Behandlung und konsumiere Drogen. Die Berufungsrichter erklärten in ihrer Stellungnahme: «Einige dieser Beiträge waren offen rassistisch, sexuell oder in anderer Weise anstössig.»

Wie das «Atlanta Journal-Constitution» berichtet, beschwerte sich das Mädchen zunächst bei der Schuldirektorin. Die daraufhin zu ihr zitierten Schüler gaben ihre Schuld zu und wurden zwei Tage vom Schulbesuch suspendiert. Die informierten Eltern hätten jedoch nichts unternommen, damit die Facebook-Seite verschwindet.

Erst, als die Eltern des gemobbten Mädchens im April 2012 eine Klage anstrengten, verschwand die Fake-Seite. Die Eltern des beklagten Jungen gingen zunächst erfolgreich gegen die Beschuldigungen vor. Diese Entscheidung wurde jedoch jetzt vom Berufungsgericht wieder umgestossen. Die Eltern des beklagten Mädchens reagierten nicht, gegen sie erging ein Säumnisurteil. Nun muss das Verfahren vor einer niedrigeren Instanz erneut aufgerollt werden. (meu)



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