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A Whatsapp App logo is seen behind a Samsung Galaxy S4 phone that is logged on to Facebook in the central Bosnian town of Zenica, February 20, 2014. Facebook Inc will buy fast-growing mobile-messaging startup WhatsApp for $19 billion in cash and stock in a landmark deal that places the world's largest social network closer to the heart of mobile communications and may bring younger users into the fold. REUTERS/Dado Ruvic (BOSNIA AND HERZEGOVINA - Tags: BUSINESS)

Wie sicher ist WhatsApp? Bild: DADO RUVIC/REUTERS

Blogger berichten über schwere Datenschutzlücke bei WhatsApp – kein Grund zur Panik

Seit einigen Wochen kann über WhatsApp telefoniert werden. Doch die App zeichnet die Gespräche womöglich auf – ohne die Nutzer darüber zu informieren. 

29.04.15, 01:48 29.04.15, 12:03


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Das kleine Telefon-Symbol ist noch ganz neu: Ein Klick und man kann den Chatpartner per WhatsApp anrufen, statt nur mit ihm zu schreiben. Doch die integrierte Telefonfunktion könnte eine schwere Datenschutzlücke darstellen. Wie der Blogger Jens Herforth herausgefunden haben will, zeichnet die App jedes Gespräch auf. Ausschalten können Nutzer die Funktion offenbar nicht.

Auf seinem Tech-Blog berichtet Herforth, dass nach einem Anruf drei Dateien in der App hinterlegt würden. In zwei Tonaufnahmen würden jeweils die Aussagen der Gesprächsteilnehmer hinterlegt, die Funktion der dritten Datei sei unklar.

Blogger raten, WhatsApp zu deaktivieren 

Die Dateien seien unter dem Pfad interner Speicher/WhatsApp/Media/WhatsApp Calls zu finden und könnten leicht entpackt werden, schreibt Herforth. In der aktuellen Betaversion 2.12.61 soll WhatsApp die Funktion wieder entfernt haben, schreibt ein anderer Blogger, der sich Caschy nennt.

epa04091113 The Facebook and WhatsApp app icons are displayed on an iPhone in New York, New York 20 February 2014. Facebook announced that it acquired the globally popular messaging system WhatsApp for 19 billion dollars. Facebook paid 12 billion dollars in shares and 4 billion dollars in cash, it was explained in a conference call. The deal includes an additional 3 billion dollars in Facebook stock for WhatsApp founders and employees. The deal should close later in 2014 and is still subject to regulatory approval, according to Facebook founder and Chief Executive Officer Mark Zuckerberg, who said in the conference call that he did not expect any issues. Additionally, WhatsApp co-founder and Chief Executive Officer Jan Koum will join the Facebook Board of Directors.  EPA/ANDREW GOMBERT

WhatsApp gehört zum Imperium von Facebook. Bild: ANDREW GOMBERT/EPA/KEYSTONE

Die Nutzer werden offenbar auch nicht darüber informiert, dass ihre Gespräche aufgezeichnet werden. Das aber verstösst gegen den Datenschutz. Demnach ist das Aufzeichnen von Gesprächen zum Beispiel in Deutschland ohne die Einwilligung des Angerufenen verboten.

Die Blogger Caschy und Herforth raten Nutzern, WhatsApp komplett zu deaktivieren und die Betaversion zu installieren. WhatsApp ist nicht der erste Messenger, der es seinen Nutzern ermöglicht, übers Internet zu telefonieren. Ähnliche Funktionen bieten etwa der Facebook Messenger, WeChat und natürlich Skype.

Update: Die NZZ hat bei WhatsApp nachgefragt. Die Antwort lautet wie folgt: «Es handelt sich um eine geleakte und rein interne Version von WhatsApp, die von den Programmierern für das Testen und die Fehlerbehebung bei VoIP-Telefonaten genutzt wird. WhatsApp schneidet keine deiner Telefonate mit – jeder Bericht der das behauptet, ist falsch. Jeder, der eine inoffizielle, modifizierte oder nicht vertrauenswürdige Version von WhatsApp nutzt, sollte auf die offizielle Version im Google Play Store updaten.»

brk

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!

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