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Facebook bringt Chat-App für Kinder heraus 🙈

Facebook hat eine Spezialversion seines Messengers für Kinder präsentiert – sie ermöglicht den Eltern die Kontrolle über die Netzwerk-Kontakte ihres Nachwuchses.

04.12.17, 16:46


Facebook startet zunächst in den USA eine Chat-App speziell für Kinder. Wie das US-Unternehmen am Montag mitteilte, ist die neue App für Sechs- bis Zwölfjährige bestimmt.

Die Accounts im «Messenger Kids» können nur von den Eltern angelegt werden, und diese müssen jeden einzelnen neuen Kontakt freigeben, wie Facebook erklärte.

So sieht die Messenger-Kids-App auf dem iPhone aus. bild: facebook

In der iOS-App werde keine Werbung angezeigt, und ihre Daten würden nicht für Anzeigen ausgewertet, betonte das weltgrösste Online-Netzwerk. Mit der Anmeldung beim Kinder-Messenger werde auch kein Facebook-Profil erstellt.

Die Software sei entwickelt worden, weil bislang viele Kinder ohne Schutz in die sozialen Netzwerke eintreten, begründete der Online-Gigant das neue Produkt. Es gebe einen Bedarf nach einer Messenger-App, welche den Eltern den «Grad von Kontrolle» gebe, den sie sich über die Kontakte ihrer Kinder wünschen, erklärte Produktmanagerin Loren Cheng.

Facebook zitierte eine Studie, wonach 93 Prozent der Sechs- bis Zwölfjährigen in den USA Zugang zu einem Smartphone oder Tablet-Computer haben. Zwei Drittel besitzen demnach selbst ein solches Gerät.

Alle Infos gibts bei messengerkids.com.

Alles kein Problem, verspricht die für «Global Safety» verantwortliche Facebook-Managerin im Promo-Video

Video: YouTube/Josh Constine

Eigentlich erst ab 13

Nach den amerikanischen Bestimmungen zum Kinderschutz darf man eigentlich erst ab dem Alter von 13 Jahren Online-Dienste wie Facebook nutzen. In der Praxis melden sich jedoch oft auch jüngere Kinder unter Angabe eines falschen Geburtsdatums an und setzen sich damit auch Gefahren aus.

Die Online-Dienste, denen massiver Ärger mit der Konsumentenschutz-Aufsicht FTC droht, wenn sie Minderjährige auf ihren Plattformen nicht schützen, richten deswegen verstärkt geschützte Bereiche für kleinere Kinder ein.

Allerdings löst das auch nicht alle Probleme: So musste etwa Googles Videoplattform YouTube jüngst feststellen, dass in ihren Dienst für Kids auch nicht kindgerechte Inhalte durchrutschten.

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(sda/apa/dpa)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Schne 05.12.2017 08:33
    Highlight Ich werd mir dann gleich mal nen Kinderaccount ohne Werbeauswertung anlegen und den alten Account löschen.
    5 0 Melden
  • α Virginis 05.12.2017 00:09
    Highlight So schafft man Abhängigkeiten. Nicht bei allen Kids, aber bei vielen. Erinnert mich irgendwie an die McDonald-Politik, mit nem gruseligen Clown und "Kindermenus" und (meiner Meinung nach) billigen und industriell aufgemotzten Lebensmitteln die Kinder möglichst früh an den Frass zu gewöhnen, damit sie dann später immer noch dankbare "Kunden" bleiben.
    5 1 Melden
  • Blackfoxx 04.12.2017 17:30
    Highlight Genau...das hat wirklich noch gefehlt lol
    2 0 Melden

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