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Mit ihr und Reese Witherspoon will Apple Netflix herausfordern

Die meisten kennen Jennifer Aniston aus der 90er-Serie «Friends».

09.11.17, 12:45 09.11.17, 13:43

Apple streckt seinen Arm weiter ins Geschäft mit Unterhaltungsserien aus und hat sich dafür die Rechte an einer Produktion mit den US-Schauspielerinnen Jennifer Aniston (48) und Reese Witherspoon (41) gesichert.

Apple habe grünes Licht für die Produktion von zwei Staffeln mit insgesamt 20 Folgen für die noch namenlose Serie, sagte ein Sprecher des iPhone-Herstellers am Mittwoch dem «Hollywood Reporter».

US-Medienberichten zufolge lieferten sich mehrere Fernsehanstalten ein Bieterwettrennen um die Dramaserie, in der es um ungeschminkte Einblicke in das Leben von Frühstücksfernseh-Moderatorinnen gehen soll.

Für Aniston (Bild unten, rechts) ist es die erste Serienrolle seit der Comedy-Serie «Friends», die ihr in den 90ern zum Durchbruch verhalf; Witherspoon feierte in diesem Jahr bereits mit der Serie «Big Little Lies» im Bezahlsender HBO Erfolge.

Bild: AP/AP

Apple und Spielberg

Es ist bereits das zweite Mal innerhalb weniger Wochen, dass Apple die Beteiligung an einer Serienproduktion bekanntgibt. Mitte Oktober hatte der Konzern eine Vereinbarung mit NBC Universal und der Produktionsfirma von Starregisseur Steven Spielberg verkündet, wonach zehn neue Episoden der 80er-Jahre-Erfolgsserie «Amazing Stories» (deutsch: Unglaubliche Geschichten) gedreht werden sollen. Dafür vorgesehen ist offenbar ein üppiges Budget: Dem «Wall Street Journal» zufolge sind für jede Folge fünf Millionen Dollar eingeplant.

Apple verstärkt damit seine Ambitionen, auf dem Markt für Unterhaltungsinhalte mitzumischen. In zahlreichen Ländern wenden sich immer mehr Konsumenten Streamingdiensten wie Netflix und Amazon zu, die zunehmend auch mit Eigenproduktionen um Kunden werben.

Im August kündigte auch der US-Medienkonzern Disney an, seine Inhalte künftig selbst über das Internet verkaufen zu wollen und beendete dafür seine Zusammenarbeit mit Netflix. Apple plant US-Medien zufolge insgesamt eine Milliarde Dollar in die Programmproduktion zu investieren.

(dsc/sda/afp)

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Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.
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