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Steckt Nordkorea dahinter?

Mehrere Filme vor Kino-Start im Internet aufgetaucht: Jetzt schaltet Sony-Studio das FBI ein

Nachdem drei wichtige Filme noch vor ihrem Kinostart ins Internet gestellt wurden, hat der Sony-Konzern nach einem Zeitungsbericht das FBI um Hilfe gebeten. Die Filme gelangten wenige Tage nach einem gross angelegten Hacker-Angriff auf das Sony-Computersystem ins Netz.

Unter den betroffen Streifen ist auch der Familienfilm «Annie», auf den Sony Hoffnungen im Weihnachtsgeschäft setzt. Die US-Bundespolizei FBI ermittle, schrieb die «Financial Times» in der Nacht zum Montag. 

Ausserdem gelangte auch der Weltkriegs-Film «Herz aus Stahl» mit Brad Pitt ins Internet. Der Streifen mit dem Originaltitel «Fury» kam in den USA und vielen anderen Ländern vor einigen Wochen in die Kinos, die Schweiz ist erst am 1. Januar an der Reihe. Bis Sonntagabend sei der Film von mehr als 1,2 Millionen IP-Adressen heruntergeladen worden, schrieb das Branchenmagazin «Variety».

In den vergangenen Tagen war spekuliert worden, der Hacker-Angriff, der das firmeninterne Netzwerk von Sony Pictures in weiten Teilen lahmlegte, könne etwas mit Nordkorea zu tun gehabt haben. Sony bringt demnächst den Film «The Interview» mit Seth Rogen und James Franco heraus, in dem ein TV-Journalist ein Interview mit Machthaber Kim Jong Un bekommt, aber beauftragt wird, ihn zu töten. (feb/sda/dpa)



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    Alle Leser-Kommentare
  • swissda 01.12.2014 08:47
    Highlight Highlight Einfach lächerlich. Das FBI würde besser Ermittlungen gegen Sony anstellen. Regelmässig liest man von Hackerangriffen gegen das Unternehmen und teils schwerwiegenden Datenverlusten. Es kann doch nicht sein, dass ein so grosser Elektronikkonzern noch immer eine so schwache Security hat!

Elon Musk: Tesla stand kurz vor dem Tod

Der holprige Produktionsstart des Hoffnungsträgers Model 3 hätte den E-Auto-Pionier Tesla laut Konzernchef Elon Musk beinahe kollabieren lassen.

«Tesla stand während des Anlaufs der Model-3-Produktion wirklich einer ernsthaften Todesgefahr gegenüber», sagte Musk in einem am Sonntag (Ortszeit) im US-Bezahlsender HBO ausgestrahlten Interview mit dem News-Portal «Axios».

Die Firma habe «wie verrückt» Geld verloren - wären die Fertigungsprobleme nicht in sehr kurzer Zeit gelöst worden, so hätte dies das Aus bedeutet. Man habe nur wenige Wochen gehabt und es sei extrem schwer gewesen, die Probleme zu bewältigen, so Musk weiter.

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