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Vermeintlich smarte Bikinis: Sensoren messen die UV-Einstrahlung. bild: spinali design

Diese Bikinis sollen vor Sonnenbrand schützen

Eine neue Bademode-Kollektion verfügt über Sensoren, die die UV-Einstrahlung messen. Ausserdem im Gadget-Überblick von neuerdings.com: eine Tablet-Halterung fürs Bad und Auto und eine Tastatur für intuitiveres Tippen.

28.06.15, 09:11 29.06.15, 06:50

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Apps gibt es mittlerweile für fast alles – sogar für Bikinis. Eine neue Kollektion des französischen Bademoden-Herstellers Spinali Design jedenfalls kommt mit passender Software für iOS und Android. In der jeweiligen App gibt man an, welcher Hauttyp man ist, dann geht es zum Bräunen.

Kleine, wasserfeste Sensoren in den Bikinis messen die UV-Einstrahlung, die Daten werden ans Smartphone geschickt. Hat man einen gewisse Grenze erreicht, wird man von seinem Smartphone gewarnt. Dann ist es an der Zeit, neue Sonnencreme aufzutragen oder das Sonnenbad zu beenden, ansonsten riskiert man einen Sonnenbrand.

Die vernetzten Bikinis werden in verschiedenen Designs, Farben und Grössen handgefertigt, entsprechend fallen die Preise aus: Bei 150 Euro geht es los. Neben Bademode bietet Spinali zusätzlich Handtücher mit den speziellen Sensoren an. Diese kosten 99 Euro.

Auf die genannten Produkte sollen weitere moderne Bade-Utensilien folgen. So hat das Unternehmen angekündigt, auch Badehosen für Kinder anbieten zu wollen. Diese sollen zusätzlich über einen GPS-Sensor verfügen. Entfernen sich die Kids damit zu weit von ihren Eltern, erscheint eine Warnung auf deren Handy. 

Booncover (Reboon)

Booncover im Praxiseinsatz: So bekommt man das Tablet an die Wand. bild: reboon

Filme in der Badewanne schauen? Sich während der Autofahrt die Route anzeigen lassen? Eine Tablet-Hülle namens Booncover soll garantieren, dass Tablets auch ungewöhnlichere Einsätze unbeschadet überstehen.

Zu jedem Booncover bekommt man zwei sogenannte Boons mitgeliefert. Diese bestehen aus zwei Seiten: Auf der Rückseite sind Vakuumpads, die sich leicht auf glatten Oberflächen anbringen und entfernen lassen. Auf der Vorderseite ist ein Klettverschluss. So kann das Booncover flexibel an verschiedenen Orten befestigt werden.

Das Booncover gibt es aktuell in drei Grössen, von 208x143 über 249×181 bis hin zu 251×195 Millimetern. Dadurch kann es für eine Vielzahl am Markt erhältlicher Tablets und E-Book-Reader wie iPad mini 3, Kindle Fire HDX oder iPad 4 genutzt werden kann.

Das Schöne am Booncover ist seine Vielseitigkeit: Durch die zwei Boons kann die Erfindung wirklich flexibel eingesetzt werden. An glatten Oberflächen – von Keramikfliesen über Türen bis hin zu Tapeten (Achtung, diese könnten sich ablösen!) – hielten die Boons in einem Test bombenfest. Manchmal wirkten Vakuumklebeflächen sogar einen Tick zu stark: So kam es vor, dass beim schnellen Ablösen die Rückseite eines Android-Tablets aufging.

Model 01 (Keyboardio)

Model 01 von Keyboardio: Ungewöhnlicher Tastatur-Aufbau. bild: keyboardio

Schon auf den ersten Blick fällt auf, wie ungewöhnlich Model 01 ist: Die Tastatur ist in zwei Hälften geteilt, die man zusammenschieben oder voneinander entfernen kann. Obwohl das Tastenlayout ein wenig seltsam wirkt, versprechen die Verantwortlichen, dass man sogar alle Sondertasten mit dem Daumen erreichen kann. Dank einer Funktionstaste sind auch Doppelbelegungen gar kein Problem. Ausserdem leuchten die Tasten dank LEDs.

Das Model 01 ist aus Ahornholz gefertigt. Zweieinhalb Jahre benötigten die Macher für ihre Tastatur, die eine natürliche Bedienbarkeit ohne verdrehte Gelenke garantieren soll. Ihre Idee zielt nicht nur auf Spieler, sondern auch auf anspruchsvolle Schreiberlinge, die eine gewisse Aufgeschlossenheit für neue Bedienkonzepte mitbringen – und die bereit sind, 300 Dollar für ein Exemplar vorzuschiessen.

Die Tastatur wird aktuell per Kickstarter finanziert, die Zielsumme von 120'000 Dollar wurde schon erreicht.

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Brikne, 20.7.2017
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    Alle Leser-Kommentare
  • lutaion 28.06.2015 15:29
    Highlight Immer wieder diese pseudoergonomischen Tastaturen wo man sich doch das Handgelenk verdrehen muss aber hoch angepriesen werden. Das ist eine Lösung für Leute wie ich, die wirklich Probleme mit dem Handgelenk haben: http://www.yogitype.com/index.php/de/
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