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394261 14: A fiery blasts rocks the World Trade Center after being hit by two planes September 11, 2001 in New York City. (Photo by Spencer Platt/Getty Images)

Eine echte Aufnahme von den Terror-Anschlägen in New York.
Bild: Getty

In diesem kontroversen Virtual-Reality-Spiel erfährst du den Terroranschlag 9/11 am eigenen Leib



Mit Virtual-Reality-Brillen lassen sich Spiele einiges intensiver erleben, als auf dem Fernseher. Manchmal ist es jedoch fraglich, ob man das überhaupt möchte. So klaffen die Meinungen über das Spiel «[8:46]» weit auseinander.

[08:46] vr game oculus 9/10

Wer Höhenangst hat, schaut mit der Oculus-Rift besser nicht aus dem Fenster.
bild: 08h46

In dem Gratis-Game für die Cyber-Brille Oculus Rift erlebt man die Terroranschläge auf das World Trade Center aus der Perspektive eines Büroangestellten. Der Name resultiert aus dem Zeitpunkt des ersten Einschlags. Das Spiel beginnt mit einem lauten Knall und anschliessend versucht man im Chaos das Gebäude lebend zu verlassen.

[08:46] vr game oculus 9/10

Nach dem Anschlag versucht man zu entkommen. 
Bild: 08h46

Nachdem «[8:46]» auf der Oculus-Seite vorübergehend entfernt wurde, fügten die Macher das folgende Statement hinzu: «‹[8:46]› wurde während eines dreimonatigen Schulprojekts von sechs Personen entwickelt und designt.» Für das Spiel haben sie intensive Recherche-Arbeit betrieben, um eine authentische Atmosphäre und Dynamik zu schaffen, wie sich die Angriffe auf den höchsten Stockwerken abgespielt haben.

Wer eine Oculus Rift besitzt, kann sich das Spiel hier gratis herunterladen.

So spielt sich «[8:46]»

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YouTube/Pretty Neat VR

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    Alle Leser-Kommentare
  • Linus Luchs 02.11.2015 15:30
    Highlight Highlight Der Abschuss von MH17 über der Ukraine wäre doch auch ganz prima, um ihn mal am eigenen Leib zu erfahren. Oder besser der Untergang eines Flüchtlingsboots im Mittelmeer? Wer es schafft, an Land zu schwimmen, hat gewonnen.
    Wer ist eigentlich kränker? Die, die so ein Spiel produzieren, oder die, die es spielen?
    In obiger Umfrage finden 55 Prozent, dieses Spiel sei eine gute Idee. Nur 21 Prozent finden die Idee schlecht. Auch wenn diese Umfrage sicher nicht repräsentativ ist, sei die Frage erlaubt, ob wir uns von einer zivilisierten Gesellschaft verabschieden müssen.
    • Alex_Steiner 02.11.2015 15:44
      Highlight Highlight Sich das ganze in einem Film anzusehen ist aber okay? Oder ein Buch darüber zu lesen? Nur das Videospiel ist nicht okay.
      Warum genau spielt das Medium eine Rolle für dich? Wenn du das Buch liest bist du ganz hin und weg von all den emotionen - und wenn du das Spiel spielst findest du das Morden geil und planst gleich selber den nächsten Anschlag?
    • Linus Luchs 02.11.2015 17:13
      Highlight Highlight Erstaunlich, was du alles über mich zu wissen glaubst, Alex. Das Medium spielt für mich keine Rolle. Wenn aus dem Grauen, das Menschen tatsächlich widerfahren ist, mit rein kommerziellen Absichten ein Unterhaltungsprodukt gemacht wird, fehlt es an Empathie und Pietät. Gegenüber den Angehörigen der realen Opfer ist das total respekt- und rücksichtslos. Ja, es soll spannende Bücher und Filme über die Katastrophen der Menschheitsgeschichte geben. Aber bitte verbunden mit einer intelligenten, von Verantwortungsbewusstsein geprägten Botschaft.
    • Katerfutter 03.11.2015 08:08
      Highlight Highlight Ich frage mich ja, wo bei einem Gratisspiel die rein kommerzielle Absicht liegt. Reich wird man ja sicherlich nicht damit...

      Was ich wirklich Pietätslos finde, war der Film welcher bereits kurz nach dem Anschlag auf Utoya gedreht wurde. Schon nur der Trailer gehört zu einem der schlechtesten welcher ich je gesehen habe. Hingegen finde ich, dass (wenn es sich um gut recherchierte Filme, Bücher oder Games handelt) diese sogar eine relativ wichtige Rolle spielen können. Die Geschichte sollte ja schliesslich nicht unter den Tisch gekehrt werden.
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