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Steam beschränkt Accounts von Nichtzahlern. screenshot: steam

Spieleplattform Steam sperrt Nutzer, die kein Geld ausgeben, vom Chat aus

Steam-Kunden können künftig nur noch nach Erreichen eines Mindestumsatzes alle Funktionen ihres Kontos nutzen. Ärgerlich ist der Schritt für die Fans kostenloser Titel und für Gamer, die ihre Spiele per Steam nur freischalten.

21.04.15, 19:51


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Für Nutzer von Valves Spielplattform Steam heisst es künftig: Wer nicht mindestens einmal fünf Dollar ausgegeben hat, dessen Nutzerkonto wird beschränkt. Um Spam und die Manipulation von Abstimmungen, Bewertungen und Diskussionen zu verhindern, erlangen Nutzer nun erst ab einem festgelegten Mindestumsatz Zugriff auf alle Funktionen ihres Nutzerkontos. Der Mindestumsatz beträgt fünf Dollar, also umgerechnet 4.65 Euro. Spammern und Betrügern soll so das Handwerk erschwert oder zumindest verteuert werden.

Die von Valve kommunizierte Neuerung betrifft in erster Linie Neukunden und Spieler, die Steam bislang nur zum Freischalten anderswo gekaufter Titel nutzen. Auch Fans von Free-to-play-Titeln, die ausschliesslich kostenlose Spiele spielen, müssen unter Umständen mit Einschränkungen leben.

Chatfunktion gestrichen

Sie alle können zwar mit einem eingeschränkten Nutzerkonto weiter spielen, werden aber von vielen wichtigen Community-Features wie Chats, Gruppenchats und der Abstimmungsplattform Greenlight ausgeschlossen. Auch die Vernetzung mit anderen Spielern ist mit Accounts ohne Mindestumsatz nur noch möglich, wenn die Freundeseinladung dazu von einem uneingeschränkten Nutzerkonto ausgeht.

Zur Freischaltung des Kontos akzeptiert Valve lediglich Käufe innerhalb der Downloadplattform – also über Steam direkt bezogene Games. Weitere Mittel zum Erreichen der Fünf-Dollar-Grenze sind Geschenk- oder Gutscheinkarten für Steam und Guthaben-Einzahlungen bei Steam Wallet.

Valves Downloadplattform Steam ist eines der grössten Portale im Netz für den Onlinevertrieb von Videospielen. Der Dienst hat nach eigenen Angaben weltweit rund 125 Millionen aktive Nutzer. (kbl/dpa)

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7Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Midnight 22.04.2015 08:46
    Highlight Macht ja auch Sinn, und dazu kann man für 5€ bei Steam doch schon das eine oder andere Goldstück haben ;-)
    2 0 Melden
  • Miikee 21.04.2015 23:52
    Highlight Einfach den Goat Simulator kaufen. Dann habt ihr Spass und das "Problem" ist gelöst.
    2 0 Melden
  • Da Coda 21.04.2015 21:07
    Highlight Für mich und die meisten Steam-User ist das ein Segen, da man auf Steam von Freundschaftsanfragen, welche von Hackeraccounts stammen gespammt wird.
    Und 5 CHF sind ja nicht die Welt, wenn man bedenkt was Steam dem Nutzer bietet;)
    Wens interessiert kann hier selber nachschauen wieviel mal er schon 5CHF Ausgegeben hat:
    https://steamdb.info/calculator/
    23 0 Melden
    • Cyp Cyp Hurra!!! 21.04.2015 21:34
      Highlight kann ich nur zustimmen
      10 0 Melden
    • goschi 21.04.2015 23:12
      Highlight absolut dito
      Und es ist eh bald wieder Sommer und damit Sale-Time, viele kleine und grosse Kleinode für den Gamer, für jeden Geschmack hat es was, da sind 5€ schnell sinnvoll angelegt.
      3 0 Melden
    • goschi 21.04.2015 23:16
      Highlight und ich hab dem Kalkulator nach offenbar schon einige dutzend ... ääh ... oder hundert male die 5€ ausgegeben *pfeiff*
      (und einen erschreckend grossen Anteil davon noch nie gespielt, wobei sind eh viele Doppel- und Sicherungskäufe dabei)
      1 0 Melden
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