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Gamer werden von der Industrie regelrecht gemolken: Aktuelles Beispiel ist der Eververse-Shop im Online-Shooter «Destiny 2».

10 Tricks, wie die Game-Industrie uns Gamer abzockt

Die Game-Industrie will über den Spieleverkauf hinaus Geld verdienen. Ihre Taktiken sind kreativ, aber wenig kundenfreundlich. Bei zwei aktuellen Titeln sorgen die Finanzierungsmodelle erneut für Fan-Wut.

25.09.17, 18:26 26.09.17, 08:53

Markus Böhm / spiegel online



Ein Artikel von

Viele Spieleserien haben einen starken zweiten Teil: Das Konzept des Spiels ist noch frisch und die Entwickler haben dank des Erstlings ein Gespür dafür, was bei den Fans ankommt. Prinzipiell gilt das auch für zwei aktuelle Blockbuster, den kürzlich erschienen Online-Shooter «Destiny 2» und das «Herr der Ringe»-Actionspiel «Mittelerde: Schatten des Krieges», das am 10. Oktober auf den Markt kommt.

«Mikrotransaktionen sind das Krebsgeschwür der Spielebranche.»

Doch beide Spiele werden derzeit heftig kritisiert: wegen der Ideen der Spielefirmen, wie sich mit dem zweiten Teil mehr verdienen lässt. «Mikrotransaktionen sind das Krebsgeschwür der Spielebranche», schreibt ein YouTube-Nutzer unter ein «Destiny 2»-Video. Zu «Schatten des Krieges» kommentiert jemand: «Dieses Zeug bringt mich dazu, mir das Spiel illegal zu besorgen.»

Woher kommt dieser Frust? Und wo verläuft die Grenze zwischen Zusatzangeboten, die Gamer akzeptieren, und Angeboten, die sie verdammen?

Ständig lockt der Zusatzkauf

Die Geschäftsmodelle von Spielen variieren heute stark, oft schon je nach Plattform oder Genre. Zahlte man früher noch einmalig im Laden, gibt es heute einige Titel, bei denen man auch im Spiel selbst immer wieder mit Zusatzangeboten konfrontiert wird, aktuell etwa in der Basketball-Simulation «NBA 2K18».

Die folgenden Beispiele zeigen, warum warum man sich als Gamer manchmal wie eine gemolkene Kuh fühlt.

Season-Pässe und DLC

BF1 010.jpg
Krieg im Paradies: Auch die Schlacht von Gallipoli ist ein Schauplatz der Kampagne. Hier muss der Spieler zunächst gar nicht kämpfen, sondern als Bote mitten durchs Schlachtgetümmel rennen.

Erschienen früher für grosse Titel nur gelegentlich Add-ons (extra zu kaufende und in der Regel durchaus aufwendige Erweiterungen), werden heute viele Vollpreisspiele wie «Battlefield 1» öfter erweitert. Diese Zusätze werden meist als kostenpflichtiger Download angeboten, als sogenannter DLC. Wer alle Erweiterungen bekommen und nicht ständig nachzahlen will, kann bei vielen Spielen vorab einen Staffel- oder Premiumpass kaufen. Er kostet meist 30 bis 50 Franken und beinhaltet alle in absehbarer Zeit erscheinenden DLCs.

Veröffentlichung in Episoden

the walking dead games

Manche Spiele wie Telltales «The Walking Dead» und «Game of Thrones» oder Square Enix' «Life is strange» und «Hitman» werden von vorneherein in meist mehrstündige Episoden aufgeteilt. Wer die ganze Story erleben will, muss für jede Episode einzeln zahlen. Alternativ lassen sich auch hier Season- beziehungsweise Staffelpässe kaufen. Der Vorteil für die Entwickler: Sie müssen nicht das ganze Spiel gleichzeitig fertigbekommen und nehmen aber ab der ersten Episode Geld ein.

Lootboxen (Belohnungskisten)

In

Momentan in Spielen wie «Overwatch» angesagt sind sogenannte Lootboxen - digitale Kisten, in denen sich virtuelle Belohnungen wie beispielsweise Kostüme befinden. Der Knackpunkt: Was genau drin ist, weiss man vor dem Kauf nicht. Will man also ein bestimmtes Extra haben, muss man im Zweifel viele Boxen öffnen. Den Zugang zu den Boxen kann man sich erspielen, alternativ lässt sich dafür Geld ausgeben: Blizzard etwa verkauft derzeit 50 «Overwatch»-Lootboxen für rund 40 Euro. Zur Einordnung: Das Spiel selbst kostet auch 40 Euro, also gut 45 Franken.

Sammelkarten

FIFA 17 FUT-Zentrale (Im Menü)

Ähnliche Systeme wie das Lootboxen-Konzept aus «Overwatch» findet man anders inszeniert auch in weiteren Spielen. Das Vollpreis-Fussballspiel «Fifa 17» etwa wird für sein Sammelkarten-System im Modus «Ultimate Team» geliebt wie gehasst. Hier kann man sich den Zugang zu Sammelkarten-Paketen mit neuen Spielern für sein Team erspielen oder erkaufen. Limits, wie viel Geld man in solchen Systemen ausgeben kann, gibt es in der Regel nicht. In «Fifa 17» und «Fifa 18» kann man auf einen Schlag 12'000 «Fifa-Points» kaufen - für rund 100 Franken, was mehr ist als der eigentliche Spielepreis.

In-App-Käufe

Teures GebŠck: virtuelle Donuts verkŸrzen die Wartezeit

Fast jedes kostenlos angebotene Handyspiel, wie «Die Simpsons Springfield», setzt auf In-App-Käufe - also auf Angebote, in der App selbst echtes Geld auszugeben. Ein plumper Weg, Spieler zum Geldausgeben zu motivieren, sind künstliche Wartezeiten, nach dem Motto: «Entweder du wartest X Stunden oder du zahlst uns X Franken und kannst schneller weiterspielen». Ein Synonym für In-App-Käufe lautet «Mikrotransaktionen», was nach geringen Beträgen klingt: Mancher Kauf in einem Handyspiel ist aber auch richtig teuer.

Werbefreiheit gegen Aufpreis

Manche In-App-Käufe haben keinen Einfluss auf das Spielgeschehen, etwa alternative Kostüme für die Hauptfiguren. Manchmal hilft das Geldausgeben Spielern aber auch, erheblich schneller voranzukommen oder gar im Duell mit anderen zu bestehen. Vergleichsweise unproblematisch sind Komfort-Angebote. So wie etwa in «Pro Pinball: Timeshock». In diesem Flipperspiel lässt sich für einmalig drei Franken die Werbung abschalten. Manche Spiele schaffen es übrigens auch, sich komplett durch Anzeigen zu finanzieren.

Amiibo und Co.

amiibo nintendo

Manche Spiele wie «Zelda: Breath of the Wild» bieten Extras, die Spieler nur zu Gesicht bekommen, wenn sie sich eine Plastikfigur zum Spiel dazukaufen, zum Beispiel zu einem Preis von 15 Franken. Bei Nintendo werden diese Figuren Amiibo genannt. Verbindet man beispielsweise einen «Wolf-Link»-Amiibo mit «Breath of the Wild», hat man im Spiel einen Wolf an der Seite von Hauptfigur Link. Wer den Amiibo nicht besitzt, etwa, weil dieser im Handel ausverkauft war, muss auf diese Funktion verzichten.

Sondereditionen (auch bekannt als: Leck-Mich-Am-Arsch-Ist-Das-Geil-Hier-Ist-Ein-Aufkleber-Edition)

This image provided by Warner Bros. Entertainment Inc. shows a scene from the video game,

Bild: Warner Bros. Entertainment Inc.

Dass manche Fans bereit sind, für ein Spiel mehr als nur den vermeintlichen Vollpreis von 60 oder 70 Franken auszugeben, nutzen Hersteller auch in Form von Sonder- und Sammlereditionen. Viele Spiele wie «Batman: Arkham Knight» erscheinen in diversen, teils teureren Fassungen, die oft um digitale, manchmal aber auch physische Extras ergänzt wurden. Das Ubisoft-Spiel «Watch Dogs» erschien 2014 in zehn Versionen: So erhielten Fans bestimmte Zusätze nur, wenn sie das Spiel bei einem bestimmten Händler vorbestellten.

Abogebühren

Mit der jŸngst erschienen fŸnften Erweiterung Warlords of Draenor šffnet sich wieder einmal ein Portal in eine neue Welt - diesmal handelt es sich um die einstige Heimat der Orks, Draenor.

Ein Modell, das nicht mehr in Mode ist, sind monatliche Abogebühren für Onlinespiele. Heute gibt es sie zum Beispiel noch beim Rollenspiel-Klassiker «World of WarCraft». Hier werden 12,99 Euro pro Monat beziehungsweise alternativ 65,94 Euro pro halbem Jahr an Gebühren verlangt. «Mit einem Abonnement braucht ihr euch keine Sorgen um eure Spielzeit mehr machen», heisst es auf der Abo-Website: «Spielt einfach soviel ihr wollt!»

Überrissene Preise für «alte» Spiele

Immer wieder erscheinen Spiele erst nach Monaten oder gar Jahren auf anderen Plattformen. Aktuell werden etwa viele auf der Playstation 4 oder Xbox One längst erschienene Spiele für Nintendos neue Konsole Switch umgesetzt. Störend dabei: Obwohl die Spiele für andere Konsolen längst erhältlich sind und der Preis im Handel gefallen ist, zahlen Switch-Gamer nochmals den Vollpreis. Ein aktuelles Beispiel ist das Spiel «Rime», das für Playstation 4, Xbox One und Windows im Mai erschienen ist. Die Umsetzung für die Switch erscheint erst im November. Der Spiele-Entwickler verkauft es auf der Nintendo-Konsole nochmals zum Vollpreis, obwohl es auf den anderen Plattformen inzwischen deutlich günstiger zu haben ist. (oli)

Wir werden ABGEZOCKT... (und wir finden es GEIL!)

Video: YouTube/GamingClerks

Trend zu Bezahlmodellen in Vollpreisspielen

Von der deutschen Konsumentenzentrale NRW heisst es in einer Einschätzung zu Games-Geschäftsmodellen, dass sich auf dem Markt der Vollpreisvideospiele derzeit «ein gewisser Paradigmenwechsel» zeige, in Form einer «konsequenten Einführung von Mikrotransaktionen und Bezahlmodellen über eine Einmalzahlung des Spiels hinaus». Diese Entwicklung sei kritisch zu begleiten.

Wie sehr sich Spieler über den Trend in Richtung der Zusatzangebote ärgern, variiert. Ein Teil der Gamer hat eine recht grundsätzliche Abneigung gegen kostenpflichtige Extras: «Am schlimmsten sind DLCs, bei denen die Inhalte so wirken, als hätten sie eigentlich noch zum Hauptspiel dazugehört», klagte etwa schon 2015 ein junger Mann auf der Messe Gamescom, als wir Besucher fragten, was sie an der Branche hassen.

Viele andere Spieler sagen, sie fänden Mikrotransaktionen, also beispielsweise optional käufliche virtuelle Gegenstände, eher in Ordnung, wenn sie keinen Einfluss auf den Spielerfolg haben. Dinge wie Kostüme sind nach dieser Denke als Zusatzangebot hinnehmbar, ein durch Geld erworbenes Item, das dafür sorgt, dass der Spieler leichter vorankommt als andere, geht dagegen gar nicht. Wer solche Gedanken kennt, versteht die Aufregung um «Destiny 2» und «Schatten des Krieges» besser.

Streitpunkt Lootboxen

Im Zentrum des Zorns stehen in beiden Spielen sogenannte Lootboxen, wie sie auch in andere Titel immer häufiger eingebaut werden. Lootboxen kann man sich als virtuelle Schatzkisten vorstellen, aus denen Spieler je nach Spiel zum Beispiel neue Kostüme oder neue Waffen bekommen. Den Zugang zu den Boxen kann man sich wahlweise gegen echtes Geld erkaufen oder - was ein Zeitinvestment erfordert - freispielen.

Anders als bei vielen klassischen In-App-Käufen auf dem Handy, wo man Konkretes zu einem konkreten Preis bekommt, erwirbt man bei Lootboxen nur eine gewisse Chance, seinen Wunschgegenstand zu erwischen, ihr Inhalt ist mehr oder wenig Zufall. So kann das Gewünschte zwar in jeder nächsten Box sein, aber eben auch nicht.

Wie genau die Chancen stehen, etwas Bestimmtes zu erwischen, wird von den Herstellern selten freiwillig offengelegt - in China hat beim Online-Multiplayer-Shooter «Overwatch» immerhin gesetzlicher Druck geholfen.

Darum sind die Fans so sauer

Bei «Schatten des Krieges» entzündet sich die Kritik an der Geschäftstüchtigkeit des Herstellers vor allem daran, dass der Titel eigentlich ein Einzelspielerspiel ist und trotzdem eine Lootbox-Kaufoption bietet. Von Boxen mit neuen Waffen oder Ork-Gefolgsleuten abgesehen, soll es in dem Spiel zudem möglich sein, mithilfe von echtem Geld Erfahrungspunkte-Booster zu kaufen, mit denen der eigene Charakter schneller stärker wird. Wer also im 60-Franken-Spiel zusätzliches Geld ausgibt, kann es im Zweifel schneller durchspielen.

«Mittelerde»-Fans haben vor diesem Hintergrund die Sorge, dass der Spielablauf künstlich erschwert oder in die Länge gezogen sein könnte, damit die Käufe überhaupt interessant werden. Die Entwickler wiederum betonen, dass alle Zusatzkäufe optional seien, man könne auch ohne Ausgaben an das «komplette Spielerlebnis» kommen.

Bei «Destiny 2» ärgert es viele Fans, dass in den Lootboxen aus einem spielinternen Echtgeld-Shop namens Eververse auch Modifikationen stecken können: Ausrüstungs-Updates, mit deren Hilfe man zum Beispiel mehr Schaden einstecken kann. Die Modifikationen lassen sich zwar alternativ erspielen, durch die Kaufoption fällt aber auch hier, in einem Multiplayer-Shooter, zahlenden Spielern der Fortschritt tendenziell leichter.

Befeuert wird die Wut dadurch, dass in «Destiny 2» sogenannte Shader - Möglichkeiten, die eigene Rüstung einzufärben - im Unterschied zu Teil eins Verbrauchsgegenstände geworden sind. Wer öfter mal den Look seiner Figur ändern will, muss die Shader daher immer wieder finden - oder mit Lootbox-Käufen nachhelfen. Eine Veränderung, von der nur der Hersteller profitiert.

Die Konsumentenzentrale NRW wünscht sich von Spielefirmen grundsätzlich mehr Transparenz bei Zusatzangeboten. Ihrem Wunsch nach sollten Spieler schon vor dem Kauf erfahren, «welchen konkreten Spielinhalt sie für die Mikrotransaktion erhalten, was dieser konkret in Euro kostet und welchen konkreten Nutzen der jeweilige Inhalt hat», heisst es in ihrer Stellungnahme.

Potenziell «besonders problematisch»

Geschäftsmodelle, «bei denen Spielinhalte nur im Zusammenhang unbekannter Zufallsfaktoren erhalten werden können», also Lootbox-Systeme, schätzen die Düsseldorfer Konsumentenschützer als potenziell «besonders problematisch» für Gamer ein.

Inwiefern die Aufregung um die Bezahlangebote die Verkäufe eines Spiels wie «Mittelerde: Schatten des Krieges» beeinflusst, ist bislang schwer abzuschätzen: «Destiny 2» jedenfalls ist trotz aller Kritik recht erfolgreich gestartet. So mancher verärgerte Spieler dürfte es zähneknirschend doch gekauft haben.

Darauf haben natürlich auch die Hersteller gehofft: Mangels besonderer Regulierung etwa in Sachen Lootboxen sind es derzeit schliesslich nur die Spieler selbst, die ihnen und ihren Geschäftsmodellen einen Strich durch die Rechnung machen könnten.

Wie viel ist dir ein Spiel wert? Wann und warum hast du dich zuletzt abgezockt gefühlt? Lass es uns in den Kommentaren wissen, danke!

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.

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39
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39Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Karl33 26.09.2017 18:39
    Highlight Ist ganz einfach. Konsequent nichts zahlen (ausser ev Kauf des Spiels, falls nicht kostenlos). Wenns keinen Spass macht, ohne Geld zu investieren, wieder weglassen. Wird heute schon Kids so gelehrt.
    9 0 Melden
  • Polderi 26.09.2017 13:55
    Highlight Das beste Bezahlmodell hat in meinen Augen Path of Exile: Das Game ist komplett kostenlos. Es gibt einen Echtgeld-Shop wo man kosmetische Items (Skins und solch Zeugs) kaufen kann. Das einzige aus diesem Shop was beim Spielen hilft sind Erweiterungen der Beute-Truhe. Es geht aber auch ohne.
    So kann jeder drauf los spielen und wenn man den Entwicklern doch mal was bezahlen will, kauft man sich etwas schönes.
    Soviel ich weiss kommt da verdammt viel Geld zusammen und die Community ist trotzdem glücklich. Win - win
    8 5 Melden
  • D(r)ummer 26.09.2017 13:22
    Highlight Hoffentlich übertreibt's Capcom nicht mit Monster Hunter World.

    Gut, bei der MH-Reihe ist (Rüstungsteile, Waffen, Felynes, Gildenpunkte, Quests etc.) abverdienen die alte Spielprinzip-Tradition, aber wer weiss was sie sich überlegt haben.
    3 0 Melden
  • Majoras Maske 26.09.2017 06:00
    Highlight Mich kotzt diese Abzockmentalität der Gameindustrie ziemlich an. Mikrotransaktionen sind nur in Gratisspielen okay, in normalen Spielen aber eine Frechheit. DLCs kaufe ich nur ausnahmsweise, wenn sie ein gutes Preisleistungsverhältnis haben. Oder dann warte ich gleich auf die komplette Version inkl. DLCs. Die Krönung der Frechheit finde ich ja Amiibos. Die Dinger können kaum was, werden meist nur von wenigen Spielen unterstützt und kosten, wenn sie als DLC betrachtet werden, relativ viel. Nie würd' ich sowas kaufen.
    34 0 Melden
  • John M 26.09.2017 03:43
    Highlight Darum kaufe ich nicht kurz nach Release. Besser erst ein paar Monate warten und danach über Keystore ziehen.
    Hab vor kurzem erst The Witcher 3 inkl. aller DLCs für knapp 20.- erworben.
    Geht natürlich nur wenn man sich nicht vom Hype beim Release blenden lässt.
    35 2 Melden
    • Klischee 28.09.2017 12:44
      Highlight Nunja, Aber genau Witcher 3 ist ein Spiel, wo ein DLC mehr Spielspass bringt und nicht nur neue Maps.

      DLC's sind ok, solange sie echten Content haben. Wie Skyrim oder eben Witcher. (neue Story, Erweiterung der Funktionen, neue Items etc..)

      Aber so Geschichten wie bei Battlefield für neue Maps! Nein Danke!

      Aber bei Witcher hast du es in meinen Augen falsch gemacht! Da lohnt es sich sogar eine Hard Copy zu kaufen!

      Schliesslich sollte man die Entwickler auch unterstützen!
      10 0 Melden
  • Schlafwandler 26.09.2017 02:29
    Highlight alles eklig ja aber am mühsamsten finde ich, dass man bei PS und XBox noch für den online-multiplayer ein abo haben muss. gleichzeitig gibt es bei vielen spielen keinen lokalen multiplayer mehr...dabei finde ich, dass die meisten games erst im multiplayermodus richtig spass machen...

    bei WoW wiederum fand ich damals die abogebühr nicht so tragisch. da gabs regelmässig contentpatches, sonderevents, veränderungen im gameplay. alles blieb lebendig und veränderte sich ständig. das war das geld schon wert. dafür ist es zeitintensiv wie sau.
    28 1 Melden
    • Willkommen 26.09.2017 09:19
      Highlight Und bietet mittlerweile auch ingameshops an Fee to Pay
      3 0 Melden
    • EarlyTheBird 26.09.2017 16:11
      Highlight Ich vergleiche es jeweils mit dem Glas Hanewasser im Restaurant. Grundsätzlich fände ich es angebracht wenns gratis wäre (Da man nebenbei ja auch noch konsumiert). Finde es aber auch okey wenn dafür etwas verlangt wird, es sind ja nur wenige Franken monatlich.
      0 1 Melden
    • Schlafwandler 26.09.2017 18:59
      Highlight vielleicht verstehe ich es deshalb nicht, weil ich auch einen triftigen und nachvollziehbaren grund brauche warum hahnenwasser etwas kosten soll (z.B. Wasser für Wasser oder so) Einfach irgendetwas statt der reinen Möglichkeit eine sowieso bestehende Leitung zu nutzen.
      0 0 Melden
  • Alex1250 26.09.2017 01:55
    Highlight Wegen pay to win games spiele ich jetzt wieder minecraft :D
    Und weil wow immer schlechter wird, danke blizzard
    18 0 Melden
  • qualfull 25.09.2017 23:14
    Highlight Solange der Mensch gierig ist und gewinnen will, werden P2W Modelle überleben. Ich stehe auf F2P .. wobei damals vor 12 Jahren das erste Mal ein "WoW" Abo bezahlen, anschliessend an die closed Beta war schon ein schöner Moment. Heute geht es nur noch ums Zitronenpressen.
    9 0 Melden
  • nomoney_ nohoney 25.09.2017 22:25
    Highlight Ich spiele intensiv Destiny 2. Die Bezahlinhalte sind da absolut optional, bieten keine spielerischen Vorteile. Deshalb für mich nicht relevant. Wer Geld dafür ausgibt, dass sein Wächter anders aussieht als die der anderen, hat mMn. ganz andere Probleme. Alle diese käuflichen Inhalte sind mit etwas Glück und Geduld ohne zusätzliches Geld erspielbar.

    Mich stört eher, dass ich für PS Plus monatlich zahlen muss, um die Endgame Inhalte spielen zu können (Raid usw.). Das ist auch bei der Xbox so, bei PC Spielen hab ich noch nie was davon gehört.
    13 1 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 26.09.2017 09:41
      Highlight Du bekommst bei PS plus, gratis games dafür und der Service ist auch nützlich.
      6 0 Melden
  • Past, Present & Future 25.09.2017 21:38
    Highlight Eine Widerwärtigkeit sondergleichen betreffend dem neuen Herr der Ringe Spiel ist hier noch nicht mal aufgeführt:

    Einem vor kurzem an Krebs verstorbenen Mitglied des Entwicklerstudios ist ein kostenpflichtiger Day 1 DLC gewidmet. Ein Teil des Erlöses aus diesem DLC ($3.50 von $5 pro DLC) kommt seiner Familie zugute. Soweit okay.

    Ein Detail das der Publisher WB Games aber bewusst unterschlägt: Nur in gewissen Staaten in den USA umgesetzte Erlöse kommen der Familie zu. Der in der übrigen Welt umgesetzte restliche Grossteil? Wandert alles in die Taschen von WB Games.

    Mehr Infos:
    38 0 Melden
  • Skater88 25.09.2017 21:32
    Highlight In App käufe finde ich okay, solange es nicht übertrieben ist und die Games es nach meiner Ansicht wirklich wert sind. Die meisten davon sind jedoch nach wenigen Tagen wieder deinstalliert und somit is nix mit Geld für die Entwickler.
    4 17 Melden
  • TanookiStormtrooper 25.09.2017 20:52
    Highlight Spiele mit Mikrotransaktionen spiele ich gar nicht, bei Vollpreisspielen warte ich in der Regel auf eine "Complete Edition". Es wäre alles viel besser, wenn die Spieler nicht einfach nur im Netz rumheulen, sondern aufhören die Games vorzubestellen. Schon das kann einen Hersteller etwas in Bedrängnis bringen.
    Gegen einen DLC, der den Spielumfang bei etwa der Hälfte des ursprünglichen Preises verdoppelt habe ich absolut nichts, aber heute ist das eher umgekehrt. Kostümchen, härtere Schwierigkeitsgrade usw. bekam man früher fürs durchspielen.
    61 1 Melden
  • Shin Kami 25.09.2017 20:35
    Highlight Ich bin absolut einverstanden. Aber solange es genug Idioten gibt die den schwachsinn trotzdem kaufen, wird es weiter so laufen. Man sollte zum Beispiel einfach mal ein Spiel von EA boykottieren, dann würden sich deren Chefs schnell mal überlegen, was sie ändern sollten...
    50 1 Melden
  • Hallosager 25.09.2017 20:26
    Highlight Ich will nun die oben genannten Beispiele nicht gutheissen, aber es gibt definitiv auch positiv Beispiele. Die Dark Souls 3 Collectors-Edition wurde mit einer sehr hochwertigen Figur und einem sehr hübschen Artbook verkauft wurde für einen verhältnismässig geringen Aufpreis. Sehen beide sehr schön aus in meinem Regal und als riesen Fan der Serie absoulut ok, da alles einzeln viel teurer wäre. Ein anderes Beispiel bilden die beiden DLCs für Witcher 3. Sie fühlen sich nicht wie billig gemachte Dreingaben an, sondern nach vollwertigen Add-ons.
    55 0 Melden
  • ShadowMoses 25.09.2017 20:25
    Highlight Remember, No Pre-Orders
    46 1 Melden
    • Pasch 25.09.2017 21:02
      Highlight No man's sky lässt grüssen! Bin heut noch froh hab ich mich nicht hypen lassen.... war aber ganz schön knapp!
      32 1 Melden
  • Picker 25.09.2017 20:22
    Highlight Habe mit der klassischen monatlichen Gebühr kein Problem: ~15.- bieten ein wesentlich besseres Preis/Leistungsverhältnis als jede DVD, Kinoticket oder ähnliches, selbst wenn man z.B. nur um die 4h pro Monat spielt ist es noch günstiger.

    Was ich boykottiere sind Microtransactions und/oder pay2win Systeme. Die sind das Problem.
    45 0 Melden
  • Sauäschnörrli 25.09.2017 20:21
    Highlight Elder Scrolls Online hat noch etwas aboähnliches, ESO Plus:

    14 0 Melden
    • iTler 27.09.2017 09:41
      Highlight Soielt das noch jemand? Habe damals bei Launch bis LvL 50 gespielt. Aber das Game war so voller Fehler, richtig frustrierend.
      2 1 Melden
    • Sauäschnörrli 27.09.2017 11:25
      Highlight @iTler, kenne viele und Tamriel ist auch nicht wirklich leer. Auch haben sie Anfang/Mitte Jahr ein neues Kapitel rausgebracht, Morrowind. Neue Klasse, Neue PvP, etc. pp..
      2 0 Melden
  • Tepesch 25.09.2017 19:58
    Highlight Früher nannte man Microtransactions noch Cheats und waren sogar kostenlos...
    79 1 Melden
  • purpletrain 25.09.2017 19:55
    Highlight Wer früher gecheated hat, wurde geächted. Heute kauft man cheats im In-Game Shop, jergendwie seltsam
    73 0 Melden
  • DaCrooked 25.09.2017 19:10
    Highlight So lange es genug Leute gibt die sich das Zeug trotzdem geben wirds weiterhin gemacht.
    39 0 Melden
  • Normi 25.09.2017 19:07
    Highlight wenn immer wieder kein Zugang zum Spiel (Destiny2) besteht wegen Updates...

    erst ein Spiel das mir lootboxen verkaufen will dann noch kein zugang...
    16 0 Melden
  • Thanatos 25.09.2017 19:01
    Highlight «my» two cents:
    106 0 Melden
  • Pasch 25.09.2017 18:58
    Highlight Ein Spiel kann noch so gut sein. Zuerst wird abgeklärt in welchem Rahmen es Add-Ons und DLC's geben soll oder wird. Nicht zuletzt ist der Publisher bereits eine Vorahnung.
    Wenns zu überrissen klingt fliesst das in die Gesamtwertung mit ein und bleibt halt im Laden liegen.
    28 0 Melden
  • Echo der Zeit 25.09.2017 18:50
    13 0 Melden
  • Madison Pierce 25.09.2017 18:49
    Highlight Unter anderem deswegen spiele ich kaum noch.

    Smartphone/Tablet: Es gibt kaum mehr Spiele, die eine Demo mit drei Levels oder so anbieten und danach für um die 10 Fr. zu kaufen sind. Immer nur "Du hast keine Leben mehr, warte x Stunden oder bezahle mit y Diamanten". Installiere nichts mehr mit In-App-Käufen.

    PC: Immer mehr Zwang zu Steam, uPlay etc. Ich will nichts, das immer im Hintergrund läuft und auch keinen Account. Ich will bezahlen und spielen. Zum Glück gibt es noch Spiele wie Transport Fever oder Banished, die man als Download kaufen kann, ohne Accountzwang.
    42 1 Melden
    • Eine_win_ig 25.09.2017 19:10
      Highlight Korrekt! Die einzige Art die ich auswähle sind "Werbefrei für 1-5 CHF" falls ich wirklich Spass am Spiel habe. Quasi als Dankeschön an den Entwickler. So manche, raffiniert programierge App (meist Puzzle/Denkspiele) hat mich gut unterhalten während Stunden. Da zahle ich dann gerne die paar Franken.
      34 1 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 25.09.2017 19:12
      Highlight Steam hat vor und Nachteile, man kann einfach mit vielen Freunden spielen ( Online Multiplayer), es gibt lukrtive flash sales, bsp. Metro 2033 und Last light (redux version) für 8-12 CHF, die man woanders nicht bekommt.

      Wovon ich nichts halte sind Mikrotransaktionen in Spielen bei denen man bereits den Vollpreis bezahlt hat, Online zwang, account zwang et al.
      36 0 Melden
    • qualfull 25.09.2017 23:16
      Highlight Wie leider 90% der Spiele..
      5 0 Melden

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