Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In this Friday, Dec. 12, 2014 photo, Shigeru Miyamoto poses for a portrait during an interview with Associated Press at the Montage Hotel in Beverly Hills, Calif. The veteran Nintendo designer behind such landmark video-game franchises as

Mit dem «Mario Maker» kann man künftig seine eigenen «Super Mario»-Games entwickeln. Bild: Casey Curry/Invision/AP/Invision

«Playstation-Daumen» und «Wii-Knie»

Liebe Eltern: Nein, Nintendo-Spielen ist kein gefährliches Hobby 

Von «Nintendinitis» bis zum «Wii-Knie»: Von Zeit zu Zeit hört man, dass sich Menschen beim Nintendo-Spielen verletzt haben. Niederländische Forscher kommen nun aber zum Schluss, dass solche Vorfälle die Ausnahme sind. 

Ein Artikel von

Spiegel Online

Ist Nintendo-Spielen ein ungefährliches Hobby? Mit dieser Frage hat sich ein niederländisches Forschungsteam auseinandergesetzt - und sie mit «In der Regel schon» beantwortet. Das vierköpfige Team um Maarten B. Jalink von der Universität Groningen hat 38 medizinische Artikel gesammelt und analysiert, die Verletzungen von Nintendo-Spielern thematisieren. Das Ergebnis dieser Metastudie ist jetzt in der Weihnachtsausgabe der medizinischen Fachzeitschrift «The BMJ» veröffentlicht worden. 

In den Fachartikeln werden demnach verschiedene Beschwerden erwähnt: Mehrfach taucht der Begriff «Nintendinitis» auf, der Daumen- und Handprobleme beschreibt, die mit dem Bedienen eines Nintendo-Controllers in Verbindung stehen. Nintendinitis ist nicht die erste derartige Wortschöpfung, es gibt auch den «Playstation-Daumen» und das «Space-Invaders-Handgelenk». Ebenfalls ein origineller Begriff: das «Wii-Knie». Darunter fallen Knieverletzungen, die beim Spielen mit der Konsole Wii entstehen, die auch mithilfe von Bewegungen bedient wird. So soll sich etwa eine junge Frau die linke Kniescheibe ausgerenkt haben, während sie per Bewegungssteuerung Tennis auf der Wii spielte und hinfiel. 

Welche Verletzungen auftreten, ist den Auswertungen zufolge vor allem davon abhängig, wie ein Spiel gesteuert wird. Traditionelle, verkabelte Controller etwa würden mit Sehnenentzündungen im Daumen assoziiert. Das Hantieren mit dem bewegungsempfindlichen Wii-Controller dagegen könne zu Muskelproblemen führen. 

Schmerzen nach 30 Minuten am Gameboy 

Aus den Fachartikeln erwähnen die Forscher den Fall eines Jungen, der 1991 unter Nackenschmerzen gelitten haben soll - als Folge von nur 30 Minuten spielen mit dem Gameboy. Zwei andere Quellen beschreiben Inkontinenz-Fälle, bei denen insgesamt vier Jungs vergassen, auf die Toilette zu gehen, während sie «Super Mario Bros.» spielten. Eine Frau, die zehn Tage in Folge jeweils sechs bis acht Stunden virtuell Bowling spielte, klagte einem weiteren Bericht zufolge über eine Nervschädigung im Handbereich. 

Insgesamt kommt es laut der niederländischen Metastudie aber selten zu Verletzungen beim Nintendo-Spielen - gerade angesichts der Verkaufszahlen der Konsolen, die in die Hundertmillionen gehen. Nintendo-Spielen sei eine vergleichsweise sichere Aktivität, lautet das Studien-Fazit, wenn der Spieler regelmässig Pausen macht und an ungefährlichen Orten spielt. (mbö)

Mit diesen 5 Profi-Tipps fegen Sie Ihre Freunde in «Super Smash Bros.» vom Tisch

Play Icon

video: youtube/watson

Das neue «Mario Kart 8» holt fast überall den Turbo, ausser an einem Punkt, da hat es einen Platten



Abonniere unseren Newsletter

0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Warum «A Link to the Past» das beste «Zelda»-Game aller Zeiten bleibt

Anfang der 90er-Jahre erschien ein Abenteuer auf der Nintendo-Konsole Super NES, das nicht nur Videospielgeschichte schrieb, sondern sich auch bei vielen Spielerinnen und Spielern tief im Herzen einnistete. Ein subjektiver Rückblick.

Das erste «The Legend of Zelda» für das NES war 1986 ein kleiner, aber feiner Geniestreich. Magische Waffen finden, geheime Höhlen entdecken, Dungeons erkunden und sich als kleiner Pixelheld mit der Zeit immer grösser und stärker fühlen. Das war damals ganz grosse Videospielkunst. Gross war dann aber die Enttäuschung, als der Nachfolger «Zelda II: The Adventure of Link» die liebgewonnene Perspektive verliess und einen komplett anderen Weg einschlug. Spass hat es aber trotzdem gemacht, …

Artikel lesen
Link to Article