Digital

Der Wahn weitet sich aus

Vergesst Raketenwerfer und Kettensägen, die Selfiestange erobert die Game-Welt

Mehr Selfies braucht das Land – scheinbar. Denn das Narzissmus-Phänomen hält immer mehr auch in Spielen Einzug. Neustes Beispiel: «Doom».

17.02.15, 11:07 07.04.15, 11:23
Philipp Rüegg
Philipp Rüegg

Redaktor

Damit hätten die beiden Johns von Id Software bestimmt niemals gerechnet. Als Carmack und Romero 1993 den bahnbrechenden Monster-Shooter «Doom» veröffentlichten, fiel das Game durch seine damals unerreichte Grafik und die brutale Action auf. Nun hat ein Modder ein Selfie-Funktion eingebaut. Statt mit Schrotflinte oder Kettensäge rennt man mit einer Selfiestange herum und posiert vor mutierten Soldaten und Monstern.

Der Selfie-Stick in Aktion

video: youtube/unit lost

«Doom» ist nur das jüngste Beispiel, das vom Selfie-Fieber gepackt wurde.

Das Selfie-Phänomen ist bei den Games angekommen

Alles, was Sie immer über Selfie-Stangen wissen wollten – aber bisher nicht zu fragen

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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