Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
This July 8, 2016, photo provided by Justin Harrison shows the bruised shin of Lindsay Plunkett, a 23-year-old waitress in Asheville, N.C., after she tripped over a cinder block that had been used as a doorstop while playing Pokemon Go, an addictive new game based on cute Nintendo characters like Squirtle and Pikachu. Just days after being made available in the U.S., the mobile game has become the top-grossing app in the App Store. Players have reported wiping out in a variety of ways as they wander the real world - eyes glued to their smartphone screens - in search of digital monsters.(Justin Harrison via AP)

Nebenwirkung: Wer beim Pokémon-Jagen nicht aufpasst, riskiert blaue Flecken. Bild: AP/Justin Harrison

Riesen-Tamtam um Nintendo-Game: Diese 6 Fakten zu Pokémon Go musst du kennen

Um das iPhone- und Android-Spiel Pokémon Go wird gerade ein Riesen-Tamtam gemacht. Eine junge Frau soll wegen der Augmented-Reality-App gar einen Toten entdeckt haben.



Was zum Henker ist Pokémon?

Wer das fragt, hat wohl die letzten 20 Jahre in einer Höhle gelebt und ist definitiv kein Kind der Neunziger. 1996 ging der Hype um die witzigen bunten Taschenmonster los. Was folgte, war ein gigantischer weltweiter Marketing-Feldzug. Auf die Pokémon-Spiele folgten Sammelkarte, Kinofilme, und und und...

Genau 20 Jahre nach der Lancierung des Game-Boy-Spiels in Japan kehren die Pokémons zurück – und zeitgemäss passiert dies auf dem Handy-Display. Hier der Trailer:

Es handelt sich also um eine Augmented-Reality-Anwendung. Sprich: Auf dem Handy-Display werden Echtzeit-Aufnahmen aus der realen Welt (gefilmt mit der Handy-Kamera) gezeigt, ergänzt durch computeranimierte Einblendungen. Im Prinzip ist es eine moderne Form von Schatzsuche oder Schnitzeljagd. Und wie beim Geocaching basiert die Navigation auf GPS-Daten.

Pokémon Go gibt's fürs iPhone und Android, aber...

Seit vergangenem Mittwoch ist das Smartphone-Game Pokémon Go in Australien und Asien offiziell verfügbar. Und zwar für das iPhone (iOS) und für Android-Geräte. In Europa ist der Starttermin nicht bekannt. Es sollte laut Ankündigung «bald» sein, doch wurden die Macher vom gewaltigen Interesse der User in den drei oben erwähnten Ländern überrascht.

So holst du die Pokémon Go schon jetzt

Rund um den Globus grassiert das Pokémon-Go-Virus. In der Schweiz und Österreich ist das Game der Stunde allerdings noch nicht in den Stores. Egal! Wir erklären dir, wie du es trotzdem bekommst: Link zur Anleitung

Kaum gestartet, sind die Server überlastet

Pokémon Go ist von der ehemaligen Google-, respektive Alphabet-Tochterfirma Niantics («Ingress») entwickelt worden, in Zusammenarbeit mit Nintendo und The Pokémon Company. 

Die internationale Lancierung in weiteren Ländern wird sich gemäss den Verantwortlichen verzögern. Dies, weil die Spiele-Server unter dem Ansturm der vielen Fans in die Knie gingen.

Die Grafik zeigt den rasanten Anstieg in den USA:

Dass populäre Online-Games zum Start technische Probleme haben und die Spieler-Community verärgern, ist kein neues Phänomen. Niantics wurde offenbar trotzdem auf dem falschen Fuss erwischt, wie CEO John Hanke sagte. Darum müsse man den Roll-Out in weiteren Ländern «pausieren».

Der auch auf Cloud-Dienste spezialisierte Online-Händler Amazon bot umgehend seine Unterstützung an. So twitterte der Chief Technical Officer (CTO) Werner Vogels:

Junge Frau entdeckt beim Spielen eine (echte) Leiche

Kaum lanciert, kursieren auch bereits die ersten Horror-Geschichten rund um das Game. So soll laut einem US-Medienbericht eine 19-Jährige aus Wyoming auf der Jagd nach den Monstern auf einen menschlichen Körper gestossen sein. Ein toter Mann trieb im Wasser unter einer Brücke.

Mit dem Schrecken davon kamen angeblich zwei australische YouTube-Gamer, die sich beim Pokémon-Spielen mit dem Auto verfuhren. In dunkler Nacht sollen sie mit Schüssen von einem fremden Grundstück verjagt worden sein, wie unter anderem derstandard.at berichtete. Oder ist's ein PR-Gag?

Lohnt es sich?

Diese Frage hängt vom Fragesteller ab. Wer schon früher sein Herz an die Pokémons verloren hat, wird nicht mehr warten wollen. Alle anderen Interessenten sollten wissen, dass das Handy-Spiel noch nicht wirklich ausgereift ist.

Wegen überlasteter Server und damit verbundenen technischen Problemen stürzt die App immer wieder ab und es kann eine gefühlt Ewigkeit dauern, bis neue Spielinhalte geladen werden.

Das alles scheint eine rasant wachsende Pokémon-Go-Community aber nicht zu stören, wie «Vice» mit einer gewissen Verwunderung ob des Phänomens feststellt.

Brothers Jon and Ryan Edmonds play the augmented-reality smartphone game Pokémon Go in downtown Texarkana, Arkansas on Saturday, July 9, 2016. Released July 5, the game allows players to

In den USA hat die süchtig machende Game-App eingeschlagen wie eine Bombe. Bild: AP/Texarkana Gazette

So kriegt man Pikachu

Zum Schluss gibt's noch einen Anfänger-Tipp:

Wie in jedem klassischen Pokémon-Spiel gilt es, zu Beginn des Abenteuers ein Monster auszuwählen. Dabei muss man sich aber nicht mit Bisasam, Glumanda und Schiggy begnügen.

Um sich den beliebten Pikachu als Starter-Pokémon zu schnappen, gilt es, das Trio mehrmals zu ignorieren und einfach weiterzulaufen, wie das Online-Medium Polygon berichtet.

Wenn es gelinge, Glumanda und Co. viermal nach dem Einblenden nicht zu beachten, kommen sie das nächste Mal mit dem gelben Taschenmoster im Schlepptau zurück.

The Pikachu float makes its way down 6th Ave during the Macy's Thanksgiving Day Parade in New York November 27, 2014. REUTERS/Carlo Allegri (UNITED STATES - Tags: SOCIETY)

Die gelbe Maus ist Kult. Bild: CARLO ALLEGRI/REUTERS

Wie wär's mit einem Streich? Diese Scherz-Tools treiben deine Kollegen und Freunde in den Wahnsinn

Das könnte dich auch interessieren:

Liam und Emma sind die beliebtesten Namen der Schweiz – wie sieht es in deinem Kanton aus?

Link zum Artikel

10 Tweets, die zeigen, dass in Grönland gerade etwas komplett schief läuft

Link zum Artikel

2 mal 3 macht 4! – Das wurde aus den Darstellern von «Pippi Langstrumpf»

Link zum Artikel

Der neue Tarantino? Ist Mist. Aber vielleicht seht ihr das ganz anders

Link zum Artikel

«Es ist absurd» – der Chef erklärt, was er vom Feminismus hält

Link zum Artikel

Ab heute lebt die Welt auf Ökopump – und diese Länder sind die grössten Umweltsünder

Link zum Artikel

Wohin ist denn eigentlich die Hitzewelle verschwunden? Nun, die Antwort ist beunruhigend

Link zum Artikel

Ich hab die 3 neuen Huawei-Handys 2 Monate im Alltag getestet – es gab einen klaren Sieger

Link zum Artikel

Die bizarre Geschichte der Skinwalker-Ranch, Teil 4: Die Zweifel des Insiders

Link zum Artikel

Prügelt Trump die amerikanische Wirtschaft in eine Rezession?

Link zum Artikel

Du bist ein Schwing-Banause? Wir klären dich rechtzeitig fürs Eidgenössische auf

Link zum Artikel

Apples Update-Schlamassel – gefährliche iOS-Lücke steht zurzeit wieder offen

Link zum Artikel

Uli, der Unsportliche – warum GC-Trainer Forte in Aarau unten durch ist

Link zum Artikel

Immer wieder Djokovic – oder Federers Kampf gegen die Dämonen der Vergangenheit

Link zum Artikel

Vorsicht, jetzt kommt die Wohnmobil-Rezession!

Link zum Artikel

Keine Hoffnung auf Überlebende nach Unwetter im Wallis ++ Gesperrte Pässe in Graubünden

Link zum Artikel

Zug steckt während 3 Stunden zwischen Grenchen und Biel fest – Passagiere wurden evakuiert

Link zum Artikel

Mein Horror-Erlebnis im Militär – und was ich daraus lernte

Link zum Artikel

Pasta mit Tomatensauce? OK, wir müssen kurz reden.

Link zum Artikel

So viel verdient dein Lehrer – der grosse Schweizer Lohnreport 2019

Link zum Artikel

Gewalt und Krankheiten – die Bewohner der ersten Steinzeit-Stadt lebten gefährlich

Link zum Artikel

MEI, Minarett und Güsel: Das musst du zum Polit-Röstigraben wissen

Link zum Artikel

AfD-Politikerin Alice Weidel ist heimlich wieder in die Schweiz gezogen

Link zum Artikel

Google enthüllt sechs Sicherheitslücken in iOS – das solltest du wissen

Link zum Artikel

QDH: Huber ist in den Ferien. Wir haben ihn vorher noch ein bisschen gequält

Link zum Artikel

Schweizer Firmen wollen keine Raucher einstellen – weil sie (angeblich) stinken

Link zum Artikel

«Es war die Hölle» – dieser Schweizer war am ersten Woodstock dabei

Link zum Artikel

Sogar Taschenrechner verwirrt: Dieses Mathe-Rätsel macht gerade alle verrückt

Link zum Artikel

Die Bloggerin, die 22 Holocaust-Opfer erfand, ist tot, ihre Fantasie war grenzenlos

Link zum Artikel

YB-Fan lehnt sich im Extrazug aus dem Fenster – und wird von Schild getroffen

Link zum Artikel

ARD-Moderatorin lästert über «Fortnite»-Spieler und erntet Shitstorm – nun wehrt sie sich

Link zum Artikel

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Link zum Artikel

Wahlvorschau: Die Zentralschweiz ist diesmal nicht nur für Rot-Grün ein hartes Pflaster

Link zum Artikel

Greta Thunberg wollte Panik säen, erntet nun aber Wut

Link zum Artikel
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

28
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
28Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Theor 13.07.2016 16:19
    Highlight Highlight Muss das handy und sein Bildschirm ständig angeschalten sein, damit das funktioniert?
  • Donald 13.07.2016 14:21
    Highlight Highlight Netter Seitenhieb von Amazon AWS an Google. Beide sind ja im Cloud-Geschäft tätig und versprechen, dass man die Infrastruktur einfach und schnell skalieren kann, wenn man überraschend eine grosse Nachfrage hat. Zumindest die Google Cloud scheint jetzt aber an die Grenzen gestossen zu sein. So einfach ist es eben doch nicht :)
  • Hans Jürg 13.07.2016 10:46
    Highlight Highlight Wieder Mal ein Riesen-Hype. In ein paar Wochen schon wieder vergessen und durch den nächsten Hype abgelöst.
    • Typu 13.07.2016 12:40
      Highlight Highlight Glaub ich nicht. Das wird ne riesen geschichte.
  • efrain 13.07.2016 09:28
    Highlight Highlight mmmm Taschenmost. ;]
  • Ratboy 12.07.2016 20:47
    Highlight Highlight Im Jahr 2000, ich war damals 22 hatte ich eine Freundin mit einem 7jährigen Sohn. Der war völlig im Pokemonfieber. Pikachu hier, Pikachu da.
    Ich konnte damals nichts damit anfangen.

    Und ich kann heute nichts damit anfangen.

    Bin ich mit 38 wirklich zu alt für Watson?
    • fenxi 13.07.2016 01:35
      Highlight Highlight nein aber für Pokemon...
    • Mr. Riös 13.07.2016 09:41
      Highlight Highlight Man ist NIE zu alt für Pokémon!
    • C0BR4.cH 13.07.2016 09:47
      Highlight Highlight Man ist so alt, wie man sich fühlt : P
  • Pana 12.07.2016 17:24
    Highlight Highlight Vielleicht bin / werde ich einfach zu alt für sowas. Aber mir kommt das völlig bescheuert vor :D
  • MikoGee 12.07.2016 15:43
    Highlight Highlight Naja neu ist das ja nicht, vor knapp zwei Jahren hab ich "Ingress" gespielt und bin dabei Stundelang über Umwege durch Luzern gelatscht...macht heute noch mindestens genau so süchtig und bietet die Möglichkeit, sozial mit anderen Spielern zu interagieren.
    • MikoGee 12.07.2016 15:53
      Highlight Highlight Wow ich merke grade das Niantic Labs sowohl Ingress, als auch das neue Pokemon Go produziert hat...kein Wunder also macht das süchtig, die hatten wohl einige Erfahrung sammeln können seit dem release von Ingress 2012 xD
  • Thrasher 12.07.2016 14:39
    Highlight Highlight Pffff wer braucht schon Pikachu? Shiggy FTW!!!
  • Ricco Speutz 11.07.2016 09:43
    Highlight Highlight Funktioniert das wirklich mit Pikachu? :)
  • TanookiStormtrooper 10.07.2016 16:32
    Highlight Highlight Immerhin kommen so die dicken Kinder/Nerds auch mal an die frische Luft. :D
    • C0BR4.cH 13.07.2016 09:50
      Highlight Highlight Die richtig krassen (dicken) Nerds, sind längst Muskelpakete! Den die haben schon Ingress gespielt ; P
    • Hans Jürg 13.07.2016 10:58
      Highlight Highlight Stimmt eigentlich. Zu meiner grossen Überraschung ging meine Tochter freiwillig aus dem Haus "um zu Spazieren". Von daher gesehen eigentlich ein gutes Spiel. Vielleicht sollte ich es ja auch mal ausprobieren 🤔
  • Luca Brasi 10.07.2016 15:33
    Highlight Highlight Pikachu am Schluss noch als Hasen zu bezeichnen, obwohl im darauffolgenden Text zum Bild richtig steht, dass es sich um eine Maus handelt, ist ja wohl Majestätsbeleidigung! Pikachu ist doch kein Haspiror! Pikachu, Donnerblitz!
    • @schurt3r 10.07.2016 16:32
      Highlight Highlight Autsch! Danke, ist korrigiert.
      Benutzer Bildabspielen
    • Luca Brasi 10.07.2016 16:43
      Highlight Highlight Ha, das war sehr effektiv. Pikachu ist nun happy. ;)
      Benutzer Bildabspielen
    • Droidberg 12.07.2016 18:01
      Highlight Highlight @Luca Brasi: Eigentlich... ;)
      https://de.wikipedia.org/wiki/Ochotona
    Weitere Antworten anzeigen
  • jhuesser 10.07.2016 14:44
    Highlight Highlight Zu Punkt 3: Niantic Labs wurde innerhalb von Google gegründet, ist aber mittlerweile eine eigenständige Firma. Google ist "nur noch" der grösste Geldgeber.

    Punkt 4: am besten eine neue Apple ID erstellen. Eine US Apple ID kann man immer wieder brauchen.
    • C0BR4.cH 13.07.2016 09:55
      Highlight Highlight Korrekt : )
      Benutzer Bild
  • Scaros_2 10.07.2016 14:33
    Highlight Highlight Ich bin ein absoluter Gamefreak und solche Spiele sind mein Ding, aber wenn ich anschaue, wie bereits jetzt viele Mitarbeiter während der Arbeitszeit «Boom Beach», «Clash of Clans» oder «Clash Royal» zocken, muss ich mir so langsam echt Sorgen machen um gewisse Mitarbeiter, denn wenn das ausartet, die verlieren ihren Job ohne Zweifel. Äusserst schade aber irgendwann kann man es auch nicht mehr tolerieren.
    • Madison Pierce 10.07.2016 18:07
      Highlight Highlight In der Firma eines Bekannten gibt es eine schöne Lösung dafür: neben der Kaffeemaschine steht ein gepolstertes Körbchen. Alle legen Ihre Smartphones am Morgen da hinein. In der Kaffeepause können sie nachschauen, ob jemand geschrieben hat. Am Mittag nehmen sie ihr Gerät wieder raus. Seither gab es keine Diskussionen mehr.
    • Paganapana 12.07.2016 16:53
      Highlight Highlight Ein altes Handy ins Körbchen legen? Wird wahrscheinlich jeder machen bei euch ;)

Oppos Reno 5G ist ein spektakuläres Smartphone – das seiner Zeit voraus ist

Oppo entert die Schweiz. Im Gepäck haben die Chinesen eines der aktuell spannendsten Smartphones. Wir haben das Reno 5G ausführlich getestet und mit den ersten 5G-Handys von Samsung und Xiaomi verglichen.

«Oppo was?»

Wenn jemand mit dem Gedanken spielt, ein sündhaft teures 5G-Smartphone zu erstehen, denkt er oder sie als Erstes vermutlich nicht an Oppo. Im Grunde ist der aufstrebende chinesische Technologie-Gigant – weltweit immerhin bereits der fünftgrösste Handy-Hersteller – hierzulande ein unbeschriebenes Blatt. Im April hat uns Swisscom aber verblüfft und das neue 5G-Mobilfunknetz nicht etwa mit Samsung oder Huawei, sondern mit Oppo lanciert. Genauer gesagt mit dem Oppo Reno 5G, das …

Artikel lesen
Link zum Artikel