Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
In this video game image released by Activision, a scene is shown from

Szene aus «Destiny»: Spiel am Wochenende nach einem Angriff zeitweise offline. Bild: AP/Activision

Angriff auf Spieleserver

Echsentruppe legt «Destiny» und «Call of Duty» lahm

Unbekannte haben Spielern von «Destiny» und «Call of Duty: Ghost» das Wochenende vermiest: Sie legten Spieleserver lahm. Der Chef von Sony Online Entertainment bekam ausserdem eine perfide Nachricht.

22.09.14, 12:12 22.09.14, 12:32

Ein Artikel von

Spieleserver von «Destiny» und «Call of Duty: Ghost» waren am Samstag zeitweise nicht erreichbar. Offenbar steckt dahinter ein Angriff einer Gruppe namens Lizard Squad (Echsentruppe). Mit einer Flut von Anfragen setzten die Unbekannten die Server offline, berichtet «Cnet».

Spieler flogen demnach mitten im Geschehen aus laufenden Sessions und bekamen eine Fehlermeldung angezeigt: «Cattle» (Rindvieh). Mittlerweile sollen die Multiplayer-Spiele wieder funktionieren. Auf Twitter bekannte sich die Echsentruppe zu den beiden Attacken.

John Smedley, der Chef von Sony Online Entertainment, hat nach eigenen Angaben ausserdem eine persönliche Nachricht von den Unbekannten erhalten. «Irgendwelche Idioten/Möchtegern-Hacker haben mir ein Foto vom Grab meines Vaters in San Diego geschickt», schrieb er.

Die Echsentruppe hatte bereits im August Spieleserver lahmgelegt. Mit einer falschen Bombendrohung sorgten sie ausserdem dafür, dass ein Flugzeug, mit dem John Smedley gerade unterwegs war, umgeleitet wurde. Damals wetterte Smedley auf Twitter: «Diese Leute werden Gerechtigkeit erfahren.» Das FBI nahm Ermittlungen auf.

Offensichtlich hat sich das Lizard Squad davon nicht abschrecken lassen. (ore)



Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

2
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
2Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • droelfmalbumst 23.09.2014 11:21
    Highlight Wenn man ein langweiliges Leben hat, muss man den anderen halt auf die Eier gehen...traurig so etwas. Aber zum Game Destiny!

    Mit 2-3 Kumpels zusammen absolut etwas vom Geilsten, was ich je gezockt habe. Alleine macht es aber keinen Spass und die meisten Missionen sind ganz alleine überhaupt nicht machbar oder nur sehr schwer! Ist auch i.O. um das Teamplaying zu fördern. Immerhin ist das Game Multiplayer-basiert.

    Am Anfang etwas kompliziert, bis man herausfindet wie und was und wieso. Aber danach gehts.
    1 0 Melden
  • Midnight 23.09.2014 07:59
    Highlight Ja herzlichen Dank auch! Diese Aktion war eifach nur dumm und unnötig (die wirklichen Kraftausdrücke, die mir durch den Kopf gehen werde ich mir hier sparen). Sucht euch einen Job und eine Freundin! Habe fertig.
    1 0 Melden

Warum «A Link to the Past» das beste «Zelda»-Game aller Zeiten bleibt

Anfang der 90er-Jahre erschien ein Abenteuer auf der Nintendo-Konsole Super NES, das nicht nur Videospielgeschichte schrieb, sondern sich auch bei vielen Spielerinnen und Spielern tief im Herzen einnistete. Ein subjektiver Rückblick.

Das erste «The Legend of Zelda» für das NES war 1986 ein kleiner, aber feiner Geniestreich. Magische Waffen finden, geheime Höhlen entdecken, Dungeons erkunden und sich als kleiner Pixelheld mit der Zeit immer grösser und stärker fühlen. Das war damals ganz grosse Videospielkunst. Gross war dann aber die Enttäuschung, als der Nachfolger «Zelda II: The Adventure of Link» die liebgewonnene Perspektive verliess und einen komplett anderen Weg einschlug. Spass hat es aber trotzdem gemacht, …

Artikel lesen