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Kein Ork, sondern ein mislungener Gesichts-Scan. Bild: twitter/nick b.

Kurioser Fehler in «NBA 2K15»

Wer in diesem Basketballspiel sein Gesicht einscannt, mutiert zur Horrorgestalt

Einmal selbst Profi-Basketballer sein? Das neue Spiel «NBA 2K15» lockt mit einem Gesichts-Scan, Spielfiguren sollen wie Spieler aussehen. Doch aus manchen Fans macht die Technik Horrorgestalten.

08.10.14, 16:45 09.10.14, 14:36

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Sucht man dieser Tage nach den Hashtags #NBA2K15 und #Facescan, liegt vor allem eine Assoziation nahe: Space Jam, dieser Film von 1996, in dem die Looney Tunes Basketball gegen Aliens spielen – gemeinsam mit der einstigen «Chicago Bulls»-Ikone Michael Jordan. Oder woran erinnern Sie die folgenden Twitter-Bilder?

Eigentlich bezieht sich der Hashtag #Facescan auf eine gleichnamige Funktion aus dem neuen Basketballspiel NBA 2K15, das in den USA bereits erschienen ist und in der Schweiz am Freitag in die Läden kommt. «FaceScan» soll es Spielern ermöglichen, per Playstation- oder Kinect-Kamera ihr eigenes Gesicht ins Spiel zu übertragen. Das Feature wurde im Vorfeld intensiv beworben. Durch den Gesichtsscan werde «man selbst Teil des Spiels wie noch nie zuvor», behauptete Hersteller 2K Sports in einem Video.

«Vergesst Aliens und Orks, der wahre Horror wartet bei ‹NBA 2K15›.»

Robert Hähnel, IGN IgN

So sollte es aussehen

video: youtube/nba 2k

Die Funktion sorgt nun für eine Menge Ärger und Belustigung. In sozialen Netzwerken zeigen Spieler Bilder ihrer per Scan erschaffenen Figuren – viele davon sehen wie Monster aus. In einige Fällen mag das Absicht sein, in anderen sind es wohl Probleme mit der Technik. «Der Gesichtsscan in ‹NBA2K15› ist grossartiger Horror», titelt die Medienseite Moviepilot. Das Portal «IGN» schreibt: «Vergesst Aliens und Orks, der wahre Horror wartet bei ‹NBA 2K15›.»

«NBA 2K15»-Hersteller 2K Sports hat mittlerweile mit einer Anleitung auf die Kritik in den Netzwerken reagiert: In neun Schritten erklärt das Unternehmen, wie der Gesichtscan möglichst reibungslos funktionieren soll. Am Dienstag hatte die Scan-Funktion sogar abseits der Monster-Gesichter Negativschlagzeilen gemacht: «Polygon»-Autor Owen S. Good beispielsweise veröffentlichte einen ganzen Artikel darüber, wie schwierig es ist, «NBA 2K15» überhaupt dazu zu bringen, ein Gesicht ins Spiel zu übertragen.

Die Option, das eigene Gesicht in ein Sportspiel zu übertragen, hat es auch schon in älteren Titeln gegeben, wenn auch technisch auf niedrigerem Niveau. Möglich war der Gesichtsscan zum Beispiel in den PC-Versionen des Eishockeyspiels «NHL 2000» und des Basketballspiels «NBA Live 2000» – beide immerhin 14 Jahre alt. (mbö) 

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