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Autos mit Autopilot gibt's schon – nun entwickelt Google den selbstfahrenden Lastwagen

02.06.17, 11:38 02.06.17, 14:08

Bei der Google-Schwesterfirma Waymo wird neben den bekannten autonomen Autos auch an selbstfahrenden Lastwagen gearbeitet. Das Unternehmen bestätigte das der Website Buzzfeed, nachdem ein Test-Lastwagen auf einer Strasse fotografiert wurde.

Er sei dabei von einem Menschen gesteuert unterwegs gewesen, um Daten zu sammeln, hiess es. Waymo prüfe derzeit, wie die Technologie in Lastwagen integriert werden könne. Derzeit werde nur ein Lastwagen getestet. 

Die ersten Google-Roboterwagen kamen bereits 2009 auf die Strasse. Aktuell sehen sie so aus.

Auch andere Firmen wie das Start-up Embark arbeiten an selbstfahrenden Lastwagen. Die meiste Aufmerksamkeit hatte dafür aber bisher das Start-up Otto bekommen, das im vergangenen Jahr von ehemaligen Google-Mitarbeitern gegründet worden war. Der Otto-Lastwagen stellte sogar medienwirksam im autonomen Betrieb eine Ladung aus 50'000 Dosen Bier zu, auch wenn die Autobahn-Fahrt von einem Polizei-Konvoi abgeschirmt worden war.

Lastwagen mit Autopilot

Ehemalige Mitarbeiter von Google, Tesla, Apple und anderen Firmen haben das Start-up Otto gegründet, das von Uber übernommen wurde. Video: YouTube/COMPUTER BILD TV

Der Fahrdienst-Vermittler Uber kaufte Otto für 680 Millionen Dollar und machte Mitgründer Anthony Levandowski zum Chef seines Roboterwagen-Programms. Levandowski ist ein führender Entwickler der Laser-Radare, mit denen die selbstfahrenden Fahrzeuge ihre Umgebung erkennen.

Doch Waymo verklagte Uber, weil Levandowski vor einem Abgang in grossem Stil vertrauliche Unterlagen heruntergeladen habe. Er selbst macht in dem Verfahren von seinem Recht Gebrauch, die Aussage zu verweigern, wenn man sich damit selbst belasten könnte und wurde von Uber jüngst gefeuert.

Die Weiterentwicklung der Otto-Lastwagen hat für Uber laut Medienberichten derzeit keine Priorität und auch an der Lastwagen-Ausführung des Laser-Radars wird Prozessunterlagen zufolge nicht mehr weitergearbeitet.

So futuristisch sieht der erste selbstfahrende Lastwagen aus

(oli/sda/dpa)

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Lavamera 04.06.2017 13:03
    Highlight Aber wer nimmt dann die ,,Söppler" mit? Dann geht ja jegliche Menschlichkeit verloren.
    3 0 Melden
  • ujay 04.06.2017 10:06
    Highlight Zu was sollen überhaupt selbstfahrende Autos gut sein? Seit längerer Zeit ein Medienhype ohne dass ein erkennbarer "Mehrwert" zu den konventionellen Fahrzeugen erkennbar ist. Spielt es eine Rolle, von einem Computergesteuerten- oder von Menschenhand pilotierten Fahrzeug über den Haufen gefahren zu werden?
    3 21 Melden
    • ujay 05.06.2017 06:51
      Highlight Na?.??...beantwortet mal meine Frage, oder koennt ihr nur feige blitzen?
      1 5 Melden
    • Grego 05.06.2017 14:50
      Highlight Computer sind grundsätzlich zuverlässiger. Menschliches Versagen (was - und davon gehe ich aus, ohne eine Statistik zur Hand zu haben - wohl für eine Vielzahl von Unfällen verantwortlich ist) kann ausgeschlossen werden. Zudem brauchen Computer keine Ruhezeiten, können untereinander kommunizieren, was die Logistik verbessern könnte etc. etc. Die Liste der Vorteile könnte wohl endlos weitergeführt werden.
      2 0 Melden
  • Der müde Joe 02.06.2017 12:54
    Highlight Ich finde solche Erfindungen eigentlich immer spannend und interessant, aber gleichzeitig frag ich mich: "braucht der Mensch das wirklich?" Wenn alles immer mehr automatisiert, wozu braucht es dann uns noch?
    7 13 Melden
    • NotWhatYouExpect 02.06.2017 13:17
      Highlight Der Mensch wird als Konsument gebraucht.

      Wenn eine Firma die Chance hat einen Menschen gegen eine Maschine zu ersetzen gewinnt die Maschine.

      Damit wir die wegfallenden Jobs mit einem BEG ausstatten können müsste man eine Robotersteuer einführen.
      9 9 Melden

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