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FILE - In this Jan. 15, 2004 file photo, Google co-founders Larry Page, left, and Sergey Brin pose for photos at their company's headquarters in Mountain View, Calif. Google’s IPO 10 years ago launched the company on a trajectory that continues to reshape its business and much of the world in its orbit. (AP Photo/Ben Margot, File)

Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin: Accounts sollen bald auf Kinder ausgeweitet werden. archiv-Bild: Ben Margot/AP/KEYSTONE

Werbefreie YouTube-Musik und Kinder-Accounts

Keine schlimmen Inhalte, keine anzügliche Werbung: Google will Accounts für Kinder anbieten

US-Medien zufolge will Google spezielle Accounts für Kinder anbieten und Eltern mehr Kontrolle geben – auch darüber, welche Daten der Konzern sammelt. Ausserdem tauchten neue Informationen zum kommenden YouTube-Musik-Angebot auf.

19.08.14, 18:52

Ein Artikel von

Google will erstmals Accounts für Kinder und Jugendliche unter 13 Jahren freigeben, berichtet die Tech-Nachrichtenseite «The Information» (Achtung, Artikel hinter Bezahlschranke). Bislang lassen sich Angebote wie der E-Mail-Dienst Gmail offiziell erst nutzen, wenn man mindestens 13 Jahre alt ist, dasselbe gilt für die vollumfängliche YouTube-Nutzung. Praktisch sieht das Ganze natürlich anders aus, denn eine richtige Altersprüfung bei der Account-Anmeldung gibt es nicht.

In Zukunft wolle Google Eltern mehr Kontrolle verleihen, berichtet der Technik-Blog «Digits» des «Wall Street Journal» mit Bezug auf Google-Insider. Eltern sollen über eine Art Dashboard einstellen können, auf welche Weise ihr Nachwuchs die Google-Dienste nutzt und – für viele Nutzer noch wichtiger – welche Informationen Google über die Kinder und Jugendlichen sammelt.

Wie «Digits» berichtet, experimentiert Google bereits seit einigen Monaten mit einer speziellen kinderfreundlichen Darstellungsvariante des Videodienstes YouTube für Tablet-PCs. Eltern sollten in dieser Version genau einstellen können, welche Inhalte die Kinder sehen können. Vermutlich fiel die Wahl auf Tablet-PCs, da die leichten und einfach bedienbaren Geräte für Kleinkinder häufig den ersten Kontakt mit dem Internet darstellen. Laut einer Studie benutzen fast 40 Prozent der amerikanischen Kinder ein Mobilgerät, bevor sie sprechen können.

Google kommentiert die Berichte nicht

Ganz freiwillig beschäftigt sich Google wohl nicht mit den Kinder-Accounts: Wie Facebook steht der Konzern durch den Children's Online Privacy Protection Act (COPPA) unter Druck – das US-Kinderschutzgesetz setzt enge Grenzen, welche Daten über Kinder unter 13 Jahren im Internet gesammelt und für Werbezwecke genutzt werden dürfen. Ohne die Zustimmung der Eltern geht in den USA bei einer Account-Eröffnung nichts. Weil die COPPA-Gesetze in Deutschland nicht gelten, wird hierzulande beim Account-Erstellen keine Einverständniserklärung der Eltern abgefragt.

Ob Google die Kinder-Accounts an elterliche Konten koppeln oder eine andere Lösung anbieten will, ist bislang nicht bekannt. Ein Google-Sprecher sagte dem Tech-Blog «Mashable», sein Unternehmen werde sich nicht zu Gerüchten äussern.

Google will Musik-Dienst und YouTube verschmelzen

So soll der kommende Google-Dienst YouTube Music Key aussehen. Bild: Androidpolice

Ähnlich wortkarg ist Google im Hinblick auf einen Musikdienst, den das Unternehmen angeblich plant: Wie das Online-Magazin «Android Police» berichtet, soll das Angebot für eine mutmasslich junge Zielgruppe «YouTube Music Key» heissen. Darauf deute eine Domainregistrierung von Google hin. «Android Police» schreibt in seinem Bericht, der Dienst würde werbefrei Musikdateien, aber auch Videos bereitstellen. Nutzer könnten für 9,99 Dollar pro Monat auf eine Datenbank von 20 Millionen Titeln zurückgreifen. Seinen Bericht illustriert das Magazin mit authentisch aussehenden Screenshots, jedoch ohne eine Bildquelle zu nennen. (abr)



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