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Auf den Punkt verzichten und dafür das Plus-Zeichen sinnvoll einsetzen: So geht's. bild: shutterstock

Du hast eine Gmail-Adresse? Dieser geniale Trick erleichtert das Leben

Hast du gewusst, dass man bei Googles Webmail-Adressen getrost auf den Punkt verzichten kann? Und es kommt noch besser.

30.05.16, 14:58 03.06.16, 16:50

Millionen Menschen haben eine E-Mail-Adresse à la vorname.nachname@gmail.com. Oder, je nach Land, in dem man sich für Googles kostenlosen Webmail-Dienst registriert hat, vorname.nachname@googlemail.com. (Heute sind beide Varianten möglich, man kann problemlos wechseln).

Der Witz: Damit Nachrichten bei solchen Mail-Adressaten auch tatsächlich eintreffen, braucht es den Punkt zwischen Vorname und Nachname nicht. NIEMALS! Man kann auch einfach an vornamenachname@gmail.com schreiben, fertig. 

Beide E-Mail-Adressen gehören automatisch der besagten Person (Vorname Nachname) – Trennpunkte werden von Googles Mail-Servern schlichtweg ignoriert.

Und es kommt noch besser. Man kann alles Mögliche an die eigene Gmail-Adresse anhängen, zum Beispiel:

Wozu soll der Trick mit dem «+» gut sein?

Das ist vor allem praktisch, um den Haupt-Posteingang mithilfe der automatisierten Filter übersichtlich zu halten. Drei Anwendungsbeispiele, respektive Praxis-Tipps:

Für mehrere Anmeldungen bei Online-Diensten

Dank «+» lassen sich für Twitter, Facebook und andere Online-Dienste einzigartige Mail-Adressen kreieren, respektive nutzen. Alle Mails, die an diese Alias-Adressen gesendet werden, landen automatisch beim richtigen Nutzer. Das ist praktisch, wenn man bei einem Online-Dienst mehrere Profile erstellen will.

Für Newsletter-Anmeldungen

Newsletter-Mails und andere automatisierte Mitteilungen können den Posteingang überfluten. Das muss nicht sein.

Wenn man sich für einen Newsletter anmeldet, fügt man einfach der eigentlichen Mail-Adresse den Suffix +newsletter hinzu. Dann erstellt man bei Gmail einen Filter, um die eingehenden Nachrichten in einen Extra-Ordner zu verschieben.

Wie man Gmail-Filter erstellt, wird hier beschrieben.

In der aktuellen Gmail-App für Android und iOS sind zur besseren Übersichtlichkeit mehrere Ordner standardmässig als Tabs angelegt («Soziale Netzwerke», «Werbung» und «Benachrichtigungen»). Eingehende Nachrichten mit passendem Inhalt werden automatisch dorthin verschoben, denn Google liest ja bei jeder (unverschlüsselten) Mail mit.

Temporäre Mailadressen

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit ist der Suffix +trash, also vorname.nachname+trash@gmail.com. 

Der Techblog techify.de beschreibt es perfekt: 

«Eine solche Mail-Adresse eignet sich hervorragend als Ersatz für temporäre Mail-Adressen. Mithilfe eines Filters erklären wir Google, dass alle E-Mails, die an diese Adresse versendet werden, automatisch in den Papierkorb wandern sollen. Dort lassen sie sich dann öffnen, um bspw. bei Registrierung eines Dienstes dem Aktivierungslink folgen zu können, werden aber dann nach 30 Tagen automatisch gelöscht.»

Kennst du weitere Gmail-Tricks, die den E-Mail-Alltag massiv erleichtern? Dann schreib ins Kommentarfeld.

(dsc)

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Zeno Hirt, 25.6.2017
Immer wieder mal schmunzeln und sich freuen an dem, was da weltweit alles passiert! Genial!
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23Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Zing1973 30.05.2016 19:44
    Highlight Das mit der Gmail Adresse ist für mich seit Jahren Alltag.Lustig,dass manche Leute erst jetzt darauf kommen...also ich meine dass mit dem Punkt zwischen Vor-und Nachname.
    9 26 Melden
  • aye 30.05.2016 17:20
    Highlight Mein Tipp: "Inbox" ausprobieren
    https://inbox.google.com/
    29 5 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.05.2016 16:48
    Highlight Bloss akzeptieren noch lange nicht alle Anbieter solche Alias-Adressen. Ich habe schon auf vielen Formularen die Meldung erhalten, dass die Adresse nicht gültig ist!
    20 0 Melden
    • Madison Pierce 30.05.2016 17:57
      Highlight Die Validierung von Mailadressen in Formularen ist eine traurige Geschichte... Solche Sachen werden häufig von Praktikanten entworfen, die eine Regex nach dem Muster "[a-zA-Z0-9]+@[a-zA-Z0-9]+\.[a-zA-Z]{2,4}" aus einem Forum kopieren.

      Da funktioniert dann hans@muster.ch, aber weder hans+tag@muster.ch noch hans@mail.muster.ch oder gar längere TLD wie hans@muster.museum. Von hans@museum ganz zu schweigen...
      14 3 Melden
    • smoe 30.05.2016 23:07
      Highlight Input Validierung ist generell eine nicht zu unterschätzende Aufgabe, die auch Nicht-Praktikanten oft nicht richtig hinkriegen. Vor allem wenn es um Internationalisierung geht. Erst kürzlich hat mich meine Schweizer Bank aufgefordert im eBanking meine aktuelle Adresse im Ausland anzugeben. Die 6-stellige Postleitzahl wollte das Tool aber partout nicht akzeptieren. 5, ok. Aber 6? Computer says no.

      Bei Email-Adressen kann es auch eine Geschäftsentscheidung sein, valide Adressen wie hans+tag@muster.com, hans@museum oder, hans@[IPv6:2001:db8::1] nicht zu akzeptieren.
      7 0 Melden
  • User01 30.05.2016 16:04
    Highlight Anmelden bei Google-Diensten kann man sich auch einfach mit vorname.nachname (ohne @gmail.com). Spart ein paar Tippeingaben auf dem Smartphone ;)

    Die Plus-Adressen werden übrigens auch von anderen Anbietern unterstütz, so z.B. von Cyon, dem innovativsten Webhoster der Schweiz: https://www.cyon.ch/blog/Plus-Adressen:-Aus-einer-E-Mailadresse-werden-tausende
    20 5 Melden
  • Mikee 30.05.2016 16:02
    Highlight Habe mir Labels erstellt zum Beispiel 5MB und grösser, dazu einen Filter:
    (has the words: size:5000000 apply the label "5MB")
    So werden alle grossen Mails gleich mit einem Label versehen und ich kann diese schneller finden und bei Bedarf löschen. Man kann natürlich mit "size: ___" auch einfach in der Suchleiste suchen.
    9 0 Melden
  • evo_enthusiast 30.05.2016 15:57
    Highlight Seeeehr geil. Danke
    9 0 Melden
  • Scaros_2 30.05.2016 15:30
    Highlight Bow geil, wusst ich nicht :D
    Das erspart mir einiges :D
    36 2 Melden
  • Gelöschter Benutzer 30.05.2016 15:27
    Highlight Will ich denn, dass Google meine Mails liest?
    Und zudem ist eine Mailadresse @nachname.ch/.org/.fu doch viel schöner als vornamenachname@google.com :)
    14 74 Melden
    • Olaf! 30.05.2016 15:49
      Highlight Nur blöd wenn die entsprechende Domain nicht mehr verfügbar ist ;)
      31 4 Melden
    • CableTiger 30.05.2016 16:08
      Highlight Mit Google hast du leider recht..
      Nur wird ein bisschen mehr Aufwand benötigt als nicht bei Google angemeldet zu sein um der Datenkrake zu entkommen..

      Die kritischen Mails könnten übrigens mit GPG verschlüsselt werden..
      13 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.05.2016 16:42
      Highlight @CableTiger: Das stimmt natürlich nur muss ich ja google dann nicht gleich noch meinen E-Mailverkehr abliefern ;)

      Verstehe wirklich nicht was an Google-Mail so ausserordentlich sein soll.
      8 31 Melden
    • Gelöschter Benutzer 30.05.2016 17:07
      Highlight Ihr Blitzler könntet auch gescheiter mal erklären, was ihr denn an Gmail so schätzt, was es sonst nicht gibt.
      13 33 Melden
    • TheBean 30.05.2016 18:06
      Highlight Muss dir recht geben, geshitstormt. Ist natürlich doof, wenn man Meier heisst, aber für mich funktioniert das seit Jahren perfekt.

      Und ich kann flexibel auswählen, was ich vor dem @ will - bei watson z.Bsp. hab ich mich mit watson@meinedomain.ch angemeldet. Wenn mir ein arabischer Prinz an watson@meinedomain.ch Spam schickt, wurde entweder watson gehackt oder sie haben meine E-Mail weitergegeben ;-)
      13 1 Melden
    • smoe 30.05.2016 18:33
      Highlight Ob ich heute noch Gmail wählen würde, weiss ich nicht. Aber vor ~10 Jahren war es aus meiner Sicht mit Abstand der beste Anbieter. Vor allem in Sachen Spamfilter, verfügbarer Speicherplatz und Webinterface. Aber auch andere Details wie z.B., dass imap und nicht nur pop3 von Anfang an unterstützt wurden.

      Und da ich Email sowohl geschäftlich als auch privat mehr als notwendiges Übel als ein gutes Kommunikationstool betrachte und ich meinen eigenen Domains mit gmail verwenden kann, sehe ich keinen Grund Zeit in Aufsetzen und Betrieb eines eigenen Servers zu investieren bzw. laufend andere Lösungen zu evaluieren.
      9 0 Melden
    • Zynikus 30.05.2016 22:06
      Highlight Wenn du denkst das die anderen Gratisanbieter deine Mails nicht lesen, naja träume weiter. Ansonsten installiere einen eigenen Mailserver und benutze Verschlüsselung und sehe zu wer von deinen Bekannten in der Lage ist dir zu antworten. Anstatt alles zu bashen mach doch selbst Vorschläge.
      5 0 Melden
    • DEW 30.05.2016 23:09
      Highlight Bin seit einer Weile bei Posteo und bin bis jetzt echt zufrieden - kann es nur weiterempfehlen. Und mit einem Preis von 1€ Pro Monat kostet es echt nicht die Welt - das kann sich sogar ein armer Student wie ich leisten. :)
      2 2 Melden
    • Knut Atteslander 01.06.2016 16:08
      Highlight Google liest deine Mail trotzdem :P
      Ich behaupte jetzt mal JEDE Mail geht früher oder später über einen Google Server.
      1 2 Melden
  • naaah 30.05.2016 15:20
    Highlight Danke für den Tipp. Jetzt ist auch klar, weshalb ich Mails für einen Anderen teilweise erhalte.... Schätze, die haben das erst später eingeführt :D
    8 2 Melden
    • Donald 30.05.2016 16:04
      Highlight Du meinst von C-Date und Ashley Madison? ;)

      Leider funktioniert diese Ausrede nicht. Das war scho immer so.
      19 2 Melden
    • naaah 30.05.2016 17:29
      Highlight @Donald Bestellungen aller möglichen Sachen und ja es hat auch heiklere Sachen dabei, wie Flug-/Reiseticket, (Sex)DVDs (wer bestellt noch sowas?) oder neuerdings eine Anmeldung bei einem Motorrad Newsletter...

      Support habe ich nie erhalten von gmail, meinen Namensvetter hat es nicht interessiert. Da aber nie eine Rechnung oder ähnliches gekommen ist und er brav seine richtige Postadresse angab, habe ich dann aufgegeben. (das geht schon Jahre so). Es handelt sich um eine hinzugefügte E-Mailadresse, da meine Haupt Adresse auf ein Spitznamen lautet...
      5 1 Melden
  • Donald 30.05.2016 15:03
    Highlight Ja, wusste ich.
    Man muss aber bedenken, dass dies keine anonyme Adresse ersetzt, da die richtige Adresse einfach nachvollzogen werden kann. Fast jeder "Web-Guru" kennt diesen "Trick". Wenn man sein Passwort bestellen möchte, muss man auch die entsprechende Adresse inkl. "+" bzw. mit und ohne Punkte kennen.
    27 1 Melden

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