Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
google smartwatch x labs

Sieht aus wie eine Smartwatch: Das neue Google-Armband ist nicht für Privatpersonen gedacht. bild: google

Google arbeitet an Medizin-Smartwatch für Patienten

Google hat ein neues Forschungsprojekt vorgestellt: Eine kommende Smartwatch aus dem Labor Google X soll so gut sein, dass sie sogar Medizinern zuverlässige Daten liefert.

25.06.15, 10:29 25.06.15, 10:46


Ein Artikel von

Über dieses Armband würden sich auch ambitionierte Selbstvermesser freuen: Es misst den Puls, den Herzrhythmus und die Oberflächentemperatur der Haut, kann ausserdem Umweltdaten wie etwa die Lichteinstrahlung und Lautstärke feststellen – und das kontinuierlich. Entwickelt wurde das Multifunktionsarmband, man könnte auch sagen, das Fitness-Wearable-Deluxe, im Forschungslabor Google X.

Für Normalverbraucher sei das Gadget nicht gedacht, zitiert Bloomberg den Google-Manager Andy Conrad. Der Chef von Googles Abteilung für Biowissenschaften sagte dem Finanznachrichtenmagazin: «Wir möchten, dass es ein verschreibungspflichtiges medizinisches Gerät wird, das von Patienten für klinische Versuche getragen wird.»

Das derzeit offenbar namenlose Gerät soll die Schwächen überwinden, die herkömmliche Smartwatches für medizinische Studien unbrauchbar machen, und sehr viel mehr und genauere Daten über seinen Träger und dessen Umgebung sammeln.

In 20 bis 30 Jahren ein Standard-Gerät?

Man wolle mit der Medizin-Smartwatch Probleme überwinden, die Ärzte plagen, wenn sie von ihren Patienten kontinuierliche Daten benötigen. «Selbst Kleinigkeiten, wie etwa den Patienten aufzufordern, ein Geräte regelmässig aufzuladen, können die Verlässlichkeit der Daten beeinflussen», erklärte Medizin-Managerin Kara Dennis. Ein Gerät wie das von Google könne das ändern, wenn es zuverlässig und genau genug sei.

Google-Manager Conrad sieht für derartige Medizin-Wearables gute Marktchancen, allerdings erst in ferner Zukunft. Er könne sich vorstellen, dass Ärzte in 20 bis 30 Jahren solche Geräte routinemässig an ihre Patienten ausgeben.

Das kann sich aber noch ändern. Erst kürzlich wurde Google davon überrascht, wie schnell eines seiner Projekte Breitenwirkung hatte. Die erst vor einem Jahr vorgestellte Virtual-Reality-Technik (VR) des Project Cardboard sorgte dafür, dass binnen kurzer Zeit etliche VR-Brillen und Softwareangebote entstanden. Auf der Entwicklerkonferenz Google I/O Ende Mai wurde bereits gezeigt, wie man die Technik für virtuelle Schulausflüge nutzen kann. (mak)

Das könnte dich auch interessieren

Das sind die 8 besten E-Mail-Apps für iPhone und Android, die dich keinen Rappen kosten

Hol dir die App!

Brikne, 20.7.2017
Neutrale Infos, Gepfefferte Meinungen. Diese Mischung gefällt mir.

Abonniere unseren Daily Newsletter

Themen
0
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 72 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Die heissesten Handys von Huawei, Samsung, Nokia und Co., die du noch nicht kaufen kannst

Microsoft, Apple, Google und weitere Tech-Firmen präsentieren im Oktober ihre neusten Smartphones, Tablets und Computer. Die chronologische Übersicht.

Anfang Oktober lädt Microsoft ausgewählte Journalisten zu seinem jährlichen Surface-Event ein. Da mit dem Surface Go eben erst ein völlig neues Surface auf den Markt gekommen ist, sind am 2. Oktober vorwiegend Hardware-Upgrades bestehender Surface-Geräte zu erwarten, sprich neue Versionen des Surface Pro, Surface Laptop und Surface Studio mit schnelleren Prozessoren. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird Microsoft auch sagen, wann die LTE-Version des Surface Go erscheint. Bislang gibt es nur …

Artikel lesen