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Die Nest-Rauchmelder (Werbebild) sollen sich mit Handbewegungen steuern lassen. Bild: nest.com

Technische Probleme

Winke Winke? Google-Tochter Nest ruft 440'000 Rauchmelder zurück

Die US-Behörde für Produktsicherheit hat den Rückruf bekannt gegeben. Einen Verkaufsstopp gibt es schon länger.

22.05.14, 12:15

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Das von Google übernommene Unternehmen Nest muss hunderttausende Rauchmelder wegen fehlerhafter Software zurücknehmen. Die US-Behörde für Produktsicherheit erklärte am Mittwoch (US-Ortszeit), die Besitzer von rund 440'000 Rauchmeldern hätten das Recht auf eine Erstattung des Kaufpreises.

Schon im April hatte Nest bekannt gegeben, dass es bei den Geräten mit dem Namen Nest Protect Schwierigkeiten mit der Wink-Funktion gibt. Die Funktion ermöglicht es, Alarme durch Wedeln mit den Armen abzuschalten. Doch auch andere Gesten könnten unabsichtlich den Alarm deaktivieren, teilte Nest im Firmenblog mit. Der Verkauf der Geräte wurde bis auf Weiteres gestoppt.

Nest hatte schon damals eine Rückgabe der Geräte samt Preiserstattung angeboten, ausserdem veröffentlichte die Firma ein Software-Update, das die Wink-Funktion abschaltet – auf diesem Weg sollen sich die Rauchmelder ohne Sicherheitsrisiko weiter nutzen lassen.

Bislang keine Unfälle bekannt 

Die Produktsicherheitsbehörde meldet nun, es gebe bislang keine Berichte über mögliche Unfälle, Verletzungen oder Schäden in Zusammenhang mit dem Software-Problem. Dem «Guardian» sagte Nest, die Protect-Geräte könnten schon «in einigen Wochen» wieder in den Handel kommen.

Google hatte Nest im Januar für 3,2 Milliarden Dollar gekauft. Das Start-up stellt neben modernen Rauchmeldern auch intelligente Thermostate her, das heisst: Geräte, die mit dem Internet verbunden sind und drahtlos gesteuert werden können. Zudem können Sensoren zum Beispiel erfassen, ob das Licht an oder aus ist oder ob sich Menschen in der Wohnung bewegen.

Datenschützer waren nach Ankündigung der Google-Übernahme besorgt, dass der Internetkonzern Daten über das Verhalten der Nest-Kunden sammeln und auswerten könnte.

(mbö/AFP)



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