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British Pathé

In 80'000 YouTube-Clips durchs 20. Jahrhundert 

Printscreen: YouTube/BritishPathé

Mit einem Klick von der Titanic zu Marilyn Monroe: Seit Dienstag gibt es auf YouTube zahlreiche historische Videoclips zu sehen. Das British Pathé Archive stellt die Sammlung auf Googles Videoplattform, in Kooperation mit der Münchner Firma Mediakraft Networks. 

15.04.14, 12:48 16.04.14, 17:54

Ein Artikel von

Markus Böhm

Insgesamt sollen rund 80.000 Videos und Audio-Dateien den Weg zu YouTube finden, unter anderem in den Kanal «British Pathé». Zu den Videos, die sich bereits ansehen lassen, zählen Aufnahmen aus den Weltkriegen und Berichte über Prominente wie Muhammad Ali oder Queen Mary. Die folgenden drei Clips beschäftigen sich mit dem Tod Marilyn Monroes, dem Absturz des Zeppelins Hindenburg und dem Untergang der Titanic: 

Der Tod von Marilyn Monroe (1962) 

Video: YouTube/BritishPathé

Die Hindenburg-Tragödie

Video: YouTube/BritishPathé

Das Titanic-Disaster

Video: YouTube/BritishPathé

Die Videos stammen aus der Datenbank von Pathé News, einer britischen Nachrichtenagentur, die zwischen 1910 und 1970 aktiv war. Über die Website des British Pathé Archive liessen sich bereits zuvor zahlreiche geschichtsträchtige Videos kostenlos abrufen, Schwarzweiss- wie Farbaufnahmen. 

Langfristig sollen Mediakraft und das British Pathé Archive planen, einige der englischsprachigen Videos auch in übersetzten Versionen anzubieten. Wie «VideoInk» berichtet, ist das zum Beispiel bei Videos zum Ersten Weltkrieg angedacht. 

Franz Reichelts tödlicher Fallschirmsprung vom Eiffelturm

Video: YouTube/lamonk

Die Kameraleute von British Pathé waren am 4. Februar 1912 in Paris eingeladen, um den Sprung vom Eiffelturm mit dem selbstkonstruierten Fallschirm von Franz Reichelt zu filmen. Das Unterfangen endete tödlich. Der Sprung wird zur Zeit in der Sonderausstellung im Landesmuseum Zürich thematisiert.

Britisch Pathé, tödliche Sprünge vom Eiffelturm und Berner Zwangsjacken in Zürich

Eine Sonderausstellung im Landesmuseum Zürich beleuchtet die Zeit zwischen 1900 und 1914.



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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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