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Sexistische Kackscheisse! Google-Entwickler sagt, warum MĂ€nner bessere Programmierer sind

07.08.17, 20:09


Ein Entwickler bei Google hat den geringen Anteil von Frauen in der Technologiebranche mit «biologischen» Unterschieden der Geschlechter erklĂ€rt und damit fĂŒr heftige Aufregung gesorgt. In einem SchriftstĂŒck von rund 3000 Wörtern schreibt ein anonymer mĂ€nnlicher Entwickler bei Google, die Vorlieben und FĂ€higkeiten von MĂ€nnern und Frauen unterschieden sich teils aus biologischen GrĂŒnden.

Diese Unterschiede könnten erklĂ€ren, warum Frauen in der Technologiebranche und in FĂŒhrungspositionen unterreprĂ€sentiert seien. Frauen seien «offener gegenĂŒber GefĂŒhlen und gegenĂŒber Ästhetik», sie zögen daher die Arbeit in sozialen oder kĂŒnstlerischen Branchen vor. MĂ€nner hingegen verfĂŒgten ĂŒber «natĂŒrliche FĂ€higkeiten», die sie zu besseren Programmierern machten.

Das interne SchriftstĂŒck gelangte am Sonntag an die Öffentlichkeit. Danielle Brown, die neue Google-Managerin fĂŒr DiversitĂ€t, zustĂ€ndig also fĂŒr die Vielfalt der Belegschaft auch im Hinblick auf die Geschlechter, wies die Ansichten unverzĂŒglich zurĂŒck: In einer E-Mail an die Angestellten erklĂ€rte sie, diese Äusserungen wĂŒrden weder von ihr noch vom Konzern «unterstĂŒtzt, gefördert oder ermutigt».

Ein «Kulturwechsel» sei schwer und oft unbequem. Brown fĂŒgte jedoch auch hinzu, dass es möglich sein mĂŒsse, unterschiedliche Ansichten, auch politischer Art, zu Ă€ussern.

Das zehnseitige Dokument zirkulierte am Wochenende unter den Google-Mitarbeitern und wurde von Gizmodo veröffentlicht.

NatĂŒrlich teilen lĂ€ngst nicht alle mĂ€nnlichen Googlers die Meinung des Verfassers

«Today's rage-read (at work): doc essentially saying that women are unsuited for tech because they like people, whilst men like things.»

Aimee (@aimeeble) 4, August 2017

«Write a doc about how inferior women are, then try to be a hero by offering help to save the *vulnerable*  Still shaking in anger.»

Jaana B. Dogan  (@rakyll) 4. August 2017

Die US-Technologiebranche ist von MĂ€nnern dominiert. In letzter Zeit sind vermehrt Frauen an die Öffentlichkeit gegangen, die sich wegen Diskriminierung beschwerten. Der GrĂŒnder des Fahrtenvermittlers Uber, Travis Kalanick, trat kĂŒrzlich sogar unter dem Druck von Investoren zurĂŒck, nachdem die VorwĂŒrfe gegen Uber wegen einer aggressiven und sexistischen Unternehmenskultur zu heftig geworden waren.

Um den Tech-Chauvinisten den Kampf anzusagen, braucht es vor allem eins: mehr Informatikerinnen. Derzeit betrÀgt der Frauenanteil im Informatikstudium in der Schweiz nur sechs bis sieben Prozent. Zum Vergleich: In Deutschland sind es immerhin 17 Prozent.

«Why can't girls code?» (Untertitel verfĂŒgbar) Video: YouTube/luna fernandes

(oli/sda/afp)

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Video: reuters

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    Alle Leser-Kommentare
  • Knety 08.08.2017 13:21
    Highlight Aha, die SJW-Fraktion hat wieder zugeschlagen. Und auch noch anonym. Grosses Kino, ganz gross.
    22 0 Melden
  • Firefly 08.08.2017 11:31
    Highlight GrundsĂ€tzlich zeigt eine Statistik oder Populationsverteilungen mal nur eine Ist-Situation auf, bietet aber keine ErklĂ€rung dafĂŒr, wie es zu dieser Situation gekommen ist, weder eine Biologische noch eine Soziologische. Wahrscheinlich hat wie oft im Leben beides seinen Einfluss.
    Davon abgesehen stellt sich die Frage ob in der Tech-Branche ein diverseres Umfeld bezĂŒglich Geschlecht gewĂŒnscht ist, weil DiversitĂ€t grundsĂ€tzlich weniger Einseitigkeit schafft und Fehler verhindert. Vielleicht gĂ€be es dann neben einer Alexa einen Alex.
    3 0 Melden
  • atomschlaf 08.08.2017 10:27
    Highlight Was ist so schlimm daran, wenn Frauen lieber Ärztinnen als Informatikerinnen werden?
    26 0 Melden
  • kuhrix 08.08.2017 08:23
    Highlight So der Mitarbeiter wurde mittlerweile entlassen. Hier ist es "sexistische Kackscheise", beim Blick ist er ein "Frauenhasser". Seinen Text hat wohl niemand gelesen. Und ihr wundert euch wenn Leute Fake-News schreien oder AfD wÀhlen.
    70 3 Melden
  • 7immi 08.08.2017 07:36
    Highlight in der "bildungsindustrie" sind mĂ€nner untervertreten, darĂŒber habe ich aber noch nie einen artikel gelesen. auch, dass in der baubranche die frauen untervertreten sind liest man nie. fĂŒr mich ist das reine rosinenpickerei und hat mit gleichberechtigung (möglichkeiten mann=möglichkeiten frau und nicht frau=opfer) nichts zu tun.
    46 3 Melden
  • R. Peter 08.08.2017 07:24
    Highlight Liebes Watson, liebe Empörte,

    was ist eigentlich so unmöglich daran, dass MĂ€nner und Frauen tendenziell verschiedene Interessen haben? Gerade ihr propagiert doch immer wieder den Individualismus, dass jeder Mensch frei entscheiden soll, also dass alle Menschen einzigartig sind. Doch ausgerechnet der grösstmögliche biologische Unterschied - das Geschlecht - soll keinen Einfluss auf unsere individuellen WĂŒnsche und Neigungen haben können? Wozu mĂŒssen die Individuen unbedingt in gleichmĂ€ssige Rollen gedrĂ€ngt werden? Warum in MINT, Haushalt, und Chefetage, aber nicht im Strassenbau oder MĂŒllabfuhr?
    73 5 Melden
  • Telomerase 08.08.2017 06:48
    Highlight Die Fragestellung ist also: Weshalb interessieren sich Frauen weniger fĂŒr technische Berufe als MĂ€nner.
    Das einzige was ich zu diesem Thema erfahre, ist dass man (auch von Watson) niedergeschrien wird, wenn man das auf biologische Faktoren zurĂŒckfĂŒhrt.
    Wenn das also keine Rolle spielt, was ist dann bitte der einzig wahre, untrĂŒgliche Grund dafĂŒr? Anscheinend muss der ja der Redaktion bekannt sein.
    58 3 Melden
  • Roterriese 08.08.2017 06:10
    Highlight Linkspopulistische Kackscheisse
    81 12 Melden
  • Philipp Burri 08.08.2017 03:33
    Highlight Die grösste Kackscheisse ist dieser unreflektierte Artikel.. sorry aber echt jetzt
    91 3 Melden
  • John Smith (2) 08.08.2017 01:23
    Highlight Was ich die Watson-Redaktion schon lange mal fragen wollte: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Scheisse und Kackscheisse?
    56 1 Melden
  • sys64738 07.08.2017 23:48
    Highlight Schade, anstatt sich aufzuregen hĂ€tte man ĂŒber das Spannungsfeld zwischen DiversitĂ€t und Meritokratie diskutieren können. Die IT Kultur ist vom Leistungsgedanken geprĂ€gt. Im Idealfall soll nur die Leistung zĂ€hlen. Deine Klamotten, Sozialverhalten und auch das Geschlecht sind egal. Dein Code zĂ€hlt.
    Auf einmal sollen aber auch "weiche" Faktoren wichtig werden, wenn dann auch noch Quoten hinzukommen und die Karriere in Gefahr ist, dann entsteht so ein blöder Text.
    Dieser Shitstorm ist typisch und erreicht leider genau das Gegenteil.
    38 5 Melden
  • KĂ€sebrötchen 07.08.2017 23:40
    Highlight Ich hĂ€tte gerne mal so ein Statement von einem Strassenbauarbeiter, warum Damen fĂŒr diese TĂ€tigkeit nicht so gut wĂ€ren. Und ich freue mich schon auf den Aufschrei von wegen Sexismus und so :-D
    62 4 Melden
    • atomschlaf 08.08.2017 10:17
      Highlight Kanalreinigung und Kehrichtabfuhr nicht vergessen! ;-)
      19 0 Melden
  • bastardo 07.08.2017 23:28
    Highlight mir reicht's. ich fordere frauenquoten beim herrenfussball (diven alleine genĂŒgen nicht), stehpinkeln und komatrinken. nieder mit dem patriarchat!

    ps. game of thrones s7e4 war ja echt geil, wat?!
    31 7 Melden
  • Grundi72 07.08.2017 23:11
    Highlight Mimimimi
    21 3 Melden
  • Tschedai 07.08.2017 22:57
    Highlight "die Vorlieben und FĂ€higkeiten von MĂ€nnern und Frauen unterschieden sich teils aus biologischen GrĂŒnden."

    Wer das verneint, verneint jahrelange Forschung, wie in dieser Doku klar wird:
    39 7 Melden
  • Kane_17 07.08.2017 22:49
    Highlight Es ist unglaublich wie schnell die Watson-SJWs ausrufen, ohne die Argumente grĂŒndlich aufzuzeigen und zu analysieren.
    46 2 Melden
  • Scaros_2 07.08.2017 22:40
    Highlight Was ne Aufregung wegen paar anonymen Worten. Unser CEO hat uns letzten erklĂ€rt, sein langfristiges Ziel sei in den technischen Berufen oder tech/wirtschaftlichen den Frauenanteil auf 40-50% zu bringen. Das ist ein sehr, sehr, sehr langfristiges Ziel meinte er, denn das Problem dazu fĂ€ngt in den Kinderstuben unserer Eltern an die glauben MĂ€dchen können das nichts. Es bringe ihm nichts die QuantitĂ€t zu fĂŒllen wenn die QualitĂ€t nicht stimmt. MĂ€dchen muss man auf technische Berufe Aufmerksam machen in dem unsere eltern und MĂŒttern sich ebenfalls dafĂŒr Interessieren. JA MÜTTER ihr seid gefragt!!!
    61 20 Melden
    • R. Peter 07.08.2017 22:57
      Highlight ... oder wir lassen einfach allen die freie Wahl. denn beeinflusst, ob nun zu typischen oder atypischen Berufen hin. solange wir frei entscheiden dĂŒrfen ist doch alles in Butter.

      Je entwickelter eine Gesellschaft, desto grösser die Interessensunterschiede zwischen den Geschlechtern. In Uganda wollen gleich viele MÀdchen wie Jungs Informatik studieren (bzw. IRGENDETWAS studieren), in Norwegen sind die Interessen generell viel spezifischer: Jungs lieber MINT, MÀdchen lieber Gesundheit, Kunst.

      --> ROSE Project Norwegen
      20 2 Melden
    • Menel 07.08.2017 23:10
      Highlight Kein Problem; hab ich erledigt 😄
      Eine Tochter hats in ein Förderprogramm fĂŒr Programmierer geschaft đŸ‘Ÿ
      21 3 Melden
    • Scaros_2 08.08.2017 08:16
      Highlight Die Freie Wahl lassen? Die meisten Kinder werden am hĂ€ufigsten von ihren Eltern beeinflusst. MĂ€dchen sollten lieber Sprachliche Berufe lernen oder das KV machen wĂ€hrend MĂ€nner eher die technisch mathematischen Berufe ausĂŒben sollten. Warum gibt es woll den Vatertag fĂŒr MĂ€dchen wo sie mit ihren VĂ€ter die Berufe besuchen? Das macht man nicht einfahch so. Unsere Gesellschaft muss lernen sich fĂŒr alles offen zeigen auch wenn der Beruf unterbezahlt ist, das Gymnasium sich als besser zeigt etc. Will eine Frau gĂ€rtnerin lernen soll sie das doch, auch wenn der gewĂŒnschte Elternjob besser wĂ€re...
      3 3 Melden
    • Menel 08.08.2017 08:51
      Highlight Wenn ihr sehen wollt, was die Gesellschaft fĂŒr die Geschlechter vorsieht, dann geht mal ins Toys'r Us und lauft durch die Jungs- und MĂ€dchenabteilung.
      11 2 Melden
    • Scaros_2 08.08.2017 09:12
      Highlight War noch nie in einem Toys'r Us. KOmmentar ernsthaft oder sarkastisch?^^

      Aber denke du meinst es so wie es Extra 3 einmal aufgezeigt hat.?
      2 0 Melden
    • R. Peter 08.08.2017 09:18
      Highlight Menel, womöglich ist Toys r Us auch ein gewinnorientirtes Unternehmen, das fĂŒr Jungs und MĂ€dchen das anbietet, wonsch am meisten Nachfrage besteht? Vielleicht ist Toys R Us gar nicht die Ursache fĂŒr die unterschiedlichen Interessen, sondern nur die Folge?
      16 2 Melden
    • Menel 08.08.2017 09:18
      Highlight
      0 2 Melden
    • Joe-B 08.08.2017 09:59
      Highlight Ich (M), wollte als Kind lieber mit Action Man und Co. spielen, meine Schwester prĂ€ferierte Baby Born etc. Teilweise bediente sie sich auch bei meinen Sachen, im Grossen und Ganzen beschrĂ€nkte sie sich jedoch ganz von sich aus auf ihre My Little Pony u.Ä.
      Beide hĂ€tten alle Spielsachen bekommen, die wir wollten, ohne dass unsere Eltern Fragen gestellt hĂ€tten. Waren wir Kinder auch sexistisch, nur weil sie sich nicht fĂŒr muskulöse Rambos und ich mich nicht fĂŒr pinke Barbies interessierte? Ich wĂ€re todunglĂŒcklich gewesen, hĂ€tte ich mit Barbies spielen mĂŒssen... einfach weil ich sie öde fand
      9 0 Melden
    • Menel 08.08.2017 10:55
      Highlight @R.Peter; Lego ist ein gutes Beispiel, es war ein Spielzeug fĂŒr Kinder (MĂ€dchen und Jungs), Mitte der 80er stellte das Marketing um und es wurden nur noch Jungs ĂŒber die Werbung angesprochen. Als Lego merkte, dass sie damit Kunden verloren, haben sie dann einen "MĂ€dchen-Sektor" eingerichtet.

      0 2 Melden
    • Menel 08.08.2017 11:47
      Highlight @Joe-B, rein objektiv betrachtet ist eine Action-Figur und eine Barbie-Figur genau gleich spannend/langweilig. Ich hatte als Kind Barbies und Master-of-the-Universe Figuren, das eine spielte ich mit meiner besten Freundin und das andere mit den Jungs aus der Nachbarschaft. Kinder passen ihre WĂŒnsche oft an die Peergroup an. Kinder mit 3 werden schon schon stark von Medien, Gesellschaft und Peergroup beeinflusst. Man darf diese Kraft nicht unterschĂ€tzen. Auch nicht das bestreben von Menschen, einem "Bild" zu entsprechen, denn das lĂ€uft immer Hand in Hand mit Benefits.
      1 5 Melden
    • R. Peter 08.08.2017 12:43
      Highlight Menel, das Kinder (und wir) oft den Wunsch haben, der Peergroup zu entsprechen stimmt. Wenn also die Mehrheit der MĂ€dchen lieber mit der Barbie spielt, wird sich dieser Effekt verstĂ€rken. Warum ist das schlimm und warum muss die Gesellschaft die Ursache der heutigen Rollenbilder sein und nicht die WĂŒnsche einer Mehrheit der betreffenden Personen?
      4 2 Melden
    • Menel 08.08.2017 13:17
      Highlight @R. Peter, weil Lego das beste Beispiel dafĂŒr ist, wie aus einem Spielzeug, mit dem beide Geschlechter gespielt haben, durch die Medien ein Spielzeug fĂŒr nur ein Geschlecht wurde. Wenn man dann noch weiss, dass das Spielen mit Lego einen stark positiven Einfluss auf das Verstehen von Mathematik hat und sich dann die Lego-Fertigteile von den "MĂ€dchen"-Legos anschaut, hat man einen kleinen Einblick in die hochkomplexe Faktorenwelt, die Einfluss auf die Entwicklung von Kindern nimmt.
      1 3 Melden
    • Menel 08.08.2017 13:23
      Highlight Ich (w) bin noch mit kaum Gender-Spielzeug gross geworden. Meine BrĂŒder und ich hatten alle Lego, Puppen, Autos, Verkaufsladen usw. Damit wurde einfach gespielt. Mir lagen Mathematik und Naturwissenschaften immer mehr als Sprachen. Jetzt habe ich selbst drei MĂ€dchen und ihnen gehts genau so. Das hat fĂŒr mich daher nichts mit dem Geschlecht zu tun, sondern mit PrĂ€gung. Dabei ĂŒbergeht man, in meinen Augen, einfach Talente und FĂ€higkeiten und pfercht sie in Schubladen. Und ich bin mir sicher, mehr als die MĂ€dchen, leiden die Jungs darunter, denn ihre Schublade ist noch viel starrer.
      4 0 Melden
    • R. Peter 08.08.2017 19:00
      Highlight Menel, sorry, bin nicht ĂŒberzeugt: Lego hat nicht das Marketing auf Jungs ausgerichtet sondern sich entwickelt: kunterbunte HĂ€user aus farbigen Klötzchen reichten nicht mehr (wie ĂŒberall verkaufen sich Neuheiten besser als Altbekanntes). Aus reinen Plastiksteinen wurden Themenwelten und BausĂ€tze: Feuerwehr, Drachen, Burgen, etc. FĂŒr MĂ€dchen war das offenbar nicht interessant und wurde ev. auch fĂŒr Jungs beworben. MĂ€dchen hatten nun kein Interesse mehr an Lego. Darauf reagierte Lego mit Themen fĂŒr MĂ€dchen (Ponyhof, KĂŒche, etc.), worauf das Interesse der MĂ€dchen wieder stieg.
      ...
      3 3 Melden
    • R. Peter 08.08.2017 19:00
      Highlight ...
      Du schliesst nun auf das Marketing als Ursache, dass MĂ€dchen an den Burgen, Drachen oder Lego Technik weniger Interesse hatten. Vielleicht hatten sie aber auch so weniger Interesse daran. Lego hatte sicher nie einem MĂ€dchen davon abgeraten, sich einen Lego Drachen zu wĂŒnschen, sondern auf die ausbleibende Nachfrage der MĂ€dchen reagiert.
      3 3 Melden
    • R. Peter 08.08.2017 19:01
      Highlight Was du mit deiner Forderung nach mehr Frauen in der Informatik tatsĂ€chlich tust, ist die Selbstbestimmung der Menschen zu negieren und sie in Schubladen zu zwingen (Frauen mĂŒssen mehr Interesse an Informatik bekommen). Die Geschlechter haben heute freie Wahl - lassen wir ihnen diese doch weiterhin.
      4 2 Melden
    • Menel 08.08.2017 19:15
      Highlight Doch, Lego hat das Marketing in den 80er Jahren auf die Jungs ausgelegt. In der Werbung verschwanden die MĂ€dchen die Lego spielten. Es ist ein Trick des Marketings, Produkte werden besser verkauft, wenn sie einem Geschlecht zugeordnet werden. FrĂŒher waren Spielzeugabteilungen nicht nach Geschlecht unterteilt, heute deklarieren Spielzeughersteller ihr Spielzeug als Jungs- oder MĂ€dchenspielzeug. Ich weiss nicht ob sie Kinder haben und in den letzten Jahren in Spielzeugabteilungen waren, aber schauen sie sich doch bei Gelegenheit mal die Angebote in den einzelnen Abteilungen an.
      2 3 Melden
    • Menel 08.08.2017 19:17
      Highlight Dazu ein interessanter Vortrag eines Medienschaffenden und Vaters:

      https://www.ted.com/talks/christopher_bell_bring_on_the_female_superheroes/up-next
      0 3 Melden
    • Menel 08.08.2017 19:32
      0 3 Melden
    • R. Peter 08.08.2017 21:57
      Highlight Menel, selbst wenn das so stimmen sollte, als Lego und andere Hersteller noch Unisexspielzeug herstellten, waren die Geschlechtsstereotypen noch viel deutlicher differenziert als heute. Folglich mĂŒsste das Marketing ja eher ausgleichende Effekte haben - oder du ĂŒberschĂ€tzt dessen Einfluss auf die Gesellschaft.

      nochmal: wie kannst du dir sicher sein, dass mehr Frauen Informatikerinnen werden wollen, als aktuell werden? Keine wird heute in ihrer Entscheidung eingeschrÀnkt. Warum soll das Pro Informatikerinnen Marketing besser sein als geschlechtsspezifisches Spielzeug?
      2 2 Melden
    • R. Peter 08.08.2017 22:04
      Highlight Was macht es so unmöglich, dass Frauen im Schnitt von Natur aus andere Vorlieben haben könnten als MÀnner?

      Was soll an einer total ausgeglichenen Gesellschaft erstrebenswert sein, wo ĂŒberall gleich viele MĂ€nner wie Frauen sind, damit nirgends typisch mĂ€nnliche oder weibliche Berufe entstehen, denen die Jungs und MĂ€dchen nacheifern könnten?

      WÀre das nicht ebenfalls ein "in eine Rolle zwÀngen"? Nicht sogar noch viel stÀrker als heute?
      2 2 Melden
    • R. Peter 10.08.2017 17:17
      Highlight Schade, hĂ€tte mich ĂŒber eine Antwort sehr gefreut, Menel. Aber wie auch in anderen Diskussionen zur Gleichstellung entsteht Funkstille, sobald es spannend wird und die Schuld oder Verantwortung der angeblichen UnterdrĂŒckung nicht einfach einer anonymen Masse zugeschrieben werden kann...

      Gleiches passiert regelmĂ€ssig bei Diskussionen zur angeblichen Lohndiskriminierung, bei Diskussionen ĂŒber Quoten, etc.

      Es ist frustrierend...
      1 2 Melden
    • Menel 10.08.2017 18:18
      Highlight @R. Peter, in meinem Fall liegt es daran, dass ich die letzten Tage unterwegs war und die Diskussion eigentlich schon wieder vergessen hatte.

      Was mich sicher macht, dass es so ist, ist erstens mal meine eigene Wahrnehmung als Frau, die nie in die Frauen-Schublade gepasst hat; zweitens kenne ich durch mein Studium die Studien, die zeigen, dass der Unterschied zwischen den Geschlechtern kleiner ist als zwischen Personen an sich...
      2 2 Melden
    • Menel 10.08.2017 18:22
      Highlight ...und drittens, weils einfach meiner Logik widerspricht, dass Gehirne, die noch fĂŒr von vor 200'000 Jahren programmiert wurden, plötzlich Tendenzen fĂŒr Mathematik, Elektronik, Automotoren haben sollen. Welche unvermeidliche FĂ€higkeit, des mĂ€nnlichen Gehirns, das ihn vor 200'000 Jahren hat ĂŒberleben lassen, sollte dafĂŒr verantwortlich sein?
      2 2 Melden
    • Menel 10.08.2017 18:25
      Highlight Wenn man sich mal die vielen verschiedenen Gesellschaften, die die Menschheit hervor gebracht hat, anschaut, dann sieht man auch, dass vieles, von dem wir denken, dass es einen biologischen Grund dafĂŒr gibt, so nicht stimmt.
      NatĂŒrlich ist es einfacher, die Gesellschaft und seine Normen nicht zu hinterfragen und es auf die Biologie zu schieben. Nur sind wir Menschen viel komplexer, vor allem was Sozialstrukturen angeht. Es sind Feinheiten die uns prĂ€gen und programmieren. Dazu ein Gehirn, das gerne effizient und energiesparend lĂ€uft. VerĂ€nderungen und andere Ansichten mögen wir nicht.
      2 1 Melden
    • Menel 10.08.2017 18:29
      Highlight Darum verteidigen wir auch vehement "Normen", alles andere wÀre zu anstrengend. Darum ist es auch so, dass wir in vielen Bereichen Systeme aufrechterhalten, von denen man aus der Forschung schon seit 40-50 Jahren weiss, das sie Mist sind.
      Dazu noch eine Marktwirtschaft, die enorm von der Geschlechtertrennung profitiert. Wer will da denn schon was Àndern?

      Übrigens, im IT-Förderprogramm von meiner Tochter sind 50% MĂ€dchen. Einfach weil es sie interessiert und weil sie es toll finden. Und man kommt da nicht einfach so rein, man muss echt was bieten können.
      2 0 Melden
    • R. Peter 10.08.2017 23:24
      Highlight Menel, Danke fĂŒr die Antwort, freut mich sehr!

      Ich glaube wir liegen gar nicht so weit auseinander. Auch ich passe als heterosexuer Krankenpfleger der als Kind u.A. auch gerne mit Puppen gespielt hatte nicht gut in die MĂ€nner-Schublade. Ich hatte deswegen weder Vor- noch Nachteile.
      0 0 Melden
    • R. Peter 10.08.2017 23:24
      Highlight Ich sage nicht, dass es biologische Unterschiede geben muss, sondern dass sie natĂŒrlich und damit unproblematisch sein können. Es ist mir egal, ob bei Ihrer Tochter im IT Studium die Geschlechter 50/50 oder 10/90 verteilt sind, weil es fĂŒr mich einfach irrelevant ist. Wer sich dafĂŒr interessiert soll das machen und wer nicht etwas anderes. Ich masse mir nicht an zu bestimmen, wieviel Prozent der MĂ€nner oder Frauen IT, Medizin oder sonst was machen wollen.
      1 1 Melden
    • R. Peter 10.08.2017 23:25
      Highlight Egal ob aus intrisischem Interesse, um der Peergroup zu gefallen, viel Geld zu verdienen, Status zu erlangen oder gute Chancen auf Teilzeitarbeit erwarte, um Zeit fĂŒr meine Kinder zu haben.
      1 0 Melden
    • R. Peter 10.08.2017 23:25
      Highlight Du sagst ja selber, dass die Interessensunterschiede zwischen Personen noch grösser seien als zwischen den Geschlechtern. Dass viele Frauen zurzeit lieber Ärztinnen als Informatikerinnen sein WOLLEN. Ich wehre mich sehr, dass solche (verĂ€nderbaren) Ungleichverteiöungen so oft mit irgendwelchen Formen der UnterdrĂŒckung erklĂ€rt werden, weil als Reaktion immer eine andere Form der UnterdrĂŒckung gefordert wird: Quoten oder sanftere Varianten davon.
      1 0 Melden
    • R. Peter 10.08.2017 23:26
      Highlight Ich sehe nicht ein, warum MĂ€dchen fĂŒr Informatik motiviert werden mĂŒssen oder Jungs fĂŒr Geburtshilfe. Im Gegensatz zu frĂŒher dĂŒrfen heute erfreulicherweise alle das lernen, was sie wollen. Wenn das nun nicht dazu fĂŒhrt, dass ĂŒberall gleichviele MĂ€nner und Frauen arbeiten, ist das doch kein Problem? Vielleicht wollen halt viele MĂ€nner typisch mĂ€nnliche Berufe (das könnten in Zukunft auch andere Berufe sein) ausĂŒben und umgekehrt? Was wĂ€re schlimm daran?
      1 1 Melden
    • R. Peter 10.08.2017 23:27
      Highlight Ich sehe eine stĂ€rkere Form der UnterdrĂŒckung, wenn diesem Rollenbild nicht nachgeeifert werden darf und den Informatikern auch noch Sexismus unterstellt wird, um die Ungleichverteilung zu rechtfertigen.

      Was du (glaube ich) forderst, eine geschlechtsneutrale Gesellschaft, wÀre ebenso eine Norm wie das heutige Jungs spielen mit Drachen, MÀdchen mit Puppen und genauso von aussen aufdoktriert.
      1 0 Melden
    • R. Peter 10.08.2017 23:28
      Highlight Das Frauenstimmrecht war enorm wichtig und kam min. 800 Jahre zu spĂ€t. Es darf nicht sein, dass ich aufgrund meines Geschlechts weniger Rechte habe als andere. Das geht mir aber heute als Mann so: spĂ€teres Anrecht auf Rente, höhere Steuerbelastung (3% oder Wehrpflicht), viel weniger und viel kĂŒrzeres Recht auf Wittwenrente, Elternurlaub, etc. Hier habe ich - im Gegensatz zur Berufswahl - keine Wahl, mich frei entgegen der Normen zu entscheiden.
      1 0 Melden
    • R. Peter 10.08.2017 23:28
      Highlight Das ist Diskriminierung, Ungleichstellung. Nicht ob sich MĂ€dchen oder Jungs aus diversen GrĂŒnden frei fĂŒr typische oder atypische Berufe entscheiden und sich dadurch mĂ€nnliche oder weibliche Konzentrationen in bestimmten Berufen bilden.
      0 0 Melden
  • kuhrix 07.08.2017 22:05
    Highlight Die einzige "Kackscheisse" ist die Aufregung. Ich mache immer wieder die Erfahrung, dass sich Frauen halt weniger fĂŒr solche Dinge interessieren. Warum soll das schlimm sein? Wir legen den Frauen deswegen ja keine Steine in den Weg. Wenn nur wenige Frauen Interesse an der Informatik haben, warum soll das "sexistische Kackscheisse" sein?
    187 9 Melden
    • R. Peter 07.08.2017 22:34
      Highlight da wĂŒnschte ich mir auch endlich mal eine Antwort!
      97 1 Melden
    • Tschedai 07.08.2017 22:58
      Highlight Es ist keine Kackscheisse, wer etwas englisch kann sollte diese Doku schauen:
      Diverse Forscher bestĂ€tigen, dass Mann und Frau biologische Unterschiede haben, die sich auch auf ihre Interessen natĂŒrlich auswirken. No drama please...
      22 4 Melden
    • Menel 07.08.2017 23:11
      Highlight Die interessantere Frage lautet; warum interessieren sich so wenige Frauen dafĂŒr?
      11 18 Melden
    • MrBlack 08.08.2017 01:56
      Highlight Es geht wohl darum, dass es weniger mit dee Biologie und mehr mit der Erziehung & den Geschlechterrollen zu tun hat. Deswegen ist die These schon problematisch.
      7 12 Melden
    • Dr. Zoidberg 08.08.2017 06:33
      Highlight Na ganz einfach. In der Welt der SJWs ist die einzige Ursache fĂŒr die ungleiche Verteilung die permanente UnterdrĂŒckung von Menschen mit Vagina durch weisse, heterosexuelle CIS MĂ€nner. Die Gender"wissenschaft" lehrt uns schließlich, dass geschlechtsspezifisches Verhalten nur ein soziales Konstrukt und nicht biologisch begrĂŒndbar ist.
      Wenn Frauen also kein Interesse an MINT FÀchern haben, liegt das an der durch sexistische Rollenbilder geprÀgten Erziehung. Warum die Vertreterinnen dieser Botschaft Genderstudies oder Soziologie und nicht Informatik studiert haben, bleibt aber ein Geheimnis.
      30 7 Melden
    • PaulDerGaul 08.08.2017 06:52
      Highlight Zoidberg, das wurde schon lange widerlegt. Siehe die Doku, die in mehreren Kommentaren hier verlinkt ist.
      4 2 Melden
    • Dr. Zoidberg 08.08.2017 07:34
      Highlight @Paul

      Extra fĂŒr Dich: ein PĂ€ckchen Sarkasmus- und ein TĂŒtchen Ironietags.

      Und jetzt geh erstmal Deine Privilegien checken.
      10 2 Melden
  • LeChef 07.08.2017 21:09
    Highlight Im Gegensatz zu zehntausenden Empörten, wohl inklusive der Autoren dieses SDA-Verschnitts, habe ich mir die Zeit genommen, den Originaltext mal ganz durchzulesen (ist im Artikel verlinkt). Der Text ist ausgewogen und abwÀgend formuliert, die Argumente werden bedacht vorgebracht und ich kann fast jedem Satz zustimmen.

    Ich glaube hier liegt, wie hÀufig beim Querlesen in sozialen Medien, eine falsche Wahrnehmung der Aussagen des Autors vor. An keinem Ort sagt er, dass MÀnner bessere Programmierer seien. Seine Argumentation basiert va. auf Populationsverteilungen - und die sind unstrittig.
    193 5 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.08.2017 21:51
      Highlight Lesen dampft nur das Mass an Enpörung, wie soll dann bitte ein medialer Aufschrei produziert werden?
      Man könnte auch von Populismus sprechen.
      WÀhre echt spannend zu erfahren, ob jemand aus der Redaktion wirklich den Text gelesen, oder ob man einfach eine Reutersmeldung mit empörten Tweets und einem feschen Titel garniert hat.
      111 4 Melden
    • Tobias K. 07.08.2017 22:41
      Highlight Hauptsache man kann wieder mal das Modewort "sexistische Kackscheisse" gebrauchen. 😁
      102 2 Melden
    • derEchteElch 07.08.2017 23:43
      Highlight Also grundsÀtzlich hat watson hier wieder Fakenews verbreitet, weil sie behaupten, der Google Mitarbeiter hÀtte dies so gesagt.. ^^

      Typisch watson... Fakenews.
      34 2 Melden
    • Firefly 08.08.2017 11:21
      Highlight GrundsĂ€tzlich zeigt eine Statistik oder Populationsverteilungen mal nur eine Ist-Situation auf, bietet aber keine ErklĂ€rung dafĂŒr, wie es zu dieser Situation gekommen ist, weder eine Biologische noch eine Soziologische.
      2 2 Melden
    • LeChef 08.08.2017 13:27
      Highlight Stimmt Firefly, aber selbst wenn wir von einer sozialen Konstruktion ausgehen, ist 80% der Gender-Politik verfehlt, weil sie die soziale Fakten ignoriert. Egal wie diese zustande kommen.
      2 1 Melden
  • Exilsummi 07.08.2017 21:01
    Highlight Das ist das Gender Equality Paradox. Je freier die Gesellschaft, umso mehr entscheiden Menschen nach ihren Neigungen. Und was könnte daran schlimm sein? Ich empfehle dieses audschlussreiche Video:
    46 11 Melden
    • Tschedai 07.08.2017 23:00
      Highlight Ja, diese Doku bringt wirklich Licht ins Dunkel. Aber die wenigsten werden sie schauen, da man die vorgefasste Meinung nicht hinterfragen will. Schade.
      14 1 Melden
  • Madison Pierce 07.08.2017 20:59
    Highlight Habt ihr den Text gelesen? VollstÀndig, nicht nur die Titel?

    Dort steht unter anderem folgendes:
    "I hope it’s clear that I’m not saying that diversity is bad..."
    "I’m also not saying that we should restrict people to certain gender roles; I’m advocating for quite the opposite: treat people as individuals, not as just another member of their group (tribalism)."

    Der Autor scheint nichts gegen Frauen in der IT zu haben, sondern gegen die Bevorzugung von Frauen, weil sie Frauen sind und nicht, weil sie gute Programmiererinnen sind. Aber ja, mit "Kackscheisse!" spart man sich die Argumente.
    207 6 Melden
  • FancyFish 07.08.2017 20:51
    Highlight Ist Kackscheisse nicht eine unnötige Doppelaussage?
    127 3 Melden
    • Tschedai 07.08.2017 23:01
      Highlight Je mehr sich jemand emotional aufregt ausdrĂŒckt, umso höher die Chance, dass damit etwas kompensiert wird (z.B. unsicherheit in der Aussage).
      10 0 Melden
    • Neuromancer 07.08.2017 23:26
      Highlight Eine stinkende Tautologie, sozusagen.
      8 0 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.08.2017 20:48
    3 0 Melden
  • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.08.2017 20:48
    Highlight "Derzeit betrÀgt der Frauenanteil im Informatikstudium in der Schweiz nur sechs bis sieben Prozent."

    Ich spreche mich schon lange gegen die freie Studienwahl aus, man sollte die StudienplÀtze nach Geschlechtsquoten verteilen.
    Btw. Schweden fĂŒhrt regelmĂ€ssig die Rankings zur Gleichberechtigung an, (http://www.deutschlandfunk.de/chancengleichheit-fuer-maedchen-schweden-auf-platz-eins.795.de.html?dram:article_id=369512), (http://www.handelskammer.se/de/nyheter/neues-ranking-schweden-bestes-land-fuer-frauen), gleichzeitig lĂ€sst sich ein grösser werdender Graben in den interessen feststellen.
    22 94 Melden
    • DerTaran 07.08.2017 21:41
      Highlight Frauen zum Informatikstudium zwingen?
      72 3 Melden
    • raues Endoplasmatisches Retikulum 07.08.2017 21:45
      Highlight ich beginne mir sorgen zu machen, wenn schon ein solcher Kommentar nicht mehr la offensictlich sarkastisch erkannt wird...
      42 8 Melden
    • supremewash 07.08.2017 22:07
      Highlight Aha, der "Interessengraben" gehört also zugeschĂŒttet?
      Wer will darf nicht und wer nicht will der muss! Dann ist ja wenigstwns der Frust gerecht verteilt.
      10 3 Melden
    • FancyFish 08.08.2017 11:27
      Highlight Ich dachte Schweden sein ein total liberaler Staat, aber es sieht mir immer mehr nach autoritÀrer Feministendiktatur aus
      2 1 Melden
  • phoenix81 07.08.2017 20:43
    Highlight Der Weg zu einem guten Programmierer ist folgender: alleine Tage, NĂ€chte, Monate und ganze Jahre lang vor dem Bildschirm sitzen und sich mĂŒhsam durch Ausprobieren und Online-Tutorials Sachen aneignen, bis man möglichst viele Fehler gemacht und Probleme gelöst hat. So war's jedenfalls bei mir und ich denke bei allen anderen Programmierern auch.

    Jetzt kann sich jeder selbst ausmalen ob das eher was fĂŒr Frauen oder MĂ€nner ist.

    Ich selbst kenne keine Frau die freiwillig programmiert.
    98 19 Melden
    • sys64738 07.08.2017 23:17
      Highlight Doch, die gibt es. Ich habe ein paar kennengelernt. Die suchen genauso nach dem Semikolon an der falschen Stelle, ganz ohne Zwang.


      15 0 Melden
    • Rajasu 07.08.2017 23:51
      Highlight Du vergisst zu erwĂ€hnen, dass nĂ€chtelanges Programmieren nicht nur mĂŒhsam sein kann, sondern auch Spass macht. Ansonsten wĂŒrdest du dir das doch auch nicht antun oder? Ich denke Frauen lassen sich ob solchen Aussagen zu schnell einschĂŒchtern und probieren so gar nicht erst, mit der Materie in BerĂŒhrung zu kommen. Dabei wĂŒrden sie vielleicht genauso in den Bann gezogen und nĂ€chtelang vor dem PC sitzen wollen, wenn sie sich nur einmal trauen wĂŒrden sich mit der Materie zu befassen.
      8 6 Melden
    • phoenix81 08.08.2017 21:20
      Highlight Bitte nicht falsch verstehen. Ich finde es gut wenn Frauen programmieren, aber bisher ist es noch nicht in grossem Umfang passiert. Jeder hat das Potential ein guter Programmierer zu werden. Das einzige was man braucht ist viel Zeit und Durchhaltewillen. Die Anleitung um Programmieren zu lernen findet man gratis online, die Leute helfen einem auf den Foren sogar gratis die Probleme zu lösen (www.stackoverflow.com). Die Software um zu programmieren ist heutzutage praktisch komplett gratis und den PC den man dazu benötigt kriegt man (gebraucht) schon fĂŒr 50 Fr. beim Online-Auktionshaus.
      2 0 Melden
    • mauzi123 06.09.2017 16:06
      Highlight Phahaha phoenix81, ich hab selten so gelacht :-) Bin selbst Programmiererin und hab in meiner Freizeit noch nie wirklich Zeit dafĂŒr investiert. Eine Ausbildung und ein Studium reichen dafĂŒr völlig aus - genau wie bei anderen Berufen auch! Trotzdem bin ich in meinem Job gut :-)
      1 2 Melden
  • Dewar 07.08.2017 20:19
    Highlight Dass sich weniger Frauen fĂŒr Informatik interessieren mag stimmen, jedoch wohl aus sehr vielschichtigen GrĂŒnden.
    Es gibt viele Faktoren die MĂ€dchen/junge Frauen davon abhalten, diese Branche zu wĂ€hlen. Es gibt immer noch viele Stereotypen, in die wir unbewusst schon in frĂŒher Kindheit schubladisiert werden - das gilt natĂŒrlich fĂŒr beide Geschlechter. Und wenn man dann noch die niedrigen Zahlen sieht und von Sexismus in der Branche hört, ist das auch nicht gerade ermutigend. Ich bin aber ziemlich sicher, dass wenn der Zug einmal ins Rollen kommt, das Interesse auf wundersame Weise steigen wird.
    22 52 Melden
    • DerTaran 07.08.2017 22:04
      Highlight Ganz ehrlich, wir Informatiker hÀtten gerne ein paar Frauen mehr um uns.
      51 0 Melden
    • capture 07.08.2017 22:41
      Highlight Ihr mĂŒsstet dann den Umgang mit ihnen trotzdem erst googeln.

      Gruss von einem Elektroingenieur ;)
      40 7 Melden

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