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Das ReadyNas RN214 von Netgear: Es fasst bis zu vier grosse Festplatten für die Cloud im eigenen Heim. bild: spiegel online

Genervt von iCloud oder Dropbox? So sicherst du deine Daten zu Hause in der eigenen Cloud

Jeder will Datensicherheit – nur darum kümmern will sich keiner. Hilft eine Netzwerkfestplatte, sprich eine persönliche Cloud im eigenen Heim? Wir haben ausprobiert, wie kompliziert die Einrichtung ist und ob sie im Alltag Online-speicher wie Dropbox ersetzen kann.

07.08.17, 16:54 07.08.17, 18:32

Matthias Kremp / spiegel online

Ein Artikel von

Machst du regelmässig Back-ups von deinem Computer? Ich auch nicht. Zwar steht eine extra dafür angeschaffte Back-up-Platte auf meinem Schreibtisch, aber realistisch betrachtet mache ich mir viel zu selten das bisschen Mühe, sie einzuschalten, anzustöpseln und neue Dateien darauf zu sichern. Und damit bin ich bestimmt nicht allein.

Dabei wäre ein Festplatten-Crash für mich ein Desaster: Neben privaten Fotos, Musik und Videos liegen schliesslich auch viele Texte, Dokumente und meine digitalen Steuererklärungen auf den Festplatten meiner Notebooks. Die müssen gesichert werden: regelmässig, am besten automatisch.

Das schlechte Gewissen hat mich dazu getrieben, mir ein sogenanntes NAS zuzulegen, ein Network Attached Storage, kurz, eine Netzwerkfestplatte. Wobei dieser Begriff irreführend ist. Ein gutes NAS besteht aus mindestens zwei Festplatten. Die werden in der Regel zusammengeschaltet, um die Datensicherheit zu erhöhen.

Vereinfacht ausgedrückt werden alle auf so einem Festplattenverbund abgelegten Daten doppelt gespeichert, einmal auf jeder der beiden Festplatten. Geht eine davon kaputt, bleiben die Daten immer noch auf der anderen erhalten. Dass beide Platten gleichzeitig ausfallen, ist unwahrscheinlich. Raid, Redundant Array of Independent Disks, heisst der Fachbegriff dafür, aber den musst du dir nicht merken.

So funktioniert die Cloud im eigenen Heim

Die eigene Cloud: Sicher, aber nicht ganz günstig

Wichtiger ist zu verstehen, dass die zusätzliche Datensicherheit eines solchen Raid-Systems viel Speicherplatz verbraucht. Schaltet man zwei Festplatten mit je einem Terabyte zusammen, kann man nur ein Terabyte nutzen, weil ja alles doppelt gesichert wird. Die zusätzliche Sicherheit des Raid-Systems wird also teuer erkauft.

Das fängt schon mit dem Grundsystem an. Das getestete Modell ReadyNas RN214 von Netgear, mit Platz für vier Festplatten, kostet leer knapp 400 Franken. Hinzu kommen die Festplatten. Spezielle NAS-Laufwerke kosten mit einem Terabyte (TB) Speicherplatz etwa 60 bis 80 Franken, 4 TB bekommt man für knapp 150 Franken. Günstiger fährt man oft mit Komplettangeboten. Eine Linkstation 220 von Buffalo wird inklusive zweier 3-TB-Festplatten für 270 Franken angeboten, ist dann aber auch nicht mehr erweiterbar.

Für das viele Geld bekommt man bei einem NAS-System wie dem hier getesteten einige nützliche Zusatzfunktionen. Im Grunde sind die Geräte kleine Server, und so kann man sie auch benutzen, beispielsweise als private E-Mail-Server oder als Webserver, über den man ein Blog oder eine Webseite ins Internet stellt.

Das soll die Home-Cloud können

Aber all das will ich nicht. Drei Dinge sind mir wichtig. Zum einen sollte das System Backu-ps von den Macs und Windows-Rechnern meiner Familie machen, am besten automatisch. Zum anderen soll es unsere Fotos, Videos und Musik aufnehmen können, damit wir sie auf unseren Netzwerk-Lautsprechern und dem Fernseher ansehen und anhören können.

Benutzeroberfläche der Netzwerkfestplatte.

Und zu guter Letzt wollte ich meinen eigenen Cloud-Speicher haben, den ich mit Smartphone und Tablet unterwegs nutzen kann, ohne meine Daten fremden Server anvertrauen zu müssen. Nebenbei hoffte ich, durch das Auslagern von Daten auf das NAS Platz auf der viel zu kleinen SSD meines Notebooks schaffen zu können.

Nie mehr USB-Sticks

Als ich etwas Ähnliches vor ein paar Jahren schon mal versucht habe, gab ich nach ein paar Tagen ergebnislos auf. Das war viel zu kompliziert, schon weil ich dafür etliche Einstellungen an meinem Internetrouter hätte ändern müssen. Mit dem Netgear-ReadyNAS 214, das ich mir jetzt vorgenommen habe, hingegen lässt sich fast alles mit ein paar Mausklicks erledigen.

Das fängt mit den Back-ups an. Statt, wie früher, wichtige Dateien auf USB-Festplatten zu sichern, hat jetzt jedes Familienmitglied einen Ordner auf dem NAS, in dem Apples Back-up-Software Time Machine Sicherungskopien ablegen kann. Weil das automatisch funktioniert, geht nichts mehr verloren. Auf dem Windows-Notebook sorgt eine kleine Netgear-App dafür, dass alle wichtigen Dateien automatisch gesichert werden.

Filme, Videos, Fotos und Musik habe ich von meiner alten externen Festplatte in die entsprechenden Ordner auf dem NAS kopiert. Das hat zugegebenermassen eine Weile gedauert, dafür kann ich jetzt beispielsweise Urlaubsfotos übers Netzwerk auf meinem Fernseher zeigen, brauche dafür keinen USB-Stick mehr und habe immer Zugriff auf alle Bilder.

Bye-bye Dropbox

Die Einrichtung der Cloud-Funktion erfolgt bei der Einrichtung des Systems quasi automatisch. Zwar kann man das NAS auch so konfigurieren, dass es nur im eigenen Netzwerk funktioniert, aber ich will es ja auch als Cloud-Speicher nutzen. Dazu muss ich während der Installation einen Account bei Netgears ReadyCloud-Dienst einrichten.

ReadyNAS-App.

Nachdem das erledigt ist, kann ich über die ReadyCloud-App, die es für Android und iOS gibt, von unterwegs auf meine Daten zugreifen. Die App bietet sogar eine Funktion, die meine Handyfotos automatisch auf das NAS kopiert.

An PC und Mac kann ich mich über einen Webbrowser einloggen. Fast nebenbei stolpere ich dabei über die Möglichkeit, Ordner und Dateien für andere Nutzer über einen Link freizugeben.

Fazit

So sperrig und abschreckend der Begriff Network Attached Storage sein mag, so einfach ist ein solches System heute in der Anwendung. Im Grunde kommt man ohne Netzwerkkenntnisse klar, vieles ist selbsterklärend.

Wenn man aber wirklich Hilfe braucht, stösst man sich auf Netgears Support-Webseite leider oft die Nase, weil etliche Erklärdokumente nur auf Englisch vorliegen. Zudem wirken Netgears Smartphone-Apps ausgesprochen altbacken. Empfehlenswert ist die Anschaffung eines solchen Systems trotzdem. Zur Sicherheit.

Aber: Auch das eigene NAS kann gehackt werden

Die eigene Cloud ist nur so sicher, wie es die Software des Herstellers ist. Ständige Updates sind also Pflicht.

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34Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Mr. Bigglesworths Cousin 3rd Grade 07.08.2017 21:55
    Highlight Ich bin mir jetzt nicht sicher, aber wurden solche Beiträge früher nicht mal als "Publireportage" gekennzeichnet? Das ganze ist IMHO sehr "Hersteller"-Lastig? Wo sind die Alternativen ?
    16 2 Melden
  • Sensenmaa 07.08.2017 21:22
    Highlight Qnap oder Synologie...
    18 0 Melden
  • Toastface Chillah 07.08.2017 21:01
    Highlight Ich sichere die Daten der ganzen Familie auf das NAS und sichere dieses dann auf eine externe Platte (Netgear hat dafür eine einfache Lösung - einstecken, Knopf drücken - fertig). Jedoch habe ich begonnen das NAS immer auszuschalten, auch wenn ich es nicht brauche, auch wenn die Cloud-Funktionen ausgeschaltet sind. Ich finde es irgendwie eine unangenehme Vorstellung meine persönliche Daten auf einem Gerät zu haben, welches konstant mit dem Internet verbunden ist (nicht mal bei meinem Smartphone ist das der Fall). Und eine Hardware-Firewall ist mir zu komplex.
    1 4 Melden
    • sintho 07.08.2017 21:44
      Highlight Wenn du das Nas nur dann einschaltest wenn du es brauchst, würde ich dir empfehlen bei den externen Festplatten zu bleiben. NAS sind dafür gemacht 24/7 zu laufen und übers Netzwerk erreichbar zu sein, ohne dass jemand anwesend sein muss um den on Schalter zu drücken.
      Lies dir halt mal ein paar Artikel durch, wie du ein Nas sinnvoll absicherst.
      9 0 Melden
  • Thanatos 07.08.2017 18:53
    Highlight Die 3-2-1-Regel wird trotzdem verletzt. 3 Kopien auf 2 Datenträgern mind. an einem anderen Ort.
    Das NAS-Backup noch verschlüsselt in die S3-Cloud hochjagen und gut ist.
    Und der Titel ist ebenso irreführend. Der Autor macht nur Werbung für Netgear und ist nicht sattelfest in diesem Gebiet, wie es mir scheint.
    62 2 Melden
    • reets91 07.08.2017 21:19
      Highlight Danke! Jemand der bei RAID von Datensicherheit / Backup spricht - hat wohl nichts begriffen :)
      24 2 Melden
  • Mr.President 07.08.2017 18:52
    Highlight Eigenes Cloud interessiert mich auch schon lange. Ich hab jetzt MyCloud von WD mit 4 TB gekauft. Ist genauso wie die Cloud von Apple, nur stehts im eigenen woZi und brauch keine monatliche Gebühr. Cool oder? Hab noch nicht installiert, aber ich hoffe es ist genauso gut!
    6 17 Melden
  • walsi 07.08.2017 18:33
    Highlight Einig Kommentare hier empfehlen die public Cloud bei irgend einem Anbieter, dann kann ich Daten gleich bei Dropbox lassen. Der Grundgedanke dieser Lösung ist es ja gerade, dass die Daten nicht auf irgend einem Server, den man nicht unter Kontrolle hat, sind. Die Vorgeschlagene Lösung im Artikel ist auch nicht konsequent weil sie nur mit der Registrierung beim Hersteller der Geräte funktioniert. Das ist der Bequemlichkeit geschuldet weil man sich sonst mit Dingen wie Portweiterleitung im Router beschäftigen müsste.
    13 2 Melden
    • Madison Pierce 07.08.2017 19:51
      Highlight Richtig. Sobald man von aussen über xy.mynas.com oder so zugreifen kann, ist man einem Hersteller ausgeliefert.

      Bevorzuge deshalb einen kleinen Server oder NAS zuhause, ohne Cloud-Integration. Gönne mir dafür gerne eine fixe IP-Adresse (wobei bei der Swisscom auch die dynamischen Adressen eigentlich nicht wechseln).

      Das Backup geht dann doch in die Cloud, aber verschlüsselt. Da kann ich Duplicati empfehlen.
      12 0 Melden
    • one0one 09.08.2017 08:56
      Highlight UPC IP bleibt auch ewig dieselbe :)
      0 1 Melden
  • Ovolover 07.08.2017 18:28
    Highlight Bei einem Backupsystem ist RAID fehl am Platz, je simpler der Aufbau um so besser.

    Ein gutes Backup hat seine Daten an mehreren Standorten und ist nicht über Shares erreichbar; Verschlüsselungstrojaner verspeisen Shares wie lokale Platten. Versionen der Backups sind auch eine sinnvolle Sache.

    Zwei USB-Disks, eine davon in der Schublade im Büro, eine Terminserie im Kalender, sind ein günstiger Start. Damit sichert man sein NAS und/oder seine Clouds.

    Wenn schon 2 Platten im NAS: eine ist online, die andere nur NAS-intern sichtbar. Ein Job auf dem NAS sichert regelmässig Versionen auf Platte 2
    9 16 Melden
  • Steely Dan 07.08.2017 18:22
    Highlight Cloudprovider bieten einen viel grösseren Sicherheitslevel als diese Lösungen. Stopft Ihr Euch Euer Geld in die Matratze?
    16 23 Melden
  • Daniel Caduff 07.08.2017 18:02
    Highlight Sls Ergänzung zu Dropbox und Co, ja auf jeden Fall. Als vollständiger Ersatz bei Privatkunden: besser nicht. In deiner Wohnung hast du kaum eine unterbruchsfreie Stromversorgung. 2 Festplatten sind auch mit RAID 0 keine volle Redundanz, da sie am gleichen Ort stehen (Wohnungsbrand, Wasserschaden, Einbruch...).

    Und die meisten Privatkunden haben keine symetrischen Internetanschlüsse. Der Zugriff auf die Daten von aussen kann je nach Dateigrösse also eine ganze Weile dauern.

    Deshalb: Lokale Kopie auf allen Geräten + NAS + Cloudservice = Backup!
    11 17 Melden
    • axantas 07.08.2017 18:32
      Highlight RAID 0 und Redundanz? Bitte nicht. RAID 0 verdoppelt das Risiko sogar. Ist praktisch und schnell, aber niemals ohne paralleles Backup!
      16 2 Melden
    • Fabian Flückiger 07.08.2017 18:39
      Highlight Uiuiui - Raid 0 ist imfall gar keine Redundanz. Im Gegenteil! ;) (meinst wohl Raid 1)
      17 1 Melden
    • Daniel Caduff 07.08.2017 19:19
      Highlight Ich meine Redundanz durch zwei unabhängige Backups auf je eine Platte. Auf der eine Platte liegen die kompletten Images, (zB. Mit Acronis, Norton, etc) auf der anderen liegen die Files in einer normalen Ordnerstruktur. Dazu verwende ich "FreeFileSync". Also zwei Backups, wie axantas sagt. Die Redundanz ist natürlich nicht "voll", da beide Platten im selben Gehäuse stecken.
      1 8 Melden
    • axantas 07.08.2017 21:44
      Highlight @Daniel Caduff: Redundanz ist, wenn du zweimal dasselbe vorliegen hast. Ich sehe, was du meinst, oder macht. Deine Idee ist nicht schlecht, das setzen auch andere so um. Nur: In einem Gehäuse hast du die zwei unabhängigen Platten immer aktiv, du kannst sie aus dem Netzwerk ab- und anmelden. Das weiss aber auch ein Virus - und tut es auch. Im weiteren haben viele NAS das Problem, dass sich die Platten nicht unabhängig "schlafen legen" lassen - beide laufen durch. Eine zweite USB-Harddisk scheint mir da besser und sogar billiger. Die Dinger kosten ja quasi nix :-)
      2 0 Melden
  • NiemandVonNirgendwo 07.08.2017 17:59
    Highlight Ich habe einen virtuellen Server bei einem Schweizer Provider gemietet. Dort habe ich eine Nextcloud installiert. Die Software ist Gratis, die Apps auch, ausser für iOS kostet es 1 Fr. Dort stehen mir all diese Dienste auch zur Verfügung. Zudem verwaltet die Nextcloud auch all meine Termine.

    Zuhause steht ein Server der inkrementelle Backups aller Daten von der Nextcloud erstellt.

    Etwas aufwändig und etwas paranoid, aber für mich lohnt sich der Aufwand.
    18 2 Melden
  • walsi 07.08.2017 17:56
    Highlight Wenn dann das NAS zuhause in der Wohnung steht sind die Daten trotzdem Futsch wenn die Wohnung abbrennt. Besser ist das NAS, sprich die eigene Cloud steht ein paar Kilometer weg bei einer Vertrauensperson, Bruder, Schwester usw. und desen NAS, sprich Cloud, steht in der Wohnung. Wenn also das worst case Szenario, das abbrennen der eigenen Wohnung/Haus eintritt sind wenigstens die Daten sicher. Ich habe so alle meine Verträge, Policen usw. gesichert. Ich hätte also auch nach einem Wohnungsbrand vollen Zugriff auf meine Verträge, Versicherungspolicen, Steuererklärungen usw.
    14 1 Melden
    • John M 07.08.2017 18:39
      Highlight Mach ich genau so. Ich habe zu Hause je 1TB für die Sicherung für einen guten Freund frei gegeben und er bei sich genau so. Alle wirklich wichtigen Daten werden verschlüsselt beim anderen gesichert.
      6 2 Melden
  • John M 07.08.2017 17:51
    Highlight Warum wird hier nur Netgear erwähnt?
    Es gibt noch einige weit bessere NAS Hersteller wie Synology, QNap oder meinetwegen auch Buffalo.

    Bei einer NAS würde ich jedem zu einem der erstgenannten Hersteller raten. Die haben allgemein eine bessere Performance und mehr Möglichkeiten als Netgear.
    25 2 Melden
  • l_l 07.08.2017 17:49
    Highlight Wir benutzen zuhause Lima. Ein kleines Device, das eine Festplatte mit entsprechender Software zu einer Cloud. Grosser Vorteil, man kann bis zu 4 Limas zu seinem Account hinzufügen, so dass die Daten auf 4 verschiedenen Festplatten an 4 verschiedenen Orten sind.
    0 8 Melden
  • Santa 07.08.2017 17:47
    Highlight Ich bin einfach Fan von den Synology NAS. Ich hab lieber externe Sicherungen und Raid0 mit genügend Speierplatz. Darum eine 216+ll als Haupt und eine 212j als Backup jede Nacht. Eine externe Festplatte für die Monatliche Sicherung und erledigt ist das ganze.
    9 1 Melden
  • thisfro 07.08.2017 17:43
    Highlight oder man braucht sowas wie owncloud oder nextcloud, je nach system von der performance her besser und meist auch sicherer
    aber auch etwas aufwändiger in der konfiguration (auch systemabängig)
    6 4 Melden
  • Chris_theOne 07.08.2017 17:43
    Highlight Das ganze gibts ja schon lange von wd. Das heisst dann wd-mycloud und ist so wie ich lese vom support her besser! Brauche das schon seit jahren und bin sehr zufrieden.
    3 14 Melden
  • derEchteElch 07.08.2017 17:42
    Highlight Ein Netzwerkspeicher mit dem Ziel, zentral Daten zu speichern ist keine klassische Backuplösung. Wenn die Hütte abbrennt ist alles genauso weg. Backups sind nie live sondern immer zeitbedingt.

    Ich setze auf Docsafe und myCloud (beides) von Swisscom, habe dort die wichtigsten Daten (v.a. Dokumente) verschlüsselt gespeichert und von überall zugriff. Dies ist aber auch keine Backup-Lösung sondern ein zentraler Speicher.

    Btw; schön Werbung für Netgear am machen, liebes Spiegel Online.. ein Paidpost? Synology und WD haben m.M.n. bessere Angebote..
    22 6 Melden
  • Umemuuli 07.08.2017 17:40
    Highlight Ich würde ja eine Synology dem Netgear klar vorziehen.

    Kauft euch eine 2. alte Synology und stellt sie bei einem Freund oder Familie unter und macht ein Backup vom produktoven NAS dorthin.
    24 2 Melden
  • Gruschenko 07.08.2017 17:36
    Highlight Guter Bericht. Auch für Laien verständlich.
    Ich bevorzuge allerdings die Geräte von Synology: aufgeräumtere Benutzeroberfläche und viele tolle apps für beinahe alle Ansprüche. Leider auch nicht ganz billig...
    26 1 Melden
  • Grundi72 07.08.2017 17:33
    Highlight Du kannst 500 Festplatten in einer NAS haben, wenn aber das Hochwasser, Erdbeben, Kleinkind, Grossmutter, Ehefrau, Handwerker, Haustier, Einbrecher, Stromschlag kommt, nützt das alles herzlich wenig ☝️

    NAS ist ok, für wirklich wichtige Daten aber Backup zusätzlich auf Public Cloud machen. Kann man auf NAS automatisieren. Und fertig ist die Mini Hybrid Cloud 😉
    14 0 Melden
  • clockwork 07.08.2017 17:18
    Highlight Nicht zu vergessen, dass bei einem Hausbrand die Cloud in den eigenen vier Wänden auch keine Datensicherheit mehr bietet...
    28 1 Melden
  • zuercher123 07.08.2017 17:14
    Highlight Aber aufpassen, ein RAID Array ist kein Backup, wenn ihr die Daten also nur auf dem NAS habt, ist das genauso unsicher wie wenn ihr sie nur auf einer Festplatte im Computer habt.
    29 2 Melden
    • axantas 07.08.2017 17:43
      Highlight @Watson: Bitte nehmt diesen Hinweis in den Artikel auf - mehr noch: Ein NAS ist kein Backup. Es ist ein komfortabler zentraler Datenspeicher, im Fall eines RAID1, 5 oder 6 mit einer gewissen Absicherung gegen einen Festplattenausfall.
      Wichtige Daten gehören weiterhin auf eine externe Platte, die ausschliesslich für das Backup an den Computer angeschlossen wird.
      Viren befallen auch NAS - eine Festplatte in der Schublade eher weniger ;-)
      22 0 Melden
    • embedded 07.08.2017 17:53
      Highlight Deine Aussage ist so nicht richtig. Genausowenig wie die von Watson. Solche Artikel sollten von der Fachpresse geschrieben werden.
      4 8 Melden
    • axantas 07.08.2017 18:27
      Highlight Dann relativiere die Aussage bitte, embedded. Ich bin daran genau so interessiert, wie die Leser. Ausserdem ist meine Aussage nur ein Schluss aus Erkenntnissen aus Publikationen der Fachpresse.

      ... ich bin für neue, fundierte Erkenntnisse immer zu haben.
      10 0 Melden

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