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Das ist es also: Das neue Surface Pro von Microsoft. Ich konnte es rund einen Monat ausgiebig testen. Bild: watson

14 Dinge, die jeder Mac- und PC-Nutzer über Microsofts neuen Laptop-Killer wissen muss

Das neue Surface Pro ist ein Tablet, das sich im Handumdrehen in einen kleinen, mobilen Laptop verwandeln lässt. Es steht seit Kurzem in den Läden. Was die neuste Surface-Generation im Alltag taugt, zeigt unser Test. 

23.07.17, 11:36 23.07.17, 22:37

Wie baut man einen möglichst leichten Laptop, der sich nicht nur per Touchpad, Maus und Tastatur, sondern auch per Touchscreen und Digital-Stift gut bedienen lässt? Auf diese Frage hat Microsoft seit einigen Jahren eine klare Antwort: Die gesamte Technik wird in ein dünnes Tablet gepackt, das sich per Klappständer und anheftbarer Tastatur in einen kleinen, mobilen Laptop verwandelt.

Das neue Modell, das übrigens nicht Surface Pro 5, sondern schlicht Surface Pro heisst, ist seit Mitte Juni im Handel, und ich konnte es rund einen Monat intensiv testen.

Kommen wir daher ohne Umschweife zu den praktischen Befunden meines Erfahrungsberichts.

Was genau ist das Surface Pro?

Das Surface Pro (Modell 2017) ist ein 12,3 Zoll grosses, knapp 1,1 Kilo leichtes Notebook, das sich auch als Tablet nutzen lässt, wenn man die magnetisch andockbare Tastatur ablöst. Das Tablet allein wiegt 768 bis 784 Gramm.  gif: microsoft

Das Surface Pro ist in erster Linie ein relativ kleiner, hochwertiger Laptop für alle, die möglichst wenig Gewicht mit sich schleppen wollen. Mit der Schutzhülle, die heruntergeklappt als Tastatur dient, bringt er knapp 1,1 Kilo auf die Waage. Für einen Laptop mit Windows 10 ist dies sehr wenig Gewicht, zumal man mit dem Surface Pro das Tablet auch immer dabei hat, sobald man den Ständer einklappt und die magnetisch haftende Tastatur ablöst (siehe Punkt 4).

Was hat Microsoft beim neuen Modell verbessert?

Der Klappständer lässt sich stufenlos verstellen und neu fast ganz flach legen. Bild: watson

Mit dem Surface Pro 4 von Ende 2015 hatte es Microsoft im vierten Anlauf geschafft, die Leistung eines guten Business-Notebooks in ein dünnes Tablet zu quetschen. 2017 geht natürlich noch deutlich mehr: Das neue Modell bietet in der teuersten Ausführung mit i7-Prozessor, 16 GB Arbeitsspeicher und 1 TB SSD-Festplatte die Leistung eines guten Mittelklasse-Desktop-PCs.

Die je nach Ausführung für 110 bis 180 Franken erhältliche Tastatur dockt auch beim neuen Surface Pro wie gewohnt mit einem lauten Klicken fest an der magnetischen Unterseite des Tablets an. Der Klappständer ist ruckzuck ausgefahren und in fünf Sekunden hat sich das Surface-Tablet in ein Surface-Notebook transformiert. Neu lässt sich der Ständer fast ganz flach Stellen, wie das folgende GIF zeigt. Dies ist vor allem zum Zeichnen mit dem Surface Pen nützlich.

Schnell wie ein Desktop-PC, dünn wie ein Tablet: Das neue Surface Pro ist ein Laptop in Tabletform. Der Klappständer auf der Rückseite lässt sich stufenlos um 165 Grad verstellen. gif: stereopoly/microsoft

Besitzer eines älteren Surface Pro dürfte es interessieren, dass das bisherige Zubehör kompatibel bleibt: Tastatur, Stift, Ladekabel und Docking Station können entsprechend weiter benutzt werden.

Unser Testgerät kam mit der schwarzen Standard-Tastaturhülle, die im Online-Handel rund 110 bis 140 Franken kostet. Wer's edler mag, kann sich das Type Cover mit Alcantara-Bezug (Kunstleder) für rund 180 Franken kaufen.

Bei älteren Surface-Modellen machte sich der Lüfter oft unangenehm bemerkbar. Beim Testgerät mit i7-Prozessor der neusten Generation ist mir das Lüftergeräusch kein einziges Mal aufgefallen. Bei den günstigeren Modellen mit i5- und m-Prozessor hat Microsoft den Lüfter übrigens ganz weggelassen.

Gibt's auch schlechte News?

Der Surface Pen muss neu separat gekauft werden. Er haftet magnetisch am Display. Bild: watson

Beim Design hat sich wenig getan. Die Ecken wurden etwas abgerundet, ansonsten sieht das neue Surface Pro fast Eins-zu-Eins wie der Vorgänger aus. Vermutlich ist darüber niemand traurig, aber es gibt Dinge, die durchaus Fragen aufwerfen:

Der Surface Pen war beim Kauf eines Surface Pro bislang dabei, neu muss er separat gekauft werden. Der neue, leicht verbesserte Stift kostet 110 Franken, das bisherige Modell gibt es nun ab etwa 60 Franken. Hobby-Zeichner können getrost zum älteren Pen greifen, da sich die Unterschiede in Grenzen halten (siehe Punkt 7). Da auch die Tastatur separat gekauft werden muss, schaut man am besten, dass man irgendwo ein Set aus Surface Pro, Type Cover und Pen erstehen kann.

Bei den Anschlüssen gibt's wenig zu meckern: Mit USB 3.0, Mini-DisplayPort für einen externen Bildschirm, microSD-Kartenleser, Kopfhörer-Anschluss und Surface Connect für das Ladekabel und die Docking Station ist unverändert alles da, was ein Laptop-Nutzer benötigt. Einen USB-C-Anschluss, der schnellere Datenübertragung als USB erlauben würde, sucht man wie bei allen Surface-Geräten vergeblich. Microsoft will den Nutzern offenbar das Adapter-Chaos ersparen und fairerweise sei auch erwähnt, dass es noch kaum Peripheriegeräte gibt, die wirklich von USB-C profitieren.

Kann es wirklich Laptop UND Tablet ersetzen?

Dies kommt ganz darauf an, wie und wofür man das Surface Pro primär braucht: Ja, es kann Laptop und Tablet ersetzen, wenn man einen äusserst leichten, schnellen und vielseitigen Laptop-Ersatz möchte und das Gerät nur gelegentlich als Tablet braucht.

Wer nur ein Tablet will, ist mit dem iPad besser bedient und schnellere Laptops gibt es auch. Als Zwei-in-eins-Gerät ist das Surface Pro jedoch unschlagbar.

Die gute Tastatur und das Touchpad machen das Surface-Tablet zum veritablen Notebook-Ersatz

Die Anschlüsse von oben nach unten: Mini Display Port (Anschluss für Monitor), USB-3.0, Anschluss für Ladekabel oder Docking Station und Einschub für microSD-Speicherkarte. Der Kopfhörer-Anschluss befindet sich auf der anderen Seite. Bild: microsoft

Wenn irgend ein 2-in-1-Gerät einen Laptop vollwertig ersetzen kann, ist es das Surface Pro. Ist die Tastatur angeschlossen, arbeitet es sich auf dem Surface mit Windows 10 wie auf einem kleinen Laptop. Tastatur, Touchpad und diverse Anschlüsse für Maus, Drucker, externe Monitor(e), Docking-Station, USB-Stick etc. sind alle vorhanden.

Das Display ist mit 12,3 Zoll relativ klein. Arbeitsfläche hat man dank der sehr hohen Auflösung von 2736 mal 1824 Pixeln trotzdem reichlich (ohne dass die Schrift oder Icons dabei kleiner werden).

Microsoft optimiert Word, Excel, etc. immer mehr für die Stifteingabe: Dokumente lassen sich auf dem Touchdisplay mit dem Surface Pen bearbeiten. Bild: microsoft

Da auf dem Surface Pro Windows 10 läuft, nutzen Bürolisten, Studenten, Grafiker, Architekten, Wissenschaftler oder Ingenieure die gewohnten Programme, die sie seit Jahren von ihrem Desktop-PC oder Laptop her kennen: Microsoft Office, Photoshop, Buchhaltungssoftware oder CAD-Programme etc..

Private-Nutzer, die nicht auf alle Funktionen der Desktop-Programme angewiesen sind, können wahlweise auf die günstigeren Apps aus dem Windows Store zurückgreifen. Im Gegensatz zu iOS und Android hat der Nutzer die Wahl, ob er mit Touch-optimierten Apps oder Maus- bzw. Touchpad-optimierten Programmen arbeiten möchte.

Und was taugt es als Tablet?

Auf dem Surface Pro läuft Windows 10. Somit laufen alle Windows-Programme, -Apps und -Games auf dem Tablet-Laptop-Hybridgerät. Bild: watson

Das Surface profitiert nicht zuletzt von Windows 10, das mit seinem Desktop- und Tablet-Modus auf einem Hybridgerät all seine Stärken ausspielen kann.

Dockt man die magnetisch haftende Tastatur-Schutzhülle ab, wechselt Windows 10 in den Tablet-Modus. Als Tablet benutzt, bläst Windows 10 das Startmenü auf Vollbild auf und blendet den Desktop aus. Windows 10 ist spätestens seit dem neusten Creators Update gut für die Bedienung mit Fingern und insbesondere Digital-Stift optimiert, aber iOS und Android sind allein schon wegen der weit besseren App-Auswahl die besseren Betriebssysteme für Tablets. 

Umgekehrt ist das Surface Pro mit Windows 10 und allen notwendigen Anschlüssen für den Bürobetrieb jedem Tablet als Arbeitsgerät meilenweit überlegen. Wer mit dem Surface vor allem arbeiten möchte – ob unterwegs oder im Büro – und es nur gelegentlich als Tablet nutzt, kann bedenkenlos zugreifen.

Kann Microsoft nun Design?

Jup.

Am grundlegenden Design hat Microsoft seit dem allerersten Surface nicht gerüttelt – zurecht. Bild: watson

Wofür ist der Stift gut?

Für den Surface Pen, wie Microsoft seinen digitalen Stift nennt, gibt es diverse Zielgruppen, die ihn ganz unterschiedlich nutzen werden. Ein paar Beispiele sollen dies verdeutlichen.

Für grafisch Tätige, die direkt auf einem Tablet zeichnen und allenfalls auch ein Surface Studio besitzen

Der Stift liegt gut in der Hand und arbeitet präzise. Bild: watson

Für Studenten, die Notizen oder Mathe-Aufgaben direkt auf dem Surface machen

Das Gif zeigt, wie sich Gleichungen mit dem Surface Pen grafisch lösen lassen. gif: microsoft

Für Büroangestellte, die Office- oder PDF-Dateien per Stift bearbeiten

Word-, PDF-Dokumente, Screenshots, Webseiten etc. lassen sich mit handschriftlichen Ergänzungen versehen. gif: microsoft

Für Architekten, die lieber digital als analog zeichnen

Professionelle Anwender können das Schreibgefühl mit auswechselbaren Stiftspitzen weiter personalisieren. gif: microsoft

Für Hobby-Zeichner

Mit der Rückseite des Stifts lassen sich Striche intuitiv ausradieren. Bild: watson

Und natürlich für Kinder

Der Pen hat zwar eine Taste für den Rechtsklick, diese lässt sich aber nicht mit anderen Funktionen belegen. Bild: watson

Der digitale Zeichenstift war beim Surface Pro 4 noch dabei, beim neuen Modell muss er separat gekauft werden. Der leicht überarbeite Pen schlägt mit rund 110 Franken zu Buche. Das fast gleich gute Vorgänger-Modell bekommt man nun ab etwa 60 Franken. 

Der Aufpreis lohnt sich nur für professionelle Anwender. Diese können den neuen Pen zum Beispiel neigen, um Zeichnungen wie mit einem Graphitstift zu schattieren. Andere Funktionen wie austauschbare Stiftspitzen (Fineliner) oder radieren mit dem Stift-ende bietet auch der günstigere Pen.

Was taugt die Tastatur?

Das Type Cover, also die Tastatur-Schutzhülle, ist mit dem Surface Pro 3 und 4 kompatibel. Bild: watson

Ehrlich gesagt bin ich erstaunt, wie gut man auf dem dünnen Type Cover schreiben kann. Tippen fühlt sich von Anfang an genauso komfortabel an wie bei einem Laptop. Unabhängige Tester attestieren Microsoft immer wieder, mit dem Type Cover die beste Tastatur für 2-in-1-Geräte zu haben. Mangels Erfahrung mit Alternativen kann ich dies weder bestätigen noch dementieren, aber angenehm, leise und treffsicher schreiben lässt sich darauf auf jeden Fall. Mit der Hintergrundbeleuchtung kann auch im Dunkeln bequem getippt werden.

Persönlich konnte ich keinen (signifikanten) Unterschied zum bisherigen Type Cover ausmachen – was eine gute Nachricht ist. Microsofts Kombination aus Schutzhülle und Tastatur ist nach fünf Jahren stetiger Optimierung nahezu perfekt. Sie ist dünn, leicht, trotzdem stabil und lässt sich dank Magneten rasch an- und abheften.

Wie gut ist das Touchpad?

Das Type Cover gibt es in mehreren Farben, zwei unterschiedlichen Materialien sowie mit und ohne Fingerabdruck-Scanner. Bild: watson

Privat habe ich viele Jahre ein MacBook benutzt, weil Apples Touchpad einfach besser war als bei den meisten Windows-Laptops. Das kleine Touchpad der älteren Surface-Geräte war dann auch ein Grund, warum ich nie ein Surface Pro gekauft habe. Auch dieses Manko hat Microsoft inzwischen ausgemerzt. 

Seit dem Surface Pro 4 von 2015 ist das Touchpad vernünftig gross und erkennt Wischgesten mit mehreren Fingern schnell und präzise. Daran hat sich zum Glück nichts geändert. Das Touchpad ist nach wie vor etwas kleiner als bei einem MacBook oder Surface Book, scrollen mit zwei Fingern und andere Wischgesten mit mehreren Fingern funktionieren aber genau so geschmeidig wie bei grösseren Laptops.

Wie lang hält der Akku?

Kleiner Vorteil gegenüber Laptops: Mit hochgeklappter Tastatur-Schutzhülle braucht das Surface Pro sehr wenig Platz. Bild: watson

Wo viel Licht ist, ist auch Schatten. Und wenn das Surface Pro eine Achillesferse hat, dann ist es der Akku. Beim Vorgängermodell war er je nach Nutzungsverhalten nach 6 bis 7 Stunden erschöpft, beim neuen Surface Pro hält er 1,5 bis 2 Stunden länger. Dies dürfte primär an der neuen Prozessor-Generation (Intel-Kaby-Lake) liegen, die offenbar etwas weniger Energie benötigt.

Im Alltagstest des Schweizer Computer-Magazins PCTipp geht dem Surface nach 8:43 Stunden die Energie aus. Im Ausdauertest des auf Laptoptests spezialisierten Magazins LaptopMag macht das Surface nach 7:30 Stunden schlapp. Für ein so dünnes Gerät ist das ok, aber kein Vergleich zu den 9 bis 14 Stunden, die der ebenfalls neue Surface Laptop liefert.

Gibt es unterschiedliche Modelle?

Bild: watson

Das Surface Pro gibt es in sechs Varianten, die sich bezüglich Prozessor, Arbeitsspeicher, internem SSD-Speicher, Grafik-Chip und Preis unterscheiden.

Angegeben sind die offiziellen Preise von Microsoft. Im Handel findet man das Gerät erfahrungsgemäss bis 200 Franken günstiger.

Ich habe das Modell mit i7-Prozessor, 16 GB RAM und 512 GB Speicher (SSD) getestet, das ohne Cover-Tastatur und Stift direkt bei Microsoft 2449 Franken kostet. Für Otto Normalverbraucher mit dem nötigen Kleingeld ist das i5-Modell mit 8 GB Arbeitsspeicher für knapp 1500 Franken mehr als genug schnell.

Wer das Surface Pro lediglich für Programme wie Microsoft Office oder den Webbrowser nutzt, sollte sich zwischen den beiden günstigsten Modellen entscheiden. Die teuren i7-Modelle sind für professionelle Nutzer gedacht.

Wer das Surface Pro vor allem unterwegs nutzen möchte, sollte allenfalls mit dem Kauf noch etwas zuwarten. Microsoft hat eine LTE-Version angekündigt, mit der man auch über das Mobilfunknetz ins Internet kann.

Ist es nicht zu teuer?

In der teuren Version mit i7-Prozessor und 16 GB Arbeitsspeicher bietet das Surface Pro die Leistung eines guten Mittelklasse-Desktop-PCs in einem leichten Hybridgerät. Bild: watson

Mit Preisen zwischen 949 und 3099 Franken ist das Surface Pro kein Schnäppchen, zumal die fast unverzichtbare Cover-Tastatur je nach Ausführung 110 bis 180 Franken extra kostet. Ein Surface Pen, den allerdings längst nicht jeder braucht, erhöht den Gesamtpreis nochmals um 60 bis 110 Franken. Die gute Nachricht: Wer bereits ein Surface Pro 3 oder 4 hat, kann Tastatur, Stift oder Docking Station auch mit dem neuen Modell verwenden. Im Handel wird es das Surface Pro vermutlich auch als Set mit Type Cover und Pen zu attraktiveren Preisen geben. Zudem gibt es Rabatte für Studenten.

Wie immer gilt: Microsofts Surface-Geräte sind allgemein auf der teuren Seite, der Kunde profitiert aber auch von mehreren Vorteilen: Gute Verarbeitungsqualität, attraktives Design, schnelle Updates und keine vorinstallierte Bloatware. Dafür zahlt man auch etwas mehr als bei der Konkurrenz.

Und was kostet das Zubehör?

Zum Surface Pro bietet Microsoft inzwischen eine ganze Palette an (teurem) Zubehör an. Surface Mäuse, Keyboards, Schutzhüllen etc. Wirklich unverzichtbar ist aber nur das Type Cover.

Microsoft Surface Dock: Ladefunktion, Ethernet, Kopfhörer, 2 mal Mini DisplayPort, 4 mal USB 3.0. Bild: microsoft

Über das Surface Dock (Bildmitte) schliesst man das Surface Pro (oder ein anderes Surface-Gerät) an einen oder zwei externe Monitore an. Günstiger geht dies natürlich mit einem Mini-DisplayPort-zu-HDMI-Adapter. Bild: microsoft

Soll ich das neue Modell kaufen oder reicht auch das Surface Pro 4?

Surface öffnen, Richtung Display schauen und Windows 10 ist ruckzuck per Gesichtserkennung entsperrt. Dies funktioniert auch mit Brille und im Dunkeln. gif: watson

Das neue Surface Pro ist ein teures Vergnügen und abgesehen von der besseren Akkulaufzeit, etwas mehr Leistung und dem Klappständer, der sich nun fast ganz flach stellen lässt, sehe ich wenig Gründe, warum man nicht zum günstigeren Surface Pro 4 greifen sollte: Form, Gewicht, Display und Tastatur sind nahezu identisch. Kommt hinzu, dass der Pen nur beim Vorgängermodell beim Kaufpreis dabei ist (wer sich für das ältere Surface Pro 4 interessiert, kann den Testbericht hier nachlesen).

Das neue Surface ist somit alles andere als eine Revolution: Microsoft hat vielmehr die kleinen Schwächen des Vorgängers ausgebügelt und dem Laptop in Tabletform ein Technologie-Update spendiert.

Was mir am Surface Pro gefällt:

Was mir nicht gefällt:

Der Vergleich mit dem iPhone zeigt, wie dünn das Surface Pro ist. Bild: watson

Das Surface Pro (2017) in Zahlen

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Das Surface Pro wurde uns von Microsoft zur Verfügung gestellt. Ich konnte es knapp einen Monat testen.

Doch lieber ein «echter» Laptop? Hier geht's zu unserem Surface-Laptop-Test

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    Alle Leser-Kommentare
  • ch2mesro 24.07.2017 16:42
    Highlight (....fast ganz) flachlegen hihi
    9 0 Melden
  • Evan 24.07.2017 11:01
    Highlight Ich würde kaum mehr etwas anderes als das Surface kaufen. Von mir aus dürfte es jedoch eine Variante mit einem bisschen grösseren Bildschirm geben.
    3 1 Melden
  • Ron Collins 23.07.2017 14:42
    Highlight Schönes Teil. Nur - ein Jammer läuft windows drauf. Wieso ist alles neue ein Apple Killer?? Undefeated.
    8 25 Melden
  • MaxHeiri 22.07.2017 08:52
    Highlight Lieber Oliver

    Vielen Dank für einen weiteren sehr informativen und sauber strukturierten Text.

    Eine Frage bleibt mir noch:
    Von welchen Faktoren würdest du dich leiten lassen, ob man nun ein Surface Laptop oder das Surface Pro kaufen soll?
    10 0 Melden
    • Oliver Wietlisbach 22.07.2017 22:58
      Highlight Danke!

      Zu deiner Frage: Wer den Surface Pen zum Zeichnen oder für Notizen nutzen möchte, sollte zum Surface Pro greifen. Und wer ein möglichst leichtes, kompaktes Gerät sucht, darf ebenfalls zugreifen. Mich persönlich stört, dass es irgendwie fummeliger, umständlicher bzw. (auf dem Schoss) weniger stabil als ein echter Laptop ist. Wer oft mobil arbeitet, sollte es ausprobieren.

      Der Surface Laptop ist für alle, die einen klassischen Laptop für Zuhause, im Büro oder unterwegs wollen und viel schreiben. Er hat das grössere Display, die bessere Akkulaufzeit und ist nur minim schwerer.
      6 0 Melden
    • MaxHeiri 23.07.2017 01:32
      Highlight Super! Vielen Dank Oliver
      2 0 Melden
  • Carry62 21.07.2017 16:49
    Highlight Das Gerät kann von mir aus hardwareseitig noch so positive Seiten haben... für mich ist definitiv das falsche OS installiert 🙄
    19 52 Melden
  • christian_denzler 21.07.2017 14:16
    Highlight Waaaaas? Ein Microsoft-Highend-Gerät und es kostet in etwa gleich viel wie ein iPad Pro? Den Stift muss man auch separat dazu kaufen und er kostet sogar 1 Franken mehr als der formschöne, schlanke Apple Pencil? Ich dachte Apple hat ein Patent auf überteuerte EDV? Tztz.

    Nun aber ernsthaf: Es läuft immer noch Windows darauf oder? Schade.
    16 58 Melden
    • zettie94 21.07.2017 17:44
      Highlight Zum Glück läuft mit Windows ein richtiges Desktop-OS drauf und kein Handy-Betriebssystem wie auf dem iPad Pro!
      59 10 Melden
    • Evan 24.07.2017 10:55
      Highlight Wirklich? iPad Pro? Das kann gegen das Surface gleich einpacken.
      10 5 Melden
  • The Destiny 21.07.2017 13:29
    Highlight Leider hat das neue Surface probleme mit dem Bildschirm, viele User beklagen sich über Backlight bleeding.
    https://www.notebookcheck.net/Complaints-growing-regarding-excessive-backlight-bleed-on-Surface-Pro-2017.235760.0.html
    Auf reddit hat ms schon einen Megathread und nachdem sie Bilder von Nutzern mit dem Problem gelöscht und mittlerweilen nach einem Shitstorm wieder hochgeladen haben...

    Das einzige was premium ist am Surface ist das Preisschild.
    13 29 Melden
    • Chääschueche 23.07.2017 10:26
      Highlight Viele?
      Kennst du die Verkaufszahlen der Pro damit du sagen kannst das es viele sind? (Im Verhältnis zu den Verkäufen)
      6 3 Melden
  • derEchteElch 21.07.2017 12:37
    Highlight Ich liebe mein Surface Pro.
    Ein Wechsel auf die neuste Version macht für mich vor allem wegen der Schnittstelle für eine SIM-Karte sinn, ich spiele noch mit dem Gedanken..

    Aber liebes Watson;

    KEIN Architekt wird so in einem Plan zeichnen! Nie und nimmer! Ich spreche aus Erfahrung.

    Innenarchitekten und Designer vielleicht schon, in der Hochbaubranche braucht es aber präzise 3D Software und die kommt nicht von Microsoft. Bitte ändern.
    21 7 Melden
    • NotWhatYouExpect 21.07.2017 13:00
      Highlight Na um beim Kunden kurz aufzukitieren werden/würden Sie es sicher nutzen :)

      Aber der Titel "die lieber digital als analog zeichnen" ist schon sehr falsch.. viele Zeichnen nur noch Digital und das schon seit Jahren.
      8 2 Melden
    • derEchteElch 21.07.2017 13:06
      Highlight @achtbit; auch wieder falsch. Um dem Kunden einen guten Eindruck zu machen verwende ich das genau gleiche 3D Programm.

      Es kann viel inkl. einer Visualisierung. Der Punkt ist eben, man muss dafür Geld in die Hand nehmen. Es kann eben mehr als nur Vektorstriche zu zeichen 😉
      12 4 Melden
    • NotWhatYouExpect 21.07.2017 13:29
      Highlight @DerEchteElch: Nun der Architekt meines Bruders hatte Ihm ein paar Änderungen kurz und schnell über den Screenshot vom Bauplan aufgezeichnet wie er es ändern würde.

      Genauso kann man es kurz in der Bauplan/CAD Software anpassen um dann das 3D Objekt zu zeigen.

      Es wird ja nirgends davon gesprochen was für eine Software mein einsetzt.

      Ich denke wir verstehen uns schon, dass es ein gewinn ist mit einem Sourface direkt beim Kunden oder auf der Baustelle Details direkt auf dem Plan zu Visualiseren.

      Wie das genau nun gemacht ist spielt eine untergeordnete Rolle.
      10 0 Melden
  • Nothingtodisplay 21.07.2017 12:24
    Highlight Warum wird eigentlich alles neue als "Killer" bezeichnet?
    23 5 Melden
    • Typu 21.07.2017 13:37
      Highlight Der Autor vertritt die meinung, dass dieses gerät die traditionellen notebooks killt (ablöst). Diese ansicht ist jedoch realitätsfremd.
      23 10 Melden
    • christian_denzler 21.07.2017 14:10
      Highlight Seit 2007 haben wir alle Jahre einen iPhone-Killer und seit 2009 einen iPad-Killer. Bis jetzt leben beide Geräte sehr gut und so ist es bis jetz auch mit Laptop-Killern. Hybridgeräte konnten weder Laptops noch reine Tablets verdrängen, weil sie beides aber nichts richtig können. Vielleicht aändert sich das ja noch.
      9 11 Melden
    • Raffaele Merminod 21.07.2017 15:39
      Highlight Kann mich an die Titel der PC Zeitschriften in den 90er erinnern:
      Der 386 Killer
      Der 386 Killer
      Der Pentium Killer.
      Und in den 80er war es sogar: Der Tinten Killer!

      24 0 Melden
    • purzelifyable 24.07.2017 12:59
      Highlight und am besten gekillt hat immer noch der Tintenkiller
      4 0 Melden
  • Chääschueche 21.07.2017 12:22
    Highlight Bei mir wars auch ein spontankauf. Hatte noch das Pro3 mit i7 hab mich aber jetzt für die i5 Version entschieden die für mich reicht.

    kann das Teil jedem empfehlen.
    17 3 Melden
  • Dr. Atom 21.07.2017 11:48
    Highlight Bild:
    Von wo habt ihr den die Mandarine her?
    In der Kaffeetasse ist bestimmt Glühwein😄


    5 0 Melden
    • Oliver Wietlisbach (1) 21.07.2017 11:52
      Highlight Die 🍊 ist auf dem Foto mit dem alten surface pro 4 😀
      2 3 Melden
  • Groovy 21.07.2017 11:33
    Highlight Bestes Stück Hardware das ich je hatte. Tagsüber mit Tastatur und Maus, abends auf dem Sofa mit Finger oder Stift. Unglaublich vielseitig.
    28 6 Melden
    • Ron Collins 23.07.2017 14:44
      Highlight Wow! Das hat mir echt gefehlt.
      3 0 Melden
  • Amadeus 21.07.2017 10:54
    Highlight Ich konnte nicht widerstehen 😁
    23 5 Melden

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