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Russische Hintermänner versuchten offenbar, mit Anzeigen den US-Wahlkampf direkt zu beeinflussen. Bild: AP/AP

Putin likes! Russen kauften massenhaft Facebook-Ads, um US-Wahlkampf aufzuheizen

07.09.17, 02:39 07.09.17, 16:06

Ist das die Smoking Gun für US-Sonderermittler Mueller? Facebook hat erstmals konkret aufgezeigt, wie russische Fake-Accounts das soziale Netzwerk im US-Wahlkampf für politische Propaganda missbraucht haben sollen. 

Dem Kreml nahe stehenden russische Internet-Trolls kauften offenbar für rund 100'000 Dollar Facebook-Ads, um den US-Wahlkampf zu beeinflussen. Dies teilte das soziale Netzwerk am Mittwoch in einem Blogbeitrag mit. Das sei bei einer vertieften Untersuchung zum Einfluss Russlands auf die US-Präsidentenwahl festgestellt worden. 

Die ersten Erkenntnisse

Wer steckt dahinter? 

Facebook habe eine «Troll-Farm» in St.Petersburg identifiziert, die bereits in der Vergangenheit Pro-Kreml-Propaganda verbreitet hatte. Es gebe konkrete Hinweise, dass die Internet Research Agency verwickelt sei. 

Diese Troll-Farm hat in der Vergangenheit bereits mehrfach für Aufsehen gesorgt: 

«Unsere Analysen haben ergeben, dass die 470 Accounts miteinander verknüpft waren. Sie haben von Russland aus operiert», sagte Facebook-Sicherheitschef Alex Stamos. Facebook hat die «missbräuchlichen» Profile mittlerweile gelöscht. 

Übrigens: Was mit den 100'000 Dollar der Russen-Anzeigen nun passiert, ist bis anhin noch nicht bekannt geworden.

Im Mai hatte ein Facebook-Sprecher versichert, man habe keine Hinweise auf durch Russen gekaufte Werbung gefunden...

Bleibt anzumerken, dass 100'000 Dollar bei einem Quartalsumsatz von zuletzt 9,3 Milliarden wenig ist für Facebook. 

(sda)

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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73
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    Alle Leser-Kommentare
  • Sebastian Wendelspiess 08.09.2017 15:33
    Highlight Die 100 grössten Think Tanks, Lobbyisten und Stiftungen der USA geben mehrere Milliarden für Wahlpropaganda aus, mit Beteiligungen von verschiedenen westlichen Staaten. Dazu sind die angeblichen 100 Tausend Russlands ein Witz und nichtmal belegt. Trotzdem hört man in den Medien nur von den Russen. Doppelmoral?
    9 4 Melden
  • Vilnius 07.09.2017 17:49
    Highlight Ja und wozu das alles? Ich frage mich was Russland mit diesen facebooks-Adds bezwecken will. Das mit Trump haben sie ziemlich böse unterschätzt und im Unterschied zu Russland gibts in den USA ein Parlament das korrigierend eingreifen kann und Behörden die auch den Präsidenten kontrollieren und überprüfen können und müssen. Die 100'000 USD würden besser den in Armut lebenden Rentnerinnen und Rentnern geben worden. Und überhaupt, die Abermillionen die für den Cyber War verschleudert werden, wären besser investiert in die russische Infrastruktur und Industrie.
    8 1 Melden
    • Töfflifahrer 08.09.2017 07:55
      Highlight Die können aber die gesamten USA über mindestens 1 Legislatur lähmen.
      2 3 Melden
  • HAL9000 07.09.2017 15:50
    Highlight Tja, am Besten die Werbung in den Sozialen Medien komplett verbieten ;)
    War eh schöner ohne die ganzen Werbedingens in den Zeitvertreibdingens...
    11 1 Melden
  • Juliet Bravo 07.09.2017 14:09
    Highlight Das scheint ja günstig gewesen zu sein.
    8 2 Melden
  • Wilhelm Dingo 07.09.2017 12:27
    Highlight Trollarmeen im Osten und im Westen. Nehmt es endlich zur Kenntnis und lest Quellen Eures Vertrauens. Dazu gehören sicher keine Facebook-Ads...
    22 0 Melden
    • HAL9000 07.09.2017 15:50
      Highlight Nur wer Watson liest ist unabhänig informiert xD
      8 2 Melden
    • Wilhelm Dingo 07.09.2017 16:01
      Highlight @HAL9000: Jawohl! Bist Du der echte HAL9000?
      6 2 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 07.09.2017 11:13
    Highlight Haha was das auch noch? Wers glaubt. Was ist das wieder für eine Verschwörungstheorie? Trump hat ja seine Russland Politik geändert, obwohl überall behauptet wurde, Putin hat ihn in der Hand und erpresst ihn. Das macht alles 0 Sinn.
    18 18 Melden
    • Asmodeus 07.09.2017 11:58
      Highlight Gross geändert hat er seine persönliche Russlandpolitik nicht. Er hat nur bemerkt, dass auch der Präsident nicht alles alleine entscheiden kann und dass auch der feine Herr Trump (bitte das U als U lesen in dem Fall) sich nicht immer über den Kongress und den Senat hinweg setzen kann.

      Er selber hat nur widerwillig Sanktionen gegen Russland zugesagt.
      16 8 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.09.2017 12:17
      Highlight Was genau macht null Sinn? Ich verstehe Ihre Aussage nicht.
      10 14 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 07.09.2017 12:40
      Highlight All die Anschuldigungen an Russland, obwohl Trump nicht mal so handelt, wie Putin es gern hätte. Und dass man im Monatsrhythmus was Neues erfindet.
      10 12 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.09.2017 13:09
      Highlight Sie glauben also nicht, dass Russland versucht, auf ausländische Wahlen Einfluss zu nehmen?
      14 9 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 07.09.2017 14:20
      Highlight Nicht mehr wie andere Länder auch.
      10 11 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.09.2017 15:23
      Highlight Demzufolge wäre ja der Bericht durchaus glaubhaft. Was nochmals haben Sie zu beanstanden?
      12 6 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 07.09.2017 18:14
      Highlight Dass es zu Russlandeinmischung 100 Berichte gibt, und die anderen werden nichtmal erwähnt.
      7 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 08.09.2017 00:57
      Highlight Welche denn?
      2 5 Melden
    • Raphael Stein 10.09.2017 22:59
      Highlight Mensch Törpe du kannst manchmal schwer von Begriff sein.
      2 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 11.09.2017 10:57
      Highlight Das glaube ich nicht. Der gute Sebastian Windelspiess schwafelt erst davon, es wäre nicht glaubhaft, dass Russland Facebook Ads geschaltet haben soll "macht null Sinn". Dann schwenkt er um und sagt, dass das aber Andere auch tun würden. Und schliesslich stört ihn einfach die Gewichtung der Berichterstattung.

      Folglich bin ich nicht schwer von Begriff, Herr Windelspiess aber nicht zu kongruenter Argumentation fähig.
      4 2 Melden
    • Raphael Stein 11.09.2017 14:20
      Highlight Dann übernimm doch gleich den Lead,
      statt Lehrerlis zu spielen. Hätten wohl mehr davon.
      Effizeinter wär das auch.

      Zudem, lass die doch im Schatten stehen.
      3 2 Melden
  • Lowend 07.09.2017 09:47
    Highlight Auch Watson ist inzwischen zum Propagandainstrument der rechtspopulistischen Trollarmeen verkommen.

    Genau wie bei den russischen Trollen geht es denen nur darum, die Menschen zu verunsichern und gegen die etablierte Politik aufzuwiegeln, denn nur verunsicherte Menschen sind für populistische Parolen empfänglich.

    Einfach nur schade, dass sich Watson von denen für deren defätistische Propaganda derart massiv missbrauchen lässt!
    12 35 Melden
    • Töfflifahrer 08.09.2017 08:06
      Highlight Na ja, um den Otto Normalbürger gegen die vorherrschende Politik aufzubringen, braucht es beim besten Willen kein Watson.
      3 1 Melden
  • Informant 07.09.2017 08:55
    Highlight Genial, Regime-Change für 100'000 Franken.
    Die Amis brauchten in der Ukraine 5 Milliarden für das selbe Resultat.

    40 16 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.09.2017 09:37
      Highlight Auf den Denialismus folgt der Relativismus.

      Es steht im Artikel nichts über die Wirkung dieser Einflussnahme. Aber schön, dass wir den Verneinungsmodus nun hinter uns gelassen haben.
      14 19 Melden
    • Hierundjetzt 07.09.2017 09:42
      Highlight Deine Aussage kannst Du ja jetzt bestimmt belegen. Unser Informant mit seinen frei erfundenen Geschichtli. Immer wieder ein Leckerbissen 😂😂😂
      12 17 Melden
    • Sebastian Wendelspiess 07.09.2017 11:23
      Highlight @hierundjetzt ach das geleakte Nulandtelefonat vergessen? Kam sogar in unseren Medien.
      16 8 Melden
    • Informant 07.09.2017 12:27
      Highlight @Hierundjetzt, Unwissen durch Gelächter zu überdecken war noch nie ein probates Mittel.

      16 6 Melden
  • URSS 07.09.2017 08:33
    Highlight Wie schon oft erwähnt, Putin mag ein guter Taktiker sein, aber er ist ein mieser Stratege. Schlussendlich beisst sich die russische Katze irgendwann selber in den Schwanz.
    18 28 Melden
  • Gelöschter Benutzer 07.09.2017 08:30
    Highlight Anscheinend hat man in Russland mir Socialmedien noch nicht viel Erfahrung, das man so ineffiziet vorgeht.

    Die USA hat da längst Bots, die mithilfe von künstlicher Intelligenz die Meinungsmache zu so gut jedem Thema beeinflussen können.

    Vorbei sind die Zeiten als die USA noch Trolls benötigte:



    25 1 Melden
  • Toerpe Zwerg 07.09.2017 08:05
    Highlight Wie unter jedem Artikel über kleinere und grössere Schweinereien herrschen in der Kommentarspalte Negierung und Whataboutismus.

    33 20 Melden
    • walsi 07.09.2017 09:57
      Highlight @Toerpe Zwerg: Ist diese Erkenntnis nun diese "Smoking Gun" nach der man so lange gesucht hat? Wohl eher nicht, es ist wohl eher nur ein " Frauenfurz"!
      13 6 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.09.2017 12:09
      Highlight Die Smoking Gun in dieser Geschichte wäre ein Beweis für eine direkte Zusammenarbeit oder Absprache zwischen einer ausländischen Macht und einem Präsidentschaftskandidaten oder dessen Wahlkampfteam.

      Dass Russland versucht hat Einfluss zu nehmen in den USA und auch in Frankreich ist klar, aber weder eine Überraschung noch ein besonderes Drama. Hier kann es entsprechend auch keine smoking gun geben.
      10 8 Melden
  • Posersalami 07.09.2017 07:51
    Highlight "wie russische Fake-Accounts das soziale Netzwerk im US-Wahlkampf für politische Propaganda missbraucht haben sollen. "

    Hat Facebook auch Erkentnisse, wie andere Gruppen die Plattform mit Propaganda fluten? Hat Facebook auch Erkenntnisse, wie die USA in anderen Ländern den Wahlkampf beeinflussen?

    Wie labil ist eigentlich die Demokratie in den USA, dass die sich durch lächerliche 3000 Anzeigen kippen lassen soll? Das klingt alles sehr weit hergeholt.
    33 17 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.09.2017 09:34
      Highlight Sie überinterpretieren. Diese eher kleine Facebook Kampagne ist bloss ein Puzzlestein im der vermutlich stattgefundenen Versuch des Kreml, Einfluss zu nehmen. Es darf mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit angenommen werden, dass Russland versucht hat Einfluss zu nehmen. Dass aber trotz der sehr umfassenden Untersuchungen bislang nichts wirklich grosses ans Licht kam darf man davon ausgehen, dass auch der Kreml nur mit Wasser kocht und sein Einfluss eher klein war.
      9 10 Melden
    • Posersalami 07.09.2017 11:38
      Highlight Natürlich war der Einfluss von Russland klein. Dass eine Beeinflussung stattfand steht für mich ausser Frage, der Russe ist auf der Weltbühne nunmal zurück. Da gehört es dann halt auch dazu Wahlen zu beeinflussen, vor allem wenn der andere schon massivst in meinen Wahlkampf eingegriffen hat. Ich würde nicht anders handeln.

      Und eben sind die USA das letzte Land auf der Welt dass sich beschweren darf wenn jemand bei ihnen versucht Einfluss zu nehmen. Wie man in den Walt ruft und so..
      13 7 Melden
  • Bob_das_Fahrrad 07.09.2017 07:38
    Highlight $100'000.-
    Gar nicht mal so viel Geld, um ein Durcheinander anzurichten..
    Andererseits,.. wenn die sozialen Spannungen nicht schon vorher dagewesen wären, hätte die Kampagne auch nichts gebracht...
    41 3 Melden
  • mob barley 07.09.2017 07:22
    Highlight Na und?
    Die Amis beeinflussen seit Jahrzehnten die Wahlen in allen möglichen Ländern. Und wenns nicht hilft, zetteln sie auch mal Kriege an.
    Ausserdem sind 100'000$ ein lächerlicher Betrag, verglichen mit den Milliarden, die insgesamt in den Wahlkampf fliessen.
    43 24 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.09.2017 08:02
      Highlight Die Anzeigen dürften nur der Ausgangspunkt bzw. eine Unterstützung gewesen sein für die Putin Accounts, von welchen sie weiterbearbeitet wurden.
      18 14 Melden
  • o.o 07.09.2017 07:21
    Highlight "Clinton’s emails, which were stolen by the Russians, have never been found. But as I’ve mentioned numerous times, the messages are still in the possession of the National Security Agency (NSA), which offered to give them to the FBI."

    http://nypost.com/2017/09/04/proof-that-investigating-trump-is-starting-to-backfire-for-democrats/

    Berichtet ihr auch darüber?
    23 24 Melden
    • Hierundjetzt 07.09.2017 09:44
      Highlight ...abgesehen davon, dass Du englische Texte nicht mal übersetzen kannst, was hat dies mit Dem Artikel zu tun?
      13 12 Melden
    • Juliet Bravo 07.09.2017 11:47
      Highlight And whatabout...
      12 10 Melden
    • Asmodeus 07.09.2017 11:53
      Highlight "Die New York Post (von 1801 bis 1934 New-York Evening Post) ist eine konservative Boulevardzeitung aus New York und eine der ältesten Tageszeitungen der USA. Sie wird heute von der mit Rupert Murdoch assoziierten News Corporation herausgegeben."

      Derselbe Rupert Murdoch dem auch Fox News gehört. Nough said
      10 9 Melden
  • Don Alejandro 07.09.2017 07:15
    Highlight Es ist unbestritten, dass Russland Einfluss suchte. Auch wenn der hier aufgedeckte Fall verhältnismässig klein ist. Bevor nun aber wieder eine grosse Empörungswelle anschwillt, sollte man den unglaublichen intransparenten Einfluss der Lobbies in den hiesigen und ausländischen Parlamenten bedenken. Der schlimmste Feind der Demokratie ist die Wirtschaft, welche sich schon längst in die Politik eingekauft hat um die Partikularinteressen der Inhaber zu verteidigen und auszubauen.
    50 3 Melden
  • Marcelo 07.09.2017 07:10
    Highlight @Watson: Könnt Ihr bitte zu folgenden zwei Aussagen im sda-Artikel noch die Quelle angeben. Der Facebook-Blog beinhaltet in keinster Weise solche Aussagen:

    «Dem Kreml nahe stehenden russische Internet-Trolls»

    «Facebook habe eine «Troll-Farm» in St.Petersburg identifiziert, die bereits in der Vergangenheit Pro-Kreml-Propaganda verbreitet hatte. Es gebe konkrete Hinweise, dass die Internet Research Agency verwickelt sei.»
    34 6 Melden
  • LYX 07.09.2017 07:08
    Highlight So ein Schwachsinn. Jeder hat sein Kreuz auf dem Wahlzettel ganz alleine gemacht.
    26 29 Melden
  • "let's dance" 07.09.2017 06:50
    Highlight Als mein Vater vor jahren meinte das Internet sei unser Untergang... lachte ich, aber jetzt muss ich ihm langsam recht geben...
    35 31 Melden
  • Theor 07.09.2017 06:48
    Highlight Das ganze ist bestimmt keine schöne Sache, aber wenn ich mir die Zahl so anschaue, empfinde ich sie für angebliche Wahlmanipulation doch lächerlich klein. 100'000 sind für eine Werbekampagne, welche in ganz Anerika Einfluss haben soll, praktisch gar nichts. Da werden ein paar amerikanische Milliardäre privat ein vielfaches an Werbung gekauft haben, um ihren Favorit zu unterstützen.

    Also Fatal finde ich diese Entdeckung nicht gerade. Mehr in der Kategorie "Aus einer Mücke einen Elefanten machen."
    61 24 Melden
    • 25% Zensiert 07.09.2017 07:23
      Highlight Stimmt, 100'000 Dollar ist ein extrem winziger Media-kauf neben einer politischen Schlacht von mehr als $2 Milliarden.
      21 5 Melden
    • Asmodeus 07.09.2017 07:36
      Highlight Es klingt nach nichts, aber Du unterschätzt die virale Wirkung von Facebook.

      Es reicht 100 Dollar zu bezahlen und zigtausend Leute sehen Deinen Beitrag.
      Diese teilen ihn dann und Du erreichst viel mehr Leute als via sauteure Fernsehwerbung.
      20 21 Melden
    • Nevermind 07.09.2017 07:42
      Highlight Schach spielt man mit mehr als einer Figur.
      16 0 Melden
    • Theor 07.09.2017 07:55
      Highlight @Asmodeus

      Nein, tuh ich nicht. Wir mussten bereits mehrere Werbekonzepte für unsere Firma planen und von 200'000 Franken für Onlinewerbung über diverse Angebote für Plakatwerbung bis zu 1 Mio für einen Fernsehspott wurde uns alles angeboten und wir mussten es bezüglich Kosten, Reichweite und und Wirkung vom internen PR-Büro analysieren lassen. Und das sind die Kosten für ein Land so gross wie die Schweiz. Gegen Amerika ist das ein absoluter Witz.

      In Amerika wurden gemäss Schätzungen 7.5 Milliarden für den Wahlkampf ausgegeben. 100'000 Franken sind da definitiv nichts.
      16 4 Melden
    • Asmodeus 07.09.2017 09:12
      Highlight Wenn Ihr das analysieren musstet, dann wirst Du mir aber zugestehen müssen, dass die virale Wirkung von Facebook um ein vielfaches höher ist als eine simple (und sauteure) Fernsehwerbung.

      Vor Allem wenn man ein komplettes Konstrukt aufbaut um Geschichten wie Pizzagate etc.

      100 000 an Facebook um die Lawine ins Rollen zu bringen. Falsche Homepages um den Eindruck zu erwecken die Informationen wären echt.
      Breitbart und Co. greifen das Thema dann auf und Du hast Deine Ruhe.
      9 9 Melden
    • Theor 07.09.2017 09:36
      Highlight Ja und Nein. Die Fernsehwerbung fanden wir auch alle nur absurd. Da rechtfertigt sich Preis und Leistung niemals. Dagegen ist Internetwerbung ein vielfaches effektiver. Trozdem muss man die Relationen sehen, auch auf dieser Werbeplattform sind 100'000 nichts. Da muss man schon einen viralen Hit landen, um mit dem Budget was zu erreichen. Und das sage ich zum Schweizer Markt. Um ein Land so kulturell vielfältig wie Amerika werbetechnisch zu erreichen, braucht es meiner Auffassung nochmal viel viel mehr.

      Nochmals zum Vergleich: Der Präsidentenwahlkampf verschlang etwa 7.5 Milliarden $.
      8 1 Melden
    • Asmodeus 07.09.2017 11:50
      Highlight "Da muss man schon einen viralen Hit landen, um mit dem Budget was zu erreichen."

      Natürlich. Aber genau das ist für die Russland-Trolle doch ein leichtes.

      Facebook hat ja nur direkt 100'000 erhalten für die Werbung selbst. Die Verbreitung und Viralisierung ist ein komplett separates Vorgehen, dass sich Russland garantiert auch hat einiges Kosten lassen.

      Putin-Trolle die Informationen an Breitbart leaken, gefälschte Homepages, Youtube-Videos, gefälschte Facebook-Accounts etc. etc.

      Das sind alles Dinge die nicht bei den 100'000$ aufgelistet werden und garantiert Millionen gekostet haben.
      7 7 Melden
  • Constant Gardener 07.09.2017 06:14
    6 4 Melden
  • Radiochopf 07.09.2017 06:12
    Highlight Also mit 100'000 Dollar haben die Russen die US-Wahlen entscheidend beeinflusst? Was für ein Schnäppchen! .. und Facebook hat die 100'000 Dollar natürlich einfach so angenommen und merken erst 1 Jahr später von dieser unglaublichen
    Manipulation? Ja das hört sich sehr glaubwürdig an, jetzt haben sie mich und alle anderen sicher total überzeugt..
    42 35 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.09.2017 07:02
      Highlight Ihre Verteidigungslinie zur Aufrechterhaltung Ihrer Haltung ist das in Zweifel ziehen der Nachricht?

      Ich hätte mich jetzt eher darauf konzentriert, das Ausmass des aufgedecken als das zu benennen, was es ist: Klein.
      20 23 Melden
  • derEchteElch 07.09.2017 05:23
    Highlight Immer wieder das selbe, deswegen kürze ich meinen Kommentar ab.

    Die USA heulen jetzt gross, weil sie mit ihren eigenen Waffen geschlagen wurden, die USAID tut nichts anderes, als die Politik fremder Länder zu beeinflussen und US-freundlich zu lenken.

    Wer massiv (auch über verdeckte CIA-Aktionen) die Politik eines anderen Landes beeinflusst und überall Spione in den Botschaften platzieren und Abhöranlagen einrichten, muss damit rechnen, dass irgendwann eine Retourkutsche folgt.

    Ist eigentlich nur fair.
    61 21 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.09.2017 07:05
      Highlight Wer heult denn? Es gibt eine Untersuchung zu vermuteter Wahlbeeinflussen und die Rolle eines Präsidentschaftskandidaten darin.

      Heulen tun die US Haters und die Putinlovers und das jedes mal, wenn Putin wieder einer Sauerei überführt wird.
      25 32 Melden
    • Bob_das_Fahrrad 07.09.2017 07:41
      Highlight ..und weswegen ist es fair, wenn die Russen sich genauso falsch verhalten, wie die Amis? Altes Testament und so.. Auge um Auge.. oder wie?
      19 15 Melden
    • Posersalami 07.09.2017 07:53
      Highlight Nein nein nein! Die USA als Hort der Freiheit und Menschenrechte darf in anderen Ländern herumpfuschen, weil sie das immer nur mit Blick auf Freiheit und Demokratie tun! Sie haben das einfach noch nicht verstanden.
      16 8 Melden
    • derEchteElch 07.09.2017 08:01
      Highlight @Doppel-Zwerg & @Bob; IHR missversteht etwas vollkommen;

      "...benutzt haben sollen."
      "...kauften offenbar..."
      "...soll auch versucht haben..."

      Das sind Suggestionen. Unbestätigte Unterstellungen und Vermutungen. Sie müssen die Formulierung richtig lesen und lernen zu verstehen.
      14 8 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.09.2017 09:31
      Highlight Da haben Sie im Deutschunterricht schlecht aufgepasst.

      Diese Formulierungen mit subjektiven Modalverben drücken aus, dass jemand anderes etwas behauptet/erzählt hat. Mit diesen Formulierungen gibt man wider, dass ein beschrieben er Sachverhalt nicht objektiviert wurde, sondern sein auf Drittbeschreibungen beruht.

      Damit ist der Einsatz dieser Formulierungen das exakte Gegenteil von dem was Sie behaupten. Das sind keine Suggestionen, sondern Relativierungen.

      Nachsitzen.
      7 9 Melden
    • Posersalami 07.09.2017 10:08
      Highlight @Toerpe Zwerg: Die USA haben kein Recht, sich über eine Beeinflussung ihrer Wahl zu beschweren. Dies sage ich vor dem Hintergrund, dass die USA das Land Nr.1 sind wenn es darum geht, in anderen Ländern Wahlen zu beeinflussen. Von herbeigebombten Regime Changes fange ich jetzt gar nicht erst an.
      9 4 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.09.2017 12:12
      Highlight Können Sie mir bitte zeigen, wo und bei wem sich die USA beschweren über die Einflussnahme?

      Und selbst wenn sie das tun würden, wäre auch das durchaus statthaft, oder würden Sie denn die Einflussnahme der USA in anderen Ländern absolutieren?
      6 7 Melden
  • sebi25 07.09.2017 04:51
    Highlight Wow, auch der letzte Hinterbliebenen der noch nicht gecheckt hat das Putin seinen Spass hat, sollte es nun wissen.
    Und die Internet Verteidigung/Cyber Warfare wird wichtiger als lanweilige Düsenjets...

    Ps: Impeachment
    28 20 Melden
  • Spooky 07.09.2017 02:56
    Highlight "...für politische Propaganda benutzt haben sollen."
    "...russische Internet-Trolls kauften offenbar..."
    "Putins Troll-Truppe soll auch versucht haben..."

    Das ist Kampagnenjournalismus, mehr nicht 😡!
    57 37 Melden
    • Toerpe Zwerg 07.09.2017 06:58
      Highlight Können Sie das etwas ausführen? Zweifeln Sie den Inhalt an oder stören Sie sich an der Sprache?
      15 23 Melden
    • derEchteElch 07.09.2017 08:04
      Highlight @Doppelzwerg; Die Suggestivformulierung stört.

      Diese ist zu recht bei polizeilichen und gerichtlichen Vernehmungen nicht zulässig, weil sie die Denkweise und Meinung des Gegenübers stark beeinflusst, ohne dass der Inhalt war sein muss.

      Würde herauskommen, dass die Polizei Suggestivfragen stellt wäre der Aufschrei gross. Mscht dies ein Newsportal ist das wie selbstverständlich & wird akzeptiert.
      16 10 Melden
    • walsi 07.09.2017 08:14
      Highlight @Tierpe Zwerg: Immer wenn Journalisten de Konjunktiv benötigen ist das ein deutlicher Hinweis, dass das was sie sagen nicht mit nachprüfbaren Beweisen unterlegt ist und mehr mit Hörensagen als seröser Recherche zu tun hat.
      14 8 Melden
    • Kawabanga 07.09.2017 08:42
      Highlight @walsi: Das hat nichts mit "nicht seriöser Recherche" zu tun.

      Es muss ja wohl so geschrieben werden, weil es eben nicht nachweisbar ist. Trotzdem wird der Vorwurf von den USA resp. Facebook erhoben, was dazu führt, dass darüber berichtet wird.

      Es wird etwas behauptet, das berichtenswert ist, also wird der Konjuktiv verwendet, weil alles andere ja verbreitung falscher Tatsachen wäre.

      Die Alternative wäre, dass man einfach nicht darüber schreibt, aber das wäre ja dann auch wieder nicht okay, weil man dann "News verschwiegen" hätte.

      Irgendwas gibt es doch immer zu motzen.
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    • Toerpe Zwerg 07.09.2017 12:15
      Highlight Die Formulierung ist nicht suggestiv, sondern gibt bloss wieder, dass diese Behauptungen von der Redaktion nicht überprüft werden können. Sie Formulierung hat relativierenden Charakter und ist entsprechend korrekt und transparent und eigentlich ganz auf der Linie derjenigen, die den Wahrheitsgehalt in Zweifel ziehen. Was genau haben Sie denn daran auszusetzen @walsi?

      "Die USA" btw. erheben keinerlei Vorwürfe.
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    • Enzasa 07.09.2017 12:36
      Highlight Es muss solange " mutmaßlich" genannt werden bis ein Gericht ein offizielles Urteil fällt.
      Das ist korrekte Berichterstattung.
      Der echte Elch, Spooky u.a.
      Was sie mokieren, erklärt den Erfolg von Fake News.
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