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USA warnen vor Hackerattacken auf Atom- und Energiewirtschaft

01.07.17, 09:24 01.07.17, 16:29

Die US-Regierung warnt die Industrie vor Hackerangriffen auf Atom- und Energiefirmen. Das geht aus einem gemeinsamen Bericht des Ministeriums für innere Sicherheit und der Bundespolizei FBI hervor, der Reuters am Freitag vorlag.

Darin werden bestimmte Attacken beschrieben, ohne allerdings die Namen der betroffenen Unternehmen zu nennen. In manchen Fällen sei es den Angreifern gelungen, die Netzwerke der Opfer zu beeinträchtigen.

Die Hacker seien mittels gefälschter E-Mails an Anmeldedaten gelangt (Phishing) und hätten sich so Zugang zu den IT-Systemen verschafft. Der Energiesektor sei schon immer ein wichtiges Ziel derartiger Angriffe gewesen. Dabei gehe es sowohl um Cyberspionage als auch um die Unterbrechung der Versorgung im Falle von Konflikten, heisst es in dem Bericht.

In der vergangenen Woche hatte es erneut einen internationalen Cyberangriff auf Unternehmen gegeben. Ein Virus mit dem Namen «NotPetya» breitete sich von der Ukraine aus rund um den Globus aus. Das Schadprogramm verschlüsselte Daten auf betroffenen Rechnern und legte sie damit lahm. Dies führte zu Betriebsstörungen in Häfen, Anwaltskanzleien und Fabriken. (sda/reu)

Datendiebstahl bei Yahoo

1m 3s

Datendiebstahl bei Yahoo

Video: reuters

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Markus Wüthrich, 5.5.2017
Tolle Artikel jenseits des Mainstreams. Meine Hauptinformations- und Unterhaltungsquelle.
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13Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Alice36 03.07.2017 12:36
    Highlight Ist doch sonnenklar, AKW's müssen unbedingt ans Internet so können sie selbständig Brennstäbe bestellen oder ihre Containment?s röntgen. Im ernst im Krisenfall funktioniert ja wohl erst mal gar nichts dazu brauchts keine Malware siehe New Orleans und Katrina. Bei uns würden die Verantwortlichen in der NAZ und der Politik mal eben 3 Tage Diskutieren wer denn jetzt die nötigen Entscheidungen trifft. Glaubt mir es braucht keine Hackerattacken um die Welt ins Chaos zu stürzen das schaffen wir auch so ;-)
    8 0 Melden
  • Naughtious Maximus 02.07.2017 18:18
    Highlight Hacker aus Russland wahrscheinlich. Oder wie wäre es mit wieder etwas mehr Pfeffer gegen Nordkorea.
    Die USA ist der grösste Provokateur. Einfach nicht drauf eingehen und nicht beachten. Wie ein kleines, starrköpfiges Kind.
    4 2 Melden
  • Radiochopf 01.07.2017 14:30
    Highlight Spätestens seit Stuxnet wissen auch die letzten das dies möglich ist.. wer hat nochmals diese Malware geschrieben um iranische AKW's zu zerstören? Ach ne, US-Geheimdienste...
    25 5 Melden
    • reaper54 01.07.2017 19:20
      Highlight Und wer hat dem Iran das Material geliefert um AKWs und waffenfähiges plutonium herzustellen?
      Ups das war ja ein CHer Unternehmen...
      aber he sie werden es ja nur Friedlich verwenden 😂
      7 11 Melden
  • blueberry muffin 01.07.2017 13:38
    Highlight Zum Glück haben wir unsere schon abgestellt.

    ...

    Zum Glück stehen unsere nur in Kantonen die eh schon im Arsch sind. :)
    14 8 Melden
  • Verifiable Truth 01.07.2017 12:41
    Highlight Interessant, und an welchen Staat ist diese Warnung gerichtet? An Russland oder China vielleicht. Das letzte mal USA haben gewarnt vor einer chemischen Attacke , und die wurde dann auch tatsächlich ausgeführt, Twittermeldungen würden bereits vorbereitet, und der schuldige genannt . Was man nicht alles macht im Interesse der USA.
    18 5 Melden
  • Sebastian Wendelspiess 01.07.2017 12:26
    Highlight Warnt ihr uns vor euch selber? Oder wer hat das Schlammassel mit Stuxnet und all den NSA-Backdoors angefangen?
    28 4 Melden
    • blueberry muffin 01.07.2017 22:06
      Highlight Watson? :o
      1 3 Melden
  • meine senf 01.07.2017 11:53
    Highlight Man sollte halt AKWs nicht an das Internet anschliessen, dann gäbe es dieses Problem nicht.

    Irgendwie läuft die Diskussion falsch rum.

    Zuerst schliesst man kritische Infrastruktur an das Internet an, obwohl es vorher Jahrzehnte ohne ging.

    Meist nach dem Motto "ist halt so bequem", "wird schon gutgehen", "der Softwareverkäufter hat gesagt, es sei ganz sicher" oder weil man Hypes folgen will/"muss".

    Anschliessend merkt man, dass es doch nicht so sicher ist und gibt Milliarden für irgenwelche aktionistischen "Cyber"-Massnahmen aus.

    Immerhin: der Softwareverkäufer profitiert so doppelt.
    28 6 Melden
    • blueberry muffin 01.07.2017 13:39
      Highlight Naja, auch ohne Internet kommt man von aussen rein.
      12 2 Melden
    • kobL 01.07.2017 14:15
      Highlight Auch Systeme, die nicht an das Internet angeschlossen sind, sind verwundbar. Der Aufwand ist zwar viel grösser Vergleich, aber durchaus machbar, wenn die nötigen Ressourcen verfügbar sind.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Stuxnet
      18 0 Melden
  • pamayer 01.07.2017 10:23
    Highlight Hacker Angriff auf das Mobilfunk Netz und wir sind ziemlich am Arsch.

    Ebenso auf Spitäler, SBB Zenralrechner, Verkehrsstress gut etc etc.

    Mit der fortschreitenden Digitalisierung begeben wir uns eben auch auf sehr dünnes Eis.
    16 5 Melden
    • penetranz 01.07.2017 13:54
      Highlight Wenn sich die nächste industrielle Revolution 4.0 erstmal durchgesetzt hat, werden wir uns noch wundern ob der Probleme welche diese beinhaltet.
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