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So gefährlich sind die Cyberwaffen der CIA

WikiLeaks hat Tausende Dokumente veröffentlicht, die den Cyber-Werkzeugkasten der CIA offenlegen sollen. Was bedeutet das für Nutzer? Kann der Geheimdienst damit auch WhatsApp knacken? Antworten auf die wichtigen Fragen.

08.03.17, 16:40 08.03.17, 17:05

Andreas Albert, Markus Böhm und Angela Gruber

Bild: Larry Downing/REUTERS

Ein Artikel von

Der US-Geheimdienst Central Intelligence Agency (CIA) ist offenbar schon seit Längerem dabei, sich seine «eigene NSA» aufzubauen: Diese Botschaft vermittelt zumindest WikiLeaks mit seinen neuesten Enthüllungen. Am Dienstag stellte das Enthüllungsportal von Julian Assange Tausende interne, teils geheime Dokumente der CIA online. Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen zu dem neuen Leak.

Worum geht es in den Dokumenten?

Das WikiLeaks-Material dreht sich um mutmassliche Spionage-Praktiken der CIA. Im ersten Schwung des Leaks mit dem Namen «Vault 7», über die auch der Spiegel berichtete, geben knapp 9000 Dokumente und Dateien einen Überblick über das CIA-Repertoire an Cyberwaffen. Zu diesem Repertoire gehört Schadsoftware wie Viren und Trojaner. Ausserdem soll die CIA gezielt noch offene Schwachstellen in Systemen ausnutzen, sogenannte Zero-Day-Exploits.

Die Dokumente legen nahe, dass die CIA iPhones von Apple, Android-Geräte von Google, Windows-Rechner und auch mit dem Internet vernetzte Fernseher angreift. So soll etwa der Samsung-Smart-TV F8000 von der CIA in einen Zustand des «Fake Off» versetzt werden können. Der Besitzer denkt dann, das Gerät sei ausgeschaltet, heisst es. Die CIA kontrolliere in der Operation mit dem Codenamen «Weeping Angel» aber das Mikrofon und die Webcam des TV-Geräts.

Weitere Dokumente deuten darauf hin, dass die CIA die Steuerung von vernetzten Autos übernehmen könnte. So könnte der Geheimdienst nach Spekulationen von WikiLeaks schwer aufzuklärende Mordanschläge verüben. Ob er die nötigen Kapazitäten für einen solchen Angriff aber wirklich erreicht hat, lassen die Dokumente offen.

Die CIA spioniert offenbar zudem nicht nur aus den USA. Hacker des Dienstes sind gemäss den Enthüllungen auch im amerikanischen Generalkonsulat in Frankfurt am Main tätig. Es beherbergt laut WikiLeaks-Dokumenten auf seinem Gelände eine «Sensitive Compartmented Information Facility» (SCIF) – einen Gebäudeteil, der nur Mitarbeitern der CIA und anderer US-Geheimdienste zugänglich ist.

Was heisst das für mich als Nutzer?

Stimmen die Informationen aus den Dokumenten, hat die CIA offenbar weitreichende Möglichkeiten, technische Geräte von Zielpersonen anzugreifen. Für Beunruhigung dürfte vor allem die Behauptung sorgen, dass es der CIA angeblich gelungen ist, die Verschlüsselung von Messengerdiensten wie WhatsApp, Signal oder Telegram zu umgehen.

Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass die Verschlüsselung, die etwa WhatsApp letztes Jahr eingeführt hat, geknackt werden kann. Das betonte der Krypto-Spezialist Open Whisper Systems, der die technische Basis für die Sicherheit von Kommunikations-Apps wie WhatsApp und Signal liefert. Die Verschlüsselung an sich hält die Firma weiter für sicher. Vielmehr gehe es in den beschriebenen Szenarien darum, die Software der Telefone zu hacken.

Auf diesem Weg könnten dann Informationen vor der Verschlüsselung oder nach der Entschlüsselung abgegriffen werden – weil der Angreifer sich Zugriff auf die Geräte verschaffen konnte. WhatsApp oder Telegram als App-Anbieter können gegen solche Angriffe nichts machen: Hier wären etwa Apple und Google gefragt, ihre Systeme zu schützen.

Nutzer stehen aber zumindest in der Verantwortung, ihre Betriebssysteme und Apps aktuell zu halten. Wer etwa eine veraltete Android-Version benutzt, in der Sicherheitslücken nicht mehr geschlossen werden, ist ein leichtes Ziel für Angreifer.

Gegen Geheimdienste-Angriffe, die auf Zero-Day-Exploits in den Betriebssystemen basieren, kann man sich dagegen schwer schützen. Immerhin ist das Ausnutzen solcher Lücken meist mit grösserem Aufwand verbunden. Weil das Risiko einer Entdeckung bei massenhafter Ausnutzung steigt, ist davon auszugehen, dass auch die CIA im Zweifelsfall eher auf zielgerichtete Attacken auf einzelne Personen setzt.

Was weiss man über die Hintergründe der Veröffentlichung?

Eine anonyme Quelle soll WikiLeaks das Material zugespielt haben. Laut WikiLeaks kursierten die Dokumente unter US-Regierungshackern und Zulieferfirmen und sollen aus diesen Kreisen zur Enthüllungsplattform gelangt sein.

Nach eigenen Angaben haben die Mitarbeiter der Organisation die Dokumente mehrere Monate lang durchgearbeitet und vor der Veröffentlichung bestimmte Stellen geschwärzt – zum Beispiel die Klarnamen von CIA-Mitarbeitern, ihre E-Mail-Adressen oder die IP-Adressen ihrer Rechner.

In der Vergangenheit hatte es immer wieder Kritik an WikiLeaks gegeben, weil die Plattform grosse Mengen unbearbeiteter Dokumente online gestellt hatte. Dass WikiLeaks diese umstrittene Arbeitsweise nun offenbar angepasst hat, ging im Zuge der Enthüllungen fast ein wenig unter. Unter anderem wies aber der Journalist Glenn Greenwald, der selbst mit den Snowden-Dokumenten über die NSA gearbeitet hatte, auf diesen Umstand hin.

Welche Reaktionen gab es auf die Enthüllungen?

Die CIA kommentierte die WikiLeaks-Veröffentlichung nur knapp. «Wir äussern uns nicht zur Authentizität oder den Inhalt von angeblichen Geheimdienst-Dokumenten», sagte ein Sprecher auf eine Anfrage der Nachrichtenagentur DPA. Auch der Sprecher von US-Präsident Donald Trump, Sean Spicer, wollte das Leak nicht kommentieren.

Ein Sprecher der Bundesregierung sagte dem «Spiegel» auf Anfrage, man äussere sich zu nachrichtendienstlichen Angelegenheiten «grundsätzlich nur gegenüber den zuständigen, geheim tagenden Gremien des Deutschen Bundestages.» Ein Sprecher des Aussenministeriums sagte laut der Nachrichtenagentur Reuters, man stehe in engem Kontakt mit den US-Behörden. Auch der deutsche Generalbundesanwalt will sich laut einem Sprecher das Leak ansehen und Ermittlungen einleiten, sollten sich konkrete Hinweise auf Fehlverhalten finden.

Von Samsung, deren Fernsehgerät in den Leaks auftaucht, hiess es auf Anfrage des «Spiegel», der Schutz der Kundenprivatsphäre habe für die Firma einen sehr hohen Stellenwert. Man prüfe die aktuellen Berichte «mit höchster Dringlichkeit».

Ein Apple-Sprecher sagte dem US-Portal «TechCrunch», dass «viele» der in den Leaks genannten Schwachstellen durch seine Firma bereits behoben seien: «Wir werden weiter daran arbeiten, alle entdeckten Schwachstellen schnell zu schliessen.»

mit Material von dpa

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Charly Otherman, 5.5.2017
Watson kann nicht nur lustig! Auch für Deutsche (wie mich) ein Muss, obwohl ich das schweizerische nicht immer verstehe.
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    Alle Leser-Kommentare
  • Radiochopf 09.03.2017 09:16
    Highlight Spicer hat gestern an einer Pressekonferenz Stellung zu den Leaks genommen.. wieso ist davon nichts zu lesen in den Medien heute? Früher hat man nur Stunden später Artikel über Spicer gelesen.. vielleicht weil er gestern zurecht gesagt hat, dass die Leaks mit der Trump-Administration nichts zu tun haben, sondern mit den Obama/Bush-Administrationen zuvor?.. hier sieht man ebenfalls die Heuchlerei und Doppelmoral der Medien..
    1 2 Melden
  • Radiochopf 09.03.2017 00:37
    Highlight Die Doppelmoral und Heuchlerei einiger Schreiber und Medien ist echt lustig.. wenn die Russen angeblich die Wahlen oder Demokraten hacken, dann wird wochenlang darüber berichtet.. wenn es Leaks und klare Beweise gibt, dass die USA alles und jeden Hacken und sogar falsche Identitäten vortäuschen, in Frankfurt das US-Konsulat als CIA-Hackerbasis nutzen, dann ist alles ok und normal.. als die USA 100e russische Diplomaten aus den USA rausgeschmissen haben weil sie angeblich Hacker waren haben alle geklatscht.. die Deutschen würde es nicht mal jetzt wagen einen US-Diplomaten rauszuschmeissen...
    18 4 Melden
  • Soli Dar 08.03.2017 23:47
    Highlight http://www.nachdenkseiten.de/?p=37327#more-37327
    Die CIA spioniert also von Frankfurt aus. Interessant. Und wen spioniert man wo mit welcher Begründung aus? Ist das demokratisch legitimiert? Und juristisch? Fragen über Fragen … Fragen, die nicht gestellt werden und daher auch nicht beantwortet werden müssen.
    Wäre es nicht die CIA, sondern der FSB gewesen,ja dann sähe die Sache freilich anders aus. Dann hätten wir schon gestern einen ARD-Brennpunkt gehabt und alle Zeitungen würden Zeter und Mordio schreien. Dann gäbe es sicher auch schon morgen einen nationalen Sicherheitsplan zur Cyber-Abwehr.
    11 3 Melden
  • Chrigi-B 08.03.2017 22:51
    Highlight Was glaubt ihr eigentlich?😂 Die entwickeln ihre Werkzeuge nicht weiter? Manchmal wundere ich mich ob der Naivität meiner Mitbürger. Wer ein Atomprogramm lahmlegen kann, Merkel & Konsorten abhört - soll an einem Android, Apple oder SmartTV scheitern? Maaaaadonnaaaaaa!!!
    12 1 Melden
  • dommen 08.03.2017 21:27
    Highlight Das einzig wahre Opfer hier ist der arme Agent, der meinen Browserverlauf durchgehen muss.
    9 3 Melden
    • Radiochopf 09.03.2017 00:38
      Highlight Weil er die Picdumps alle schon vor dir gesehen hat? 😉
      3 1 Melden
  • Informant 08.03.2017 21:14
    Highlight Dass die deutschen Medien Vault7 nur widerwillig und verharmlosend behandeln, ist zu verstehen.
    Doch Watson, deren Zielgruppe die hochvernetzte Generation ist, sollte jetzt eigentlich einen Artikel nach dem andern raushauen. Wie es bei Trump, Erdogan, Ganser, Putin-Themen der Fall ist.

    Tut Watson aber nicht. Wir haben hier einen eingekauften SPON Artikel, der mich emotional in etwa so stark berührt wie ein Kochrezept und den sda/dpa Einstiegs-Artikel, der ziemlich schnell in der Versenkung verschwand.

    Was ist hier los?
    32 1 Melden
    • bokl 08.03.2017 23:11
      Highlight Wer von den Möglichkeiten des Hacking überrascht ist, gehört sicher nicht zur "hochvernetzten Generation"!

      Oder anders gesagt: "Willst du nicht gehackt werden, verbinde dich nicht mit dem Internet!"
      1 6 Melden
  • Hades69 08.03.2017 21:10
    Highlight Es ist so als ob wir jahrelang in unser Wohnzimmer scheissen würden und dann wundern wir uns dass es stinkt und unbewohnbar wird.
    10 2 Melden
  • Tomlate 08.03.2017 21:00
    Highlight Wer an dieser hochtechnologisierten Gesellschaft teilhaben und vor allem mithalten will, wird sich damit abfinden müssen, dass die meisten seiner Geräte zweckentfremdet werden können. Die Anzahl der mit dem Internet verbundenen Dinge nimmt ziemlich schnell zu und sie bieten uns viele Annehmlichkeiten, auf die wir nur ungern verzichten. Lass ich mein Smartphone bewusst im Schlafzimmer, wird die Waage im Bad mithören. Wiederum wird mit dem Internet alles tranparenter. Wir wissen heute auch mehr über die Machenschaften von solchen Institutionen, als das noch vor 20 Jahren der Fall war.
    3 6 Melden
  • isky 08.03.2017 20:40
    Highlight Jetzt mal kurz im Ernst: Hat irgendjemand daran gezweifelt, dass die CIA die Informationen die sie haben will, bekommt?
    Ich verstehe die Brisanz des ganzen nicht. Der Überwachungsstaat ist nun mal leider leider Fakt.
    Wer das Gefühl hat durch die Nutzung von Whatsapp (xD) dem zu entgehen ist höchstens noch naiv.
    10 10 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.03.2017 21:48
      Highlight Tja schaffen wir doch alle Gesetze ab,. Hält sich ja e niemand dran, oder was?
      12 2 Melden
    • isky 08.03.2017 23:16
      Highlight Offensichtlich stehen Organisationen ab einem gewissen Level an Möglichkeiten über dem Gesetz...
      Du oder ich würden Merkel und Co jedenfalls nicht ungestraft abhören können ;)
      2 3 Melden
    • Gelöschter Benutzer 10.03.2017 15:23
      Highlight In Sizilien nennt man solche Organisationen Mafia.
      0 0 Melden
  • pedrinho 08.03.2017 20:26
    Highlight Verschwörungstheoretiker hahaha

    Ist doch ganz klar was alles moeglich ist, wenn das noetige kleingeld in der kasse liegt.

    Neues vom CIA, ROFL, die klauen sogar aus russischen droid foren, laengst ist auch "phone home" standard.

    Mein TV meldet freiwillig unter vielem anderen wann ich welchen sender eingeschaltet habe nach usa, mein kuehlschrank, wenn er nach updates in japan fragt, meldet gleich auch alle sensordaten der letzten 3 wochen und mein phone, na ja, warum wollen alle apps, auch die von watson wohl so viele zugriffe in mein system, ich guck doch nur bildli bei euch an.

    9 2 Melden
  • äti 08.03.2017 20:21
    Highlight Wer kontrolliert eigentlich Wikileaks?
    3 18 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.03.2017 21:49
      Highlight Sie als alter Verschwörungtheoretiker werden uns sicher gleich darüber aufklären ;)
      10 1 Melden
    • äti 08.03.2017 23:05
      Highlight Sorry, bin Faktischt. Deshalb die Frage.
      0 3 Melden
  • xlt 08.03.2017 19:53
    Highlight Hier gibts noch ein paar Informationen (und Vermutungen) mehr:
    https://m.futurezone.at/netzpolitik/experten-hinter-dem-vault-7-leak-steckt-kein-insider/250.693.000
    3 4 Melden
  • MarZ 08.03.2017 19:49
    Highlight Wow, ganz erstaunlich. Die Geheimdienste machen ihre Arbeit. :D
    9 15 Melden
  • fabinho 08.03.2017 18:50
    Highlight Ich möchte das ganze nicht ins lächerliche ziehen, sondern meine das ernst; Hat die CIA jemanden, der auch Mundart Texte lesen kann? Mit Algorithmen, Bots oder was auch immer kann man im Notfall CH-DE wohl kaum durchsuchen so wie es im englischen oder deutschen geht. Oder irre ich mich da?
    15 2 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.03.2017 19:05
      Highlight Da irrst du dich, fabinho. Je mehr Leute Mundart zB. ins Twitter, Facebook oder in sonst ein digitales Medium füttern, desto besser können die Maschinen lernen, diese Dialekte zu verstehen und in andere Sprachen zu übersetzen.

      http://www.digitaltrends.com/cool-tech/machine-learning-dialect/
      19 2 Melden
    • fabinho 08.03.2017 19:20
      Highlight Vielen Dank für den aufschlussreichen Artikel! Aber was soll ich sagen ausser; Oh man... Ich hatte immer gehofft, mit Mundart fährt man relativ sicher... Dann sind wenigstens die Retroromanen noch für eine Zeit sicher vor der CIA!
      14 2 Melden
  • RacKu 08.03.2017 18:28
    Highlight Und jetzt? Netzsperre? Who da f**k cares? Keine 3 Artikellang Empörung... Hauptsache ich kann Bachelor schauen. Der Rest ist mir egal.
    17 7 Melden
    • Rendel 08.03.2017 18:47
      Highlight Na wenn das Dein Niveau ist, ist dir auch nicht zu helfen. Viel Spass beim Bachelor. 😉
      11 9 Melden
    • Tanuki 08.03.2017 19:39
      Highlight Ich nehme ein /S für 500
      7 1 Melden
  • Sumsum 08.03.2017 18:21
    Highlight Obschon die Folgen dieser Leaks kurzfristig nicht absehbar sind. Langfristig werden diese veröffentliche Informationen die betroffenen Systeme sicherer machen.
    Das ist "fresh Food" für Entwickler, Bounty hunters und Security Experten.

    17 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.03.2017 18:50
      Highlight Sumsum: Ich würde eher meinen, langfristig ist das der Tod des Internets, und die Auferstehung des Darknets. ;)

      Reclaim the net!
      20 1 Melden
  • http://bit.ly/2mQDTjX 08.03.2017 18:10
    Highlight Staatskunde Lektion 1: Die primäre Aufgabe eines Staates ist der Schutz seiner Bürger.

    Verfassung Art. 2, Zweck: "Die Schweizerische Eidgenossenschaft schützt die Freiheit und die Rechte des Volkes."

    Wie gefährlich sind die Cyberwaffen?

    Wie gefährlich sind NDG, BÜPF etc., die diese Waffen legalisieren?

    Ein derart verantwortungsloser Staat untergräbt seine Glaubwürdigkeit nachhaltig, und beschädigt irreparabel das Vertrauen seiner Bürger. Ein pflichtvergessener Staat schafft sich auf die Dauer selbst ab.

    So gefährlich ist das. Trump etc. sind natürliche Folgen von staatlichem Versagen.
    41 3 Melden
  • RacKu 08.03.2017 18:09
    Highlight "...der deutsche Generalbundesanwalt will sich laut einem Sprecher das Leak ansehen und Ermittlungen einleiten..."

    Gegen wen? Amis oder Wistleblower?
    15 3 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.03.2017 18:19
      Highlight Gegen Samsung, Apple, Google, Fiat-Chrysler etc.: Stichwort Produktehaftpflicht.

      Und was tut die Schweiz? Genau nichts! Lausig. Und peinlich. Zum Fremdschämen!
      23 2 Melden
  • Fabio Kunger 08.03.2017 17:55
    Highlight Ich habe meine Laptopkamera schon vor 10 Jahren abgeklebt. Dazumal war ich ein verrückter Verschwörungstheoretiker...
    37 1 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.03.2017 18:21
      Highlight Und unsere sogenannte "Melde- und Analysestelle Informationssicherung des Bundes (Melani)" empfiehlt das Abkleben von Webcams, und dokumentiert damit ihre Hilflosigkeit und das staatliche Versagen.
      24 2 Melden
    • RacKu 08.03.2017 18:29
      Highlight Was bringt das? Schlächts Bild?
      3 16 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.03.2017 18:44
      Highlight Man müsste konsequenterweise auch Kaugummi ins Mikrophon stopfen, und die Tastatur mit einem Holzbrett zunageln. Vielleicht kann man dann wieder beruhigt schlafen. ;)
      15 0 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.03.2017 19:30
      Highlight Machst du dich nicht verdächtig mit dem Abkleben? Ich meine, die sehen das dann doch... 🤔
      Hast du etwa was zu verbergen?
      13 5 Melden
    • Fabio Kunger 08.03.2017 19:54
      Highlight @lea: du machst dich indemfall auch verdächtig wenn du deine e-mails verschlüsselst...?
      10 1 Melden
    • zend 08.03.2017 20:17
      Highlight Heutzutage sieht man viele Laptops mit abgeklebter Frontkamera. Konnte dies aber witzigerweise noch nie bei einem Smartphone beobachten, obwohl dort die sensibleren Bilder (WC, Bett etc.) ergattert und Konversationen abgehört werden könnten. Oder sind Smartphonekameras / Mikrophone sicherer? Weiss das jemand?
      7 1 Melden
    • Fabio Kunger 08.03.2017 20:59
      Highlight @zend: das abkleben der Laptopkamera ist heutzutage eigentlich sinnlos. So wie du schon erwähnt hast, ist das Smartphone das perfekte Spionagegerät, dank unlimitierten Internet Abos oder permanenten W-Lan Empfang. Die Gefahr ist momentan kleiner, als bei einem PC, da ein Handy nicht so Trojaner anfällig ist wie ein PC. Dies wird sich aber in naher Zukunft leider ändern.
      4 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.03.2017 21:41
      Highlight Du hast natürlich recht, zend. Smartphones sind genau gleich unsicher, und gerade wegen ihrer grossen Verbreitung sehr beliebte Angriffsziele. Gemäss den aktuellen Wikileaks betrifft das sowohl Android- wie auch iOS-Geräte. also praktisch ziemlich alle Smartphones. Apple hat die Angaben von Wikileaks sogar bestätigt.
      3 1 Melden
    • zend 08.03.2017 23:29
      Highlight Danke für die Infos
      2 0 Melden
  • Gelöschter Benutzer 08.03.2017 17:53
    Highlight Die angeblichen Hacks durch die Russen, die nicht bewiesen werden konnten und die Veröffentlichung, dass die CIA anscheinend in der Lage ist unter falscher Flagge Hacks durchzuführen, da sollte zumindest ein Verdacht geäussert werden dürfen, dass die CIA diese Technik nutzt, Russland als Bösewicht zu nutzen, um ihre „geheimen“ Interessen zu verfolgen. Wer das noch kategorisch verleugnet, sollte vielleicht mal tiefgreifend sein Weltbild etwas revidieren.
    36 12 Melden
    • Rendel 08.03.2017 18:26
      Highlight Alle haben geheime Interessen. Geht das nicht in Eure Köpfe?
      7 19 Melden
    • pedrinho 08.03.2017 19:57
      Highlight Das sich die amerikaner in russischen droid foren mit code und sonstigen informationen bedienen darf ja nicht gesagt werden. Man koennte ja meinen sie waeren zu doof ihre luecken selber zu finden.
      6 3 Melden
  • Gelöschter Benutzer 08.03.2017 17:40
    Highlight Wir müssen uns vor dem Staat schützen. So weit sind wir schon.
    50 5 Melden
    • dmark 08.03.2017 18:02
      Highlight Da bekommt der Begriff "Staatsschutz" eine völlig andere Bedeutung.
      33 1 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.03.2017 18:27
      Highlight Der Staatsschutz schütz das Monster Staat vor dem versklavten Bürger, ist doch logisch ;)
      9 2 Melden
  • walsi 08.03.2017 17:35
    Highlight Was man nicht bedenkt. Das alles zwar vor Obama schon begann, er aber nicht behaupten kann davon nicht gewusst zu haben. Er hat die Dienste aber gewähren lassen und in kauf genommen, dass auch Regierungen der NATO Partner ausspioniert werden.

    Wie sagt man so schön: Wer solche Freunde hat braucht keine Feinde mehr.
    34 6 Melden
    • pedrinho 08.03.2017 19:58
      Highlight merke: politiker kommen und gehen, doch die schlapphuete bleiben die selben (und machen was ihnen gefaellt)
      8 0 Melden
  • sowhatopinion 08.03.2017 17:23
    Highlight ....da steckt Trump gelenkt von Putin dahinter.Gruss aus Moskau
    10 25 Melden
  • The Origin Gra 08.03.2017 17:20
    Highlight Der Witz an allem ist, das Terroristen, Kriminelle und Feindliche Geheimdienste nicht Blöd sind.
    Die Kommunizieren doch längst wieder auf Althergebrachte Weise via Tote Briefkästen usw.
    Also geht es doch nur darum, eine Rasterfandung zu forcieren um Menschen in Kategorien zu stellen um sie ggf. einfach bei Missbilligender Haltung aus dem Verkehr zu ziehen und besser für die Politik und Wirtschaft Steuern zu können
    39 2 Melden
  • The Origin Gra 08.03.2017 17:14
    Highlight Informationen beschaffen ist die Aufgabe der Nachrichten- oder Geheimdienste, das sollte eigentlich jedem klar sein.

    Das sie Geheim Arbeiten ist irgendwie logisch, schliesslich wollen sie ja nicht Enttarnt werden.
    Das führt meiner Meinung nach aber dazu,
    das die Dienste nicht mehr Kontrolliert werden können, schon gar nicht von Demokratischen Vertrettern => BND-Skandal, NSU Aufklärung oder die Dokumentation der CIA Folter in den Blacksides.
    Wer Überwacht die Überwacher? Wer Überwacht die Überwacher der Überwacher?

    So oder so eine Schweinerei
    39 2 Melden
  • dmark 08.03.2017 17:13
    Highlight Im Grunde genommen dürfte der CIA Zugriff auf jede Art von Betriebssystemen, sowie Firmware auf div. Gerätschaften haben, welche aus den Staaten kommen.
    20 2 Melden
  • Rendel 08.03.2017 17:11
    Highlight Was mich noch interessieren würde sind Auswirkungen auf Wirtschaft und Wissenschaft, da lohnt sich Spionage ja in erster Linie.
    Dass wir Bürger immer mehr überwacht werden, heissen ja viele Bürger leider gut oder meinen sie hätten nichts zu verbergen.
    46 0 Melden
    • Fabio Kunger 08.03.2017 17:50
      Highlight Das hat Edward Snowden bestätigt, dass Wirtschaftsspionage betrieben wird.
      21 0 Melden
    • http://bit.ly/2mQDTjX 08.03.2017 18:27
      Highlight Bradley Birkenfeld war vielleicht gar kein Whistlebloser sondern eine billige Ausrede, damit das FBI die Herkunft ihrer sensiblen Informationen über die kriminellen Machenschaften der UBS plausibel erklären konnte.

      Die Wirtschaft lässt das irgendwie kalt. Sie sind zwar bis ins Mark betroffen, aber kümmert offenbar kein Schwein. Seltsam ist das schon seit Jahren.
      8 0 Melden
  • Tatwort 08.03.2017 17:03
    Highlight Demokratie geht anders.
    32 1 Melden
    • RacKu 08.03.2017 18:32
      Highlight A jä? Mehrheit entscheidet. Und schutz vor terrorischte will d mehrheit.
      2 16 Melden
  • EarlofGrey 08.03.2017 17:00
    Highlight Naja, das WhatsApp nicht sicher ist, ist schon seit geraumer Zeit bekannt...
    https://www.theguardian.com/technology/2017/jan/13/whatsapp-backdoor-allows-snooping-on-encrypted-messages
    Aber ehrlich gesagt: Alle, die sich jetzt erschrocken die Augen reiben, sind halt auch blauäugig. Wenn eine einzelne Agentur soviel Macht und Befugnisse hat, wird sie sie auch ausnutzen, inner- und möglicherweise auch ausserhalb des gesetzlichen Rahmens. Sobald die technischen Möglichkeiten da sind, ist der Druck und die Verlockung zu gross. Da reicht dann nur: "But terrorists.." und schon gehts los...
    18 2 Melden
  • Mountainpixel 08.03.2017 16:49
    Highlight Ganz ehrlich nichts was ich nicht schon vor 10 Jahren wusste.
    21 1 Melden
    • walsi 08.03.2017 17:31
      Highlight Dann warst du bis gestern ein Verschwörungstheoretiker ;-)
      23 5 Melden
    • Gelöschter Benutzer 08.03.2017 17:33
      Highlight Sie paranoider Verschwörungstheoretiker sie ;)
      13 4 Melden
    • RacKu 08.03.2017 18:34
      Highlight Klar. Dazumals hender no im proberuum am bäse zoge und d wält mit guete gedanke welle verbessere? 😂
      4 7 Melden

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