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Deutsche Polizei greift durch: Linksextreme Website «linksunten.indymedia.org» verboten

25.08.17, 11:28 25.08.17, 13:19

Geschlossen wegen Aufruf zu Gewalt

Das deutsche Innenministerium hat die linksextreme Website «linksunten.indymedia.org» verboten. Bei Durchsuchungen von Räumlichkeiten der Plattformbetreiber fand die Polizei zahlreiche Waffen.

Die Internetplattform sei auf Grundlage des Vereinsgesetzes verboten worden, sagte er. Ziel sei die Zerschlagung der Vereinsstruktur und die Beschlagnahme des Vereinsvermögens, sagte Innenminister Thomas de Maizière am Freitag vor den Medien in Berlin.

Aufruf zu Gewalt

Er rechtfertigte das Verbot damit, es handle sich um die bedeutendste Internetplattform für gewaltbereite Linksextremisten in Deutschland. Seit Jahren nutzten sie das Portal, «um Hass gegen Andersdenkende und Repräsentanten des Landes zu säen». Öffentlich werde dort zu Gewalt gegen Polizeibeamte und politische Gegner sowie zu Sabotageaktionen gegen staatliche und private Einrichtungen aufgerufen.

Der Innnenminister sagte, Linksextremisten verbreiteten auf der Plattform auch detaillierte Anleitungen zum Bau von Brandsätzen. Unverhohlen würden konkrete Hilfestellungen und Tipps zur Begehung von Straftaten gegeben.

Auch im Vorfeld des G20-Gipfels in Hamburg sei auf «linksuntenindymedia» für gewaltsame Aktionen und Angriffe mobilisiert worden. «Das ist eine fundamentale Missachtung unserer Gesetze», so de Mazière.

Website nicht mehr erreichbar

Nach seinen Angaben durchsuchten ab dem frühen Morgen Polizisten im Bundesland Baden-Württemberg mehrere Objekte, die mit dem Betrieb der Plattform und dem Betreiberkreis im Zusammenhang stehen. Insgesamt wurden fünf Objekte durchsucht. Dabei seien Messer, Schlagstöcke, Rohre und Steinschleudern beschlagnahmt worden.

Eine Verbotsverfügung wurde drei im deutschen Freiburg lebenden Plattformbetreibern zugestellt. Darüber hinaus hatten die Sicherheitsbehörden zwei weitere Personen aus dem linksextremistischen Spektrum in Freiburg im Visier. Nur eine von ihnen wurde von den Polizisten angetroffen. Es gab keine Festnahmen oder Verhaftungen.

Das Verbot richte sich ausdrücklich nicht gegen das weltweite Netzwerk Indymedia, sondern gegen den linksextremistischen Ableger «linksunten.indymedia.org».

De Maizière räumte ein, dass die Abschaltung der linksextremistischen Plattform «heute oder morgen technisch noch nicht möglich sein wird». Der Weiterbetrieb der Site sei «ab sofort eine Straftat», stellte der Innenminister klar. Dennoch war die Internetseite am Freitag nicht mehr aufrufbar mit dem Hinweis: «Wir sind zur Zeit offline...». (sda/afp/dpa/reu)

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    Alle Leser-Kommentare
  • meine senf 26.08.2017 16:20
    Highlight 99% der Bevölkerung erfuhren jetzt überhaupt erst von der Existenz dieser Seite. Eine bessere Werbung gibt es ja kaum. Das Verbot selbst lässt sich technisch sicher aushebeln.
    9 7 Melden
  • Ursus ZH 25.08.2017 19:35
    Highlight Und wann wird endlich die AfD verboten?
    37 84 Melden
  • 25% Zensiert 25.08.2017 19:11
    Highlight Alle sollen sagen was sie denken und wollen, auch dumme Extremisten. Es ist viel gefährlicher, wenn die mit unerwünschten Meinungen gezwungen sind unterzutauchen. Damit beschneidet man die Chancen der Diplomatie im Vorfeld.
    17 35 Melden
    • poga 25.08.2017 19:41
      Highlight Ich sehe da noch ein viel grösseres Problem. Wenn Meinungen zensiert werden, weiss man am Ende nicht mehr, wie es um die Gesinnung der Bevölkerung geht. Man weiss nicht, wie extrem oder eben nicht diese ist. Z.B. gehen dann alle davon aus dass der grosse Teil Rechtsextrem ist dabei weiss man aber nicht ob das stimmt. Und auch nicht wie extrem diese sind. Da sehe ich eine echt grosse Gefahr. Wie will man einer bestehenden Ideologie entgegen wirken, wenn man sie gar nicht kennt?
      15 6 Melden
    • äti 25.08.2017 21:06
      Highlight Ich denke, man sollte diesen wirklich keine Plattform geben. Die Rekrutierung von Personen, die doch eher labil sind, wird erschwert. Ohne Zuhörer weniger Anhänger. Bestimmt kennt man auch Ideologien (welch schönes Wort für solche Fanatiker) im Untergrund, der ist nämlich durchlässig.
      12 8 Melden
  • Flughund 25.08.2017 18:06
    Highlight Good news 😁😁😁
    45 15 Melden
  • roterriese {gender fluid; AH-64} 25.08.2017 17:38
    40 12 Melden
    • CasRas 26.08.2017 15:25
      Highlight Haben die versehentlich eine Polizeikaserne durchsucht oder wieso sind alle Gegenstände typische Polizei-Utensilien?
      3 7 Melden
  • Gelöschter Benutzer 25.08.2017 15:36
    Highlight Es geht nicht um links oder rechts sondern um arm gegen reich.
    28 91 Melden
    • Asmodeus 25.08.2017 16:43
      Highlight Es geht hier um Aufrufen zu Straftaten.
      106 13 Melden
    • Gelöschter Benutzer 25.08.2017 17:25
      Highlight Gewalt ist keine Lösung. Die Menschheit wird es wohl nie lernen. Jedoch müssen dann auch die Eliten für Ihre Kriminalität verfolgt werden.
      33 11 Melden
    • äti 25.08.2017 21:12
      Highlight @clayton... dazu braucht es einen Kläger. Nicht Gewalt.
      12 8 Melden
  • Thecaptainsolo 25.08.2017 15:26
    Highlight "Gut so. Nun sollte man aber auch mal gegen die rechtsextremen durchgreifen die sind genau so schlimm" *ironie off so tönts ja immer unter einem artikel gegen rechtsextreme hier aber wird das wohl kaum jemand so schreiben...
    50 52 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 25.08.2017 17:38
      Highlight Gegen Rechtsextreme wird ja schon die ganze Zeit durchgegriffen.
      64 33 Melden
    • Fabio74 26.08.2017 03:22
      Highlight @riese Schön wärs
      9 17 Melden
  • Angelo C. 25.08.2017 15:17
    Highlight Ob (militant) links- oder rechtsextrem :

    Laden dicht machen 👍🏼!
    94 16 Melden
  • Asmodeus 25.08.2017 15:12
    Highlight Sehr schön.

    Ich sehe da keinen Unterschied zwischen Linksradikalen, Rechtsradikalen oder sonstigen hetzerischen Internetseiten. Wer öffentlich dazu aufruft Gewalt anzuwenden der kann froh sein, wenn nur die Seite dicht gemacht wird.

    Knast wäre die ehrlichere Antwort (da es sich hierbei auch um eine Straftat handelt)
    97 26 Melden
  • Sam1984 25.08.2017 14:35
    Highlight Das ist Zensur. Ein mündiger Bürger soll selber entscheiden welche Seiten er im Internet besucht. Zustände wie in China. Die Fadenscheinige Begründung des Bundesministerium für Inneres (BMI), welche auf Ihrem Twitter Account publiziert wurde:

    "Hinter jeder Internetseite steht ein Betreiber. Handelt es sich um ein Betreiberteam von mindestens 2 Personen, ist dies ein Verein im Sinne des weiten Vereinsbegriffs des Vereinsgesetzes. Dieser kann bei Vorliegen der entsprechenden Voraussetzungen verboten werden."

    Mit dieser Begründung kann man jede Internet Seite verbieten.
    47 124 Melden
    • Hierundjetzt 25.08.2017 14:58
      Highlight Blablabla es ist eine Linksextreme Hass-Site. Punkt.

      Wie bei den Rechtsextremen und den Kinderschändern werden auch linksextreme Seiten geschlossen und das ist absolut in Ordnung
      114 24 Melden
    • Sam1984 25.08.2017 15:01
      Highlight Mir war schon klar, dass ich mich mit diesem Kommentar nicht beliebt mache, da es um Indymedia geht (für die ich überhaupt keine Sympathien hege). Ich bin gegen jegliche Art von Zensur, egal wer betroffen ist.

      Aber Leute, wacht langsam auf. Es geht hier nicht um die gern diskutierte Links/Rechts Frage. Unabhängig vom Inhalt (solange keine Gesetze gebrochen werden) ist es ein totales No-Go Internet Seiten zu verbieten, und schon gar nicht mit so einer Begründung. China lässt grüssen.
      38 49 Melden
    • Mietzekatze 25.08.2017 15:23
      Highlight Ich finde jede Internetseite sollte verboten werden die zu Gewalt aufruft! Ganz egal ob Links, Rechts, Religiös oder sonst was. Aufruf zu Gewalt ist im übrigen strafbar gem. StGB.. Aber wenn du findest, dass das okay ist, solltest du dir evtl. darüber mal Gedanken machen?
      46 22 Melden
    • EvilBetty 25.08.2017 15:29
      Highlight Sam: zur Gewalt aufrufen IST verboten 🙄
      56 13 Melden
    • Madison Pierce 25.08.2017 15:34
      Highlight Bin da hin- und hergerissen. Einerseits ist die Meinungsfreiheit ein hohes Gut, das wenigst möglich eingeschränkt werden sollte. Deshalb bin ich dagegen, Demonstrationen wie der 1. Mai-Umzug oder die Montagsdemos von Pegida zu verbieten. Man muss auch Meinungen aushalten, die einem nicht gefallen.

      Andererseits gibt es einen Unterschied zwischen Meinung und Aufruf zu Straftaten. "Kapitalismus abschaffen" ist eine Meinung, "Bullen verhauen" ein Aufruf zu einer Straftat. Von daher ist das Verbot wohl gerechtfertigt.
      46 5 Melden
    • Sam1984 25.08.2017 15:37
      Highlight Das traurige ist, dass Ihr nicht einmal merkt wenn eure persöhnliche Freiheit beschnitten wird.

      Geht mal auf die Seite der American Civil Liberty Union (ACLU) und lest euch durch die Kommentare zu den Blogs, dann seht Ihr, was eine aufgeklärte Geschellschaft aushalten sollen könnte.

      Wenn es um Grundrechte und Freiheit geht, dann hinkt Europa den USA hinterher.

      In den USA ist sogar der Aufruf zur Beseitigung der eigenen Regierung durch das "first amendmend" abgedeckt.
      20 32 Melden
    • Sam1984 25.08.2017 15:39
      Highlight @EvilBetty: Es geht vorallem um die Begründung vom BMI, welche ein Blankoscheck für das Verbot fast jeder Internet Seite benutzt werden kann.
      19 16 Melden
    • Silent_Revolution 25.08.2017 15:42
      Highlight Dann beginnen wir doch am besten auch gleich wieder damit Bücher zu verbieten. Denn sämtliche teils jahrzehntealte Werke beeinhalten genau das was hier zensiert wird. Ob Anarchist oder Jolly Rogers Cookbook und viele mehr. Ersteres ist bei Amazon frei erhältlich und enthält alles was hier kritisiert wurde.

      Auch interessant: Wenn der Staat zur Gewalt aufruft, Völkerrechtsbruch legitimiert und Verantwortliche für Kriegsverbrechen auch Jahrzehnte nach den Vorfällen straffrei weiterpolitisieren kümmert das kaum einen. Aber wehe links und rechtsradikale haben freien Zugang zu Informationen.
      29 20 Melden
    • Hierundjetzt 25.08.2017 16:47
      Highlight Sam: exakt, Du hast Dein Problem erkannt. Hakenkreuzfahnen und Holocaustleugnung ist indem Fall auch ok? Ist ja nur eine Meinung.

      Nein mein lieber, wir haben die Antiasimussstrafnorm zum Schutz vor Minderheiten. Wir in Europa haben Milionen von Toten zu beklagen wegen "das wird man doch sagen dürfen" ob roter oder brauner Terror. Nie. Mehr.
      20 19 Melden
    • Pius C. Bünzli 25.08.2017 17:48
      Highlight Vielen Dank für diese Disskusion, beide Seiten haben ihre Berechtigung. Meine Meinung ist, dass man Informationsquellen so gut wie möglich allen zugänglich machen sollte, sei es durch Bücher, Artikel, Filme oder das Internet.

      Wenn man anfängt gewisse Inhalte zu verbieten braucht man Jemanden der die Grenzen zieht. Wer zieht diese Grenzen und wo hört diese Zensur auf? Bei Aufrufen zu Gewalt, wie in diesem Artikel beschrieben oder bei Informationen zur Regierung zum Beispiel wie in China?
      14 1 Melden
    • Sam1984 25.08.2017 18:03
      Highlight @Hierundjetzt: Meiner Meinung nach sollte die Meinungsäusserungsfreiheit absolut und unteilbar sein, egal wie abscheulich die Meinungen sind. Durch das Verbot eine Meinung zu äussern verschwindet diese nicht einfach. Und wenn man Anfängt die Meinunsäusserungsfreiheit zu beschneiden, dann existiert Sie nicht mehr.

      In dieser Diskussion ist es wichtig nochmals zu erwähnen, dass sich dafür einzusetzten dass jeder seine Meinung äussern darf nicht heisst, dass man mit diesen Meinungen auch nur im entferntesten einverstanden ist oder diese Teilt.
      9 3 Melden
    • Sam1984 25.08.2017 18:10
      Highlight @Hierundjetzt: Zu diesem Thema epfehle ich einen Text von David Cole (gibt mehrere davon, ich meine aber nicht der Holocaust Leugner, sondern den Legal Director der ACLU)

      "Why We Must Still Defend Free Speech"

      http://www.nybooks.com/articles/2017/09/28/why-we-must-still-defend-free-speech/

      Darin nimmt er Bezug auf Trump und die Ereignisse in Charlottesville und erklärt danach wieso die "Free speech" immer noch besser ist als alle alternativen.
      8 2 Melden
    • Sam1984 25.08.2017 18:14
      Highlight @Pius C. Bünzli: Zensur von Informationen zur Regierung findet de facto in Deutschland schon heute statt:

      "Das Kölner Verwaltungsgericht hat jetzt das Bundesamt für Verfassungsschutz de facto von der Auskunftspflicht befreit, obwohl es dazu nach dem Bundesarchivgesetz verpflichtet wäre. Es reicht aus, wenn das BfV - Weltmeister im Schreddern - meint, die Arbeit des Heraussuchens der begehrten Akten sei eine "nicht zumutbare Arbeit". Geklagt hatte Gaby Weber, es ging um die Zusammenarbeit der Verfassungsschützer mit dem argentinischne Folter-Regime."
      8 1 Melden
    • Sam1984 25.08.2017 18:17
      Highlight Gaby Weber führt auch eine Klage gegen das Bundesarchiv wegen Untätigkeit (weil die es nicht geschafft haben, die Akten zu beschaffen, für deren Lagerung sie zuständig sind). Diese Klage wird demnächst vor dem Verfassungsgericht entschieden:

      "Es geht um den bandenmässigen Diebstahl von amtlichen Dokumenten durch Minister und Bundeskanzler, die ihre Akten nach ihrem Ausscheiden in privaten Partei-Archiven verstecken. Es geht auch um die Klage gegen den BND wegen Offenlegung der Berichte seines Residenten an der Botschaft in Buenos Aires. Die Sache hängt beim Bundesverwaltungsamt."
      6 2 Melden
    • Hierundjetzt 25.08.2017 20:33
      Highlight Lieber Sam, mir ist es herzlich egal ob ein anderer Kontinent ein anderes Gesetz hat. Unsere Antirasissmusstrafnorm wurde in einer Volksabstimmung deutlich angenommen. Diese spricht eine klare Sprache.

      Wenn Du das ändern möchtest, sammle Unterschriften (und erkläre unseren jüdischen Mitbürgern zeitgleich dann bitte, warum man im 2017 wieder gegen sie hetzen soll und darf)
      8 11 Melden
    • äti 25.08.2017 21:21
      Highlight Da wird doch laufend "freie Meinungsäusserung" mit "Aufruf zur Gewalt und Hetze verwechselt". Letzteres ist keine Meinungsäusserung mehr.
      14 8 Melden
    • roterriese {gender fluid; AH-64} 26.08.2017 07:21
      Highlight @Hierundjetzt was? In welcher Abstimmung wurde diese Strafnorm angenommen? "Um den Beitritt der Schweiz zum Internationalen Übereinkommen zur Beseitigung jeder Form von Rassendiskriminierung von 1965 zu ermöglichen, wurde das Strafgesetzbuch 1995 um Art. 261bis ergänzt". Nein, es wurde nicht darüber abgestimmt
      4 1 Melden
    • Hierundjetzt 26.08.2017 11:31
      Highlight Chabis!

      https://de.m.wikipedia.org/wiki/Rassismus-Strafnorm

      Mit 54% in der Abstimmung angenommen
      1 4 Melden
    • Brummbaer76 26.08.2017 11:49
      Highlight Schön aus Wikipedia Zitiert, nur steht dort aber auch "Bei der Volksabstimmung vom 25. September 1994 wurde das Gesetz schliesslich mit einem Stimmenanteil von 54,6 Prozent Ja-Stimmen angenommen"
      Die SD und andere Rechtsparteien und Organisationen ergriffen das Referendum, darum kam es zur Abstimmung und wurde mit 54,7 Angenommen.
      2 2 Melden
    • Hierundjetzt 26.08.2017 12:54
      Highlight Kolleg ...und was steht bei mir anders?
      0 2 Melden
    • Brummbaer76 26.08.2017 18:06
      Highlight @Kolleg Betrifft ja auch nicht deinen Kommentar, sondern ist eine Antwort auf Roterriese. Kann ja auch nichts dafür das dein Kommentar noch nicht aufgeschaltet war.
      1 0 Melden
  • Qwertz 25.08.2017 14:21
    Highlight Finde es gut, dass man etwas gegen die Extremisten macht, egal auf welcher Seite.
    Aber ich glaube, das bringt nicht viel. Die Schweizer Linksextremen haben die Plattform anscheinend schon seit Monaten nicht mehr als Hauptseite benutzt (siehe NZZ) und der Rest wird sich auch bald eine Alternative suchen oder schaffen, auch wenn diese nur im Darknet erreichbar ist: wer nach Anleitungen für Sprengsätze sucht, der kann sich auch den Zugang fürs Darknet einrichten.
    Solche Verbote sind m.M.n. eine schlechte Massnahme, da die auch deren Hass aufs System nährt.
    17 20 Melden
    • Asmodeus 25.08.2017 15:13
      Highlight Ich bin jetzt böse. Aber Leute die so dermassen in einer politischen Ecke sitzen (egal ob links oder rechts) brauchen kein Futter um ihren Hass zu nähren.

      Das reden sie sich selber schon herbei.
      27 12 Melden
  • Normi 25.08.2017 14:09
    Highlight Wird das auch mit islamistischen Vereinen gemacht ?
    35 8 Melden
  • derEchteElch 25.08.2017 13:12
    Highlight "Seit Jahren nutzten sie das Portal, «um Hass gegen Andersdenkende und Repräsentanten des Landes zu säen»."

    Ein Satz, der im Normalfall und besonders in der schweizer Politik primär von Linken gegen Rechte verwendet wird.

    Ich begrüsse, dass beide extremistischen Lager gleichermassen behandelt und verfolgt werden. Die Straftaten in Hamburg zeigten deutlich, dass die Linke nicht von der Rechten abweicht (und auf aktuellen Zeitraum bemessen) zu mehr Gewalt und Extremismus zurück greift.
    72 48 Melden
    • Zappenduster 25.08.2017 14:31
      Highlight "Die Straftaten in Hamburg zeigten deutlich, dass die Linke nicht von der Rechten abweicht."

      Brennende Autos werden mit morden gleichgesetzt?( auf aktuellen Zeitraum bemessen)
      48 46 Melden
    • Asmodeus 25.08.2017 15:14
      Highlight "Sie sind gleich. Aber die Linken sind schlimmer"

      Und Du warst doch so kurz davor ein Herzchen zu kriegen. *seufz*
      Soo knapp.


      Und ja. Beide Seiten sind gleich schlimm und sollten gleich behandelt werden entsprechend ihren Taten.
      30 16 Melden
    • Duweisches 25.08.2017 15:19
      Highlight Wenn man den Rechten gleich Konsequent die Dummheiten Einzelner anhängen würde wie das momentan mit den Linken und Hamburg geschieht wären die Pnos oder die SVP schön längst verboten...
      22 34 Melden
    • derEchteElch 25.08.2017 15:54
      Highlight Hallo Zappenduster,
      Kannst du mir (auf aktuellen Zeitraum) Mord und Totschlag - das schreibst du ja - aus der rechten Szene nennen, die juristisch noch nicht abgeschlossen sind??

      Mir sind keine solche Vorfälle bekannt. Die NSU-Morde sind gut aufgearbeitet, wenn nicht schon abgeschlossen. Die sind genau so schrecklich und zu verurteilen.

      Von der linken Kravallszene kann man das leider nicht behaupten..
      24 24 Melden
    • derEchteElch 25.08.2017 15:57
      Highlight @Asmodeus; danke aber ch kann gut ohne deiner Liebe leben.. 😉
      10 21 Melden
    • pun 25.08.2017 16:17
      Highlight "Die NSU-Morde sind gut aufgearbeitet, wenn nicht schon abgeschlossen."

      Hahaha. Ha. Ha... Keine Ahnung aber ganz viel Meinung, der Elch.
      26 18 Melden
    • pun 25.08.2017 16:18
      Highlight Übrigens gibt es mehrere rechtsextreme Gruppierungen, die sich damit brüsten, bei den Krawallen in Hamburg an vorderster Front dabei gewesen zu sein.
      13 24 Melden
    • derEchteElch 25.08.2017 16:43
      Highlight "Übrigens gibt es mehrere rechtsextreme Gruppierungen, die sich damit brüsten, bei den Krawallen in Hamburg an vorderster Front dabei gewesen zu sein."

      Ich hoffe diese werden verurteilt. Ich verabscheue die Gewalt, welche in Hamburg gegenüber Polizisten, Unbeteiligten und Eigentum Dritter verübt worde aufs schärfste. Meiner Meinung nach wurde viel zu wenig durchgegriffen.
      16 13 Melden
    • Asmodeus 25.08.2017 17:02
      Highlight Wäre von der Polizei härter durchgegriffen worden hätte es eventuell Tote auf allen Seiten gegeben
      14 6 Melden
    • Zappenduster 25.08.2017 17:49
      Highlight @derEchteElch
      "Mir sind keine solche Vorfälle bekannt. Die NSU-Morde sind gut aufgearbeitet, wenn nicht schon abgeschlossen. Die sind genau so schrecklich und zu verurteilen."

      Du stellst Mord auf das gleiche Level wie Sachbeschädigung, dass ist es was mich an deinen Kommentaren stört.
      Und was mich beim Mass linke vs. rechte Gewalt grundsätzlich stört.
      Wie verbscheuend findest du brennende Flüchtlingsheime?
      17 15 Melden
    • derEchteElch 25.08.2017 19:48
      Highlight Ich finde brennende Flüchtlingsheime genau so bescheuert wie brennende Autos etc.

      Beides sind Sachbeschädigungen und Brandstiftung und bei beiden können Menschen sterben. Die Chaoten in Hamburg hatten Glück, dass niemand z.B. im Auto übernachtete. Wo ist da nun der Unterschied? Er ist nicht mehr so gross...
      15 6 Melden
    • silverstar 25.08.2017 22:33
      Highlight Zappenduster
      Brandbomben von Hausdächern auf Leute werfen?
      Zum guten Glück kam niemand dabei um, s Leben.
      18 1 Melden
  • Andi Amo 25.08.2017 13:02
    Highlight 2. Mal sehen, ob ein vergleichbarer Aufschrei stattfindet, wie wenn es sich um eine rechtsextreme Seite gehandelt hätten und bei Rechtsextremen 'zahlreiche Waffen' gefunden worden wären.

    3. Gute Arbeit der deutschen Polizei! War aber schon unlängst Zeit, da wurde ja offensichtlich lange zugeschaut.
    36 19 Melden
    • Duweisches 25.08.2017 15:24
      Highlight Naja, bei Rechten/Rechtsextremen werden häufig Schusswaffen gefunden, aber die haben eher einen Waffenschein. Und dann ist das nicht so schlimm... 🙄
      17 12 Melden
    • Griffin 25.08.2017 15:57
      Highlight Hast du dir die "Waffen" angeschaut? Oder einfach unkritisch die Polizeipressemeldung wiedergegeben, wie auch Watson und zu viele andere Medien, das getan haben?

      Bei Waffen denkt man schnell an Schusswaffen, Sprengstoff und ähnliches, während die Realität hier einiges harmloser ist. Gefunden wurden v.a. Gummiknüppel und Steinschleudern (alles ohne Waffenschein oder ähnliches erwerbbare Gegenstände in DE). Somit sind diese und andere Meldungen klar überrissen und verhetzend, aber man ist sich ja auch nichts anderes gewohnt wenns um "Linksextreme" geht.
      12 17 Melden
    • silverstar 25.08.2017 22:36
      Highlight Sieht erschreckend aus, dieses Arsenal.
      Zum streicheln ist es wohl nicht gedacht.
      13 5 Melden

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