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FILE - In this April 10, 2004 file photo, a man enters a tunnel dug with shovels in the Shinkolobwe cobalt mine, 35km (22 miles) from the town of Likasi in the Democratic Republic of Congo. U.N. Security Council Resolution 1540 of 2004 obligates governments to give a full accounting of their nuclear materials, but as U.S. President Barack Obama hosts a summit on nuclear security April 12-13 in Washington, many states have fallen short of the reporting deadline, including Congo, the source of the uranium for the first atomic bomb. (AP Photo/Schalk van Zuydam, File)

Wann kommt das erste wirklich komplett faire Handy? archivBild: AP

Warum das iPhone X noch nicht teuer genug ist

Apple bringt sein neues Luxus-iPhone auf den Markt – für mehr als 1000 Franken. Und doch fehlt ein entscheidendes Feature: Fairness.

Judith Horchert



Ein Artikel von

Spiegel Online
Ich wünsche mir ein Luxus-Smartphone, das diesen Namen wirklich verdient.

Ist ein Produkt günstig, hat meist schon jemand anderes dafür bezahlt. Für die Eier zum Spottpreis hat wahrscheinlich das Huhn in der Legebatterie zahlen müssen, für die Billigstkleidung aus dem Discounter vielleicht eine Näherin in Kambodscha und fürs günstige Kinderspielzeug der Arbeiter in einer chinesischen Fabrik.

Bezahlt wurde dann nicht mit Geld, sondern mit Leid, Schweiss, Arbeit. In Bergwerken oder Minen, auf Plantagen und in Sweatshops dieser Welt zahlen Tag für Tag andere Menschen den eigentlichen Preis für unsere Produkte.

Wer das nicht möchte und es sich leisten kann, hat oft eine Wahl: Es gibt auch faire Produkte, für die dann – hoffentlich – wirklich nur der Konsument die Rechnung bezahlen muss. Nur sind die meist wesentlich teurer als ihre herkömmlich hergestellten Gegenstücke.

Es gibt aber auch Produkte, die sehr teuer sind – und trotzdem hat schon einmal jemand anderes dafür bezahlt. Und zwar einen hohen Preis. Zu diesen Produkten gehören Smartphones.

Für den Preis gibt's Luxustechnik

Am vergangenen Freitag kam Apples Jubiläums-iPhone X in den Handel, je nach Ausführung zu einem Preis zwischen 1199 und 1389 Franken. Kritiker empört der Preis, dabei kosten auch ein aktuelles Google Pixel 2 XL oder ein Galaxy Note 8 je nach Ausführung um die 1000 Franken.

Es ist Technikluxus, ja. Für den Preis gibt es aber auch Luxustechnik. Ein ordentlicher Computer kostet eben einiges. Bei vielen Menschen dürfte das Smartphone der beste Computer im ganzen Haushalt sein, oft wohl auch der meistgenutzte.

Das iPhone X, die Apple-Chefs und der watson-Redaktor

Ärgerlich ist nur: Selbst wer so einen hohen Preis bezahlen kann und bezahlen will, bekommt dafür immer noch kein faires und somit wirklich gutes Produkt. Auch wenn die Hersteller immer wieder beteuern, sich etwa um bessere Arbeitsbedingungen zu bemühen, so kommt das bei Smartphones einfach nicht hin.

Die Komplexität unserer globalisierten Welt in einem Gerät

Die Geräte bestehen aus enorm vielen verschiedenen Komponenten, für die ganz unterschiedliche Rohstoffe gebraucht werden. Die Lieferketten sind kompliziert und undurchsichtig, das Problem lässt sich schwer beherrschen. Das Kobalt für die Akkus wird in Minen im Kongo gewonnen, laut Amnesty International oft durch Kinderhände. Nach einem Bericht von Anfang 2016 haben sich mehrere grosse Hersteller zusammengeschlossen, um die Arbeitsbedingungen bei der Kobalt-Gewinnung zu verbessern. Apple hat den Ankauf aus kleinen Minen, in denen von Hand abgebaut wird, sogar vorerst gestoppt.

Allerdings hatte der Konzern schon zuvor richtigerweise darauf hingewiesen, dass von der Arbeit in den Minen viele Menschen in den ärmsten Ländern leben und ein Boykott ihnen massiv schaden kann. In der Smartphone-Produktion findet sich eben die ganze Komplexität unserer globalisierten Welt wieder.

Denn im genannten Beispiel ging es ja allein um Kobalt und Kinderarbeit. Man könnte gleich weitermachen mit Zinn, Wolfram oder Gold. Und mit Minen, in denen Erwachsene ausgebeutet werden oder die zur Finanzierung von Bürgerkriegen beitragen.

A Jung man carries whet cobalt on his back in the Shinkolobwe Cobalt mine outside of the town of Likasi, in southeastern Democratic Republic of Congo, April 10, 2004. Amid world terror fears and concerns about unregulated nuclear materials, Congo's president issued a strict decree: The mining zone that provided uranium for the atomic bombs America unleashed on Hiroshima and Nagasaki must close immediately.(AP Photo/Schalk van Zuydam)

Ein junger Mann schleppt nasses Kobalt aus einer Mine. Das seltene Element ist ein wichtiger Bestandteil von Lithium-Ionen-Akkus. archivBild: AP

Bei der Smartphone-Herstellung gibt es so viele Baustellen, dass selbst Transparenz-Initiativen wie die von Apple über ihre Lieferketten und die durchaus vorhandenen eigenen Bemühungen auf dem Gebiet nicht überall Licht ins Dunkel bringen.

Wer als bewusster Käufer ein sozial verträgliches Smartphone zu erwerben wünscht, hat kaum eine Wahl. Allenfalls käme wohl das Fairphone aus den Niederlanden infrage. Dessen Macher versuchen, die Handys möglichst ohne Ausbeutung und mit so wenig Umweltbelastung wie möglich herzustellen. Das ist auch für die kleine Firma so kompliziert, dass sich selbst das Fairphone keineswegs komplett fair herstellen lässt. Vor allem aber hat es mit dem Technikluxus eines iPhone X nichts zu tun – es ist auch viel billiger.

Das Fairphone 2 im Test

Fairness als Feature

Wäre es aber nicht schön, für einen viel höheren Preis dann auch eine faire Variante des Technikluxus zu bekommen? Könnte Apple mit seinem Geld, seiner Macht und seinen immensen Ressourcen nicht die Vorreiter-Rolle übernehmen und das erste wirklich komplett faire Telefon herstellen?

Wenn ich schon bereit wäre, mehr als 1300 Franken für ein Smartphone auszugeben, dann dürfte es auch noch 100 Franken teurer sein – und dafür unter etwas besseren Bedingungen produziert werden. Natürlich könnte man das bestimmt gleich einpreisen, aber ich will Apple gar nicht um seine verdiente Gewinnspanne bringen. Schliesslich gibt es genug Leute, die gewillt sind, den Preis zu zahlen – ohne auch nur nachzufragen, unter welchen Bedingungen das Produkt hergestellt wird. Ich gehöre nicht dazu.

Ich wünsche mir ein Luxus-Smartphone, das diesen Namen wirklich verdient. Das nicht nur einen schnieken Bildschirm, eine potente Kamera und eine ausgefeilte Gesichtserkennungsfunktion hat, sondern ein weiteres wichtiges Feature: Fairness. Auch wenn es dadurch noch teurer wird. Zumindest für mein Edeltelefon würde ich nämlich gern selbst bezahlen dürfen.

Umfrage

Bist du bereit, für ein fair produziertes Spitzen-Smartphone mehr zu bezahlen?

  • Abstimmen

1,539 Votes zu: Bist du bereit, für ein fair produziertes Spitzen-Smartphone mehr zu bezahlen?

  • 73%Ja, dann darf es durchaus mehr kosten
  • 18%Nein, noch höhere Preise liegen nicht drin
  • 8%Weiss nicht

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65
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    Alle Leser-Kommentare
  • Der Tom 07.11.2017 09:16
    Highlight Highlight Die meisten könnten sich nicht mal eine fair fabrizierte Hose leisten.
  • sEribaZ 06.11.2017 20:08
    Highlight Highlight Die Problematik ist natürlich, wie immer, nicht so eindimensional. Wenn man wirklich etwas gegen die schlechten Bedingungen tun möchte, müsste man das gesamte Lohnniveau in diesen Ländern anheben. Ansonsten werden die Schwächsten einfach in unregulierte Branchen abgetrieben und es geht ihnen ex post evtl. noch schlechter. Häufig ist geht es bei diesen Labels etc. einfach um höheren Gewinn und Marketing, und wir Konsumenten können unser schlechtes Gewissen stillen. Das Problem ist sehr komplex und nicht einzig mit Apple als Vorreiterin oder 100.- mehr zu lösen. Dazu existiert viel Forschung.
  • Orlando Alleyway 06.11.2017 19:52
    Highlight Highlight Vielleicht müsste die Umfrage anders lauten: "Bist du bereit, auf ein unfair produziertes Spitzen-Smartphone zu verzichten?" - Würden die Produzenten diese Sprache besser verstehen?
  • trio 06.11.2017 19:14
    Highlight Highlight FP2 hat inzwischen Android 6, die gezeigte Version in der Bilderstrecke entspricht nicht der neusten. Inzwischen haben sie eine neue Hülle, neue Kamera und einen verbesserten Bildschirm.
    • rudolf_k 07.11.2017 00:45
      Highlight Highlight Wahnsinn, bereits Android 6! Das heisst nur noch 2 Versionen hinter der aktuellen!!
    • trio 07.11.2017 12:33
      Highlight Highlight @rudolf_k
      Wieviele laufen den mit Version 8? Und welche Modelle werden 2 Jahre lang mit Updates versorgt?
  • Shin Kami 06.11.2017 18:55
    Highlight Highlight Die herstellung eines Iphones kostet ca. 150 Franken. Würde man fair bezahlen steigen die kosten von mir aus um das vierfache (600 Fr. ) selbst mit einem Gewinn müsste es nicht teurer werden...
    • EinePrieseR 07.11.2017 20:07
      Highlight Highlight Allein die Einzelteile vom iPhone X kosten ca. CHF 360. Dazu kommt das Zusammenbauen, Verschicken, Mwst, etc. Forschung und Entwicklung noch nicht eingerechnet. Übrigens ist das iPhone das umweltfreundlichste Smartphone nebst dem Fairphone. Gewinn macht Apple übrigens 20% vom Umsatz. Nicht mehr als Google oder Microsoft.
  • moedesty 06.11.2017 17:50
    Highlight Highlight apple macht ca. 40 milliarden gewinn im jahr. wenn die nicht so gierig wären, dann würden sie, sagen wir mal, auf 5% (weniger würde auch locker reichen) des gewinnes verzichten. dann mit den 5% schauen dass ihre wichtigsten angestellten - nämlich die minenarbeiter und fabrikarbeiter - einen anständigen lohn erhalten. dass die nicht wie ameisen in container schlafen müssen. in der schweiz zahlen wir schon genung für ein iphone, es ist nicht so dass wir nicht für fairness zahlen würden, das problem ist das die firmen das geld nicht weitergeben.
    • TobaFett 06.11.2017 20:10
      Highlight Highlight Tja, auf Gewinn verzichten in einem kapitalistischem System...
      Siehst du den Widerspruch?
  • Snowy 06.11.2017 17:41
    Highlight Highlight 100% d´accord!

    100 CHF teurer dafür as fair as possible!
  • next_chris 06.11.2017 17:27
    Highlight Highlight Ich denke in der Cobalt produktion gibt es praktisch keine Kinderarbeit.
    99% ist eh industriell abgebaut. Die arbeit ist viel zu anstrengend fuer Kinder. Teens ab 15-16 ja, aber das dind auch keine Kinder mehr.
    • Mr.President 06.11.2017 19:25
      Highlight Highlight True story bro! Dürfen wir deine Kinder ab 15 in die Mine schicken?
    • next_chris 07.11.2017 07:23
      Highlight Highlight Geh mal auf einen Bauernhof........ schon mal gesehen wie Kirschen geerntet werden?
      und ja es ist nun mal besser zu arbeiten als einfach rum zu haengen, ich zum beispiel bezahle fuer ca 30 Jugendliche deren Schule oder Universitaet im Kongo,..... wieviele unterstuetzt du denn?
    • Mr.President 08.11.2017 20:26
      Highlight Highlight Ich unterstütze nur ein Kind, mein Göttikind/ Patenkind - kriegt meist zum Geburtstag und zu Weihnachten 100,- Aber gute Idee: Kinder in Afrika zu unterstützen! Falls Sie es wirklich bekommen und nicht eine Hilfsorganisation, da sie auch ein Teil davon einkassiert... hast du gute Adresse? Nur nicht diese Multis, die immer zu Weihnachten auf allen Kanälen laufen!
    Weitere Antworten anzeigen
  • Thinktank 06.11.2017 17:07
    Highlight Highlight Liegt es nicht im Ermessen jedes Einzelnen, die Ungerechtigkeiten des Lebens durch eigenes Handeln auszugleichen, anstelle dies immer von den Anderen zu fordern? Die Spendenkonten sind doch bekannt, gehet hin und tut Busse.
    • dä dingsbums 06.11.2017 17:34
      Highlight Highlight Artikel gelesen?

      Es gibt kein fair produziertes Spitzensmartphone.
  • trololo 06.11.2017 17:03
    Highlight Highlight Fairphone hin oder her. Die Phones sind totaler Schrott!!! Habs FP2 gehabt und kann dem nichts Gutes abgewinnen. Die Specs sind dürftig, Bildschirm lausig, Kamera lau..etc. Paar andere haben es auch gehabt und sich oft nur beklagt. Bin zwar umweltbewusst, aber deswegen Schrott kaufen werde ich kein 2tes mal. Hoffentlich verbessern sie die Produktbestandteile massiv :)
    • trio 06.11.2017 18:57
      Highlight Highlight Ich habe auch ein FP2 und bin zufrieden. Specs?? Keine Ahnung, für mich mehr als genügend. Ausserdem haben sie jetzt verbesserte Kameras und ein neuer Bildschirm. Der einzige Kritikpunkt ist für mich der Akku, aber das ist bei jedem Handy der Fall.
      Ausserdem wird das FP2 ständig verbessert. Wie bereits genannt Bildschirm, Kamera oder auch die Hülle.
      Verglichen mit einem anderen Natels in der Preisklasse sind sie für mich schwer in Ordnung.
    • Halb Wissen 06.11.2017 22:45
      Highlight Highlight Ich hab auch ein neues FP2 und bin voll zufrieden.
      Das bessere Gefühl dabei ist ein schöner Zusatz.
    • amazonas queen 06.11.2017 23:20
      Highlight Highlight Das Fairphone ist in Ordnung, nutze es gerade, um dies hier zu schreiben.
  • Alnothur 06.11.2017 16:45
    Highlight Highlight Ich hatte das Fairphone 2 vorbestellt, bin nun seither glücklicher täglicher Besitzer, und dass die Hardware nicht so "über-super-obergeil" ist wie bei einem 1200-Franken-Handy merkt man überhaupt nicht - es läuft alles flüssig und schnell. Und dann sagt man jemandem, "ich habe es für 500.- vorbestellt" - gleich kommt ein:"WAAS? So teuer?"
    • Snowy 06.11.2017 17:46
      Highlight Highlight LIegt daran, dass die Leute daran gewöhnt sind, Smartphones mit Leasingverträgen über zwei Jahren abzuzahlen.

      Deswegen der verbreitete Irrglaube, dass Smartphones nicht mehr als 200.- "kosten".

      Überhaupt sind 1000.- für das Alltagsprodukt, welches ich mit Abstand am meisten benötige eigentlich nicht zuviel...
  • kettcar #lina4weindoch 06.11.2017 16:44
    Highlight Highlight Das wär wirklich wieder mal ein revolutionäres ‚one more thing‘. Und würde auch Konkurrent Samsung unter Zugzwang setzen.
  • Lukas Küng (1) 06.11.2017 16:23
    Highlight Highlight Aber dieses Luxusphone sollte dann nicht nur nach designtechnischen Aspekten Luxus sein, sondern auch einige Jahre halten. Für ein Gerät, mit sovielen limitierten Rohstoffen sollten die Handys viel länger halten. Sonst können wir noch so auf die Fairness schauen.
  • Ökonometriker 06.11.2017 16:14
    Highlight Highlight Das iPhone X ist eines der zerbrechlichsten Smartphones, die es derzeit gibt. So lange Apple nicht in der Lage ist, anständige Qualität zu liefern, kauf ich ihre Produkte nicht mehr.
    • @schurt3r 06.11.2017 16:44
      Highlight Highlight Wenn du mit «anständiger Qualität» ein unzerbrechliches Gehäuse/Display meinst, dann bin ich gespannt, was du für ein Handy nutzt...
    • Ökonometriker 06.11.2017 17:40
      Highlight Highlight Alles ist stabiler als iPhones, besonders als das iPhone X: https://www.inc.com/erik-sherman/iphone-x-is-most-breakable-ever-according-to-test.html

      Ich verwende privat seit c.a. 4 Jahren Android, geschäftlich immer noch iPhones. Weder Samsungs noch Xiao Mi Natels waren so zerbrechlich wie die iPhones. Wenn einem so ein Apple-Gerät auch nur einmal aus der Hand gleitet, ist es Kaputt. Letztes Jahr hab' ich 3 iPhones durchgelassen... und jetzt mit dem iPhone X soll das noch schlimmer werden.
    • trio 06.11.2017 19:01
      Highlight Highlight Oder eben das FP2 😉 habe mir gerade dieses WE das Display zerstört. Ein neues ist schon bestellt und innert wenigen Tagen habe ich wieder ein voll funktionsfähiges Natel 😍
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pascal Mona 06.11.2017 16:12
    Highlight Highlight “Kritiker empört der Preis, dabei kosten auch ein aktuelles Google Pixel 2 XL oder ein Galaxy Note 8 je nach Ausführung um die 1000 Franken“
    Naja das sind dann doch 20-40 % Preisunterschied?! Und ja, ich wäre bereit in diesem Rahmen mehr zu bezahlen für ein effektiv fair hergestelltes Smartphone.
  • Supermonkey 06.11.2017 16:01
    Highlight Highlight (Fast) Guter Bericht. Jedoch hat Apple eine gute Vorreiterrolle was Fairness betrifft. Stichwort Foxconn, Recycling bzw Wiederverwertbarkeit der Geräte sowie ausgewählte Materialien. Apple hat sogar das Ziel seine Geräte komplett aus recycleten Materialen herzustellen. Schade wird in diesem Bericht wiede einmal nur gegen das iPhone gewettert. Andere Hersteller stehen um einiges schlechter da.
    • @schurt3r 06.11.2017 16:14
      Highlight Highlight Ja, richtig.

      Als Marktführer, der den Löwenanteil der Profite einfährt, ist Apple aber auch speziell gefordert.
    • Supermonkey 06.11.2017 16:22
      Highlight Highlight Marktführer? Löwenanteile? Hmm... Weiss nicht auf welche Statistiken du dich berufst... Wenns um das ginge wäre vorallem Samsung gefordert...
    • Peedy 06.11.2017 16:37
      Highlight Highlight Nach meinem Wissen ist Samsung der weltweite Marktführer in Sachen Smartphones und nicht Apple. Diese werden aber im obigen Artikel nicht in die Pflicht genommen...
    Weitere Antworten anzeigen
  • Sloping 06.11.2017 15:57
    Highlight Highlight Ich behaupte, dass die Geräte nicht mal teurer werden müssten auch bei einer total fairen Produktion. Warum? Weil die Kosten für einen fairen Lohn, eine umweltfreundliche Herstellung etc. in diesen armen Ländern Peanuts sind in Relation zum Verkaufspreis. Die Multis müssten auf ganz wenig Marge (im Promillebereich) verzichten und es wäre möglich. Der grosse Hebel kann mit der Stärkung der Marke (zB durch eine faire und transparente Lieferkette) und somit im Endverkaufspreis angesetzt werden.
    • Knarrz 06.11.2017 16:03
      Highlight Highlight Du darfst aber auch nicht vergessen, dass innerhalb der Lieferkette vieles schief läuft. Die Leute beim Fairphone müssen die Zulieferer ständig (unangekündigt) überprüfen, damit diese nicht für ihren eigenen Geldbeutel arbeiten.

      Es ist einfach traurig, dass man im Prinzip an allen Ecken und Enden einen Wachmann postieren muss, um sicher zu gehen, dass eine faire Produktion klappt.

      Umso schöner natürlich, wenn sich Hersteller wie Shift oder Fairphone darum bemühen.
    • Sloping 06.11.2017 16:24
      Highlight Highlight Da hast du Recht: Eines der Hauptprobleme ist dieses Zulieferersystem. Einerseits kann die Marke über den Preis Druck ausüben, was zu schlechten Arbeitsbedingungen führt und andererseits auch Verantwortung abschieben, wenn dort was falsch läuft (zB eine Fabrik einstürzt aufgrund von fehlenden Sicherheitsvorkehrungen). Aber wie du richtig anmerkst, können auch die Zulieferer tricksen, indem sie bessere Arbeitsbedingungen vorgaukeln. Die Produktion müsste auch unter der Endmarke firmieren.
    • Pascal1917 06.11.2017 23:15
      Highlight Highlight Das Hauptproblem sind doch die Bananenrepubliken, wo die Ware hergestellt wird. Wenn die den Arbeitnehmerschutz verbessern würden, müsste man gar nicht darüber diskutieren.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Rolf Meyer 06.11.2017 15:57
    Highlight Highlight Ich versteh diesen Artikel nicht. Beim iPhone bezahlt man ja bereits mehr, unter Anderem wegen faireren Arbeitsbedingungen und besserem Umweltschutz. Siehe hier: http://www.greenpeace.org/usa/reports/greener-electronics-2017/
  • öpfeli 06.11.2017 15:56
    Highlight Highlight Fundstücke aus dem Internet
    User Image
    • Triumvir 06.11.2017 16:52
      Highlight Highlight Ich bin aber überdurchschnittlich intelligent und kaufe mir trotzdem irgendwann einmal ein X - was nun 💩😄
    • öpfeli 06.11.2017 17:04
      Highlight Highlight Intelligenz ist relativ 😉😅
    • Timmy :D 06.11.2017 17:06
      Highlight Highlight @Triumvir
      Man kann überdurchschnittlich intelligent und dennoch dumm sein.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Political Incorrectness 06.11.2017 15:53
    Highlight Highlight "Bist du bereit, für ein fair produziertes Spitzen-Smartphone mehr zu bezahlen?"
    Nein! Das Problem ist nicht der Preis der Hardware, sondern der Gewinn des Unternehmens (Egal ob Apple, Samsung, ...) . Einige Hersteller produzieren Handys gleicher Qualität und Leistung zum halben Preis.
    Weniger Gewinn und weniger Marketing und alle könnten faire Löhne erhalten und wir ein Smartphone zum fairen Preis.
    • TobaFett 06.11.2017 20:21
      Highlight Highlight Das Problem ist nicht, die Marge welche die Hersteller einfahren. Dies würden sie nämlich nicht, wenn sich die Konsumenten alle Jahre wieder übers Ohr hauen lassen. Schlussendlich liegt es am Konsumenten/an der Konsumentin, ob er/sie auch wirklich alle Jahre ein neues Gerät braucht. Aber das wäre ja dann Selbstverantwortung und andere uncoole Sachen...
  • Walter Sahli 06.11.2017 15:52
    Highlight Highlight Mit dem Geld, das alleine Apple und Samsung horten, könnten die beiden vermutlich jede Mine auf der Welt mit Rolltreppen und Klimaanlage ausrüsten, den Arbeitern eine zünftige Rente bezahlen und deren Kinder in Privatschulen schicken.
    Aber eben, mit hätte und könnte gegen Gier antreten zu wollen, ist sinnlos.
    • moedesty 06.11.2017 17:51
      Highlight Highlight so ist es (leider).
    • Der Tom 06.11.2017 22:35
      Highlight Highlight Ja und die Aktionäre würden sich sicher darüber freuen. Die SNB wäre ua starkt betroffen.

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