Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Why not? Kunst auf dem Rücken

Die Spanierin Ana Hell hat eine grossartige Fotoidee: Sie zeichnet Gesichter auf Rücken. Was simpel klingt, wirkt ebenso faszinierend wie verstörend.

Moritz Stadler



Ein Artikel von

Spiegel Online

Für Viralhits gibt es bis kein Rezept. Aber leicht gruselige Fotos von Verrenkungen zählen sicher zu den originelleren Wegen, um auf Facebook und Instagram das Nutzerinteresse zu wecken. Die spanische Fotografin Ana Hell lässt Menschen sich so krümmen, dass meistens nur noch ihre Beine und ihr nackter Rücken zu sehen ist. Auf den Rücken malt sie dann Gesichter, dazu setzt sie den Körpern Perücken auf – fertig. Einige Eindrücke liefert unsere Fotostrecke.

Hell sagt, natürlich stehe hinter den Motiven oft eine Geschichte, die Interpretationen ihrer Werke wolle sie aber den Betrachtern überlassen.

«Secret Friends» nennt sie ihr Projekt, bei dem sie erst vor knapp einem Monat begann, die Bilder auf Facebook und ihrer Website zu veröffentlichen. Seit vergangener Woche betreibt Hell auch einen Instagram-Account, vermutlich deshalb sind die Followerzahlen noch überschaubar. Einige Blogs haben ihre Rückenbilder aber bereits zweitveröffentlicht, ihr Projekt hat es so auf Webseiten aus Thailand, Polen und der Ukraine geschafft.

Als Künstlerin und Fotografin hat Hell einige Jahre in Berlin gelebt, ehe sie nun wieder nach Spanien gezogen ist. «Meine Fotos machen sich ein bisschen über die alltäglichen Dinge des Lebens lustig», sagt die 31-Jährige. Mit ihren Bildern wolle sie vor allem eines beweisen: «In jeder noch so banalen Situation findet sich etwas Spannendes, wenn man nur den Blickwinkel verändert.»

In dieser Haltung stecke etwas Kindisches, sagt Hell: die Fähigkeit, aus dem, was eben zu Verfügung steht, surreale Dinge zu schaffen, «ohne Tabus».

Kunst, Kunst, Kunst!

Ordentlich! Künstler macht wilde Graffitis leicht lesbar

Link to Article

Es ist an der Zeit, den malenden Valentin Lustig in seinem Atelier an der Langstrasse zu besuchen

Link to Article

Die Frau mit dem Fleisch – oder was ein «Luxustouristen-Paket» in den Walliser Alpen mit Migrationspolitik zu tun hat

Link to Article

Wie H.R. Giger zum Film kam? Es hat mit Drogen, «Dune» und Salvador Dalí zu tun

Link to Article

Vielleicht krieg' ich jetzt einen Zusammenschiss, aber ich kann diese nackte, grenzauflösende Menstruations-Kunst einfach nicht mehr sehen 

Link to Article

Ab in den Abfall! Kunst, die eine Wegwerfreaktion auslöst 

Link to Article

Der «Stricher» ist in Zürich zurück: Harald Naegeli sprayt seinen Zorn an die Wand

Link to Article

Diese kleinen Superheldinnen sind dem strengen viktorianischen Zeitalter entflohen

Link to Article

Über das Leben von «Tags» – Die verachteten Zeichen der modernen Stadt bekommen eine eigene, liebevolle Ausstellung

Link to Article

Eine Künstlerin schenkt Opfern von häuslicher Gewalt gratis Tattoos. Und die Ergebnisse sind ... einfach unglaublich

Link to Article
Alle Artikel anzeigen

Abonniere unseren Newsletter

Themen
0
Bubble Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 48 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
0Alle Kommentare anzeigen

Was du über die Bauernfängerei «Initiative Q» wissen musst

Seit Oktober geistert ein neues «Werde schnell und ohne Aufwand reich»-Schema durch die Social-Media-Kanäle und E-Mail-Inboxen. «Initiative Q» heisst das Projekt und bei Google sind die weltweiten Anfragen dieses Begriffs seit Ende Oktober explodiert.

Auch die Schweiz wurde vom «Initiative Q»-Hype nicht verschont:

Doch worum geht es dabei? Und ist es gefährlich? Wir klären auf.

«Initiative Q» will nach eigenen Angaben den weltweiten Zahlungsverkehr umkrempeln – ähnlich wie einige …

Artikel lesen
Link to Article