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epa04405692 Founders of the Bill and Melinda Gates Foundation, Melinda Gates and Bill Gates attend an event in New Delhi, India on 18 September 2014. The event was to discuss the work done by the foundation which beleives in “All lives have equal value”.  EPA/MONEY SHARMA

So kennen wir den Microsoft-Gründer und dessen Frau Melinda.
Bild: MONEY SHARMA/EPA/KEYSTONE

Rettet Bill Gates die Welt? 4 beunruhigende Fakten zur Stiftung des Microsoft-Milliardärs

Mit einem Software-Monopol wurde er zum reichsten Mann der Welt. Nun inszeniert sich der Windows-Erfinder mit anderen Superreichen als Wohltäter. Doch die Wahrheit ist weniger schön. Es geht um Konzern-Interessen und gewaltige Profite.

03.02.16, 14:32 04.02.16, 19:06


Bill und Melinda Gates investieren über ihre gleichnamige Stiftung mehr Geld in Gesundheits-, Bildungs- und Ernährungsprojekte als jede demokratisch gewählte Regierung der Welt.

Aber macht sie das zu wahrhaftigen Wohltätern?

«Wir sind der Meinung, dass jeder Mensch die Chance haben sollte, ein gesundes und produktives Leben zu führen.»

Zitat auf der Website der Bill & Melinda Gates Foundation
quelle: gatesfoundation.org

Im Januar erklärten Bill und Melinda am Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos, dass sie gemeinsam mit den Vereinten Nationen den weltweiten Hunger besiegen wollen. Und zwar bis 2030.

Die britische Nicht-Regierungs-Organisation Global Justice Now zeichnet in einer unabhängigen Studie ein kritisches Bild. Die Bill & Melinda Gates Foundation, kurz BMGF, unterstütze nicht die notleidenden Menschen, sondern etliche multinationale Konzerne und deren Profitinteressen.

Der unabhängige Journalist Patrick Spät hat die wichtigsten Erkenntnisse der gut 50-seitigen Studie in einem Beitrag für den Polit-Blog Telepolis zusammengefasst. Sein Fazit: Bill Gates sei kein Heilsbringer, der seine Milliarden zum Wohle der Menschheit spende. Unter dem Deckmantel der Stiftung würden knallharte Geschäfte laufen.

Verschenkt Bill Gates sein Vermögen?

Die Gates-Stiftung hat laut eigenen Angaben bis heute 34,5 Milliarden Dollar für Projekte in über 100 Ländern ausgegeben. Der Eindruck, Bill Gates verschenke sein Vermögen für wohltätige Zwecke, täuscht aber laut Studie. In den letzten vier Jahren wuchs das persönliche Vermögen auf heute 80 Milliarden Dollar an. Interessantes Detail: 2014 machte die Microsoft-Aktie einen kleinen Sprung, was Gates fast 16 Milliarden zusätzlich einbrachte. Im gleichen Zeitraum finanzierte die Stiftung Hilfsprojekte für 3,6 Milliarden.

Die Gates-Stiftung investiert viel Geld in multinationale Konzerne mit «zweifelhaftem Ruf»

Bill Gates mag gemäss eigener Darstellung gemeinnützige Zwecke verfolgen, doch wenn es ums Business geht, rücken die ethischen Ansprüche in den Hintergrund.

Laut Studie hat die Stiftung beträchtliche Summen in Grosskonzerne «mit zweifelhaftem Ruf» investiert. Hinzu kommen Millionen-Spenden für Chemie- und Agrarkonzerne sowie für einflussreiche Lobby-Organisationen.

Zu den Branchen und Partnern gehören:

Grundsätzliche Kritik übt die NGO-Studie an einer zentralen Einnahmequelle der Gates-Stiftung. Es geht um das viele Geld, das von Microsoft in die Taschen des grössten Einzelaktionärs fliesst. Das Problem: Der Software-Konzern schleuse jährlich mehrere Milliarden Dollar am amerikanischen Fiskus vorbei und werde, was den Erfolg der Steuer-Tricks betreffe, nur noch von Apple und Google übertroffen.

Die Stiftung übt grossen Einfluss auf die globale Gesundheitspolitik aus

Keine Regierung der Welt überweist so viel Geld an die Weltgesundheits-Organisation (WHO) wie die Gates-Stiftung, hält der Verfasser der Studie fest.

Im Gegenzug «empfehle» die Stiftung der WHO, ihre Aufträge an Pharmakonzerne zu vergeben. Hier schliesst sich der Kreis: Auch die besagten Unternehmen erhalten offenbar Millionenspenden von Bill und Melinda Gates.

Melinda Gates (R), Co-chair of the Bill & Melinda Gates Foundation, speaks next to World Health Organisation (WHO) Director-General Margaret Chan, during the 67th World Health Assembly at the United Nations European headquarters in Geneva May 20, 2014. The World Health Assembly, which is the annual meeting of the WHO's 194 Member States and is its highest decision-making body, takes place from May 19 to 27. REUTERS/Pierre Albouy (SWITZERLAND - Tags: POLITICS HEALTH)

Melinda Gates, 2014, vor der WHO in Genf.
Bild: PIERRE ALBOUY/REUTERS

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Die Stiftung setzt zu einseitig auf Technologie, wie zum Beispiel Impfungen und Smartphones

Impfungen retten viele Menschenleben, vor allem auch die von unterernährten Kindern in der Dritten Welt, das steht ausser Frage. Impfstoffe sind aber auch ein Bombengeschäft für die Hersteller, das sind wenige multinationale Pharma-Konzerne.

Zwar steige inzwischen die Impfrate, heisst es in der Studie, doch gleichzeitig würden die Gewinne der beteiligten Konzerne steigen: «Eine vollständige Impfung eines Kindes kostete 2015 bis zu 68 mal mehr als noch im Jahr 2005 – mit denselben Medikamenten.»

Die Gates-Stiftung hat sich nachweislich dagegen gewehrt, Druck auf die Pharma-Unternehmen auszuüben, die Preise zu senken. Begründung: Dies könnte die Akteure abschrecken und kontraproduktiv sein.

Ein anderes negatives Beispiel ist die Förderung der Agrar-Industrie. Statt in Afrika die umweltfreundlichen Kleinbauern zu unterstützen, wird stattdessen Landwirtschafts-Konzernen ermöglicht, mit teurem Saatgut Kasse zu machen. Die weltweit bekannte Umweltaktivistin Vandana Shiva nannte die Stiftung die «grösste Gefahr für die Bauern in den Entwicklungsländern». Grüne Revolution: Fehlanzeige.

Irish musician Bono, second right, gestures prior to the start of the 'G8-Africa' plenary session at the World Economic Forum in Davos, Switzerland, Thursday Jan. 27, 2005. Standing left to right are former U.S. President Bill Clinton, Microsoft Chairman Bill Gates, President of South Africa Thabo Mbeki, British Prime Minister Tony Blair, Bono and President of Nigeria Olusegun Obasanjo. (KEYSTONE/AP Photo/Michel Euler)

Reiche und mächtige Männer, die sich in Davos als Retter inszenieren.
Bild: AP

Viel wichtiger wäre, die Gesundheits-Infrastruktur in armen Ländern zu verbessern. Ebola beispielsweise konnte sich nur so stark verbreiten, weil die medizinische Versorgung in schlechtem Zustand war.

Die Stiftung ist zu eng mit der Industrie verbandelt

Im Direktorium der Gates-Stiftung sitzen Manager wie Sam Dryden, die früher für den amerikanischen Biotechnologie-Konzern Monsanto tätig waren, den Weltmarktführer bei gentechnisch verändertem Saatgut.

Weitere personelle Verflechtungen und Netzwerke hochrangiger Vertreter aus Politik und Wirtschaft werden in der Studie genannt.

Die 56-seitige Studie kann auf der Website von Global Justice als PDF-Dokument abgerufen werden.
screenshot: globaljustice.org

Wie konnte es so weit kommen?

Laut der deutschen Journalistin und Buchautorin Kathrin Hartmann (siehe Buchtipp am Ende des Artikels) hat die Politik kläglich versagt. Daran seien aber nicht zuletzt die Superreichen Schuld.

«Die Stiftung konnte nur deshalb so viel Macht und Einfluss auf die WHO gewinnen, weil in den vergangenen 20 Jahren die 194 Mitgliedsstaaten wegen klammer öffentlicher Kassen ihre Beiträge immer weiter gesenkt haben. Hier schliesst sich ein Kreis: Die desolate Haushaltslage der Staaten ist nicht zuletzt dem Umstand zu verdanken, dass Reiche und Superreiche nicht oder zu wenig per Vermögenssteuer zur Kasse gebeten und darüber hinaus nicht daran gehindert werden, ihr Vermögen in Steueroasen zu schaffen, und dass grosse Konzerne wie Microsoft maximale Steuervermeidung betreiben. Auch die Steuerbegünstigung der Spender und der Stiftung selbst schmälert das öffentliche Budget. Und schwächt so die Demokratie.»

Kommentar: «Bill Gates und die Macht seiner Milliarden-Stiftung»
quelle: ende-der-maerchenstunde.de

Ist Bill Gates böse?

Nein, im Gegenteil. Die NGO-Studie hält fest, dass viele der von der Stiftung finanzierten Projekte positiv seien. So konnten Millionen von Menschenleben gerettet werden.

Allerdings dürfe man wegen der erfolgreich verlaufenen individuellen Projekte nicht das Gesamtbild aus den Augen verlieren. Und dieses sei nicht positiv. 

Problematisch ist das Weltbild, das der Microsoft-Gründer mit anderen Superreichen wie Warren Buffet, Elon Musk und Co. teilt. Statt mit ihrem Geld die demokratischen Strukturen zu stärken und für die Durchsetzung der Gesetze zu sorgen, finanzieren die Milliardäre private, nicht kontrollierbare Hilfsprojekte und entziehen sich einer angemessenen Besteuerung.

Der Weltöffentlichkeit werde der Mythos verkauft, dass private Wohltäter (Philanthropen) brauchbare Lösungen für die Probleme der Welt bereithielten. Doch in Wahrheit drängten sie die Welt vielmehr in viele falsche Richtungen.

Die Strategie der Stiftung sehe vor, die Rolle multinationaler Unternehmen im Bereich der globalen Gesundheit und insbesondere in der Landwirtschaft zu stärken, obwohl genau diese Unternehmen massgeblich für die Armut und Ungerechtigkeit verantwortlich seien.

Was muss sich ändern?

Laut Kathrin Hartmann hatte noch nie «eine einzige sogenannte Wohltätigkeitsorganisation so viel globale Macht wie die Bill & Melinda Gates Foundation». Wie ein Krebsgeschwür wachse ihr Einfluss in alle gesellschaftlich relevanten Bereiche hinein und beanspruche dort zunehmend Deutungshoheit und Kontrolle über Gesundheit, Bildung, Klima, Landwirtschaft und Welternährung.

In der aktuellen Studie von Global Justice werden unter anderem folgende «Empfehlungen» abgegeben:

Und was sagt Bill Gates zu den Vorwürfen?

Die Gates-Stiftung gab die folgende Stellungnahme ab zur Studie. Darin heisst es, man fühle sich nicht richtig dargestellt. Ziel der Stiftung sei es, die Lebensqualität der ärmsten Menschen zu verbessern. Dies sei eine komplexe Herausforderung, die mehrere Ansätze erfordere. Es sei die Zusammenarbeit von verschiedenen Akteuren nötig.

Zu den umstrittenen Investitionen heisst es, die Mitarbeiter der Stiftung hätten keinen Einfluss auf die Investitions-Entscheidungen.

screenshot: globaljustice.org

Buchtipp: «Aus kontrolliertem Raubbau – Wie Politik und Wirtschaft das Klima anheizen, Natur vernichten und Armut produzieren», 2015 erschienen im Blessing Verlag, ISBN: 978-3-89667-532-3.

Aus kontrolliertem Raubbau von Kathrin Hartmann

via heise.de

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72Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Oly 05.02.2016 08:48
    Highlight Behält er sein Geld ist er ein Unmensch. Verteilt er es nach seinem Gusto ist's auch nicht recht. Eine Studie gegen Bares in Auftrag zu geben die aufzeigen soll, dass er das Geld nicht optimal ausgibt sagt ja einiges über die Auftraggeber aus.
    5 2 Melden
  • Toerpe Zwerg 04.02.2016 12:08
    Highlight @schurter, sind Sie Mitglied einer Partei?
    3 4 Melden
  • iNDone 04.02.2016 11:16
    Highlight Ojemine und ich dachte wirklich dass alle superreichen Amis freiwillig zu Pestalozzis werden.
    Btw: tl,dr
    4 4 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 04.02.2016 13:52
      Highlight @iNDone, du meinst

      tl;dr "Ojemine und ich dachte wirklich dass alle superreichen Amis freiwillig zu Pestalozzis werden."
      0 9 Melden
  • Kza 03.02.2016 23:42
    Highlight Wie wärs, wenn wir einfach mal alle Steuerschlupflöcher für Superreiche und Konzerne stopfen würden? Dann hätten die Staaten auch wieder genug Geld, um in der Entwicklungshilfe wieder selber den Lead zu übernehmen. Dass es eher suboptimal rauskommt, wenn man alles den Privaten überlässt, ist jetzt nicht wirklich eine neue Erkenntnis.
    25 6 Melden
  • 足利 義明 Oyumi Kubo 03.02.2016 19:12
    Highlight Wenn solche Leute wenig tun, tun sie um ein vielfaches mehr als der Rest der anderen.

    Ausserdem können dank ihnen Millionen von Familien ein gutes Leben leben. Ganz nebenbei hat durch sie der Westen das Mittelalter überwunden und lebt heute in der Zukunft.
    33 36 Melden
    • Retarded Wizard 03.02.2016 23:27
      Highlight Die soziale Ungleichheit im heutigen Ausmasse existiert nur wegen Imperalisten wie Bill Gates.

      Die Tatsache, dass es Menschen gibt, die denken dass wohlhabende Menschen etwas gutes tun, indem sie einen Teil davon abgeben (Was Gates übrigens NICHT macht) ist schon etwas traurig.

      Niemand kann Millarden erwirtschaften, es ist immer Diebstahl an den eigentlichen Wertschöpfern. Immer.

      Davon dann etwas zurückzugeben und sich als Wohltäter aufzuspielen ist lächerlich.

      Und nein, derjenige der anderen am meisten hilft, ist der der nichts besitzt und wenig verbraucht. und kein Bill Gates.
      34 19 Melden
    • Toerpe Zwerg 04.02.2016 11:50
      Highlight Sonseich. Ohne Kapital keine Entwicklung, kein Fortschritt. Ihr Ideal, haette es die letzten 2000 Jahre gegolten, waere mit Lebenserwartungen um die 30 Jahre, Kindersterblichkeitsraten jenseits heutiger Vorstellungskraft und permanentem Ueberlebenskampf fuer alle verbunden.

      Den Begriff Imperialismus dann bei Gelegenheit bitte noch definieren lernen, damit Ihre Argumentation wenigstens den Anschein von fundiert erwecken kann und sich nicht derart offensichtlich als Schlagwortdrescherei entlarvt.
      8 9 Melden
    • Retarded Wizard 04.02.2016 16:02
      Highlight Ach Zwerg, die Entwicklung und der Fortschritt von welchem du redest, von dieser profitieren längst nicht alle.

      Lebenserwartungen von 30 und höhere Kindersterblichkeitsraten, wären bestimmt von Vorteil, wenn man die globale Überbevölkerung und Verteilung des Kapitals anschaut.

      Vom heutigen System profitieren einige wenige. Der Rest, wird zwar älter als früher, aber krampft sich zu Tode, für die wenigen Profiteure.

      Der Begriff Imperialist trifft sehr wohl auf jemanden zu, der mit Monsanto eine globale Nahrungsmitteldiktatur errichten will.

      Informiere dich, Zwerglein.
      9 4 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Herbert Anneler 03.02.2016 19:04
    Highlight Mir scheint besonders wichtig, dass die Hilfe, welche die Foundation leistet, in enger Kooperation mit den Betroffenen und nicht über deren Köpfe hinweg erfolgt. Nur dann ist sie ethisch legitim und nur so wird sie nachhaltig sein. 50 Jahre Entwicklungshilfe über die Köpfe der Betroffenen hinweg hat viel weniger gebracht, als in Kooperation mit den Betroffenen möglich gewesen wäre.
    25 4 Melden
  • Schmiedrich 03.02.2016 17:27
    Highlight Naja, immerhin kauft er nicht ein Platinhalsband für seinen Hund, oder solchen Quatsch...
    Ich denke es ist schon mal positiv, dass er anderen reichen Leuten ein Vorbild sein kann, dass man sein Geld in "gemeinnützige Zwecke" investiert... Vielleicht kommen dann ein paar auf die Idee an Firmen zu spenden, die möglichst Gutes für die Menschheit tun, sei es durch gute Jobs mit fairen Löhnen, Innovationen, Umweltgerecht handeln etc.
    Hätte ich so viel Geld, würde ich versuchen, es in innovative Start-ups zu investieren. Wenn nur aus jedem 100. eine Marke wie Tesla wird, hat man schon viel erreicht.
    43 13 Melden
    • _kokolorix 03.02.2016 19:25
      Highlight das problem ist nicht was erit seinem geld macht, sondern wie er dazu kommt. würde er seine steuern zahlen wie alle lohnbezüger wäre er immer noch reich, aber der staat könnte auch mal was reissen und nicht nur betteln und sparen.
      38 9 Melden
    • _stefan 03.02.2016 20:07
      Highlight @_kokolorix: Stimmt, dann könnte die USA endlich ohne Spardruck Kriege führen...
      19 8 Melden
    • Toerpe Zwerg 04.02.2016 11:58
      Highlight Alle Staaten dieser Erde sind bezueglich ihrer Ausgaben (und Einnahmen) die letzten 70 Jahre schneller gewachsen als die Wertschoepfung der jeweiligen Gesellschaften. Auch wenn die Steuerysteme in der Tat extrem reformbeduerftig sind und der Vermoegenskulmination entgegengewirkt werden muss - Staaten sind erwiesenermassen extrem ineffiziente Allokatoren.
      3 2 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ordo Malleus 03.02.2016 17:14
    Highlight So what, immerhin nutzt er seinen Reichtum, um anderen Menschen zu helfen. Und das soll jetzt auch wieder nicht Recht sein!?! Würde er wie Smaug sein Geld horten, kann man sich die vorgebrachte Kritik leicht vorstellen. Ich begrüsse den eingeschlagenen Weg von Gates und ich hoffe, es folgen noch mehr reiche Menschen seinem Beispiel. Seine Stiftung hat schon mehr reale Erfolge erzielt, als etliche NGOs. Da sehen wohl einige ihre Pfründe in Gefahr und machen jetzt Stimmung gegen Gates.
    38 32 Melden
    • _kokolorix 03.02.2016 19:27
      Highlight den menschen wäre geholfen wenn die infrastruktur der armen Länder nachhaltig verbessert würde. aber gates und konsorten investieren lieber in die eintagsfliegen ihrer eigenen konzerne.
      26 16 Melden
  • Toerpe Zwerg 03.02.2016 17:12
    Highlight Zu 1: Steuergesetzte machen Staaten und nicht Konzerne. Wenn die Steuergesetze so dämlich aufgesetzt werden, dass Konzerne legal nur sehr wenig Steuern bezahlen, dann ist dies nicht den Konzernen anzulasten. Dass impliziert wird, die Staaten würden gescheiteres mit dem Geld anstellen als die BMGF, darf hinterfragt werden. Dass die Stiftung ihr Geld auch in den Grosskonzernen anlegt und entsprechende Renditen aus diesen einfährt, welche sie in ihre Projekte investiert, halte ich für unproblematisch.

    32 19 Melden
    • OnkelBen 03.02.2016 17:44
      Highlight Zudem sind Grosskonzerne nicht per se "böse". Coca-Cola unterstützt beispielsweise die Verteilung von Wasseraufbereitungsmaschinen in Afrika/Mittel- und Südamerika. Dean Kaman (der Erfinder dieser Maschinen) hat bei der UNO, WHO, Regierungen etc. nach Unterstützung gefragt, aber niemand wollte etwas machen. Letztendlich blieb nur der "böse" Grosskonzern, der bereit dazu war...
      Dazu passend kann man sich den Film "Slingshot" auf Netflix oder von anderen Quellen ansehen, indem es um Herrn Kaman und sein Projekt geht.
      24 15 Melden
    • _kokolorix 03.02.2016 19:34
      Highlight staaten werden schlicht erpresst. wenn ihr die steuern nicht senkt oder die löcher stopft, dann vernichten wir tausende von arbeitsplätzen. das hört und liest man doch bei jeder diessbezüglichen entscheidung. und es wird so selbstverständlich und unverfroren vorgetragen, das die stimmbürger es mit der angst zu tun kriegen.
      man sollte privatvermögen über eine mia in einen globalen infrastrukturfonds überweisen und damit die längst fällige weltregierung ausstatten. undemokratische organisationen wie die uno und who gehören abgeschafft
      21 9 Melden
    • Toerpe Zwerg 04.02.2016 12:05
      Highlight Weltregierung? Aha. So mit Weltpolizist und so? Mit Demokratie und so? Auf freiwilliger Basis und so? Oder wie werden nicht teilnahmewillige diszipliniert? Regierung heisst Herrschaft und Gewalt. Bitte mal Konzept zur Weltregierung vorlegen. M.E. ist diese Utopie die Blaupause fuer den finalen globalen Buergerkrieg.
      2 1 Melden
  • The Destiny // Team Telegram 03.02.2016 16:18
    Highlight Erschreckend, wie kurzsichtig einige kommentierende Leute hier sind.
    35 9 Melden
    • SVRN5774 03.02.2016 21:18
      Highlight Welche den zum Beidspiel?
      2 2 Melden
  • imo 03.02.2016 15:49
    Highlight Apropos, Bill Gates Stiftung, könnte es sein das seine Stiftung mitverantwortlich ist für den Ausbruch des Zika Virus?
    http://ift.tt/1SFavo7
    22 62 Melden
    • imo 03.02.2016 16:04
      Highlight Woher kommen plötzlich die vielen "Gates-Trolle"? 😜
      42 11 Melden
    • imo 03.02.2016 16:05
      Highlight Habt ihr überhaupt den angehängten Artikel durchgelesen?
      30 8 Melden
    • The Destiny // Team Telegram 03.02.2016 16:17
      Highlight @imo, Wohl kaum <.< sonst würden sie es nicht blitzen.

      Oder sie haben ein Problem, dass man Gates ans Bein pinkelt.

      Seltsam wie auch immer, arme Leute verteidigen Superreiche, WTF.
      31 26 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • aye 03.02.2016 15:46
    Highlight Die eigentliche Frage ist doch ganz einfach:
    Geht es den Menschen durch die Stiftung besser?

    Ich würde behaupten ja.
    69 31 Melden
    • @schurt3r 03.02.2016 16:07
      Highlight Das ist zu wenig weit gedacht. Oder möchtest du tatsächlich in einer Oligarchie leben, in der Milliardäre über das Wohl der Menschen entscheiden?
      84 27 Melden
    • aye 03.02.2016 16:17
      Highlight Nein. Aber der Artikel ist für meinen Geschmack ganz klar zu wenig ausgewogen und hinterlässt den Eindruck, dass es den betroffenen Menschen eigentlich besser ginge, wenn die Stiftung gar nicht erst existieren würde.

      Ich denke ausserdem, dass der Einbezug von Wirtschaft und Technologie kombiniert mit politischer Einflussnahme ein guter Ansatz sein könnten. Man konnte bei "gewöhnlicher" Entwicklungshilfe leider schon viel zu oft beobachten, dass das Geld einfach irgendwo versickert. Solche Fehler können sich gewinnorientierte Unternehmen einfach viel weniger leisten.
      50 24 Melden
    • Oberon 03.02.2016 16:19
      Highlight @Dani
      Im Prinzip ist das doch heute schon so.
      Schaut man sich die grössten Firmen der Welt mit ihren Subunternehmen an, sind wir ja schon genau dort.

      Wie die Weltwirtschaft von wem manipuliert wird, können wir nur ansatzweise erfassen.
      26 1 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • aye 03.02.2016 15:42
    Highlight "Millionen-Spenden für Chemie- und Agrarkonzerne sowie für einflussreiche Lobby-Organisationen."

    Ist nunmal nötig. Sei es politisches Lobbying oder die Förderung kommerzieller Entwicklungen, welche schlussendlich (auch) den Menschen in Entwicklungsländern zugute kommen. Beispielsweise die Entwicklung von Medikamenten für viele Tropenkrankheiten lohnt sich für gewinnorientierte Unternehmen einfach nicht, da sie mit ihren Produkten Geld verdienen müssen. Wenn dann eine Stiftung solche Medikamente trotzdem ermöglicht, profitiert zwar auch die Firma, aber eben vor allem die Hilfsbedürftigen.
    30 15 Melden
    • @schurt3r 03.02.2016 16:14
      Highlight Es braucht eine gerechte und konsequente Besteuerung aller multinationalen Konzerne. Und wer zum Wohl der Allgemeinheit forscht und entwickelt, soll belohnt werden.
      32 6 Melden
    • aye 03.02.2016 16:28
      Highlight Das wäre natürlich wünschenswert, wird aber wohl in absehbarer Zeit ein Traum bleiben.
      Und selbst wenn die Konzerne mehr Steuern zahlen würden: Ob vom Geld, das in der aktuellen Situation der Gates-Stiftung zur Verfügung steht dann wirklich mehr in die Entwicklungshilfe fliessen würde, wage ich zu bezweifeln. Man sieht ja immer wieder, wie ungern westliche Staaten ihre Beiträge erhöhen – und wie oft die Investitionen dann schief gehen.
      Beides (Steuerpolitik und Anteil der Entwicklungshilfe) wird wohl im aktuellen politischen Klima auch nicht schneller besser werden.
      9 7 Melden
    • @schurt3r 03.02.2016 17:07
      Highlight @Baroccoli Obama: Wenn du mal in die Studie schaust, statt zu googeln, findest du alle gewünschten Informatione ;-)
      Auf mehr als 10 Seiten werden Original-Quellen referenziert...
      http://www.globaljustice.org.uk/sites/default/files/files/resources/gated-development-global-justice-now.pdf
      15 5 Melden
  • Human 03.02.2016 15:23
    Highlight Aber haut er da nicht nur "sein eigenes Geld" raus? Oder sammeln die auch spenden?

    Wenn es nur Geld ist das er selber gespendet hat und er somit quasi sein eigenes Geld verjubelt - so what... wäre nicht der erste der sich wegen eigentlich nichts aufspielt - und die Hoffnung das trotzdem was bei raus kommt bleibt ja trotzdem
    20 9 Melden
    • Fumo 03.02.2016 15:40
      Highlight Es handelt sich um sein eigenes Kapital und um Spendengelder, die er aber ausschliesslich von anderen Reichen sammelt, seine Organisation steht nicht so wie Worldvision & Co. an Bahnhöfen und Plätze um den Normalsterblichen eine Spende zu entlocken.
      Und "die Hoffnung" brauchts gar nicht mehr, es ist erwiesen, dass seine Organisation wirklich Positives bewirkt (hat und wird).
      33 6 Melden
    • @schurt3r 03.02.2016 15:50
      Highlight Steht ja auch so im Artikel, dass die einzelnen Hilfsprojekte Positives bewirken. Sehr problematisch sind aber die engen Verbindungen zu multinationalen Konzernen und Lobby-Organisationen...

      Und wenn mit viel Geld und Einfluss die globale Gesundheits-Politik beeinflusst wird, unter Umgehung der demokratischen Strukturen, dann finde ich das sehr bedenklich. Private Milliardäre sollten nicht entscheiden, gegen welche (tödlichen) Krankheiten auf der Welt vorgegangen wird, und gegen welche nicht...
      28 17 Melden
    • imo 03.02.2016 16:19
      Highlight @Dani Schurter:
      Finde ich auch, Entscheidungen, die uns alle betreffen, sollten nicht von einzelnen Superreichen getroffen werden (die wirklich reichen Familien tauchen nicht in der Forbes-Liste auf)
      Ich kann nicht verstehen, wie so viele der Kommentarschreiber das unterstützen können, dass diese Familien so viel Macht über uns haben!
      Kann mir das jemand von euch erklären?
      23 9 Melden
  • Bijouxly 03.02.2016 15:18
    Highlight "Der Weltöffentlichkeit werde der Mythos verkauft, dass private Wohltäter (Philanthropen) brauchbare Lösungen für die Probleme der Welt bereithielten. Doch in Wahrheit drängten sie die Welt vielmehr in viele falsche Richtungen." -- haben denn die Staaten brauchbare Lösungen? Nein. Lieber private Projekte unterstützen, als Staaten. Die Studie könnte ja noch beleuchten, was die Milliarden an Entwicklungshilfe in Afrika denn gebracht haben? Hm? Genau: nichts. Deshalb den Staaten nicht noch mehr Geld zuschieben um "demokratische Strukturen" zu festigen, das hat noch nie irgendwo funktioniert.
    35 13 Melden
    • maxy 03.02.2016 15:44
      Highlight Naja, wenn private Projekte immer mehr Aufgaben wahrnehmen für welche der Staat kein Geld mehr hat ist bald fertig mit Demokratie. Wenn viele Menschenleben nur vom Goodwill eines Milliardärs abhängig sind ist das schon ziemlich bedenklich.
      16 5 Melden
    • @schurt3r 03.02.2016 15:54
      Highlight Bin einverstanden, dass die staatliche Entwicklungshilfe in Afrika nicht das Gewünschte gebracht hat. Dass du ernsthaft gegen die Festigung von demokratischen Strukturen bist, will ich nicht hoffen...
      21 11 Melden
    • Bijouxly 03.02.2016 16:38
      Highlight Logisch bin ich nicht gegen die Festigung von demokratischen Strukturen. Ich bin aber sehr wohl gegen die direkte finanzielle Unterstützung dafür. Man soll in Bildungs-, Gesundheits- und Arbeitsprojekte investieren, damit sich die Demokratie von innen und nicht von oben herab bildet. Gebildete Menschen bauen eine Demokratie auf, keine autoritären und subventionierten Herrscher.
      15 3 Melden
    Weitere Antworten anzeigen
  • projektb 03.02.2016 15:17
    Highlight Sehr fragwürdig, dieser Artikel. Wir wissen ja wie Stiftungen funktionieren und dass Impfstoffe nicht aus dem Tüftelkeller sondern aus dem Labor kommen. Natürlich nutzt Gates die Wirtschaft, aber dies nicht zur Selbstbereicherung, sondern um den Ärmsten zu helfen. Dieses Antikonzerngeschwätz von ganz links unten dient nur der Selbstinszenierung. Sozialer Aktivismus geht anders.
    53 21 Melden
    • @schurt3r 03.02.2016 15:58
      Highlight Ich empfehle dir, die Studie zu lesen. Es gibt darin einige durch Quellen belegte Beispiele zu Versuchen mit neuen Impfstoffen, die gewaltig schief gingen. Ab Seite 38 (im PDF), zum Beispiel der Gerichtsfall Gardasil in Indien.
      18 15 Melden
    • projektb 03.02.2016 17:23
      Highlight Ja, dies eine Studie zu nennen ist auch fragwürdig. Eine Studie ist ein unvoreingenommenes Verfahren zum ermitteln der Realität, dieses PDF hingegen ein Manifest geschrieben von antireichen Impfgegnern. Cardasil wurde vor dem Einsatz in Indien in mehreren unabhängigen Studien getestet und für zulässig befunden. Seither wird dieser Impfstoff weltweit eingesetzt und verzeichnet weitestgehend statistische Grosserfolge. Nur Indien und dessen Regierung bemerken letale Nebenwirkungen und machen keine Anstalten diese Medizinisch zu ermitteln. Und jetzt gehen mir die Buchstaben aus. Fortsetzung folgt.
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    • projektb 03.02.2016 17:34
      Highlight Was Indien da tut, ist der Schutz seiner eigenen Generikaproduktion. An sich wäre dies nicht wirklich verwerflich, hätte Indien anständige und überprüfbare Einrichtungen zur Herstellung von Arzneien. Wie wäre es mit einer Studie über die Integrität indischer Billigmedikamente?
      http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=55563
      Und weil Medikamente unter strengen Richtlinien hergestellt werden müssen und weltweit leider praktisch niemand unentgeltlich arbeitet, sind Stiftungen wie jene von Gates wichtig, um trotzdem auch Mittellosen mit dem zu versorgen, was diese zum Leben brauchen.
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  • azoui 03.02.2016 15:13
    Highlight Bereits vor Jahren, bei der Gründung der BMGF wurde von kritischen Seiten erwähnt, dass B.G. dies nicht macht, weil er ein Philantrop sei.
    B.G. hat Microsoft nicht soweit gebracht, weil er ein Gutmensch ist, sondern ein knallharter Geschäftsmann.
    B.G ist auch heute kein Philantrop und die Kritiker behielten recht.
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  • Piperli 03.02.2016 15:11
    Highlight aber er macht wenigstens was!
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  • dnsd 03.02.2016 15:08
    Highlight Den Linken wäre es wohl lieber wenn er sein Geld den armen schenken würde à la Afrika Entwicklungshilfe... Das hat ja prima funktioniert! Ghana und Südkorea waren 1994 noch gleich auf! Und heute?! Wie haben die das geschafft? Mit dem betreiben vom business... Und dies unterstützt Gates... Bravo!
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    • maxy 03.02.2016 15:30
      Highlight Geld den Armen schenken, gerade in Afrika, ist ziemlich effektiv. Ich empfehle mal bei givedirectly.org vorbeizuschauen, die machen wissenschaftlich wasserdichte Evaluation des Effektes ihrer Direktzahlungen.
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    • John Smith 03.02.2016 15:59
      Highlight Südkorea hatte 1994 bereits einen höheren BIP pro Kopf als Portugal. Man muss bis 1957 zurückschauen als Ghanas und Südkoreas BIP pro Kopf ähnlich hoch waren.
      Dein Punkt steht natürlich trotzdem, aber die Entwicklung von Südkorea lief doch nicht ganz so schnell.
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  • Fumo 03.02.2016 15:03
    Highlight Da kommt mal ein Milliardär der mit seinen Geld lieber den Armen hilft anstatt auf die Weltherrschaft hinaus zu sein und natürlich muss es schlecht geredet werden.
    Wenn die in der Studie genannten Grosskonzerne an den Missständen schuld sind, ist es doch klug Geld in ihnen zu investieren und dessen Machenschaften mit zu steuern. Nur passt das halt der NWO nicht, die "Altreichen" dieser Welt hätten es wohl lieber wenn die neuen sich ihnen anschliessen.
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    • Sir Jonathan Ive 03.02.2016 15:52
      Highlight Diesen Kommentar kann ich jetzt nicht verstehen. So wie ich das sehe wird doch hervorgehoben, was für eine Grossartige Arbeit die Foundation schon geleistet hat. Trotzdem gibt es noch einige Kritikpunkte und es ist doch tatsächlich so, dass vieles noch effizienter gehen könnte.
      Trotzdem muss ich sagen, dass ich total hinter der Foundation stehe und mir wünsche das sie die jetzt schon sehr gute Arbeit aufrecht erhalten.
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  • Scaros_2 03.02.2016 14:53
    Highlight Die Underwoods der Realität oder was? Also es ist nichts das mich noch verwundert. Das selbst die reichsten Leute nur aus Nächstenliebe handelt ist für mich definitiv Beratungsresistent. Irgendwo wird immer Profit gemacht und alle Wissen es und trotzdem lassen alle alles wie es ist.
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    • lilas 03.02.2016 15:40
      Highlight 👍👍👍
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