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Happy Birthday, Bill Gates! Hier sind die besten Videos mit dem Microsoft-Gründer

Vom Super-Nerd zum Superreichen mit wohltätiger Mission: William Henry Gates der Dritte hat uns Windows eingebrockt und will die Welt retten. Heute wird er 60.

28.10.15, 07:25 22.12.17, 11:03


Unter den grossen Persönlichkeiten der Computer-Industrie war Bill Gates nie der coolste Typ. Die IT-Branche hat er aber stärker geprägt als die meisten anderen. Eine noch grössere Aufgabe hat sich der reichste Mann der Welt, der am Mittwoch 60 Jahre alt wird, für seinen zweiten Lebensabschnitt vorgenommen. Dazu gleich mehr.

Bevor wir zu seinem bewegten Lebenslauf kommen, zeigen wir einige der besten (und peinlichsten) Momente im Video:

Bill kündigt Windows 3.1 an

Video: YouTube/espt123

Bill «bewirbt sich» bei Steve Jobs

Video: YouTube/Francesco BrioWeb Russo

Davor fürchtet sich Bill...

Video: YouTube/Vox

Bills dümmster Spruch

Video: YouTube/Secular Talk

Bei den Simpsons

Video: YouTube/Michael Gibbons

Das berühmte Torte-in-die-Fresse-Video

Die Hintergründe zum Angriff gibts hier. Video: YouTube/npshive

Bill und Steve (Balmer)

Video: YouTube/kreftovich1

Einmal Nerd, immer Nerd

Video: YouTube/Bill Gates

Bill vs. Steve: «Epic Dance Battle»

Video: YouTube/ERB2

Er gilt als Mann der leisen Töne, der öffentliche Auftritte scheut. Anders als der charismatisch auftretende Apple-Gründer Steve Jobs war Bill Gates stets eher der zurückhaltende Nerd.

Doch seine grosse Vision hat er zumindest in den entwickelten Staaten realisiert: In nahezu jedem Haushalt steht heute ein Computer. Vor 40 Jahren war das noch unvorstellbar. Mit Microsoft ebnete Gates in den 70er-Jahren den Weg in das Computer-Zeitalter.

Den späteren Mitbegründer von Microsoft, den etwas älteren Paul Allen, lernte Bill Gates schon in der Schule kennen. Gemeinsam verbrachten sie jede freie Minute mit Computern.

1975 brach Gates sein Studium ab, um sich stärker seiner kleinen Firma Micro-Soft zu widmen und das Unternehmen aufzubauen. Als Gründungsdatum gilt der 4. April 1975.

Zwei der drei reichsten Männer der Welt: Bill Gates mit seinem Freund Warren Buffett. Bild: Nati Harnik/AP/KEYSTONE

Bill der Senkrechtstarter

Seine Karriere begann Gates mit einem Grossauftrag von IBM. Er sollte für deren PC ein Betriebssystem liefern. Gates nahm den Auftrag an und kaufte für rund 50'000 Dollar die Rechte an dem System QDOS (Quick and Dirty OS), entwickelte es weiter und benannte es in MS-DOS (Microsoft Disc Operating System) um.

Damit begann das PC-Zeitalter. Zum Weltkonzern stieg Microsoft dann mit dem Betriebssystem Windows auf.

Auf dem Höhepunkt seines Erfolgs trat Gates Anfang 2000 den Rückzug an. Zunächst gab er die Position als CEO an seinen langjährigen Freund Steve Ballmer ab. Offiziell verabschiedete er sich im September 2007, im Juni 2008 zog sich der damals 53-Jährige dann fast ganz aus dem Software-Konzern zurück. Seither nimmt er nur noch als Verwaltungsratspräsident Einfluss.

Der Erfolg von Microsoft bescherte Gates ein Milliardenvermögen. Das amerikanische Magazin «Forbes» listet William «Bill» Henry Gates III. als reichsten Mann der Welt. Bereits seit 22 Jahren führt er die Rangliste an. Aktuell wird Gates' Vermögen auf 79.2 Milliarden Dollar geschätzt.

An der Fifth Avenue in New York hat Microsoft am Montag einen Flagship-Store eröffnet. Bild: Getty Images

Bill der Wohltäter

Dieses nutzt er nun philanthropisch: Seit sieben Jahren widmet sich Gates fast ausschliesslich wohltätigen Projekten. Er ist der Mensch mit der zweitgrössten Spendenbereitschaft der Welt. 1.3 Milliarden Dollar gab Gates laut «Forbes» gemeinsam mit seiner Frau Melinda im Jahr 2014 für gemeinnützige Zwecke aus. Überboten wird er nur noch vom US-Grossinvestor Warren Buffett, der auf eine Spendenbereitschaft von 2.8 Milliarden Dollar kam.

«Wenn das Leben gut zu einem ist, sollte man dieses Geschenk so gut und weise nutzen, wie man nur kann», heisst es auf der Webseite der Bill & Melinda Gates Foundation. Zu den ersten Stiftungsprojekten der beiden gehörte in den 90er-Jahren die Ausstattung von öffentlichen Bibliotheken in den USA mit Internet-Zugängen.

Bill Gates mit Gattin Melinda und dem UN-Generalsekretär Ban Ki-moon. Bild: DARREN ORNITZ/REUTERS

Doch schon bald erweiterte sich das Engagement des Paares auf andere Bereiche, etwa die Bekämpfung von Krankheiten wie Malaria, Aids oder Kinderlähmung sowie der Kampf gegen den Klimawandel. 2010 stellte die Stiftung für die folgende Dekade 10 Milliarden Dollar allein für die Erforschung und Verteilung von Impfstoffen für die ärmsten Länder zur Verfügung.

Bill der Umweltsünder?

Doch es gibt auch immer wieder Kritik am Vorgehen der Foundation. So prangerte im März der «Guardian» an, dass die Arbeit der Vermögensverwaltung der Foundation dem Engagement gegen den Klimawandel konträr entgegenstehe.

Eine Datenanalyse des Jahres 2013 soll ergeben haben, dass die Stiftung 1,4 Milliarden Dollar in Firmen investierte, die Öl, Gas oder Kohle fördern und für einige grosse Umweltkatastrophen verantwortlich seien, wie etwa die britische BP oder der US-Konzern Exxon.

Auch wird der Foundation eine enge Bindung zum Saatgut-Konzern Monsanto vorgeworfen. Mit entsprechenden Investitionen fördere die Stiftung den Lebensmittel-Konzern, der in der Kritik steht, in Afrika die Armut zu verfestigen und die landeseigene Landwirtschaft mit Patenten auf Pflanzen in Abhängigkeit zu halten.

Zum Schluss etwas Musikalisches: Die Evolution der Startup-Melodie bei Windows

Video: YouTube/Mashable

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(dsc/sda/dpa)

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4Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • cypcyphurra 28.10.2015 11:32
    Highlight Diesen Clip habt ihr vergessen...
    6 0 Melden
  • Roger Gruber 28.10.2015 09:07
    Highlight Wusstet ihr schon, dass Bill Gates ein grosser Förderer ist von Planned Parenthood? Gemäss Aussagen von Whistleblowern werden schwangere Frauen dort geradezu zu Abtreibungen gedrängt. Mit dem Verkauf von Organen der abgetriebenen Föten wird big Money gemacht. Nicht nur für die Forschung, Zellen werden auch verwedet für Gesichtscremes oder als Geschmacksverstärkern in Nahrungsmitteln. Wer Pepsi trinkt, ist Kannibale. Vielen Dank dafür, Bill Gates. Und nein, ich wünsche ihnen alles andere als "Happy Birthday".
    4 31 Melden
    • Roger Gruber 28.10.2015 12:31
      Highlight Billig, Marstech. Widerlegen Sie meine Aussage bitte konkret, dann kann ich Sie ernstnehmen. Ich weiss, es ist schockierend und man will es lieber nicht hören (oder lesen). Aber darum jemanden in Schutz zu nehmen, der Sie zum Kannibalen macht (bzw. dabei beteiligt ist), finde ich fragwürdig. Die Angelegenheit wird übrigens im Kongress behandelt, ist also kein Gerücht. Noch ein Zückerli: Gates ist auch Grossaktionär bei Monsanto. Wollen Sie Monsanto auch in Schutz nehmen? Dies sind die Projekte, welche der "Philantrop" Gates mit seiner "Stiftung" unterstützt. Steuerbefreit, versteht sich..
      3 20 Melden

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